#AngelaMerkel

euronews DE | inoffizielleuronews_de@anonsys.net
2026-01-07
Ein Gefangenenfoto von Nicolás Maduro macht einen Nike-Zweiteiler zum viralen Must-Have. Auch in Deutschland profitieren Unternehmen von großen Politikmomenten. Dann haben ein Lasten-Aufzug aus NRW und ein Weingut aus der Pflalz auf einmal etwas gemeinsam.#BarackObama #NicolasMaduro #AngelaMerkel #Mode-Designer
Maduro und Merkel: Wie Schlagzeilen zur Gratis-Werbekampagne werden
Stephan Hadan 🇺🇦 🇪🇺stiebke@hadan.social
2026-01-06

@GuidoKuehn Ich hatte vorhin einen Kommentar in meiner Timeline, dass Merz und Stamer wie Neville Chamberlain sind. Dem kann man zustimmen. Jedoch sehe ich bei #Merzkannesnicht zusätzlich eine extreme Führungsschwäche und eine Desorientierung durch die immer mehr populistisch auftretende CSU. Man kann über #AngelaMerkel sagen, was man will, aber bei #FriedrichMerz hatte sie den richtigen Riecher. Er kann es einfach nicht!

DER SPIEGEL | inoffiziellderspiegel_de@anonsys.net
2026-01-06
Auf ein Treffen im Kanzleramt hatte er keine Lust. Jetzt sagt Herbert Grönemeyer, warum er die frühere Regierungschefin Angela Merkel so kritisch sieht. Und ihre Nachfolger noch kritischer.#Panorama #Leute #Personalien #HerbertGrönemeyer #AngelaMerkel
Herbert Grönemeyer über Angela Merkel: »Ich wollte mich mit der nicht unterhalten«
2026-01-05

Eavesdropping among friends is okay: BND allegedly bugged US President Obama

According to a report, the BND regularly monitored calls of former US President Obama during flights. Former Chancellor Merkel reportedly knew nothing about it.

heise.de/en/news/Eavesdropping

#AngelaMerkel #BND #Netzpolitik #Überwachung #news

2026-01-05

Ausspähen unter Freunden geht doch: BND soll US-Präsident Obama abgehört haben

Der BND überwachte laut einem Bericht regelmäßig Telefonate des früheren US-Präsidenten Obama auf Flügen. Ex-Kanzlerin Merkel soll nichts davon gewusst haben.

heise.de/news/Ausspaehen-unter

#AngelaMerkel #BND #Netzpolitik #Überwachung #news

2026-01-05

Wie viel Dummheit ist legal?

Oder ist die gar nicht echt? Welche Absicht ist dahinter? Doofheit oder irgendwas Schlaues? Cui bono?

Mit Trump fange ich lieber gar nicht erst an, das hat Stefan Reineke/taz schon besorgt. Ausserdem halte ich Mediendiät. Was mag hinter diesem Move eines überschätzten 17-jährigen Fussballtalents stecken? Wie der ruhiggestellt wird, sportlich betrachtet, können Sie hier studieren. Die U17 von Borussia Mönchengladbach schaffte, wozu hundertfach bezahlte Profis nicht imstande sind. Aber ich habe noch dollere, gesellschaftlich relevantere Beispiele.

Doch zunächst zu dem überschätzten 17-jährigen. Gewöhnlich sind solche öffentliche Äusserungen absichtlich. Marktwerte werden über PR-Arbeit wirksamer gesteigert, als durch reales Fussballspielen. Sind es ehrgeizige Eltern? Geldgierige Berater*innen? Und davon mehrere? Denn es gibt nicht den einen persönlichen Berater, sondern das sind umfangreiche mittelständische bis hin zu Gross-Konzernen, die dieses Geschäft besorgen. Je jünger der Klient, umso höher der Marktwert = Zukunftserwartung. Der muss ausgequetscht werden, bevor sich der Junge schwer verletzt und wertlos wird. – Genauso ist es selbstverständlich denkbar, dass ein 17-jähriger einfach kariert daherquatscht, und Medien das strategisch gezielt aufblasen. Dann ist es “nur” eine Auskunft über die Qualität der Spielerbetreuung beim Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum. Und wiederum ein guter Grund, von dort das Weite zu suchen … 😉

