#FreitagsTexterei

2026-01-14

Ich habe mit dem Dorf gelitten, als es über meine Schulter schaute, von aufgekündigter Freundschaft gelesen, der ein letztes "Hört hin" noch folgte, habe Kohlenstaub verborgener Minen gerochen und über Wanderstupse geschmunzelt, eingestellten Fährverbindungen beklagt und schmerzhafte Abstiege erinnert. Veränderungen habe ich beweint und Miniaturen bestaunt. 1/3

#FreitagsTexterei#ftx0226

Early Twix 🏳️‍🌈EarlyTwix@sueden.social
2026-01-13

@ojelabii
Ein Schritt und noch einer.
Immer weiter, nicht denken
nur gehen
ein Atemzug und noch einer.

Nicht stehen bleiben.
Den Schmerz gehen lassen
mit jedem Schritt
mit jedem Atemzug.

Mit zittrigen Armen
auf die die Gehstöcke gestützt
Luft holen.

Den Blick heben.
Hinunterschauen.
Ich bin wieder hier.
Hier oben.

Der Abstieg wird lang und hart.
doch nicht so lang und so hart
wie der Weg nach dem Sturz vor einem Jahr.

Ich bin wieder da.

#ftx0226 #freitagstexterei

2026-01-12

@ojelabii Zum letzten Mal blickten sie wehmütig auf ihre alte Heimat zurück. Sie hatten es hier geliebt, aber jetzt war es vorbei. Zu viele Veränderungen hatten ihr kleines Dorf verwandelt. Ein kleiner Ortskern an einem idyllischen See zog immer mehr Pendler aus der großen Stadt an. Aus einem Dorf wurde eine Vorstadt, in der sie nicht mehr leben wollten. Das alte Dorf würde immer in ihrem Herzen bleiben, aber jetzt schauten sie nach vorn.

#freitagstexterei #ftx0226

2026-01-11

Das Dorf schaute @ojelabii über die Schulter, er hatte ein hübsches Foto gepostet. Was man tolles schreiben würde?
Erschrocken musste es feststellen, dass sie die idyllische Lage und das pulsierende Leben nicht wie erwartet schätzten. Zuviel Zivilisation, zerstörerisch, den Wald verdrängend, die mühselige Heilung nach dem Hochwasser, unbeachtet. Erschrocken und traurig wand es sich ab. So wollte es nie wahrgenommen werden. Zum Glück liebten die Bewohner ihr Dorf.
#freitagstexterei #ftx0226

PrinterAngel🏳️‍🌈angeldruckt@sueden.social
2026-01-11

@ojelabii
#FreitagsTexterei2026 #ftx0226 #FreitagsTexterei
Schau wir sind fast am Ziel! Dort unten liegt die Stadt am Fluss und da ist auch die Mündung. Der Kirchturm hat genau die richtige Form.
Aber du siehst, wie ich dir gesagt habe, hier gibt es keine Brücke. Wir werden noch ein ganzes Stück den Strom entlang gehen müssen um ihn zu überqueren. Früher gab es eine Fähre. Egal irgendwo wird es hinüber gehen. Dann drüben sehen wir wieder zu in die Wälder zu kommen. Es geht sich viel angenehmer.

2026-01-11

@ojelabii

seeweh
stattblick
gehbaum
hochpfad
mirwirdward
schwaddelig
ritschrutsch
flatschplunsch
hibbeligastig
säumigbäumelnd
wanderstups
rückgegenwärtig
blickeblacke
seensuchtsüchtig
entdeckendeflecken
einbrandphühler
schurrmurrgewusel
pflügseeligfrei
eiligfreilig
uppsihossa
wundergar
erfülltfreudfriedenvoll
#ftx0226 #FreitagsTexterei

2026-01-11

@ojelabii

Wenn man durch das Guckloch spähte, meinte man direkt im Wald über seinem Heimatort am Tegernsee zu stehen. Acht Jahre hatte er gebastelt, geklebt und gemalt.

Die Miniaturwelt war sein ganzer Stolz.

"Opa", sagten sie, "wir haben den Krempel aus der Garage geworfen. Wir brauchen jetzt den Platz für den neuen BMW."

