🚨Die von Kanzler Stocker 🇦🇹angekündigte #Klarnamenpflicht bedroht Meinungsfreiheit & Privatsphäre. Ausweispflicht im Netz ist Überwachung, kein Jugendschutz. DSA & DSGVO durchsetzen statt alle zu kontrollieren!
Ersehnt die #Verkehrswende in #Wien und der Welt, spaziert & fährt durch sie, schreibt sie herbei und werkt an ihr, weil sie eine schöne, angenehme und (klima)gerechte Welt mitermöglicht. Schwerpunkt Fuß- und ÖV. Zwischendurch auch ganz andere Themen.
https://derloris.at | https://GRÜNGRÄTZLWEGE.at | https://Verkehrsgewebe.at
🚨Die von Kanzler Stocker 🇦🇹angekündigte #Klarnamenpflicht bedroht Meinungsfreiheit & Privatsphäre. Ausweispflicht im Netz ist Überwachung, kein Jugendschutz. DSA & DSGVO durchsetzen statt alle zu kontrollieren!
@wrzlbrnft Ich liebe den pdfsam-Fertigstellungssound. 😊
Gratuliere @derloris zu 15 Jahren Verkehrsgewebe-Chronik
und vielen Dank für die unermüdliche Arbeit daran!
@DieterKomendera Danke für die Worte und das Interesse! : )
@Martin Nur für alle, die unbedingt auf die Bereisung der Umfahrung verzichten wollen 😉
@vorortanleiter Auch ein Enkplatz.
Umweltbundesamt: Österreich verfehlt mit aktuellem Kurs Klimaziel 2030 deutlich
🤷♂️
Der argentinische Präsident Javier Milei baut die Demokratie ab und die Online-Überwachung aus. Jetzt hat die Regierung per Dekret buchstäblich über Nacht den Geheimdienst in eine Super-Überwachungsbehörde umgewandelt. Journalist*innen und Aktivist*innen sind alarmiert.
https://netzpolitik.org/2026/argentinien-per-dekret-in-die-dunkle-vergangenheit/
Dokumentation *Wolkenbruch und Hitzestau. Die Stadt im Klimastress* von Franziska Mayr-Keber auf 3Sat über Klimawandelanpassung in Wien und Kopenhagen – in Wien ist (trotz des glimpflich verlaufenen 1000-jährigen Hochwassers 2024) der Fokus eher auf Hitze und Bäumen, von der Initiative Zukunft Stadtbaum und der Initiative Westbahnpark bis zum Klimadirektor Andreas Januskovecz. In Kopenhagen läuft nach der Starkregenkatastrophe 2011 der „Wolkenbruchplan“ (350 Projekte bis 2035, 1,8 Mrd. EUR) mit riesigen Tunnels, um Wasser in den Hafen abzuleiten, und Umgestaltungen im öffentlichen Raum wie Enghaveparken, Sankt Kjelds Plads, Grønningen Nordvest. https://www.3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/wolkenbruch-und-hitzestau-die-stadt-im-klimastress-100.html
Ökonomin Sigrid Stagl zieht beim Aus für die dritte Piste Parallelen zum #Lobautunnel: "Beide sind Projekte, die klimaschädliches Verhalten befördern", sagt die Ökonomin. Der Ausbau der jeweiligen Infrastruktur würde auch entsprechendes Verhalten – also Flug- und Autoverkehr – fördern. "Wir plagen uns, das Klimaziel zu erreichen, und Strafzahlungen drohen. Da muss man sich auch vom Lobautunnel verabschieden." https://www.derstandard.at/story/3000000298075/aus-fuer-dritte-piste-aus-oekologischer-sicht-die-richtige-entscheidung
Überall spart die Regierung, aber für die Zerstörung unseres Klimas hat man Geld - viel Geld. Wo Österreich Milliarden liegen lässt, kommentiert Momentum-Ökonomin Miriam Frauenlob:
250 präparierte Dokumente reichen aus, um gezielt Fake-News und Propaganda in ChatGPT und Konsorten einzuschleusen. Puh, da wundert einem aber nicht mehr viel...
@wrzlbrnft Gibt's da eine Maximalmenge? Oder wird's nur einfach irgendwann immer langsamer?
