#asa100

karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-03

Hier sieht man den Granitsteinbruch von Mauthausen mit der sogenannten „Todesstiege“. Das KZ liegt auf der ersten Anhöhe am Rande des Donauufers wenn es in Richtung Mühlviertel geht. Es ist umgeben von ortstypischen Bauernhöfen und wenn man als Besucher das KZ anfährt, geht es zunächst durch schöne Landschaft, weiten Blick über das Donautal und malerischen Hügeln des Mühlviertels und – Schwupp – sind die Mauern und Türme da. Man erwartet sich mehr Distanz, Blickschutz, Abgeschirmtheit. Und klar, es gab Betretungsverbote und strenge Überwachung zu Zeiten des Nazi-Regimes. Dass man nichts wusste und mitbekam, das kann aber nicht erzählt werden.

Foto: Flickr
Location: ///nacht.blauer.erfreuen
Quelle: Mauthausen tour guide station 4

--
➾ Blogpost: karlender.net/3554/

#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #stein

Hier sieht man den Granitsteinbruch von Mauthausen mit der sogenannten "Todesstiege". Das KZ liegt auf der ersten Anhöhe am Rande des Donauufers wenn es in Richtung Mühlviertel geht. Es ist umgeben von ortstypischen Bauernhöfen und wenn man als Besucher das KZ anfährt, geht es zunächst durch schöne Landschaft, weiten Blick über das Donautal und malerischen Hügeln des Mühlviertels und - Schwupp - sind die Mauern und Türme da. Man erwartet sich mehr Distanz, Blickschutz, Abgeschirmtheit. Und klar, es gab Betretungsverbote und strenge Überwachung zu Zeiten des Nazi-Regimes. Dass man nichts wusste und mitbekam, das kann nicht erzählt werden.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-09

Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.

Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.

Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.

Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.

Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22

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➾ Blogpost: karlender.net/3576/

#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte

Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-10

Hier sieht man zum Garagenhof der SS welcher sich unmittelbar vor dem KZ befindet. Noch einmal eine schaurige Erinnerung an die Gründlichkeit des NS-Regimes, welche die Vernichtung zu einem bürokratischen Akt wandelte und nichts dem Zufall überlassen wollte. Hinter den Garagen ragen die Schornsteine der Krematorien hervor.

Aus dem virtuellen Guide Mauthausen Memorial:
Am Morgen des 3. Mai 1945 mussten die Häftlinge zum letzten Mal zum Appell antreten. Danach übergab die SS die Bewachung einer Einheit der Wiener Feuerwehr und verließ das Lager.

Am 5. Mai gegen die Mittagszeit erreichten zwei amerikanische Panzerspähwagen das Lager. Die verbliebenen Bewacher wurden entwaffnet und die US-Armee übernahm die Kontrolle über das befreite Lager.

Etwa 190.000 Häftlinge waren zwischen August 1938 und Mai 1945 nach Mauthausen deportiert worden. Mindestens 90.000 waren im Haupt- oder einem der Außenlager ums Leben gekommen. Viele starben noch in den nächsten Wochen und Monaten an den Folgen der KZ-Haft.

Nur wenige Verantwortliche wurden in den Jahren und Jahrzehnten nach dem Krieg vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Viele SS-Angehörige, Profiteure und Mitläufer konnten in der Nachkriegsgesellschaft unbehelligt weiterleben.

Foto: Flickr
Location: ///lagerte.bemerkt.lehrbuch
Quelle: Mauthausen tour guide station 24

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➾ Blogpost: karlender.net/3583/

#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #nieWieder #zeitgeschichte

Hier sieht man zum Garagenhof der SS welcher sich unmittelbar vor dem KZ befindet. Noch einmal eine schaurige Erinnerung an die Gründlichkeit des NS-Regimes, welche die Vernichtung zu einem bürokratischen Akt wandelte und nichts dem Zufall überlassen wollte. Hinter den Garagen ragen die Schornsteine der Krematorien hervor.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-16

2023/125

Diesmal ein Blick vom gleichen Punkt aber mehr in Richtung Osten und Hauptbahnhof. Am Horizont sieht man im Zentrum den Funkturm beim Arsenal, davor die „City“ rund um den neuen Hauptbahnhof und links und rechts davon die neuen Türme bei Erdberg und in Favoriten. Der Schuss erfolgt vom Dach des neuen Innenstadt IKEA, dessen Terrasse mit dem Lift frei erreicht werden kann. Ein netter Platz für Panoramaschüsse von der Stadt. Diesmal fuhr ich eigentlich nach oben, um den Tageslichtmond zu erwischen. Auf diesem Frame ist er auch ganz gut zu sehen.