#FreitagsTexterei #Ftx0226

@ojelabii #FreitagsTexterei #ftx0226

Endlich war er am Ziel seiner Träume. Die Stadt lag unter ihm, friedlich und still. Doch er ließ sich nicht täuschen. Gleich hinter den prächtigen Bauten befand sich die Mine. Zehn Jahre seiner Kindheit hatte er in ihrem Dunkel verbracht, versklavt von den grausamen Städtern, hatte Kohlenstaub geatmet und den Tag verflucht, an dem er geboren wurde. Nun war der Tag der Abrechnung gekommen. Er hob den Arm und gab das Kommando zum Vorrücken.

2026-01-11

@ojelabii Frank schaute auf den Ort herunter.

Er hatte sich das Leben allein auf dem Gehöft erholsam und romantisch vorgestellt. Wenn er nun aber immer wieder Streit mit dem Nachbarn hat?

Vielleicht sollte er es dort unten versuchen. Nicht so wuselig wie die Großstadt, aber auch nicht so auf sich allein gestellt.

Hinter ihm, an der Straße, parkte sein Auto. Das Radio war noch an. "And I still haven't found what I'm looking for."

#FreitagsTexterei #ftx0226 #Frank #FreitagsTexterei2026

2026-01-10
o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenomdb_geek@norden.social
2026-01-10

@ojelabii Er blickte herab, auf den Ort, in welchem er lange Zeit gelebt hatte.
Nächstes Jahr wären seit dem grossen Hochwasser 20 Jahre vergangen.
Vieles war wieder aufgebaut worden.
Doch er konnte nicht verstehen, warum trotz Klimawandels viele ihre Häuser wieder so nah am Fluss gebaut hatten.
Hatten sie denn nichts vom letzten Mal gelernt?
Mussten denn immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden?
Seufzend drehte er sich um und ging weiter in den Wald hinein.

#Freitagstexterei #ftx0226

2026-01-10

Aufbruch, ja Flucht,
in eine neue Stadt.
Ein neues Leben.

Der Weg, allein,
zu Fuß durch den Wald.
Nur nicht aufgeben.

Ohne Pfade gelaufen
auf Lichtungen geträumt
In Baumhöhlen geschlafen
- einfach Leben gelebt -
Nichts versäumt.

Beeren, Blätter und Wurzeln verzehrt.
Der Wald hat mich genährt.

Und jetzt bin ich da.
Die Stadt.
Was wollte ich dort.

Der Wald.
So schön.
Er ist mein Hort.

#FreitagsTexterei #ftx0226

@ojelabii

Harald WernerHaWeCom@troet.cafe
2026-01-10

@xela @ojelabii

Langsam krochen bereits die Schatten der Nachmittagssonne an den Bergflanken empor
und er musste sich sputen, die Tiere noch in der Helligkeit des Tages zu ihren Ruheplätzen zu geleiten.

#freitagstexterei #ftx0226

2026-01-10

@ojelabii #freitagstexterei #ftx0226 Ein letzter Blick ins Tal. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Wie jeden Mai waren sie auf dem Weg zur Alm. Perfektes Wetter und die Ziegen wirkten unternehmungslustig. Er freute sich auf die Stille in der Berghütte, die vertraute tägliche Routine, sogar auf die harte Arbeit. Ganz besonders aber darauf, dass er dem Irrsinn des modernen Lebens für viele Wochen entfliehen konnte. Nun aber weiter, dem Gebimmel und Gemecker hinterher.

2026-01-10

#FreitagsTexterei#ftx0226

Jolande traute sich seit Jahren nur noch, aus der Ferne auf die Stadt zu schauen, in der sie aufgewachsen war.
Sie war vor geraumer Zeit aus dem Ort vertrieben worden, als sie den Sohn des Bürgermeisters, dem sie durch ihren Vater versprochen worden war, auf dem Standesamt stehen ließ.
Jolande wollte nämlich ihrem Herzen folgen und mit Rosalia zusammen sein. Das ist sie auch.
Heute wollen die beiden dem Ort beim Spaziergang ihr gemeinsames Glück zeigen. Endlich.

