Depression: Das Schweigen der #MĂ€nner
Immer mal wieder fĂŒhre ich GesprĂ€che mit betroffenen MĂ€nnern, die lange Zeit versucht haben, es mit sich selbst auszumachen, sich durchzubeiĂen, stark zu bleiben, sich abzulenken oder ihrer "Rolle" gerecht zu bleiben.
Oft fĂŒhrt dieses Verhalten zu einer unnötigen VerlĂ€ngerung von Leiden und ebnet den Weg in die Chronifizierung der #Depression.
In Europa werden Frauen zwar doppelt so hÀufig wegen #Depressionen behandelt wie #MÀnner, doch aktuelle Studien zeigen, dass deutlich mehr MÀnner von der Erkrankung betroffen sind als bisher angenommen.
Die Diagnose bei MĂ€nnern gelingt oft nicht, da sich die Symptome bei ihnen anders Ă€uĂern und traditionelle Erkennungskriterien vor allem auf weibliche Symptome ausgelegt sind.
MĂ€nner zeigen hĂ€ufiger #Reizbarkeit, #AggressivitĂ€t, #Suchtverhalten und #Risikobereitschaft, wĂ€hrend typische Zeichen wie #Traurigkeit oder #Weinen gesellschaftlich als âunmĂ€nnlichâ gelten und daher seltener gemeldet werden.
Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede fĂŒhren dazu, dass âmĂ€nnliche Depressionenâ oft unerkannt bleiben. Zudem scheuen viele MĂ€nner den Weg zum Arzt oder das offene GesprĂ€ch ĂŒber psychische Probleme, was die Diagnose und Behandlung erschwert. Die Folge kann eine chronische Erkrankung sein, die mit einem erhöhten Risiko fĂŒr schwere KomorbiditĂ€ten und #SuizidalitĂ€t einhergeht.
Die folgende @ARTE Dokumentation beleuchtet diese Aspekte, stellt neue diagnostische AnsÀtze vor und zeigt Wege auf, wie das oftmals tödliche Schweigen der MÀnner durchbrochen werden kann.
https://www.arte.tv/de/videos/120849-000-A/maenner-und-depression-das-stumme-leiden/
Wenn du betroffen bist đ116117 oder đ» https://www.116117.de/de/psychotherapie.php
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