Bin im Umgang mit Behörden und dem in Anspruch genommenen öffentlichen Dienst oft voreingenommen, meistens mit einem ziemlich zynischen bis negativen Bild, noch dazu mit schlechter Stimmung.
Das war in der Summe meiner bisherigen Erfahrungen die Regel, daher war ich in der Vergangenheit "gerne" mal auf Krawall gebürstet und bin damit auch nicht immer fair aufgetreen, habe einen Teufelskreis selbst (mit) verstärkt und (mit) weiter befeuert.
Umso dankbarer bin ich für das Erlebte bei meinem letzten Termin.
Der war ungewöhnlich, aber wunderbar, angenehm und entspannt. Ich glaube, das lag auch mit daran, dass ich das Gefühl hatte mit einem Menschen auf gleicher/ähnlicher Welle zu tun zu haben und auf Augenhöhe ernstgenommen zu werden. Meine Tagesverfassung hat bestimmt auch keine kleine Rolle gespielt und ich wette ebenso die offenen Botschaften:
"Nehmen Sie Merz und die Populisten nicht so ernst, wir wissen besser um die Realität hier in der Behörde.", "Ich bin 66 Jahre alt, glauben Sie mir, ich habe eine Menge erlebt und ich bringe die hier in ihrem Sinne auch für Sie ein." - außerdem war deutlich die Sympathie oder sogar Mitgliedschaft zu einer Gewerkschaft anhand von verwendetem Merchandise am Arbeitsplatz zu erkennen.
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