Jetzt aber mal ein wichtiges Beispiel

Wahrscheinlich haben Sie bislang so wenig von einer “Vulkan-Gruppe” gehört, wie ich. Die bekanntlich seit Jahrhunderten grundseriöse Berliner Polizei und die nicht minder seriösen bei ihr eingebetteten Berliner Medien tischen der Öffentlichkeit nun dieses nervlich nicht wirklich zuendelesbare “Bekennerschreiben” auf. Wenn es von Ihnen jemand schafft, das komplett zu lesen, schreiben Sie Ihre Eindrücke bitte in die Kommentare. Peter Richter/SZ schreibt, bevor er in der Paywall versenkt wird, ganz richtig: “Blackout in Berlin: Ökos, dümmer als die Polizei erlaubt – In Berlin ist es so schwarz wie 2012 in New York, als Hurrikan Sandy die Lichter ausblies. Nun aber besorgten die Katastrophe selbsternannte linke Anarchisten, nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, die den weiteren Erfolg der Rechten besorgen.”

Ich schrieb dazu gestern einigen Freund*inn*en: “Wer scheisst denen in Berlin nur immer so ins Hirn?” Und ein guter, weiser Freund meinte: das sei nicht “linksradikal” sondern “kultur-reaktionär”. So ist es. Aber ist das echt? Denn die Welt der “Sicherheitsbehörden” ist auf nichts besser trainiert, als auf Fälschung, Irreführung, bösartige Täuschung, bis hin zu Mord, Totschlag und Krieg. Und ernährt damit nebenbei eine grosse Herde von Durchstich-Empfänger*inne*n und Weitertratschern.

Und noch’n Buch

Daran musste ich denken, bei diesem Spiegel-Werbeartikel (ohne Paywall!) für ein Buch seines ehemaligen Mitarbeiters Holger Stark. Soso, zwischen der BRD und den USA gab es schon früher Misstrauen. Wer hätte das gedacht? Sogar bei Merkel und Obama. Ja, ist es denn zu fassen? Im Kern ist Herr Stark und sein Buchverlag wohl alt, und braucht das Geld. Und vielleicht schuldete ihm sein Buddy beim Springerkonzern noch einen Gefallen? Und wem bei den gegenwärtigen Geheimdiensten und Regierungen tut das noch weh? Wenn Sie mich fragen: ein gebrauchter Kaugummi.

Und ist das wenigstens zu glauben? Noch ein Polizeibericht …

Eine olle Kamelle ist längst, dass die niedergesparten Medien Polizeiberichte recherchefrei als Wirklichkeit hinstellen. Die Polizeipressestellen haben sich daran gewöhnt, und sind womöglich längst besser aufgestellt, als die meisten Lokalredaktionen für echten Journalismus.

Was mag also hinter diesem Revolverjournalismus stecken? Sind also “geniale” Millionen-Räuber*innen ebenfalls dümmer, als die Polizei erlaubt? Oder hat die PR-Stelle der zuständigen Polizeibehörden zuviel schlechte Krimis geguckt? Und gedacht: schlechte Drehbücher? – Können wir auch!

Mein alter Freund Rudolf Schwinn (damals “Berliner Extra-Dienst”) wiederholte schon in den 70ern, wenn wir im Bonner Nachtleben um die Häuser zogen: “Jaja Martin, so ist das Leben: es wird immer verrückter!” Weiser, als die Polizei erlaubt.

ntv Nachrichten - inoffiziellntv@anonsys.net
2026-01-04
Von wegen glückliches neues Jahr! Die Lage in der Welt gibt keinen Anlass zur Hoffnung. Um Deutschland stand es auch schon besser. Und dann kommt der Kanzler und erklärt, "mit Tatkraft und Kompass die richtigen Weichen für Deutschland zu stellen". Es fällt schwer, daran zu glauben – und den Kopf oben zu halten.#International #Bundeswehr #Deutschland #Polizei #Jahreswechsel #AngelaMerkel #FriedrichMerz
Aus der Schmoll-Ecke: Haben Sie (wie ich) die Schnauze voll?
2025-12-29

Bardot & Merkel

Die Perlen des Vormittags finden Sie heute alle in der digitalen taz. Zunächst zu Madame Bardot. Eine Zeitgenossin der hier schon von mir gewürdigten Frau Knef – öffentliche Frauen der 60er Jahre, die, so viel ist sicher, weit weniger revolutionär – eher spiessiger – waren, als der Medientrash später aus diesem Jahrzehnt gemacht hat. Diese Damen haben, ob bewusst oder unbewusst, dagegen gekämpft und darunter gelitten. Und das macht ihre historische Relevanz aus.

