Mehmet Turgut war der älteste Sohn einer kurdischen Familie. Er zog mit 15 Jahren nach Deutschland zu seinem Vater, lebte und arbeitete dort mit der Identität seines Bruders Yunus Turgut. Seit 1994 hatte er mehrmals versucht Asyl zu beantragen – leider erfolglos. Darum lebte er in ständiger Angst, aufgegriffen und abgeschoben zu werden. Wenige Wochen vor seinem Tod zog er nach Rostock und fing bei Mr. Kebab im Stadtteil Toitenwinkel als Aushilfe an. Dort wurde er Opfer des #NSU .[
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