#Auhof

2025-12-18

Nur ein paar Meter fehlen – und schon bleibt der #JKU Campus mit 25.000 Studierenden vom Radweg in #Auhof getrennt.

🤔 Der neue, asphaltierte Weg Richtung Koglerweg ist super für Rad- & Fußverkehr, der Anschluss zur Uni fehlt aber noch.

🤸‍♀️⚠️ Zu Fuß oder mit dem #Fahrrad: Derzeit müssen alle über über einen schmalen Trampelpfad ausweichen – akrobatisch, aber unsicher.

📞 Stadt #Linz: Gibt es eine Lösung für die Lücke? Bleibt das durchgehende Radnetz im Fokus?

➡️ Alle Infos: radlobby.at/linz/2025-12/ein-p

Beim Aubrunnerweg wurde ein neuer, asphaltierter Geh- und Radweg statt eines Wiesenwegs errichtet. Das erfreulich, doch bisher blieb leider das entscheidendes Stück zum JKU-Campus unvollendet. Das Foto zeigt: Hier gibt es nur einen Trampelpfad, schmal, uneben und bei Regen rutschig. Es herrscht Absturzgefahr in den Graben daneben.
2025-11-10

Quizfrage: Wenn es voriges Jahr ein tausendjährliches Hochwasser gab, wann ist mit dem nächsten 5000-jährlichen zu rechnen?

wien.orf.at/stories/3329373/

#wien #hochwasser #hochwasserschutz #auhof

jakob 🇦🇹 ✅jakob@soc.schuerz.at
2025-10-31

Ich muss euch jetzt etwas erzählen. (Das Postinc rnthält 6 Bilder)
Es geht ums Thema #Erinnerung. Und wie weit kann ich meinen eigenen Erinnerungen trauen.

Das Thema beschäftigt mich nun schon mein nahezu gesamtes Leben, also ein halbes Jahrhundert.

Als Kind, irgendwo mit 4, 5 Jahren fuhr ich - und folgendes spielt sich alles in meiner Erinnerung ab - mit meinem Vater zu einer Bahn-Haltestelle namens Auhof. Ich war unfassbar fasziniert. Denn das war eine kleine Haltstelle mit einem kurzen Ladegleis, einem gemauerten Hütterl und am Gleis standen 2 Waggons. Ich glaub, mit Holz beladen.
Ich erinnere mich an das Gleis, welches auch die Straße querte und an die Weichenlaterne und das Gewicht des Weichenhebels.

#Gleise und #Bahntechnik haben mich schon in diesem Alter fasziniert. Es gibt eine Kinderzeichnung von mir, wo ich eine Dampflok gezeichnet habe... sehr detailreich und mit viel Phantasie... also nicht alles ganz so wie es bei einer Dampflok wirklich ist. Aber das Prinzip passte schon.

Ein paar Jahre später, war dieses Gleis aber verschwunden.

Zwischen dem Haltestellenhäuschen und dem verbliebenen Streckengleis ist so viel Platz, dass dort ein Gleis hätte Platz finden können. Diese Hütte wurde erst vor wenigen Jahren entfernt, da die Haltestelle selbst schon vor 30 Jahren zugunsten einer günstiger gelegenen aufgelassen wurde.

Hier ein Foto


Das wurde aus einem fahrenden Zug aufgenommen, und man sieht gut, den Platz zwischen Wartehütte und Gleis und dass hier mal ein weiteres Gleis hätte Platz gehabt.

Ich habe all die Jahre immer wieder an dieses Ladegleis samt Waggons gedacht. Es kam mir bei meinem Studium im Eisenbahnwesen in den Sinn und ich erinnere mich noch, als ich lernte, was einen Bahnhof von einer Haltestelle unterscheide: Das Vorhandensein einer Weiche (stimmt nicht ganz, aber in den 1980ern als ich mit mit Modellbahn beschäftigen begann, reichte es aus)... und mir schoß damals sofort diese #Haltestelle #Auhof in den Kopf, dass dies ja ein #Bahnhof sei und keine Haltestelle...

Und da eben der Platz für das Gleis immer vorhanden war, stellte ich meine Erinnerung auch nie in Frage.

Bis vor kurzem. Da warf ich in einem Eisenbahnforum ein, dass Auhof ja auch dereinst ein Ladegleis besaß... und erntete Widerspruch.
Leute aus der Gegend, in etwa so alt wie ich meinten, sie können sich an keines erinnern. Recherchen auf einschlägigen Websites ergaben: Kein Gleis.

Ich kontaktierte das örtliche Museum: Keine Erinnerung an ein Gleis.

Ich kontaktierte den Besitzer des nahegelegenen Schlosses, nach dem die Haltestelle benannt ist, und wovon ich wusste, dass der Grundbesitzer zur Bauzeit der Bahn Grund abtreten musste... Ergebnis: Kein Gleis.

Aber das gibts doch nicht... so mein Gedanke. Meine Erinnerung ist so dermaßen lebendig. Diese Ausflüge mit meinem Vater sind mir lebhaft in Erinnerung. Diese Waggons, das Licht, die Wolken, die Weichenlaterne, die Bäume daneben,... alles zum Anfassen scharf und klar in meiner Erinnerung. Kaum eine Erinnerung ist so detailreich in meinem Kopf vorhanden, wie diese Situation.

