#onlinesuche

𝕂𝚞𝚋𝚒𝚔ℙ𝚒𝚡𝚎𝚕kubikpixel@chaos.social
2025-11-13

»EU-Kommission leitet erneut Verfahren gegen Google ein:
Die EU-Kommission hat ein weiteres Verfahren gegen Google eingeleitet. Sie verdächtigt den Konzern, Nachrichtenseiten und Verlage bei den Suchergebnissen rechtswidrig zu benachteiligen. Bestätigt sich das, droht ein hohes Bußgeld.«

Das Google alles andere als offen und meinungsvielfältig ist wollen anscheinend dessen wenigsten Nutzer*innen wahr haben.

👉 tagesschau.de/wirtschaft/googl

#google #eu #konzern #bußgeld #angeklagt #onlinesuche #suche

Esther Menhard - netzpolitikgastautor.in@extradienst.net
2025-10-17

Chatbots fressen Klicks und Quellen auf

Die Suche im Netz verschiebt sich zunehmend in Richtung Chatbots. Dabei könnte sich drastisch ändern, wie wir an Informationen gelangen – und wie viel am Ende von der Angebotsvielfalt im Netz übrig bleibt. Eine Studie hat das neue Phänomen nun untersucht

Der gegenwärtige Trend, Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in Online-Suchmaschinen einzubauen, dürfte weitreichende Folgen für die Informationsvielfalt im Internet haben. Unabhängig von der Qualität automatisiert generierter KI-Antworten droht, dass sich viele Nutzer:innen mit ihnen zufrieden geben und nicht mehr auf die eigentlichen Quellen klicken – sofern sie diese überhaupt zu Gesicht bekommen. Der wegbrechende Traffic könnte wiederum das bestehende Geschäftsmodell vieler Medien gefährden, die sich bislang über Werbung auf ihren Online-Auftritten finanzieren.

Das sind die Kernaussagen eines aktuellen Gutachtens des Informationswissenschaftlers Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), erstellt im Auftrag der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Näher untersucht hat der Wissenschaftler die Angebote von Google und Bing, die inzwischen KI-Suchergebnisse prominent einblenden, sowie die KI-Chatbots ChatGPT und Perplexity. Die Datenerhebung fand im Mai 2025 statt und stellt eine „Momentaufnahme in einem sich schnell entwickelnden Feld“ dar, betont Lewandowski.

Einbrechende Klick-Zahlen

Dass sich die Informationslandschaft im Netz drastisch verändern dürfte, hatte sich bereits abgezeichnet, seit generative KI vor rund drei Jahren im großen Stil im Massenmarkt ausgerollt wurde. Seitdem verzeichnen viele Verlage teils erhebliche Einbrüche in den Klickzahlen und warnen vor dem „Ende des Internets, wie wir es kennen“, titelte etwa ein Kommentar auf heise online. Erste Studien zu diesen Effekten bestätigen den Eindruck: Dem US-amerikanischen Pew Research Center zufolge würden Nutzer:innen nur etwa halb so oft auf die Links zu den dazu gehörigen Suchergebnissen klicken, wenn ihnen KI-Zusammenfassungen angezeigt würden. Der bisherige Deal, Inhalte gegen Reichweite zu tauschen, wackelt beträchtlich.

Dabei starten die KI-Firmen von unterschiedlichen Ausgangspunkten. Alphabet und Microsoft, denen Google respektive Bing gehören, integrieren ihren KI-Ansatz in ihre etablierten Suchmaschinen und blenden die Ergebnisse von Anfragen dort ein. Chatbots wie ChatGPT setzen hingegen auf Konversationen mit ihren Nutzer:innen. KI-generierte Antworten stehen entsprechend im Mittelpunkt ihrer Produkte. Diese Richtung schlagen nun offenbar auch traditionelle Suchmaschinen ein. Zuletzt hat etwa Google damit begonnen, Nachfragen und Unterhaltungen mit den Suchergebnissen zu erlauben. Einfließen konnte dies in das aktuelle Gutachten allerdings nicht mehr.

Mehr Chats, weniger Quellenbesuche

Ein stärkerer Fokus auf chatbasierte Systeme dürfte die „Bedeutung der Quellen noch weiter einschränken“, heißt es in der Studie. Quellen dienten dann nur noch der vertiefenden Beschäftigung mit einem Thema, während sich viele Nutzer:innen mit den KI-Antworten zufriedengeben und allenfalls beim Bot weiter nachfragen.

Zugleich würden KI-basierte Systeme jedoch die sogenannte „Task Frontier“ erweitern. Hier fallen die Suche nach Informationen und deren anschließende Nutzung nahtlos zusammen. Solche Systeme könnten die Bearbeitung komplexer Aufgaben übernehmen, die sich mit bisherigen Suchsystemen nicht bearbeiten ließen, versprechen zumindest die KI-Anbieter. Wer braucht da noch Quellen?