Zu Madame Bardot fährt die taz ihre Besten auf, und nicht zufällig gehören sie dort zu den Alten. Doch bevor Sie zu viel Zeit mit Lektüre verschwenden, schauen Sie, wenn Sie wirklich Bardot-interessiert sind, lieber heute noch schnell Godards Le Mépris (“Die Verachtung”)nur heute verfügbar – bei Arte weg: das authentische Filmdenkmal für diese Dame.

Was darüber hinaus zu ihr zu sagen ist, das liefern Jenni Zylka und Georg Seesslen. Besser gehts nicht.

Küppi/Merkel-Koalition

Das war heute mein persönlicher Vormittagshöhepunkt. Und ich habe dem Mann auch schon persönlich dafür gedankt. Weil das in diesem Jahr für mich eine Montagmorgen-Regel war. Heute, bzw. gestern, befragten ihn gleich vier Redakteurinnen – wie findet das denn die Sabine?

Auf die Frage “Saskia Esken ging, Bärbel Bas kam. Bullshit?” antwortet er mit … Merkel: “Feminismus, aber auf meine Art“. Und Küppi im Original: “In einer Merkel-Welt wären beide vorne bei den Sozis, doch dies Universum liegt aktuell außerhalb der Bundesregierung.”

Unsere Ex-Oberbürgermeisterin Katja Dörner hatte 2017 u.a. mit Frau Merkel für die Grünen über eine “Jamaika-Koalition” verhandelt, die dann von einem – wie hiess der noch? – FDP-Tuppes geschreddert wurde. Merkel als Mensch hat sie exakt so beschrieben, wie sie in Küppis Kolumne erkennbar wird.

Grosses Kolumnen-Kino. Respekt und Kompliment! Und: danke!

“Und was macht der RWE?” hatte er dieses Mal von mir. Als steuerpflichtiger Rentner ziehe ich es seit Jahren vor, unentgeltlich zu arbeiten, die taz-Honorare lohnen es auch nicht … 😉

2025-12-27

So viel Habeck war selten

2025: Als die CDU Kanzlerpartei verlernte

Ende 2024 war die Ampel gescheitert. Blockiert von der FDP stand sie auf Rot. Auf Robert Habecks Antworten auf die Krise des Industriestandorts Deutschland reagierte die CDU des Friedrich Merz mit einer Anti-Kampagne. Als Kanzler aber setzte Merz 2025 das Erbe Habecks um. Und siehe da: Die Kanzlerpartei ist nicht mehr die Kanzlerpartei. Sie spielt Fundi-Truppe. Ein Rückblick.

Deutschland hat ein Investitionsproblem. Unternehmen wie Staat investieren zu wenig. Umsätze brechen ein, Infrastruktur verfällt. Das hat Ursachen im Land, vor allem aber treffen die Verwerfungen des Weltmarktes den ehemaligen Exportweltmeister besonders heftig.

Habecks Antwort hierauf war der Vorschlag, ein kreditfinanziertes Investitionsprogramm aufzulegen. Es sollte die Investitionsschwäche der Volkswirtschaft beheben. Der Bedrohung der Sicherheit Europas sollte mit erhöhten Rüstungsausgaben von rund 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts begegnet werden. Unternehmensinvestitionen sollen über einen Deutschlandsfonds angereizt werden. Die energieintensiven Industrie sollte mit einem Industriestrompreis entlastet werden. Die Industrie sollte durch Elektrifizierung und Wasserstoff modernisiert werden.

Das hatte breite Zustimmung in der Wirtschaftswissenschaft. Nur die CDU und Friedrich Merz waren dagegen. Merz wollte lieber auf die gescheiterten Rezepte der 1990er Jahre setzen: Steuersenkungen für Reiche samt Abbau von Sozial- und Umweltstandards.