2026-01-10
@ojelabii

„Ach kuck, Zivilisation!“

Eine ganze Woche lang war sie im Wald unterwegs gewesen, hatte die ausgewiesenen Übernachtungsplätze genutzt und die Ruhe zwischen Bäumen und Himmel genossen. Mehr gelauscht als gedacht, die Zeit wurde von Stunde zu Stunde immer unwichtiger. Eine Ahnung von Freiheit.
Sollte das Abenteuer jetzt schon enden?

„Eine Woche Urlaub hab ich ja noch.“

Die dunklen Zweige schlugen hinter ihr zusammen und die Stille hatte sie wieder.

#Freitagstexterei #ftx0226
Edith Mair 💙💛edithmair1@social.tchncs.de
2026-01-10
2026-01-09

@ojelabii #freitagstexterei #ftx0226

Waldgeflüster. Waldgewisper. Waldgezwitscher.
Der Wald regt sich. Langsam, wie Wälder so sind.
Aber er regt sich. Etwas hat sich verändert.

Noch leben die Zweibeiner friedlich in ihren Hütten.
Ohne Unterlass dabei, sich und die Natur zu zerstören.
Zweibeinvergiftung. Zweibeinzerstörung. Zweibeinfeind.

Früher waren Sie Freunde.
Jetzt gibt der Wald die Freundschaft auf.
Muss sie aufgeben, muss in den letzten Kampf.

Etwas regt sich im Wald. Hört hin.

Stachelgartenfflyn
2026-01-09

🌻🌻🌻 Lieben Dank für alle Mühe @Penelope 🌻🌻🌻

🌻🌻🌻 Herzlichen Glückwunsch @ojelabii 🌻🌻🌻

Ich drücke euch allen die Daumen für die kommende Runde, viel Freude und gutes Gelingen.

2026-01-09

Ftx0226

Ausgerichtet von Solomon

Johnny Than

Waldgeflüster. Waldgewisper. Waldgezwitscher.
Der Wald regt sich. Langsam, wie Wälder so sind.
Aber er regt sich. Etwas hat sich verändert.

Noch leben die Zweibeiner friedlich in ihren Hütten.
Ohne Unterlass dabei, sich und die Natur zu zerstören.
Zweibeinvergiftung. Zweibeinzerstörung. Zweibeinfeind.

Früher waren Sie Freunde.
Jetzt gibt der Wald die Freundschaft auf.
Muss sie aufgeben, muss in den letzten Kampf.

Etwas regt sich im Wald. Hört hin.

Edith Mair 💙💛

Sieh nicht hinab, das macht dich traurig.

Ich BIN traurig! Die Menschen haben uns den Zugang zum Wasser versperrt, jetzt kommen sie näher! Sie töten unsere Tiere und Bäume!

Komm, wir verzaubern wieder ein paar! Machen wir sie schreien und wirres Zeug brabbeln?

Gute Idee! Das Grauen soll sie packen! Und die anderen sollen in Ungewissheit leben.

Wieviele diesmal? Zehn?

Besser Hundert!

Die Gier wird ihr Untergang sein.

Wenn sie nur unserem Wald fernbleiben!

Serenityfreaksout🧩

„Ach kuck, Zivilisation!“

Eine ganze Woche lang war sie im Wald unterwegs gewesen, hatte die ausgewiesenen Übernachtungsplätze genutzt und die Ruhe zwischen Bäumen und Himmel genossen. Mehr gelauscht als gedacht, die Zeit wurde von Stunde zu Stunde immer unwichtiger. Eine Ahnung von Freiheit.
Sollte das Abenteuer jetzt schon enden?

„Eine Woche Urlaub hab ich ja noch.“

Die dunklen Zweige schlugen hinter ihr zusammen und die Stille hatte sie wieder.

Tanja Wawuschel

Jolande traute sich seit Jahren nur noch, aus der Ferne auf die Stadt zu schauen, in der sie aufgewachsen war.
Sie war vor geraumer Zeit aus dem Ort vertrieben worden, als sie den Sohn des Bürgermeisters, dem sie durch ihren Vater versprochen worden war, auf dem Standesamt stehen ließ.
Jolande wollte nämlich ihrem Herzen folgen und mit Rosalia zusammen sein. Das ist sie auch.
Heute wollen die beiden dem Ort beim Spaziergang ihr gemeinsames Glück zeigen. Endlich.

