Rhinschnoog

Europäer.
Demokrat.
Badener im Rheinland.

Gern unterwegs per Bahn und für LSBTIQ-Rechte.

2026-01-25

#InnRottenSeine
Nach den Umleitern an Inn und Rotten(aka Rhône) fehlt bei dem Hashtag noch Seine.
Also Umleiterfahren dort. Zuerst mit RER E in Paris die kurze Strecke von Magenta nach Haussmann/St-Lazare. In Paris-St-Lazare steht dann ein Regio-2N XL (Z56600) bereit zur Fahrt nach Le Havre. Da die Strecke nach Rouen wegen Bauarbeiten gesperrt ist fährt er eine Umleitung. Zuerst von Paris über Gisors und Forges-les-Eaux und die Verbindungskurve zur Ligne 321000 (diesen Teil der Umleitung war ich schon mal gefahren). Ab Montérolier-Buchy geht es dann über die Güterverkehrsstrecke 354000 nach Motteville (das ist neu für mich) und dann weiter nach Le Havre.
Dort gibt es vor dem Bahnhof noch ein Bild mit Tram. Danach geht es im selben Zug über die Umleitungsstrecke wieder zurück. Mission Umleitungssammeln ist erfolgreich erledigt👍.

2026-01-24

Sonderzug der anderen Art 🤣.
Übrigens ausverkauft (550 Fahrgäste!), selbst alle VIP-Abteile für je 1269€.
ein-unverschaemter-zug.de/zugi

2026-01-23

#InnRottenSeine
Heute nochmal TER satt.
Zuerst ging es (diesmal mit einem Regio 2N) von Avignon in 2:43 Stunden über die Umleiterstrecke rechts der Rhône zurück nach Lyon. An einem Tag Umleiter hin und zurück geht übrigens ab Lyon nicht. Das ginge nur ab Avignon. Schöne Fahrt bei mäßigem Wetter in einem ziemlich leeren Zug. Nach gut einer Stunde Pause ging es dann weiter mit einem durchgehenden TER über die klassische Strecke von Lyon Part-Dieu nach Paris- Bercy. Der bestand aus einer Doppeltraktion von zwei Z54500 (Elektro Régiolis mit Intervilles-Ausstattung). Dieser Zug war recht gut besetzt. Allerdings dürfte außer mir kaum jemand die komplette Strecke mit einer Fahrtzeit von 5:12 Stunden mitgefahren sein. So war ich fast 8 Stunden in nur zwei Regionalzügen unterwegs. Das reichte dann auch. Es ging noch mit der Metro zum Gare du Nord, wo sich auch das Hotel befindet.

2026-01-23

#InnRottenSeine
Nach dem Rhônetalumleiter fuhr ich noch von Avignon nach Carpentras. Hier gab es von 1938 (ja richtig gelesen!) bis 2015 keinen Personenverkehr!
Hin ging es mit bivalentem Régiolis, zurück mit Diesel-AGC.
Auch im Zug nach Carpentras gab es schon wieder eine Ausweiskontrolle, diesmal ist es die Gendarmerie die kontrolliert und nach einem „piece d‘identité“ fragt. Die waren ganz nett und ich habe sie gefragt ob es denn heute einen Vorfall oder besonderen Grund gäbe. Das wurde verneint. Man würde das wegen der Sicherheit in den TER und der SNCF machen.
Nach einem kurzen Stadtrundgang in Carpentras ging es zurück nach Avignon.
Eine wunderbare Stadt, aber 4 Grad (immerhin +) brr.

2026-01-23

@deluisa Fahre grad in der Gegenrichtung zurück gen Lyon. Die Cops-Sammlung hatte ich gestern schon. Über die Ausweis-Kontrollfreaks hab ich gestern ja schon geschrieben.

2026-01-23

@wrzlbrnft unbedingt👍. Sehr schöne Aussichten (außer man fährt grad direkt an einem AKW durch). Das war den Weg wert.

2026-01-23

#InnRottenSeine
Der einzige passende Zug von Dijon nach Lyon ist ein TGV, in dem ich einen Platz reserviert habe. In Lyon hätte ich 21 Minuten Übergang und TGV hat 20 Minuten Verspätung. Ob das gutgeht?
TGV-Lotto. Erst hinter Macon geht es ja auf die LGV und da müssen wir auch noch 1-2 Minuten warten. Es geht aber gut ! Ich habe dann real 7 Minuten Umstiegszeit am gleichen Bahnsteig (kleines SNCF -Wunder).
Was nun folgt ist der Grund, warum ich mich zum Rotten rhône oder zur Rhône rotte:
Normalerweise fahren alle Reisezüge links der Rhône nach Avignon. Rechts ist nur Güterverkehr. Durch Bauarbeiten gibt es dieser Tage TER-Umleiter, die den ganzen Weg zwischen Givors bei Lyon und Avignon rechts der Rhône fahren. Und mein Zug ist an diesem Tag der letzte der die Umleitung fährt. 2:40 Stunden Fahrt im TER. Tournon-Centre (nur in dieser Richtung), sowie St-Péray und Le Teil haben damit ausnahmsweise Bahnhalte. Die werden auch genutzt und es gibt Shuttlebusse nach Valence und Montelimar am anderen Rhôneufer.