Kurz vor Merz erster Neujahrsansprache gilt es festzuhalten: Mit einer Ausnahme hat Friedrich Merz alles umgesetzt, was Robert Habeck forderte. 500 Milliarden Investitionsmittel, 3,5 Prozent Rüstungsausgaben, einen Deutschlandfonds und einen Industriestrompreis. Merz zeigte sich flexibel genug, mit den Grünen einen Verfassungsänderung zu verhandeln, die 100 Mrd. für Klimaschutzinvestitionen vorsah (die der sozialdemokratische Finanzminister zu plündern versucht). Zuletzt hat Merz zur Sicherung der Ukraine sogar Eurobonds zugestimmt.

Das Notwendige zu tun und sich dabei auf die Mitte der Gesellschaft zu stützen – viele hätten Friedrich Merz das nicht zugetraut. Noch im Januar hatte er gegen die „grünen und linken Spinner“ (Merz) versucht, sich eine Mehrheit mit der AFD in der Migrationspolitik zu sichern. Im Amt verhielt er sich 2025 dann exakt wie Helmut Kohl und Angela Merkel. Das Amt prägt den Kanzler.

Doch anders als seinen christdemokratischen Vorgänger gereicht Merz Kanzlerreifung ihm nicht zum Vorteil. Helmut Kohl hatte die „geistig-moralische Wende“ versprochen und kaufte dann Deutschland von einer Beteiligung am ersten US-Krieg gegen den Irak frei. Angela Merkel war einst mit dem neoliberalen Leipziger Programm in einen Wahlkampf gezogen und setzte dann den Mindestlohn so um, dass sich die SPD davon nicht erholte.

Dagegen ist das Ansehen von Merz und seiner Regierung im Keller. Zwischen zwischen 2024 und 2025 hat sich nichts geändert. Die Bundesregierung hat zu Weihnachten keine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Das gilt besonders für den Kanzler. Mit Merz waren bei Amtsantritt 43 Prozent der Bevölkerung zufrieden. Inzwischen sind es nur noch 25 Prozent. Dreiviertel der Bevölkerung sind unzufrieden mit ihm. Olaf Scholz lässt grüßen.

Natürlich hat Merz selbst dazu beigetragen. Breitbeinig etwas anzukündigen und dann am Ende das Gegenteil zu machen, erzeugt kein Vertrauen. Seine Versuche volkstümlich zu sein, gingen regelmäßig in die Hose, von den „kleinen Paschas“ über das „Stadtbild“ bis zur Verunglimpfung von Belém. Merz ist nicht volkstümlich. Er sollte es besser gar nicht erst versuchen. Selbst im Sauerland tümelt es nicht so, wie der Wirtschaftsanwalt glaubt.

Doch das Problem ist nicht Merz allein. Das Problem ist die CDU. Von allen demokratischen Parteien war sie lange am wenigsten ideologisch. Ihr Wesenskern bestand darin, den Bundeskanzler zu stellen. Sie hat nach dem Faschismus nicht nur die Spaltung zwischen Katholiken und Evangelen überwunden. In die CDU passte das Ahlener Programm und der Wirtschaftsrat, der Herz-Jesu-Sozialist Nobert Blüm ebenso wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Doch Kanzlerpartei war einmal. Immer mehr CDU-Mitglieder glauben inzwischen die eigene Propaganda. Angstvoll schauen sie auf die rechte Konkurrenz. Die AfD hat in Umfragen zu ihnen aufgeschlossen. Verzweifelt klammern sich Unionsabgeordnete an die Versprechen ihres Wahlkampfs.

Das bekam Außenminister Johann Wadephul zu spüren, als er im Angesicht der Zerstörungen von zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg feststellte, dass in absehbarer Zeit nicht mit vielen Rückkehrern nach Syrien zu rechnen ist. Das Aussprechen des Offenkundigen löste einen Shitstorm in der CDU-Bundestagsfraktion aus. Er gipfelte in dem Vorwurf, Wadephul setze die Außenpolitik von Annalena Baerbock fort.