Foto: Flickr
Location: ///witze.fernsehen.dingen

Permalink: https://karlender.net/3602/

#asa100 #BelieveInFilm #FilmIsNotDead #fuji #horizont #lomography #lubitel166_ #Mittelformat #mond #stadt #stadtentwicklung #sunset #urban #wien

Diesmal ein Blick vom gleichen Punkt aber mehr in Richtung Osten und Hauptbahnhof. Am Horizont sieht man im Zentrum den Funkturm beim Arsenal, davor die "City" rund um den neuen Hauptbahnhof und links und rechts davon die neuen Türme bei Erdberg und in Favoriten. Der Schuss erfolgt vom Dach des neuen Innenstadt IKEA, dessen Terrasse mit dem Lift frei erreicht werden kann. Ein netter Platz für Panoramaschüsse von der Stadt.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-15

2023/124

Ein schöner Sonnenuntergang in Wien mit feiner Bestrahlung vom Süden der Stadt hier in diesem Querschuss. Ich liebe die Bandbreite vom Farbfilm, der die Stimmung dieser Beleuchtung so schön wiedergeben kann. Eingebettet zwischen Hotelburg und Kirchenbau ragt in der Mitte die Wienerberg-City hervor. Eine weitere Bausünde der vermarodeten Stadtplanung, die nichts anderes mehr im Sinn zu haben scheint, als Bürotischen einen schönen Ausblick und Wohnungen mit ausreichend Wind zu versorgen. Die Vorbildwirkung dieser Stadt im Sinne einer urbanen Gestaltungsleistung, ist vollkommen vor die Hunde gegangen.

Foto: Flickr
Location: ///witze.fernsehen.dingen

Permalink: https://karlender.net/3598/

#asa100 #BelieveInFilm #FilmIsNotDead #fuji #horizont #lomography #lubitel166_ #Mittelformat #stadt #stadtentwicklung #sunset #urban #wien #wienerberg

Ein schöner Sonnenuntergang in Wien mit feiner Bestrahlung vom Süden der Stadt hier in diesem Querschuss. Ich liebe die Bandbreite vom Farbfilm, der die Stimmung dieser Beleuchtung so schön wiedergeben kann. Eingebettet zwischen Hotelburg und Kirchenbau ragt in der Mitte die Wienerberg-City hervor. Eine weitere Bausünde der vermarodeten Stadtplanung, die nichts anderes mehr im Sinn zu haben scheint, als Bürotischen einen schönen Ausblick und Wohnungen mit ausreichen Wind zu versorgen. Die Vorbildwirkung dieser Stadt im Sinne einer urbanen Gestaltungsleistung ist vollkommen vor die Hunde gegangen.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-10

2023/123

Hier sieht man zum Garagenhof der SS welcher sich unmittelbar vor dem KZ befindet. Noch einmal eine schaurige Erinnerung an die Gründlichkeit des NS-Regimes, welche die Vernichtung zu einem bürokratischen Akt wandelte und nichts dem Zufall überlassen wollte. Hinter den Garagen ragen die Schornsteine der Krematorien hervor.

Aus dem virtuellen Guide Mauthausen Memorial:
Am Morgen des 3. Mai 1945 mussten die Häftlinge zum letzten Mal zum Appell antreten. Danach übergab die SS die Bewachung einer Einheit der Wiener Feuerwehr und verließ das Lager.

Am 5. Mai gegen die Mittagszeit erreichten zwei amerikanische Panzerspähwagen das Lager. Die verbliebenen Bewacher wurden entwaffnet und die US-Armee übernahm die Kontrolle über das befreite Lager.