2026-01-23

#InnRottenSeine
Weiterrotten in Frankreich.
Nach der morgendlichen Fahrt von Besançon nach Belfort und zurück (da war ich noch nicht durchgehend unterwegs gewesen) mit schon berichteten Ausweiskontrollabenteuern ging es weiter im TER über Dole nach Dijon. Der Zug war sehr pünktlich, aber da der TER nach Lyon planmäßig 2 Minuten vor Ankunft fährt konnte ich den noch sehen, aber natürlich nicht mehr mitfahren. Der nächste Zug ist ein TGV. In der Wartezeit gab es noch ein Bild von der Tram vor dem Bahnhof Dijon-Ville (oder Dijon Hbf wie die deutsche Version der SNCF-Seite sagt).

2026-01-22

@claudsch @hopla Nun das war noch nicht alles.
Ich bin ja weiter in den Süden und schließlich von Avignon nach Carpentras, ebenfalls weit weg von der Grenze gefahren. Nun ratet mal was in dem Zug passierte : Ja wieder Kontrolle, nur diesmal ist es die Gendamerie die kontrolliert und nach einem „piece d‘identité“ fragt. Die waren ganz nett und ich habe sie gefragt ob es denn heute einen Vorfall oder besonderen Grund gäbe. Das wurde verneint. Man würde das wegen der Sicherheit in den TER und der SNCF machen. Es mag natürlich eine abstrakte Gefährdungslage geben von der zumindest ich nichts mitbekommen habe.
Sowas hatte ich jedenfalls noch nie und ich bin schon sehr viele Jahre unterwegs.

2026-01-22

@vonAnachA tja, gute Frage. Keine Ahnung. Hab ich mich auch schon gefragt. Die wären gute 40 Jahre neuer, aber vielleicht spricht der technische Zustand und die Kosten für Revisionen dagegen. TransN wird da nichts investieren wollen. Aber vielleicht weiß einer der Schweizer Lesenden mehr?

2026-01-22

@deluisa der Sinn dieses Mülleimers ist…..

2026-01-22

@hopla
service-public.gouv.fr/particu. Eine Pflicht gibt es offiziell so eben nicht.
Gegen Behörden musst du dich natürlich ggf. schon Ausweisen.

Aber eine Ausweiskontrolle im nationalen Zug hatte ich so bisher noch nie erlebt.

2026-01-22

#InnRottenSeine
Heute früh Erfahrung der anderen Art.

Morgens mit TER von Besançon nach Belfort.
In Belfort eine der (un-)beliebten SNCF Vollkontrollen. Läuft so: 15-20 SNCF-Menschen stehen am Bahnsteigabgang und kontrollieren die Tickets von jeder ein- bzw. hier aussteigenden Person. Macht die SNCF immer mal wieder. Nun, die Dame die mein Ticket kontrollierte kennt jetzt auch Interrailtickets. Soweit so gut.

Ich bin danach wieder (ohne Kontrolle) in den Zug zurück nach Besançon gestiegen.
JETZT ABER:
Unterwegs während der Fahrt im Zug kommt die Police Nationale und kontrolliert alle Reisenden: „contrôle. Votre carte d‘indendité s.v.p“
Personalausweiskontrolle im nationalen Zug. Was ist das denn??
Ich hab den zwar mit. Bei einer Person weiter vorn im Zug (siehe Bild) gibt es offensichtlich eine minutenlange Aktion bevor sie weiterziehen.
DA HAB ICH FRAGEN:
In Frankreich Pflicht zu einer Carte d’Idendité? Gibt es definitiv nicht!!
Pflicht einen Ausweis zum Bahnfahren mitzuführen? Hä??
Auf welcher Grundlage soll das denn geschehen?

@all @jon @hopla Habt ihr das in Frankreich schon mal erlebt?

2026-01-21

#InnRottenSeine
Nach der erfolgreichen Meterspur Streckensammlung gab es am Bahnhof Le Locle noch was Neues für mich (vom Sehen kannte ich den schon, war aber noch nicht mitgefahren): den Schrägaufzug vom Bahnhof runter in die Stadt , der auf Anforderung per Knopfdruck fährt.
Danach ging es mit einem SNCF Triebzug nach Besançon In Frankreich.
Dass es da unterwegs dann finster wurde war nicht so schlimm. Die Strecke kenne ich bereits, genauso wie die dortige Tram, von der es zum Ende aber noch ein nächtliches Bild gibt.