In der Tat bewegt sich der Außenminister auf den Pfaden eines breiten parteiübergreifenden Konsens insbesondere im Nahen Osten, der von Kohl über Schröder bis zu Merkel und Baerbock reicht. Nur wäre das früher in der CDU kein Vorwurf, sondern Anlass für Lob gewesen.

Offensichtlich gibt es in der CDU einen nicht ausgetragenen Strategiekonflikt. Ausdruck sind die verweigerten Stimmen für Merz im ersten Wahlgang, der Aufstand in der Fraktion gegen die vorgeschlagene Verfassungsrichterin Brosius-Gersdorf, der mühsam von Merz persönlich eingehegte Streit um die Rente.

Im Kern geht es um die Frage, wie die CDU mit dem Dilemma umgehen soll, von rechts durch die AFD unter Druck gesetzt zu werden und dazu verdammt zu sein, mit Parteien links der Mitte zu regieren. Die CDU hat damit zwar ein Dauerabo auf die Macht – das aber genügt weiten Teilen nicht mehr.

Nicht nur in Ostdeutschland gibt es in der CDU offene Sympathie für ein Bündnis mit der AfD, die doch eigentlich „das gleiche will“ (Julia Klöckner). Wichtige Akteure ihrer Wirtschaftslobby wie die INSM der Metallarbeitgeber oder Teile der Oligarchenvereinigung der Familienunternehmen drängen die CDU zu einer Minderheitsregierung. Sie wollen so ihre Agenda der Deregulierung, des Abbaus des Sozialstaates und des Ausbremsens der Energiewende durchsetzen.

Befeuert wird dies von rechten Plattformen wie NIUS oder aus dem Springer-Konzern. NIUS gehört einem Großspender der CDU. Das rechte Trommelfeuer hat der Regierung Merz im ersten Jahr zwei veritable Regierungskrisen beschert und sie in die Ansehenskrise getrieben. Ob der skandalbelastete Fraktionschef Jens Spahn dem nicht gegensteuern konnte oder wollte, kann offen bleiben. Er tat es nicht. Die Wahl vom Merz sicherte Alexander Dobrindt. Und den Rentenkompromiss musste Merz mit einer indirekten Vertrauensfrage durchbringen.

Andere sind da schon weiter. Manfred Weber von der CSU besorgt inzwischen regelmäßig Mehrheiten der EVP mit Rechtsextremen und Faschisten gegen Liberale, Sozialdemokraten und Grüne. In Straßburg hat sich die Europäische Volkspartei vom christdemokratischen Erbe Adenauers verabschiedet.

Es geht nicht um Brandmauern. Es geht um die Kernidee der CDU, die bei ihrer Gründung Pate stand. Man paktiert nicht mit Rechtsextremen. Man macht sich nicht von ihnen abhängig. Das war die Lehre aus dem Ermächtigungsgesetz.

Die Mehrheit der CDU teilt weiter diese Haltung. Diese Realos wollen regieren. Doch das Trommelfeuer von rechts und aus Teilen der Wirtschaft erzeugt Angst. Angst essen Seele auf – auch in der CDU.

Wo Parteien landen, die aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen, konnte man 2025 bei der FDP beobachten. Der Niedergang zahlreicher christdemokratischer Parteien in Europa, sind weitere warnende Beispiele. Im Fundi-Modus regiert es sich eben schlecht.

Im Interesse der deutschen Demokratie sollte die CDU mehr Kanzlerpartei wagen. Auch wenn sie dafür von Menschen wie mir gelobt wird.

Dass die CDU trotz der Erbschleicherei bei Habeck und Baerbock eine harte grüne Opposition verdient, zeigt sich an der Verzagtheit, mit der Merz dem strategischen Großkonflikt unserer Zeit begegnet: Elektrostaaten gegen Petrostaaten. Dazu mehr im Ausblick auf 2026.

Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Links wurden nachträglich eingefügt.

