Romanhefthändler: „Das ist kein Schund, das ist leichte Lektüre“
Früher konnte man mit Romantauschzentralen gutes Geld verdienen, heute tröpfelt das Geschäft mit Groschenromanen nur noch. Manuel Bitterer über alte Damen, die Gruselromane lesen, Schundhefte und seine sterbende Branche. – Interview Renate Graber
In den raumhohen Regalen, in Stapeln auf dem Boden, in großen Einkaufstaschen: Romanhefte, Romanhefte, Romanhefte. Die kleine Romantauschzentrale am Kagraner Platz in Wien-Donaustadt ist aus der Zeit gefallen – aber noch gibt es Kundinnen und Kunden, die sich hier mit Western, Herzschmerzgeschichten und Abenteuern von FBI-Agent Jerry Cotton oder Science-Fiction-Held Perry Rhodan eindecken. Ein Gespräch über einen sterbenden Geschäftszweig.
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