Gestern war ich dann wieder am Ort des Geschehens. Hab im Gras gewühlt... dort wo in meiner Erinnerung das Gleis war... siehe da, es kam an mehreren Stellen Gleisschotter zum Vorschein. und einen halben Meter daneben, wo das Gleis nicht war, auch kein Gleisschotter... Vielleicht erinnere ich mich doch richtig?

Hier in der Sichtachse sollte es gewesen sein:

Der Betonklotz ist die Steuerung für die Lichtsignalanlage und ist erst vor wenigen Jahren aufgestellt worden. Das Wartehäuschen vom Bild weiter oben, stand in dem Gestrüpp rechts der Sichtachse.
Und die Gleisschotterfunde unter dem Gras sind ein wenig rechts der Sichtachse... also gerade noch dort, wo das Gleis gewesen sein hätte können.

Weitere Recherchen förderten nun ein #Orthofoto von 1960 zu Tage...

Auf doris.at hat es ein Kollege entdeckt...

KEIN GLEIS!!!

Dafür eine Wartehütte ungefähr dort, wo heute der Steuerungsblock für die Lichtsignalanlage vom letzten Foto steht.
Die Bäume stehen auch genau dort, wo ich mich erinnere.

Es wurde also zwischen 1960 und den späten 1970ern die Wartehütte abgerissen und etwas weiter weg vom Gleis neu aufgebaut. Das belegt die Fotodokumentation.

Jetzt bin ich also wieder nicht sicher... warum hat man die Wartehütte verlegt? Und zwar genau so, dass dort ein Gleis Platz finden könnte?

Der Besitzer von Schloss Auhof aber sagte mir, er könne sich an keinerlei Bauarbeiten in diesen Jahren erinnern. Das Archiv der ÖBB-Infrastruktur gibt es zwar. Dort könnte man möglicherweise Infos dazu finden... nur ist es selbst für Mitarbeiter der ÖBB-INFRA nicht verfügbar... ein anderer Kollege arbeitet dort und hätte selbst schon beruflich einiges aus dem Archiv benötigt... und kriegt nix. Die Unterlagen dürften irgendwo in einem Keller lagern... nicht indiziert und nicht digitalisiert... und es wird von den ÖBB kein Geld ausgegeben, damit dort ein Mitarbeiter herumwühlt... Dies (und wohl einzige) Quelle ist also aktuell nicht verfügbar.

FAZIT:
Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Gleis nur in meiner Phantasie existierte ist also mit Stand heute extrem hoch. Und ich bin echt verunsichert, welche meiner Erinnerungen auch nur in meiner Phantasie existieren und nie Wirklichkeit waren. Wenn schon die klarste und plastischste Erinnerung offensichtlich bloß eine Phantasie ist.

Andererseits bestätigt dieses Erlebnis sehr schmerzhaft, was Hirnforscher schon lange sagen: Erinnerungen sind nicht real. Die baut sich das Gehirn jedes Mal neu zusammen. Und wenn man sich nur oft genug "falsch" an etwas erinnert (sei es weil man es absichtlich oder unabsichtlich macht, oder von jemandem dazu angeleitet wird) werden im Gehirn neue Verbindungen geschaffen sodass über die Zeit die Erinnerung ganz real "falsch" wird sich aber extrem "richtig" anfühlt.

Ich bin wirklich ob meiner eigenen Erinnerung gerade SEHR verunsichert. Und es fällt mir fast unmöglich schwer, diese Erinnerung loszulassen und als Phantasie oder Traum abzulegen. Es begleitete mich mein ganzes Leben und nun soll es sich als vollkommen falsch herausstellen? Ich kann das nicht loslassen.

Und nun frag ich mich, wieviel sind Zeugenaussagen (ohne Beleg) wert, wenn etwas 40, 50 Jahre zurück liegt...

O=C=Otuxom
2024-09-17

: Pegelstände sinken weiter

Die beobachteten überall sinkende Wasserstände in der Stadt – am deutlichsten beim Messpunkt : Zur Spitze stand das Wasser im Wienfluss dort 3,90 Meter hoch, jetzt sind es 90 Zentimeter. Die Rückhaltebecken seien leer, nur noch der entwässere weiter. Am Sonntag hatte es bei den Auffangbecken etwa im Bereich kaum mehr Reserven gegeben.

wien.orf.at/stories/3273463/

2023-10-22

Hannover: Die Ausstellung "The Mystery of Banksy - A Genius Mind" kommt erstmals nach Hannover und öffnet am Freitag im "aufhof".
#hannover #banksy #auhof
Weitere Infos: ndr.de/Street-Art-Banksy-Ausst

NDR Infobild
Radlobby OberösterreichRadlobbyOOE@verkehrswende.social
2023-02-20

Neuer #Autobahn-Anschluss in #Linz #Auhof erfordert Verlegung von Radroute. Verkehrslandesrat #Steinkellner: "Radverkehr wurde mitgedacht, Radverkehrslösungen werden sehr attraktiv gestaltet werden."

Wir befürchten, Radroute soll über #Aubrunnerweg geführt werden. 15%-Gefälle/Steigung und viel zu eng, für Fuß- und Radverkehr unzumutbar, keineswegs "sehr attraktiv" sondern gefährlich.

Wir arbeiten an Ersatzvorschlägen, die gleichzeitig gebaut werden müssen!

TV-Beitrag: ooe.orf.at/stories/3194983/

Ein Auto kommt auf einem sehr engen steilen Straßenstück entgegen.
Zwei Verkehrsschilder zeigen, "Gefahr!" bzw. "15% Gefälle" an.

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