2025-12-19

Rezension: Nana Spier spricht David Safier – Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum

Nana Spier spricht

Miss Merkel: Merkel Krimi, Band 5
Mord unterm Weihnachtsbaum

von David Safier

Rezension © 2025 by Ute Spangenmacher für BookOla.de

2025 Argon Hörbuch

Autor: David Safier
Interpretin: Nana Spier
Spielzeit: 4 Stunden 19 Minuten
ISBN: ‎ 978-3839821909

bei Amazon bestellen

Kurzbeschreibung:

Miss Merkel ohne Nana Spier? Nicht auszuhören! Denn ihre vielseitige Interpretationskunst und ihr Gespür für Witz und Timing kommen in dieser Reihe voll zum Tragen. Ein Fest für alle Hörer:innen!

»Da ist ein toter Weihnachtsmann in unserem Kamin« gehört zu den Sätzen, die man zum Heiligen Fest eher nicht hören will. Es sei denn, man ist Angela Merkel und freut sich über ungeklärte Todesfälle in der uckermärkischen Heimatstadt. Nach einem missglückten Urlaub mit den Obamas findet das Ehepaar Merkel bei ihrer Rückkehr an Heiligabend den besagten toten Weihnachtsmann in ihrem Fachwerkhäuschen vor. Bei dem Mann handelt es sich um einen professionell buchbaren Santa. Verdächtig sind vier konkurrierende Weihnachtsmänner und -frauen, die die Bewohner des beschaulichen Ortes ebenfalls mit Geschenken beglücken. Und einer von ihnen hält sich sogar für den echten Weihnachtsmann.

Unsere Meinung:

Das Cover zeigt uns Miss Merkel als Weihnachtsfrau und ihren Mops als Christkind in einem Geschenk. Passt auf jeden Fall.

Diesmal begleiten wir Miss Merkel, als sie etwas verfrüht, von ihrem Urlaub mit den Obamas zurückkommt. Wieder Zuhause findet sie einen toten Weihnachtsmann in ihrem Kamin. Natürlich macht sie sich sofort auf Spurensuche und bringt damit ihren Bodyguard an seine Grenzen. Aber auch ihr geliebter Achim gerät diesmal in große Gefahr.

Die Story ist extrem weihnachtlich auch wenn es um Mord geht. Aber es geht auch um Politik und da kennt sie sich ja aus. Und eine Frage, die es auch zu lösen gilt, ist: Ist da wirklich der echte Weihnachtsmann dabei?

Erzählt von Nana Spier wird das Ganze zu einem Hörerlebnis, bei dem man tatsächlich alles genau vor sich sehen kann. Die Spannung, der Witz: alles super. Und dieser Merkelsche Humor ist einfach unschlagbar.

Ein absolutes Muss für die Ohren.

5 Sterne

Hörprobe

https://www.hoerbuchstimmen.de/wp-content/uploads/2025/12/Miss-Merkel-Mord-unterm-Weihnachtsbaum.mp3

Details zum Autor

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «MUH!» erreichten Millionenauflagen im In- und Ausland. Der erste Band seiner Krimireihe rund um die Ex-Kanzlerin gehört zu den bestverkauften Büchern des Jahres 2021. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Details zum Sprecherin

Nana Spier wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie ließ sich an der Schauspielschule Maria Körber ausbilden und verkörperte seitdem verschiedene TV-Rollen, so z.B. Schwester Elke in Dr. Sommerfeld — Neues vom Bülowbogen. Außerdem ist Nana Spier die deutsche Synchronstimme von Drew Barrymore, Sandra Bullock u.v.a. Aber auch Hörbuchtexte unterschiedlichster Genres interpretiert sie mit viel Gefühl und dramatischem Gespür.

#AngelaMerkel #ArgonHörbuch #DavidSafier #Hörbuch #MissMerkel #NanaSpier #Rezension

David GraylessDavidGrayless
2025-12-17

in 2013, is elected Chancellor of Germany for a third term.