Insgesamt verändere sich damit die Rolle von Suchmaschinen, die sich zunehmend von ihrer bisherigen Vermittlungsrolle verabschieden und „eigenständige Informationsobjekte“ erstellen würden. Daraus dürften sich medienrechtliche Fragen nach einem passenden Regulierungsansatz ergeben, was „juristisch zu betrachten und zu beantworten sein“ werde, schreibt Lewandowski.

Im Fluß ist auch die Frage, unter welchen Bedingungen und aus welchen Informationen diese Wissenshäppchen erstellt werden. Anfangs haben die KI-Firmen erst einmal ohne Rücksicht auf Urheberrecht oder Privatsphäre alles aus dem Netz abgezogen, was nicht niet- und nagelfest war, um damit ihre Systeme zu trainieren. Klagen folgten prompt. Zwar ist bis heute nicht endgültig geklärt, ob und in welchem Ausmaß sie dabei tatsächlich Recht gebrochen haben – aber neben außergerichtlichen Einigungen musste etwas Tragfähiges her.

Lizenzmodelle im Aufwind

In den vergangenen Jahren haben viele Verlage, aber auch Online-Dienste wie RedditVerträge mit KI-Anbietern geschlossen. Gegen Bezahlung liefern sie mal mehr, mal weniger qualitativ hochwertiges Traningsmaterial. In Deutschland hat der Springer Verlag, der unter anderem die Bild, Welt und Politico herausgibt, eine Vorreiterrolle eingenommen. Seit Ende 2023 soll die Partnerschaft mit OpenAI „das Nutzungserlebnis mit ChatGPT um aktuelle und verlässliche Inhalte zu einer Vielzahl von Themen bereichern“, bewirbt der Verlag die Zusammenarbeit.

Das schlägt sich entsprechend auf der inhaltlichen Ebene nieder, wie das KI-Gutachten am Rande illustriert. Bisweilen blendet ChatGPT unterhalb der Antworten weiterführende Links ein, wenn es um besonders „aktualitätsrelevante Inhalte“ geht. Erwartungsgemäß handelt es sich im deutschsprachigen Raum sehr häufig um Angebote des Axel-Springer-Verlags. Die Folge: Interessierte Nutzer:innen können sich dann vor allem bei Bild oder Welt weiter darüber informieren, wie die Merz-Regierung etwa mit Themen wie Migration umgeht.

Generell bestehe bei solchen Lizenzvereinbarungen die Gefahr, schreibt Lewandowski, dass Suchsysteme nur die Inhalte eines oder weniger Anbieter in einem Themenfeld für die Generierung ihrer KI-Antworten verwenden. Letztlich könnte sich auch das negativ auf die Angebotsvielfalt im Netz auswirken und den Trend der abnehmenden Zugriffszahlen und rückläufigen Werbeeinnahmen verstärken.

Dabei sei es fraglich, ob neue Geschäftsmodelle wie die Lizenzierung der Inhalte an KI-Anbieter die geringeren Einnahmen durch den Traffic-Einbruch ausgleichen könnten. „Sofern dies nicht gelingt, wird die Menge und/oder Qualität der produzierten Inhalte zurückgehen“, heißt es im Gutachten.

Untergejubelte Informationen

Im Datenbestand der KI-Firmen zunehmen dürfte hingegen der Anteil von Inhalte-Lieferanten, die nicht auf eine direkte Refinanzierung ihrer Inhalte angewiesen sind. Das können Nichtregierungsorganisationen, Verbände und ohnehin alle sein, die die öffentliche Meinung beeinflussen wollen. Gerne auch verdeckt: PR-Agenturen, Unternehmen, Lobby-Firmen, Parteien und Staaten wie Russland, die groß angelegte Desinformationsnetzwerkemit massenhaft produzierten Inhalten betreiben.

In jedem Fall sei mehr Forschung notwendig, betont das Gutachten mehrfach, etwa im Hinblick auf das Nutzerverhalten und die langfristigen Traffic-Auswirkungen von KI-Antworten auf die Refinanzierung von Online-Inhalten. Zumindest ein rechtliches Folgegutachten befinde sich bereits in der Vergabephase, sagte Eva Flecken, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, gegenüber Tagesspiegel Background (€).

Dieses Folgegutachten solle untersuchen, welche Rolle Intermediäre bei der Vielfaltssicherung spielen müssen; insbesondere stellten sich Fragen rund um Transparenz und Haftung. Außerdem habe der Digital Services Coordinator um eine Stellungnahme gebeten; also jene Stelle, die in Deutschland die Umsetzung des EU-Gesetzes über digitale Dienste (DSA) überwacht. Das Thema könnte bei der EU-Kommission landen.