Gestern wurde der erste *Affordable Housing Plan* der Europäischen Kommission vorgestellt, was angesichts der geringen Kompetenzen der EU beim Wohnen zweifellos außergewöhnlich ist – offensichtlich war der diesbezügliche Druck über die letzten Jahre groß genug. Wohnen ist, laut Plan, „not just a commodity, but a fundamental right“ – „but across Europe, there is a palpable feeling of injustice at the sheer unaffordability and unavailability of housing“. Nicht genug hervorgestrichen werden kann der Ansatz des Plans, Leistbarkeit mit Nachhaltigkeit und Qualität zu verknüpfen und nicht möglichst billiges Bauen als einziges Ziel zu sehen, hier ist dezidiert das Neue Europäische Bauhaus angesprochen – so geht es nicht nur um Neubau, sondern auch um „avoiding unnecessary demolitions“. Der Plan soll die Staaten bei ihrer Wohnungspolitik unterstützen, indem er zur Angebotssteigerung beiträgt (Innovation im Bausektor erhöhen, Bürokratie abbauen, Leistbarkeit mit Nachhaltigkeit und Qualität verbinden); Investitionen mobilisiert (neue Investitionsplattform in Kooperation mit der EIB etc., Beihilfenrecht anpassen um öffentliche Förderung zu erleichtern); schnelle Unterstützung und Reformen kombiniert (neues Gesetz gegen Kurzzeitvermietungen, Maßnahmen gegen Spekulation wie Erleichterung von Investition in gemeinnützigen Wohnbau, Reformen in Raumplanung, Sozialwohnbau und Steuerrecht anregen); die am stärksten Betroffenen schützt (Wohnbau für junge Menschen und für Obdachlose). Der Anteil von sozialem Wohnbau in der EU (im Schnitt 6–7%) soll erhöht werden, das angesprochene Beispiel Wien liegt allerdings weit über den hier genannten 25% der Bevölkerung im kommunalen oder gemeinnützigen Wohnbau. Der Plan ist ein wichtiger erster Schritt, viele wesentliche Themen sind angesprochen – er geht jedoch sicher in vielen Aspekten nicht weit genug: https://housing.ec.europa.eu/european-affordable-housing-plan_en
Interessantes Plädoyer der Kulturwissenschaftlerin Judith Kohlenberger für Zuwendung und Menschlichkeit gegenüber Andersdenkenden als wirksames Mittel zur Empathieförderung bei veränderungserschöpften Menschen in der im 2. Bezirk #Wiens aushängenden WANDZEITUNG von Steinbrener/Dempf, hier online lesbar: https://diewandzeitung.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/11/wz60_gesamt.pdf
Twenty streets of Paris before and after in one minute
Lienz hat über mehr als 25 Jahre die „kooperative Innenstadtentwicklung“ konsequent vorangetrieben. Kleinteilige Quartiere im Zentrum werden Schritt für Schritt transformiert, wobei insbesondere die Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsnutzungen in der Sockelzone im Fokus stehen. Es werden jeweils Vereine der Eigentümer*innen gebildet, die gemeinsam Maßnahmen beschließen, die schließlich von der Stadtpolitik fixiert werden: Neugestaltung des öffentlichen Raums, Begegnungszonen, gemeinsames Marketing. Diese lokalen Vereine tragen die Veränderungen langfristig weiter. Der Bahnhof wurde in ein Mobilitätszentrum umgebaut – früher trennte er zusammen mit der Bundesstraße B100 und der Drau die Innenstadt vom Süden, nun ist er ein Verbindungselement für Fuß- und Radverkehr über all diese Barrieren und verknüpft beide mit Bahn und Bus.
Die Forderung nach E-Bike-Helmpflicht wurde immer wieder damit argumentiert, dass im Vorjahr bereits 9.800 Personen nach E-Bike-Unfall im Spital behandelt wurden und diese Zahl um 10% gestiegen ist. Wir haben uns die Daten angesehen - mit überraschendem Ergebnis. Datengrundlage zu den Spitalsbehandlungen sind die "IDB-Unfalldaten" des KFV. Die Detaildaten sind leider nicht öffentlich zugänglich. Veröffentlicht sind lediglich kurze Jahresberichte. In diesen werden die Verletzungsbereiche nach E-Bike-Unfällen gemeinsam mit Fahrradunfällen dargestellt. Von den 37.400 Spitalsbehandlungen nach Rad- und E-Bike-Unfällen im Jahr 2024 betrafen 93% Hände, Arme, Schultern, Füße, Beine, Rumpf - Verletzungen, die mit Radhelm nicht zu verhindern sind. #Thread 1/4
@taduemp63
Eine Gurtenpflicht ist fahrzeugbedingt einfacher umsetzbar als eine Helmpflicht bei (E-)Rädern, wo der Helm mitgebracht werden muss. Auch Verleihsysteme (immer öfter auch mit E-Bikes üblich), würde man fast verunmöglichen, da die erforderliche Bereitstellung von Helmen aus Platz-, Auswahl- (verschiedene Größen) und Hygienegründen kaum machbar wäre. Dadurch gäb's aber weniger Umstieg auf den Radverkehr, was für die Gesamtverkehrssicherheit schlecht wäre.