EshaHaberEshahaber
2025-12-15

Erdoğan, Merkel'le bayrak anısını anlattı: Şaşkın şaşkın bana bakıp gülmeye başladı: Cumhurbaşkanı Recep Tayyip Erdoğan, Gençlik Buluşmaları Kampüs Programı'nda gençlerle buluştu. Erdoğan, 2013 yılında Rusya'da düzenlenen G20'de Türk bayrağını yerden alıp cebine koyduğu anları hatırlatarak, "Orada bayrağımızı yerden kaldırarak alıp cebime koydum. Gençler; bu milli ruhtur, bu milliliktir, bu… eshahaber.com.tr/haber/erdogan EshaHaber.com.tr

Elmar Lützeml76
2025-12-13

Mit Link: zeit.de/
"«Es war falsch, einfach bei den Flottengrenzwerten ein Ziel und ein Datum ins Schaufenster zu stellen, ohne die Maßnahmen voranzutreiben, die nötig sind, um dieses Ziel auch zu erreichen»" -> dabei entscheidend ist vor allem "ohne die Maßnahmen voranzutreiben, die nötig sind" 👍 Diesen Fehler begeht die leider ständig. So auch bei 🤔
zeit.de/news/2025-12/12/kretsc

Best of HR – Berufebilder.de​®Berufebilder
2025-12-04

8 Karriere-Tipps von Angela Merkel: So geht Erfolg für Frauen - Angela Merkel wurde viermal zur Bundeskanzlerin gewählt und war damit die erste Frau in Deutschland im Amt der Regierungschefin. Das US-Magazin Forbes kürte sie wiederholt als mächtigste Frau der Welt. 8 Tipps von ihr zum Thema Frauen und Karriere.

berufebilder.de/karrieretipps-

2025-11-29

What Defeat Looks Like
consortiumnews.com/2025/11/28/
As in Potsdam at the end of the Second World War, the only path forward now is working out the terms of Ukraine’s defeat. And there is still time to save lives, writes Stefan Moore. By Stefan Moore Special to Consortium…
#Politics #Analysis #Commentary #Europe #History #Nato #Russia #U.s. #Ukraine #WorldWarIi #AndriyYermak #AngelaMerkel #CubanMissileCrisis #DonaldTrump #FrancoisHollande #MinskAccords #NordStream #StefanMoore #VladimirPutin #VolodymyrZelensky

Elmar Lützeml76
2025-11-23

Arche-Gründer Bernd Siggelkow: „Lehrer haben auf einmal Klassen, in denen die Hälfte der Kinder kein Deutsch können“ - WELT share.google/MSXXwR1LY2Avg3L7j

Und genau darin sehe ich das versagen von und ihrem 🤔 Sie hat einfach nur gesagt "wir schaffen das" ohne entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Und wie fast immer in der kommen die eigentlichen Probleme erst wenn die Verantwortlichen schon nicht mehr im Amt sind 🫣

2025-11-14

„Grünes Militär“

Die Lösung aller Krisen?

Der Ukraine-Krieg dauert fast vier Jahre. Dessen Ende ist nicht in Sicht. Viele weitere Kriege gefährden Frieden und persönliche Sicherheit überall auf der Welt. Diese Kriege konterkarieren zudem die Bemühungen, die Klimakrise zu bremsen und wirkungsvolle Gegenmaßnahmen umzusetzen.

Es erstaunt daher wenig, wenn sich zwei renommierte und kritische Klimapolitik-Journalistinnen mit einer Streitschrift „Die Sicherheitslüge“ zu Wort melden. Wohin führen Analyse und Empfehlungen von Susanne Götze und Annika Joeres?

Die beiden Autorinnen kritisieren die Regierungen in Berlin und Brüssel, die „unaufhörlich von Sicherheit“ (22) redeten, jedoch nichts unternähmen gegen die wachsende Abhängigkeit von Energieimporten. Die Entwicklungen seit 2020 (Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Handelskonflikt mit den USA, Hitzewellen und Unwetterkatastrophen) seien Ausdruck einer bedrohlichen Polykrise. Die Unabhängigkeit von Rohstoffimporten sei zur Frage des Überlebens (26) geworden. Sicherheit und Unabhängigkeit dürften allerdings nicht wie bisher „vorwiegend diplomatisch und militärisch“ (32) angestrebt werden. Vorrangig sei es vielmehr, die Energiewende unbedingt fortzuführen. Mit der Abkehr von Öl und Gas wäre auch für eine „nachhaltige Verteidigung“ (40) gesorgt.