Tomas Rudl ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Leibniz Supercomputing CentreLRZ_DE
2025-05-16

Diesen Termin legen wir Euch ans Herz: der des europäischen Projekts OpenWebSearch.eu wird für die Forschung freigegeben. Lernt neue Möglichkeiten für Recherchen oder für eigene Such- und Recherchedienste kennen. Wir sind schon sehr gespannt auf den 6.Juni!
Hier geht's zum Online-Launch: cscfi.zoom.us/meeting/register

, , ,

Suchen. Foto: E. Vittoriosi(Unsplash
apfeltalk :verified:apfeltalk@creators.social
2024-12-26

Apple verteidigt milliardenschwere Zahlungen von Google in Suchmaschinenprozess
Apple hat angekündigt, am anstehenden US-Kartellrechtsprozess gegen Google teilzunehmen, um milliardenschwere Vereinbarungen zur
apfeltalk.de/magazin/news/appl
#News #Tellerrand #Antitrust #Apple #Google #Marktregulierung #OnlineSuche #Safari #Suchmaschine #Technologiebranche #Umsatzbeteiligung #USKartellrecht #Wettbewerb

2024-11-06

"Eine neue Welle von Suchmonopolisten könnte folgen", schreibt Benjamin Brooks in seinem Kommentar in Bezug auf die KI-Branche, die mit ihren Sprachmodellen und Chatbots die Online-Suche umkrempeln will.

Brooks erforscht in Harvard die regulatorischen und legislativen Aspekte von KI.

#KI #Onlinesuche #Suchmaschine #SearchGPT #ChatGPT #Chatbot

t3n.de/news/ki-veraendert-die-

2024-11-04

KI-gestützte #Suchmaschinen versprechen schnellere und präzisere Antworten.

tino-eberl.de/nutzen-kuenstlic

Aber können sie das wirklich? Eine Studie hat geprüft, ob die KI-Suchmaschine #Bing #Copilot verlässliche medizinische Antworten gibt und deren Texte nach Lesbarkeit, Vollständigkeit, Genauigkeit und Gefährdungspotenzial analysiert.

Was glaubt Ihr? Ist "Krankheitsgoogeln" jetzt sicherer?

#Gesundheit #KünstlicheIntelligenz #Onlinesuche #Patientensicherheit

Leibniz Supercomputing CentreLRZ_DE
2024-10-10

Stimmungsbilder vom ersten -Tag: Großartige Vorträge und Keynotes von Florian Herrmann, bayerische Staatskanzlei, Roberto Viola, Europäische Kommission, und viel Hintergrund zu , und ein , das weitgehend von kommerziellen Interessen befreit wird. Und es geht schon weiter hier beim

, , , ,

Leibniz Supercomputing CentreLRZ_DE
2024-10-07

Ab Mittwoch treffen sich am LRZ beim Forschende und Interessierte, die sich für ein freies Internet stark machen und an Webservices und -technologien arbeiten. Medienforscher und Buchautor Dr. Martin Andree erzählt, was er vom OSSYM erwartet: eine Neubewertung von Tech-Konzernen, weil gerade der Medienstaatsvertrag neu verhandelt wird: lrz.de/presse/ereignisse/2024-
Information zum ; lrz.de/presse/ereignisse/2024-

, , , ,

𝕂𝚞𝚋𝚒𝚔ℙ𝚒𝚡𝚎𝚕kubikpixel@chaos.social
2024-09-10

🧵 …schade, sehr schade. Die alternative Datensammlung sparsame Suchmaschine @MetaGer wird leider nicht mehr frei zur Verfügen stehen. Nun gut, dann werde ich mich zukünftig auf @Mojeek, Stract und LibreY als SearXNG Alternative (siehe Links oben) konzentrieren um im Web Seiten und Infos zu finden.

😢 «Ur-Suchmaschine MetaGer wird eingestellt»
spiegel.de/netzwelt/web/metage

#google #searxng #librey #stract #online #suchmaschine #onlinesuche #websuche

Alex. Willbränder's Good Newsgoodnews@mastodon.world
2023-06-22

Google-Suche: Tipps und Tricks für bessere Suchergebnisse

🔍💡 Verwandeln Sie Ihre Google-Suche in ein mächtiges Werkzeug! Jeder nutzt es, aber wissen Sie wirklich, wie Sie das Beste aus Ihrer Google-Suche herausholen können? Zwei Worte: 'Einfach' und 'Direkt'.

#GoodNews #Effizienz #Google #Marketing #OnlineSuche #SocialMedia #SuchOptimierung #MakeADifference

blog.hubspot.de/marketing/goog

Client Info

Server: https://mastodon.social
Version: 2025.07
Repository: https://github.com/cyevgeniy/lmst