60 Jahre 1. FC Union Berlin – herzlichen Glückwunsch! Aber mal ehrlich …?!
Um Mitternacht an einem Wochentag ein 15-minütiges Feuerwerks-Spektakel in der dicht besiedelten Köpenicker Altstadt zu zünden, ist nicht mehr feierlich!
Ein planloses Knall- und Lichterchaos auf 400 Metern am Dahme-Ufer, das nur auf Lautstärke und Effekte setzt, zeugt nicht von Stil, sondern von fehlendem Feingefühl und einer viel zu großen Portion Egoismus.
Der Eindruck wird noch dadurch bestärkt, dass im Anschluss Hundertschaften von vorwiegend in Schwarz gekleideten jungen Männern mit Lärm auf unterstem Niveau pöbelnd durch die Straßen der Nachbarschaft zogen.
Liebe Unionsfans, viele von uns müssen früh raus, standen um Mitternacht erschrocken senkrecht im Bett und wussten nicht, was überhaupt los war! Die Kinder wurden verängstigt aus dem Schlaf gerissen. Auch uns Eltern kamen merkwürdige Gedanken, sehr merkwürdige ...
Heute Morgen bei uns eine übermüdete Familie, die wie gerädert zur Arbeit oder Schule stolpert, und die Frage: Wo bleibt da die Rücksicht?!
Die Freiheit des einen endet, wo die des anderen beginnt!
Unser Recht auf Nachtruhe wurde hier ignoriert – ohne Not. Und nicht beschützt!
Keine Polizeisirenen waren zu hören! Die Meldung aus dem DPA-Ticker (tagesspiegel.de/berlin/kopenic…) zeugt vielleicht von einer genehmigten oder zumindest begleiteten Aktion. Polizei scheint ja vor Ort gewesen zu sein?
Während Straßenfeste um 22 Uhr leise sein müssen und Feuerwerke beim Jahrmarkt wegen brütender Tiere verboten werden, gibt es hier plötzlich keine Grenzen mehr? Das ist eine Frechheit – und eine Missachtung der Bürgerrechte.
Warum darf ein Verein bzw. dessen Fans ohne Rücksicht auf Anwohner so überbordend feiern? Wer hat das genehmigt und geduldet – und warum? Und wenn es nicht genehmigt wurde, wer wird hier zur Verantwortung gezogen? Vermutlich keiner. Der Verein hat es nicht beauftragt. Und "Die Union-Fans" sind eine namenlose nicht greifbare Masse ...
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