Was sich zunächst eingängig liest sowie einleuchtend und überzeugend klingt, erweist sich als eindimensionaler Lösungsansatz. Das Büchlein basiert auf einer durchgängigen Sichtweise im Sinne eines „the evil is always and everywhere“. Zu den „Bösen“ zählen die Autorinnen neben Putin und Russland alle anderen üblichen Verdächtigten: Orban, Saudi-Arabien, Katar, Aserbaidschan, in Europa schon seit langem die fossilen Energiekonzerne sowie die rechten Parteien wie die AfD; hinzu gekommen seien aus dem Westen Trump, Vance, die US-Tech-Milliardäre. Sie alle eint das Feindbild der Erneuerbaren Energien. Öl und Gas seien ohnehin „untrennbar mit autoritären Regimen“ (62) verbunden, die „unsere“ (westlichen) Demokratien bedrohten. Weil bundesdeutsche Politikerinnen wie etwa Ex-Kanzlerin Merkel, die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Kanzler Merz den Nutzen der Erneuerbaren Energien nicht angemessen zu würdigen wüssten, gehörten auch sie als Nicht-Belehrbare (ebenso die noch aktuellen Entspannungspolitik-Anhängerinnen und -Anhänger in der SPD) in diese Gruppe.

Wer sind nun die „Guten“? Hier bleiben die Aussagen der Autorinnen eher vage. Die „Guten“ zeichneten sich dadurch aus, dass sie sich gegen alles „Böse“ wenden. Vor allem das Erringen der Energie-Unabhängigkeit sei für sie ein unabdingbares Ziel; zudem eine selbstständige EU als „souveräner Akteur“, die sich „als demokratische Bastion zwischen den Muskelprotzen China, Russland und den USA“ behaupte (32). Bleiben damit nur Politikerinnen und Politiker aus den Reihen der Grünen (Baerbock, Hofreiter, Nanni, Nouripour) verstärkt durch Strack-Zimmermann, Roth und Kiesewetter sowie durch PR-Leute wie Gaub, Major, Masala und Neitzel? Oder sind „die Guten“ vor allem „Wir“ – die Leserinnen und Leser –, die den Autorinnen in ihrem Streit (gegen wen?) folgen (sollen)?

Es führt in die friedens- und klimapolitische Irre, den gebotenen Ausbau der Erneuerbaren Energien dem vorrangigen Ziel der eigenen sicherheitspolitischen Selbstbehauptung unterzuordnen, um mit diesem Allheilmittel aus der konfliktgeladenen Weltlage herauszukommen. Einen Militärapparat auf Basis Erneuerbarer Energien anzustreben und diesen als „nachhaltig“ anzupreisen – welch ein Hohn für die zahlreichen Menschen, die seit 1990 in lokalen Initiativen oder Energiegenossenschaften unverzagt gegen den massiven Einfluss der Lobbyisten in den Energiekonzernen, in der Politik und in den Medien für den bisher erreichten Stand beim Umstieg auf Erneuerbare Energien gesorgt haben.
100% Erneuerbare Energien demokratisieren die Energiepolitik, befrieden die Interessenkonflikte um Rohstoffe auf unserem Planeten und sind „ein netter Nebeneffekt“ (81) für den Klimaschutz, wie es der Bürgermeister von Großbardorf, einer 100%-Erneuerbare-Energie-Gemeinde in der Nähe von Schweinfurt, der Autorin Susanne Götze im Gespräch verriet. Die grundlegenden Vorteile des zügigen Energietransfers von den fossilen zu 100% Erneuerbare Energien lassen sich in den zahlreichen Büchern von Hermann Scheer (1944 – 2010) nachlesen. Seine Texte geben weiterhin hilfreiche Orientierungen für politisch Handelnde: kommunal, regional, bundes- und weltweit.

2025-11-14

Germany’s Queen Mum: Nostalgia for the Merkel era is alive and well.

With every blunder from Chancellor Friedrich Merz, longing for the purported good, old days of Angela Merkel grows in Germany.

Many miss her tone, her presence. Has Germany’s Queen Mum noticed?

mediafaro.org/article/20251113

#AngelaMerkel #Germany #Politics #FriedrichMerz

2025-11-12

Sigmar Gabriel: "the war in Ukraine started because we did not negotiate"

video.echelon.pl/w/tFnZHU3tyBR

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