Xela

Ein letzter Blick ins Tal. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Wie jeden Mai waren sie auf dem Weg zur Alm. Perfektes Wetter und die Ziegen wirkten unternehmungslustig. Er freute sich auf die Stille in der Berghütte, die vertraute tägliche Routine, sogar auf die harte Arbeit. Ganz besonders aber darauf, dass er dem Irrsinn des modernen Lebens für viele Wochen entfliehen konnte. Nun aber weiter, dem Gebimmel und Gemecker hinterher.

Harald Werner

Langsam krochen bereits die Schatten der Nachmittagssonne an den Bergflanken empor
und er musste sich sputen, die Tiere noch in der Helligkeit des Tages zu ihren Ruheplätzen zu geleiten.

Devin McColey

„Wenn du es unbedingt sehen musst.“ Mit einem Fingerschnippen aktivierte die Magierin das Portal zwischen den Ästen der Bäume. „Hier siehst du dein Dorf in 420 Jahren.“
„Das’s ja eine Stadt, so groß wie München!“
„Nein, das wird zu der Zeit auch größer sein.“
„Noch größer?“
„Alles wird größer sein, nur euer Verstand wird es nicht.“
Mit einer flüchtigen Handbewegung lies sie das Portal verschwinden und gab wieder den Blick auf das schlichte Dorf frei.

Penelope

Aufbruch, ja Flucht,
in eine neue Stadt.
Ein neues Leben.

Der Weg, allein,
zu Fuß durch den Wald.
Nur nicht aufgeben.

Ohne Pfade gelaufen
auf Lichtungen geträumt
In Baumhöhlen geschlafen
– einfach Leben gelebt –
Nichts versäumt.

Beeren, Blätter und Wurzeln verzehrt.
Der Wald hat mich genährt.

Und jetzt bin ich da.
Die Stadt.
Was wollte ich dort.

Der Wald.
So schön.
Er ist mein Hort.

o/1MS\o ⌨️🐧 | #⁣WeAreNatenom

Er blickte herab, auf den Ort, in welchem er lange Zeit gelebt hatte.
Nächstes Jahr wären seit dem grossen Hochwasser 20 Jahre vergangen.
Vieles war wieder aufgebaut worden.
Doch er konnte nicht verstehen, warum trotz Klimawandels viele ihre Häuser wieder so nah am Fluss gebaut hatten.
Hatten sie denn nichts vom letzten Mal gelernt?
Mussten denn immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden?
Seufzend drehte er sich um und ging weiter in den Wald hinein.

Cord Gudegast

„Die Analyse des Bildes ist durch. Unsere Experten haben herausgefunden, wo es aufgenommen wurde.“
„Super, Jack. Wo denn?“, fragte Jimmy mit gedehnter Stimme und drehte seinen Schreibtischstuhl betont langsam zu seinem Kollegen um.
„Überraschung: Das Bild wurde in Rangley, Maine aufgenommen.“
Charly unterbrach ihn. „Rangley? Das sind ja gerade mal 65 Meilen bis zu meiner Heimatstadt.“
Sie entschloss sich, die Chefkarte zu spielen. „Ich fahre.“

petros

Frank schaute auf den Ort herunter.

Er hatte sich das Leben allein auf dem Gehöft erholsam und romantisch vorgestellt. Wenn er nun aber immer wieder Streit mit dem Nachbarn hat?

Vielleicht sollte er es dort unten versuchen. Nicht so wuselig wie die Großstadt, aber auch nicht so auf sich allein gestellt.

Hinter ihm, an der Straße, parkte sein Auto. Das Radio war noch an. „And I still haven’t found what I’m looking for.“

Katja

Endlich war er am Ziel seiner Träume. Die Stadt lag unter ihm, friedlich und still. Doch er ließ sich nicht täuschen. Gleich hinter den prächtigen Bauten befand sich die Mine. Zehn Jahre seiner Kindheit hatte er in ihrem Dunkel verbracht, versklavt von den grausamen Städtern, hatte Kohlenstaub geatmet und den Tag verflucht, an dem er geboren wurde. Nun war der Tag der Abrechnung gekommen. Er hob den Arm und gab das Kommando zum Vorrücken.

