🇵🇱 Znalezione na ulicy Bogatyńskiej w Warszawie. #StreetPhotography #Photography #Camera #Warsaw #Bemowo #FujiX100F #Velvia #FilmSim
Dude thinks he is playing the horn solos in Jazz Suite No. 1: 1. Waltz by Dmitry Shostakovich.
Photographer: milky.hazel
Camera, film: Mamiya C33 medium format TLR, Velvia 100
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Stadt – Land – Wasser – Schweden
Der diesjährige Sommerurlaub hat uns nach Schweden geführt. Aus Gründen. Ein Land, das sich interessanterweise bisher in meinem Leben noch nie bereist hat. Ich war bisher nie nördlicher als Lübeck.
Natürlich hat man ein Bild von Schweden. Wir haben dich alle den Michel (aka Emil) aus Lönneberga und Pippi Langstrumpf gesehen, kennen die schwedischen Krimis von Wallander und haben ABBA im Ohr.
Natürlich hat man auch Wünsche an Schweden. Interessant war, dass es am Ende doch alles ganz anders gekommen ist als gedacht.
Zur Vorbereitung hatte ich mir ein Buch gegönnt, das Schweden versucht hat zu erklären. Versucht. Ein paar Stereotypen wurden bestärkt und einiges in den historischen Zusammenhang gesetzt. Und Erwartungshaltungen geweckt. Das Erlebte war etwas „anders“, sicherlich der Zeit oder den Umständen (Familienurlaub) dieser Reise geschuldet.
Eigene persönliche Erfahrungen von früheren Reisen in andere Städte und Ländern haben sich mit den Erwartungshaltungen und Wünschen vermischt und ein Idealbild von Schweden gezeichnet.
Das ist immer eine schwierige Voraussetzung, um ein Land neutral zu erleben. Stellt sich also die Frage, ob man vor einer Reise überhaupt Recherchen betreiben sollte. Oder einfach losfährt.
Ist die „Überplanung“ mit zig Pins auf Google Maps hilfreich oder hinderlich?
Ist das Pre-Booking auf Airbnb und Booking.com praktisch, um ein Land zu erleben, oder sollte man nicht eher drauflos fahren und flexibler reagieren? Ist es eine Katastrophe, wenn man den geplanten Besuch im ABBA Museum entfallen lassen muss, oder kann man daraus nicht einfach etwas anderes machen?
Sind Postkartenmotive als Fotograf überhaupt erlaubt, oder muss ich zwingend aus jedem See in Schweden ein Monumentalwerk machen?
Ist es wichtig, jedes Museum und jede Kirche mitzunehmen, oder kann man das eine oder andere historische Monument nicht auch mal am Weg unbesucht vorbeiziehen lassen?
Vielleicht ist es das „FOMO“, das einen packen kann, wenn man auf Reisen ist. (Den Begriff kannte ich vor Corona übrigens nicht…) Diese Angst, den ultimativen Spot verpasst zu haben und das eine perfekte Foto nicht machen zu können.
Erlebt habe ich sehr entspannte und freundliche Menschen, ein wahnsinnig hohes Niveau, was Englisch angeht, zu viele Schilder und Beschreibungen, die ich per App übersetzen musste, kombiniert mit der Einsicht, dass in Deutschland ebenso alles nur in Deutsch ausgeschildert ist, die „Fika“-Kultur, die mir sehr entgegenkommt (mag To-Go Essen/Trinken nicht so sehr), unendlich große Seen, deren Anblick definitiv zum Loslassen anregt, kleine Tiny Häuser, in die ich am liebsten sofort einziehen würde, und wunderbare raue Schären, die zum Wandern und Verweilen einladen.
Schweden ist definitiv ein Gefühl. Ruhe.
P.S.: Für die Tech-Jünger hier: Bis auf ein Bild ist das alles Fujifilm X100Vi Velvia, meist mit Blende 4
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