Ich beschäftige mich in letzter Zeit viel mit Polarisierungen in unserer Gesellschaft generell, aber auch viel mit Polarisierung in anarchistischen und selbstorganisierten Gruppen und Bewegungen.
Immer frei nach dem Motto 'Wir sind die Guten'.
In meinen Augen findet durch Zuschreibungen zu bestimmten Gruppen, Parteien etc. viel Entmenschlichung dadurch statt, dass allen Menschen in bestimmten Gruppen eine individielle, vielfältige Meinung abgesprochen wird und Diskriminierung/Abwertung stattfindet.
Aber auch viel Schubladendenken und Vorurteile, die entstehen, ohne dass direkt miteinander gesprochen wurde, obwohl Themen vielleicht einfach im direkten Gespräch besprochen werden könnten.
Mein persönliches Fazit ist, dass dauerhafte Gruppen, Parteien (Nationalitätszuschreibungen sowieso) etc selbst ein zentrales Problem sind, die sowas auslösen und wir mehr individuell autonome Organisierung zu bestimmten Themen und mehr Rotation von Aufgaben und Rollen stattfinden sollte.
Was haltet ihr davon?
Kennt ihr gute Artikel, Zines oder Texte zu dem Thema?
Was könnte eine guter Umgang damit sein und wie könnten gute Veränderungsansätze dafür sein?
Gibt es gute Beispiele für nicht-online Austauschräume, beispielsweise in Stadtteilen, Nachbar*innenschaften etc.?
#anarchismus #anarchie #selbstorganisation #polarisierung #vorurteile