2026-01-21

#InnRottenSeine
Kurzer Normalspurtransfer von La Chaux-de-Fonds nach Le Locle ( zum Üben schon mal mit SNCF Zug).
Dann wieder transN Meterspur nach Les Brenets (ja für mich Streckensammeln).
Die Strecke war schon mehrfach akut einstellungsgefährdet und zwischenzeitlich fuhren auch immer schon mal keine Züge. Derzeit ist die Strecke mal bis 2031 gesichert. Aber ob die niedlichen kleinen Triebwagen solange durchhalten und fahren dürfen?? Mit Baujahr 1950 ist man da eigentlich mit Museumstücken unterwegs. Derzeit fährt man eifrig mit einem Schweizuntypischen unvertakteten Fahrplan, der eher französisch wirkt. Es war schön da endlich mal mitgefahren zu sein.

2026-01-21

@clem Hallo,
Vielleicht weißt du noch etwas zu dem Problem. Jon hat mir geraten dich mal zu fragen. Wenn du mir da noch was raten kannst wäre ich sehr froh darüber.

2026-01-21

#InnRottenSeine
In La Chaux-de-Fonds weiterhin keine Trolleybusse gesehen (vielleicht ab Februar).
Dafür Meterspur:
CJ fotografiert und mit transN nach Les Ponts-de-Martel und zurück gefahren. Eine Mitfahrt in den neuen Triebzügen war der Grund und im Winter mit hübschen Aussichten war ich da auch noch nie. Lies sich trotz Planänderung doch noch realisieren. Endlich gibt es da nette zeitgemäße Züge 👍.

2026-01-21

#InnRottenSeine
Heute Vierländerfahrt und Anschlussverlust. Für drei Länder und den verpassten Anschluss reicht schon der morgendliche RJX Innsbruck- Zürich. Nach etwas verspäteter Bereitstellung (leichter Stress für potenzielle Fotografen und Mitfahrer in Personalunion) fährt er in Innsbruck mit +3 ab, was bis Feldkirch so bleibt. In Buchs kommen wir mit +8 an, fahren mit +10 ab und sind mit +12 in Zürich HB. Hallo Schweiz was ist das? Genau diese zusätzlichen Minuten kosten mich meinen Anschluss in Zürich. Renne zwar noch zu dem IC aber die Türen sind zu und er fährt ohne mich. Umplanen! Ursprungsplan geht nicht mehr.
Mir der nächsten Verbindung über Neuchâtel nach Chaux de Fonds. Während es in Buchs sonnig war, ist die ganze Fahrt durch die Schweiz im Dunst und Nebel. Die Seen sind mehr zu erahnen. Erst beim Anstieg hoch nach Chaux de Fonds wird es wieder sonnig und man hat einen Seeblick, aber nicht Neuenburger sondern Nebelsee.

2026-01-20

#InnRottenSeine
Nach der Umfahrung Innsbruck war noch ein wenig öV sammeln angesagt.
Hungerberg, Mittelgebirgs- und Stubaitalbahn sind schön aber dhmd 😉.
Aber die IVB haben in den letzten Jahren ja das Tramnetz in Innsbruck umit den neuen Linien 2 und 5 und den neuen Endpunkten Rum-Bahnhof, Alois-Lugger-Platz , Peerhofsiedlung und Technik-West deutlich erweitert. Das wollte dann doch auch noch bereist werden. Damit ist mal Schluss für heute., danach gab’s noch Tiroler Knödel in einer Rinderbrühe.

2026-01-20

#InnRottenSeine
Weiter ging es ab München mit einem Railjet-2. Das wäre natürlich KEIN Grund da zu fahren aber es gibt da nix anderes. Die Dinger sind wirklich grausig.
Grund war, wie ihr euch denken könnt die Umleitung um Innsbruck herum.
Es ging zuerst nach Steinach im Tirol.
Dort gab es ein bisschen BrennerGüterverkehr bevor ich mit dem nächsten RJ zurück nach Wörgl fuhr. Warum Wörgl? Da kam dann RJX766 der ohne Halt in Jenbach durchfährt und nach dem Sautrogtunnel (vor Ort heißt er so) am Ende der Umfahrung an der Überleitstelle zur Brennerbahn auf freier Strecke Kopf macht um dann auf der Brennerbahn nach Innsbruck hinunter zu fahren. So die Umleiter da sind jetzt mal gesammelt.

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