War schon klar!
Könnte ich sagen - und würde damit ein wenig lügen.
Daß gravierende #Fehlentscheidungen in der #Merkel-Ära auf Studien des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (#EWI) beruhen, war mir in DIESER Tragweite nicht bewußt.
https://taz.de/Energiepolitik-der-Union/!6101985/
"2012 untersuchte es die Entwicklung der Stromkosten durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, Auftraggeber war die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e. V."
Die #INSM ist seit langem bekannt für ihre üble #Lobbyarbeit.
"Die INSM platziert ihre politischen Botschaften bei Entscheidungsträger:innen und in der Bevölkerung und will u.a. erreichen, dass der Arbeitsmarkt, Sozial- und Tarifpolitik und das Bildungswesen stärker an den Bedürfnissen von Unternehmen und am Wettbewerb ausgerichtet werden. Das beinhaltet auch die Abschwächung von klimapolitischen Regulierungen."
https://lobbypedia.de/wiki/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft
"Wenn die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den politischen Markt betritt, um in den Wettbewerb mit ihren ideologischen Feinden zu treten, bringt sie verlässlich nichts mit von dem, was die Initiatoren der Sozialen Marktwirtschaft im Jahr 1957 im Sinne hatten: weder Ehrlichkeit noch Fairness, schon gar nicht Ritterlichkeit und Maß"."
Man sollte nicht denken, daß es in Köln nur Schurken vom Schlage des EWI gäbe. An der Kölner TH arbeitet und lehrt auch Prof. Dr. #EberhardWaffenschmidt https://www.th-koeln.de/personen/eberhard.waffenschmidt/ , der seit langem mit dem Thema #Solarenergie (und allgemein #ErneuerbareEnergien) verbunden und seit einiger Zeit im Vorstand des @sfv https://www.sfv.de/verein/ueber-den-verein aktiv ist.
Ihm verdanken wir eine Projektion für die (im Jahr 2008) abschätzbare Weiterentwicklung der #EE - wenn nicht Unvorhergesehenes dazwischen gekommen wäre, zum Beispiel die energiepolitischen Kapriolen der Merkel-Ära https://waffenschmidt-aachen.de/100pro/waffenschmidt-100prozent_erneuerbare-2008-02-21-web.ppt (siehe Folie 37).
Die Transformation könnte in etwa geschafft sein!
Zum aktuelleren #Solarspitzengesetz sagt er: "Eine pauschale Kappung auf 60% führt zu Jahresertragseinbußen von bis zu 10% und ist eine Lösung auf Kosten der Klein-PV-Betreiber:innen. Eine Nicht-Vergütung bei negativen Strompreisen hat einen rein kommerziellen Hintergrund und wirkt eher wie eine populistische Neid-Maßnahme, die sogar zu einer Reduzierung des derzeitigen Speicher-Booms führen kann."
http://www.100pro-erneuerbare.com/blog/2025-02-14-Solarspitzengesetz/solarspitzengesetz.htm
Wer für eine solche Einstellung bekannt ist, scheidet als Gutachter für #KatherinaReiche genauso wie für ihren Lehrmeister #PeterAltmaier natürlich aus, wenn es ans Drosseln der nicht-fossilen Energien gehen soll.
Hat Frau Reiche in den EWI-Studienauftrag nicht auch die Frage aufgenommen, wie es um den Hochlauf von (Grünem) Wasserstoff steht?
Das ist doch schon zu ihrer vollsten Zufriedenheit geklärt https://www.ewi.uni-koeln.de/de/aktuelles/h2-reality-check-eu-ziele-2030-wahrscheinlich-nicht-erreichbar/ .
Aber sie braucht es noch einmal auf Staatskosten gut leserlich und zitierfähig.