Mina

Wenn man durch das Guckloch spähte, meinte man direkt im Wald über seinem Heimatort am Tegernsee zu stehen. Acht Jahre hatte er gebastelt, geklebt und gemalt.

Die Miniaturwelt war sein ganzer Stolz.

„Opa“, sagten sie, „wir haben den Krempel aus der Garage geworfen. Wir brauchen jetzt den Platz für den neuen BMW.“

PrinterAngel🏳️‍🌈

Schau wir sind fast am Ziel! Dort unten liegt die Stadt am Fluss und da ist auch die Mündung. Der Kirchturm hat genau die richtige Form.
Aber du siehst, wie ich dir gesagt habe, hier gibt es keine Brücke. Wir werden noch ein ganzes Stück den Strom entlang gehen müssen um ihn zu überqueren. Früher gab es eine Fähre. Egal irgendwo wird es hinüber gehen. Dann drüben sehen wir wieder zu in die Wälder zu kommen. Es geht sich viel angenehmer.

Deathcat2508

Das Dorf schaute @ojelabii über die Schulter, er hatte ein hübsches Foto gepostet. Was man tolles schreiben würde?
Erschrocken musste es feststellen, dass sie die idyllische Lage und das pulsierende Leben nicht wie erwartet schätzten. Zuviel Zivilisation, zerstörerisch, den Wald verdrängend, die mühselige Heilung nach dem Hochwasser, unbeachtet. Erschrocken und traurig wand es sich ab. So wollte es nie wahrgenommen werden. Zum Glück liebten die Bewohner ihr Dorf.

Axel

Zum letzten Mal blickten sie wehmütig auf ihre alte Heimat zurück. Sie hatten es hier geliebt, aber jetzt war es vorbei. Zu viele Veränderungen hatten ihr kleines Dorf verwandelt. Ein kleiner Ortskern an einem idyllischen See zog immer mehr Pendler aus der großen Stadt an. Aus einem Dorf wurde eine Vorstadt, in der sie nicht mehr leben wollten. Das alte Dorf würde immer in ihrem Herzen bleiben, aber jetzt schauten sie nach vorn.

Early Twix 🏳️‍🌈

Ein Schritt und noch einer.
Immer weiter, nicht denken
nur gehen
ein Atemzug und noch einer.

Nicht stehen bleiben.
Den Schmerz gehen lassen
mit jedem Schritt
mit jedem Atemzug.

Mit zittrigen Armen
auf die die Gehstöcke gestützt
Luft holen.

Den Blick heben.
Hinunterschauen.
Ich bin wieder hier.
Hier oben.

Der Abstieg wird lang und hart.
doch nicht so lang und so hart
wie der Weg nach dem Sturz vor einem Jahr.

Ich bin wieder da.

#FreitagsTexterei
Zwischen dunklen immergrünen Nadelbäumen hindurch aufgenommene Photographie einer tiefer liegenden Ortschaft, deren ferne orange-rote Ziegeldächer und gelegentliche weißen Fasseden von verstreuten Ansammlungen dicht stehender Bäume, Wiesen und einem von links unten kommenden in die Bildmitte mündende und dann nach links oben sich weiter erstreckende baumgesäumte und Straße aufgelockert, ein recht idyllisches Bild geben.Im oberen rechten Bildteil breitet sich ein aus er Ferne grau erscheinender größerer See aus, dessen einer, nach links und über den Bildrand hinaus sich erstreckender, Ausläufer Teile der dortigen Besiedelung voneinander trennt. Überall um den See herum, soweit das Bild erkennen lässt, finden sich weitere Ansiedelungen. Linkerhand strecken sich sich Gebirgshänge dem Horizont entgegen, während rechterhand das Land eher flach und Eben scheint. Der blassblaue Himmel ist leicht bewölkt, sodass eine leicht diffuse Helligkeit das Bild bestimmt. Von links, beinahe bis in die Bildmitte hinein ragende nadelbewehrte Zweige und, nahe des rechten Bildrandes sich abzeichnend, die Silhouette eines etwas entfernter stehenden Nadelbaumes rahmen das Bild in eher dunklen und dadurch intensiver erscheinenden Grüntönen ein und bilden so einen gewissen Kontrast zu dem beinahe schon leicht überbelicht erscheinendem ferneren Hintergrund.

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