Etwa 190.000 Häftlinge waren zwischen August 1938 und Mai 1945 nach Mauthausen deportiert worden. Mindestens 90.000 waren im Haupt- oder einem der Außenlager ums Leben gekommen. Viele starben noch in den nächsten Wochen und Monaten an den Folgen der KZ-Haft.

Nur wenige Verantwortliche wurden in den Jahren und Jahrzehnten nach dem Krieg vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Viele SS-Angehörige, Profiteure und Mitläufer konnten in der Nachkriegsgesellschaft unbehelligt weiterleben.

Foto: Flickr
Location: ///lagerte.bemerkt.lehrbuch
Quelle: Mauthausen tour guide station 24

Permalink: https://karlender.net/3583/

#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #nieWieder #zeitgeschichte

Hier sieht man zum Garagenhof der SS welcher sich unmittelbar vor dem KZ befindet. Noch einmal eine schaurige Erinnerung an die Gründlichkeit des NS-Regimes, welche die Vernichtung zu einem bürokratischen Akt wandelte und nichts dem Zufall überlassen wollte. Hinter den Garagen ragen die Schornsteine der Krematorien hervor.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-09

2023/122

Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.

Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.

Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.

Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.

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Quelle: Mauthausen tour guide station 22

Permalink: https://karlender.net/3576/

#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte

Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
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2023-12-03

2023/120

Hier sieht man den Granitsteinbruch von Mauthausen mit der sogenannten „Todesstiege“. Das KZ liegt auf der ersten Anhöhe am Rande des Donauufers wenn es in Richtung Mühlviertel geht. Es ist umgeben von ortstypischen Bauernhöfen und wenn man als Besucher das KZ anfährt, geht es zunächst durch schöne Landschaft, weiten Blick über das Donautal und malerischen Hügeln des Mühlviertels und – Schwupp – sind die Mauern und Türme da. Man erwartet sich mehr Distanz, Blickschutz, Abgeschirmtheit. Und klar, es gab Betretungsverbote und strenge Überwachung zu Zeiten des Nazi-Regimes. Dass man nichts wusste und mitbekam, das kann aber nicht erzählt werden.

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Mauthausen tour guide station: https://mm-tours.org/de/1/4

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#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #stein

Hier sieht man den Granitsteinbruch von Mauthausen mit der sogenannten "Todesstiege". Das KZ liegt auf der ersten Anhöhe am Rande des Donauufers wenn es in Richtung Mühlviertel geht. Es ist umgeben von ortstypischen Bauernhöfen und wenn man als Besucher das KZ anfährt, geht es zunächst durch schöne Landschaft, weiten Blick über das Donautal und malerischen Hügeln des Mühlviertels und - Schwupp - sind die Mauern und Türme da. Man erwartet sich mehr Distanz, Blickschutz, Abgeschirmtheit. Und klar, es gab Betretungsverbote und strenge Überwachung zu Zeiten des Nazi-Regimes. Dass man nichts wusste und mitbekam, das kann nicht erzählt werden.
2023-12-02
2023/119

Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.

Foto: https://flic.kr/p/2ph8urp
Location: https://w3w.co/aufsatz.sitzen.geduld
Permalink: https://karlender.net/3550/

#BelieveInFilm #FilmIsNotDead #lomography #lubitel166+ #mittelformat #fuji #asa100 #erinnern #mauthausen #lager #stein #antisemitismus #keinbockaufkickl #karlender #karligraphie
Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-02

Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.

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Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.
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2023-12-02

2023/119

Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.

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Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.
2023-12-01
2023/118

Um mich herum schnupft und trieft es, draußen fallen die Flocken und der Boden matscht. Hier habe ich etwas, was euch helfen wird: Zitronen und Orangen! Frische Farben für den grauen Spätherbst und Booster für Eure Immunität. Ich verschenke sie, weil ich brauche sie nicht. Gebt Euch dieses feine Bokeh!

