#MediaThek

2026-03-09
2026-03-09
Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)

„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)

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Joan (Glenn Close) und Joe Castleman (Jonathan Pryce) sind ein eingespieltes Team. (Bild: © rbb / SquareOneEntertainment)
2026-03-08

Für mich, ein überraschend guter Film, sehr unterhaltsam im Stil einer Mockumentary. Die Biografie von Tonyq Harding der Eiskunstläuferin.

Noch ein Tag in der Mediathek

#mediathek

zdf.de/filme/i-tonya-movie-100

2026-03-08

Ein Tipp aus der Mediathek.

Drei Engel für Charlie

Ist jetzt auch über 25 Jahre alt, aber ich find den gut, action, witzig, unterhaltsam. Nicht zuletzt wegen Cameron Diaz, Lucy Liu, Drew Barrymore und Bill Murray, die vier sind ja eine Bereicherung für jeden Film. Kurzweiliges Popcornkino.
Im TV gabs den auch im OT, glaube im Stream leider nur auf deutsch.

#Mediathek

zdf.de/video/filme/3-engel-fue

2026-03-08
Soleen Yusef – „Sieger sein“ (2024)

Leute, ich hab mich schon wieder in einen Film verliebt! Im deutschen Gegenwartskino taucht ja echt nur selten mal einer auf, der Jugend, Flucht, Migration und Popkultur mit so viel Energie zusammendenkt wie das hier. Regisseurin Soleen Yusef erzählt aber keine klassische Aufstiegsgeschichte. Kein „Kick it like Beckham“ im Wedding, sondern ein vibrierendes Bild von Zugehörigkeit, Reibung und Selbstbehauptung in einer Gesellschaft, die Kindern mit Fluchterfahrung gern erzählt, sie müssten sich nur genug anstrengen. (ARD, Neu!)

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Die elfjährige Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky, kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein. (Bild: © MDR / DCM Film)
2026-03-08
Kerstin Polte – „Immer der Nase nach“ (2021)

Mitten in einer Arbeitswelt, die ständig „Innovation“ ruft und dabei ganze Generationen aus dem Bild schiebt, erzählt Kerstin Polte eine stille, ziemlich präzise Geschichte über Alter, Arbeit und weibliche Selbstbehauptung. Das ist kein großes Drama, kein grelles Empowermentkino, sondern „nur“ deutsches Fernsehen. Und eine Beobachtung darüber, wie schnell ein Leben aus der Balance geraten kann, wenn gesellschaftliche Erwartungen plötzlich kippen. Mit Claudia Michelsen und Corinna Harfouch. (ZDF, Wh.)

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Die Schaufensterdekorateurin Tanja (Claudia Michelsen) läuft mit Requisiten bepackt auf einer Straße, die an einem Bauzaun entlang führt. Der Zaun ist mit Graffiti besprüht. "Mut" ist in großen Lettern zu lesen. (Bild: © ZDF / Volker Roloff)
2026-03-08
Pola Beck – „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2022)

Ein wirklich großer Film, dem es gerecht würde, ihn zu lieben, auch wenn er es uns nicht wirklich einfach macht. Denn die Geschichten von Mascha, erzählt von Regisseurin Paula Beck und ihrer Hauptdarstellerin Aylin Tezel, ergeben keine lineare Heldinnenreise, sondern erzählen von Flucht und einer Suche nach Heimat und Identität. (ZDF, Wh.))

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2026-03-08
Jay Roach – „Meine Braut, ihr Vater und ich“ (2000)

Peinlichkeit ist politisch! Besonders dann, wenn sie im Wohnzimmer von weißen, wohlhabenden, protestantischen, amerikanischen Familien entsteht. Und dieser Film baut seine gesamte Komik auf dieser sozialen Spannung auf. Ein Mann besucht die Eltern seiner Freundin. Ein Wochenende, das für alle zur Prüfung wird. Ein Vater, will entscheiden, ob dieser Mann seiner Tochter würdig ist. Das ist im Kern so ein archaisches Ritual, eigentlich wie gemacht, für eine Komödie. Mit Robert De Niro und Ben Stiller. (ZDF, Wh.)

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Jack Byrnes (Robert De Niro) und Greg Focker (Ben Stiller) stehen vor dem Hauseingang, geben sich die Hand, sehen sich dabei in die Augen und lächeln. Jack legt zusätzlich seine andere Hand auf Gregs Rücken. (Bild: © ZDF / Phillip V. Caruso)
2026-03-08
Francis Ford Coppola – „Die Outsider: Rebellen ohne Grund“ (1983)

Die „Mid-West Side Story“. Getanzt wird hier zu Rock’n’Roll. Ein Film aus den Achtzigern, über eine Jugend in den Sechziger Jahren. Mit einem Cast, von dem vor vierzig Jahren eigentlich noch niemand ahnen konnte, welche Superstarpower dieser mal entwickeln sollte – und Tom Waits*! (ARD, Wh)

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Die Jugendgang „Greasers“ (v.l.n.r): Steve Randle (Tom Cruise), Sodapop Curtis (Rob Lowe), Ponyboy Curtis (C. Thomas Howell), Dallas „Dally“ Winston (Matt Dillon), Johnny Cade (Ralph Macchio), Darrel „Darry“ Curtis (Patrick Swayze) und Keith „Two-Bit“ Matthews (Emilio Estevez). (Bild: © rbb / 1983 Pony Boy Inc. / Zoetrope Corporation)
2026-03-08
Gurinder Chadha – „Kick It Like Beckham“ (2002)

Dass dieser Film damals pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft (der Frauen) wieder in der ARD aufgetaucht ist, war für mich eine kleine Sensation. Nein, wirklich: Dass ausgerechnet die öffentlich-rechtliche Bürokratiemühle so etwas hinbekommt – Herz, Timing und Kontext – hätte ich fast nicht mehr für möglich gehalten. Siehe da: In dem Apparat sitzen offenbar doch Menschen! Seitdem immer wieder Stammgast in der Mediathek. Ich kann mich wirklich darüber freuen. (ARD, Wh.)

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Parminder Nagra und Keira Knightley (Bild: Capelight Pictures)

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