Foto: Flickr https://flic.kr/p/2ph9Bmw
Location: at home
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#BelieveInFilm #FilmIsNotDead #lomography #lubitel166+ #mittelformat #fuji #asa100 #athome #lemonade #zitrus #fruechte #kuechenbild #herbst #seasons #karlender #karligraphie #MastoArt
Um mich herum schnupft und trieft es, draußen fallen die Flocken und der Boden matscht. Hier habe ich etwas, was euch helfen wird: Zitronen und Orangen! Frische Farben für den grauen Spätherbst und Booster für Eure Immunität. Ich verschenke sie, weil ich brauche sie nicht. Gebt Euch dieses feine Bokeh!
karlender.netdaily@karlender.net
2023-12-01

2023/118

Um mich herum schnupft und trieft es, draußen fallen die Flocken und der Boden matscht. Hier habe ich etwas, was euch helfen wird: Zitronen und Orangen! Frische Farben für den grauen Spätherbst und Booster für Eure Immunität. Ich verschenke sie, weil ich brauche sie nicht. Gebt Euch dieses feine Bokeh!

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2023-11-27
2023/117

Die Lubitel ist ein sehr feines Spielzeug. Wenn man verstehen will, wie das mit dem Belichten von Film funktioniert, dann ist dieses kleine Kästchen ein sehr schönes Anschauungsbeispiel. Beim Arbeiten mit dieser laterna magica muss man sehr diszipliniert sein. Auf diesem Frame habe ich z.B. vergessen, die Filmrolle weiterzudrehen, eine klassische Lomo-Doppelbelichtung. Hier ganz besonders fein, handelt es sich doch um eine Marienerscheinung im Prater. Besser hätte man es nicht planen können. Ein Vorgriff auf die Serie "Die eilige Maria". Freut euch.

Foto: https://flic.kr/p/2ph8XGC
Location: https://w3w.co/kurzform.wirkung.stolz
Permalink: https://karlender.net/3515/

#BelieveInFilm #FilmIsNotDead #lomography #lubitel166+ #mittelformat #fuji #asa100 #wien #prater #maria #doppelbelichtung #karlender #karligraphie #MastoArt
Die Lubitel ist ein sehr feines Spielzeug. Wenn man verstehen will, wie das mit dem Belichten von Film funktioniert, dann ist dieses kleine Kästchen ein sehr schönes Anschauungsbeispiel. Beim Arbeiten mit dieser laterna magica muss man sehr diszipliniert sein. Auf diesem Frame habe ich z.B. vergessen, die Filmrolle weiterzudrehen, eine klassische Lomo-Doppelbelichtung. Hier ganz besonders fein, handelt es sich doch um eine Marienerscheinung im Prater. Besser hätte man es nicht planen können. Ein Vorgriff auf die Serie "Die eilige Maria". Freut euch.
karlender.netdaily@karlender.net
2023-11-27

2023/117

Die Lubitel ist ein sehr feines Spielzeug. Wenn man verstehen will, wie das mit dem Belichten von Film funktioniert, dann ist dieses kleine Kästchen ein sehr schönes Anschauungsbeispiel. Beim Arbeiten mit dieser laterna magica muss man sehr diszipliniert sein. Auf diesem Frame habe ich z.B. vergessen, die Filmrolle weiterzudrehen, eine klassische Lomo-Doppelbelichtung. Hier ganz besonders fein, handelt es sich doch um eine Marienerscheinung im Prater. Besser hätte man es nicht planen können. Ein Vorgriff auf die Serie „Die eilige Maria“. Freut euch.

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#asa100 #BelieveInFilm #doppelbelichtung #FilmIsNotDead #lomography #lubitel166_ #maria #Mittelformat #prater #wald #wien

Die Lubitel ist ein sehr feines Spielzeug. Wenn man verstehen will, wie das mit dem Belichten von Film funktioniert, dann ist dieses kleine Kästchen ein sehr schönes Anschauungsbeispiel. Beim Arbeiten mit dieser laterna magica muss man sehr diszipliniert sein. Auf diesem Frame habe ich z.B. vergessen, die Filmrolle weiterzudrehen, eine klassische Lomo-Doppelbelichtung. Hier ganz besonders fein, handelt es sich doch um eine Marienerscheinung im Prater. Besser hätte man es nicht planen können. Ein Vorgriff auf die Serie "Die eilige Maria". Freut euch.

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