Nestor Machno, ein Bauer aus der Ukraine
#Anarchist und #Kommunist – zwei Begriffe, die in der #Sowjetunion unvereinbar waren. Aber genau das hat Nestor #Machno Anfang des 20. Jahrhunderts in der Ukraine gefordert. In atemberaubendem Tempo rekonstruiert Hélène Chatelain sein Leben anhand seiner Schriften, sowjetischer Propagandafilme, Reaktionen heutiger #Arbeiter und der Erinnerung, die er im Herzen seines Volkes in Huliai Polye hinterlassen hat. Zwischen der #Revolution von 1917 und 1921 ist #Machno der Initiator der ersten Kommunen in der #Ukraine. Er teilt einige kommunistische Bestrebungen, aber seine lokale Macht und seine Ablehnung von Gewalt und neuen Direktiven können nur Schatten auf die entstehenden Sowjets werfen. #Lenin versucht, mit Machno zu vermitteln, um ihn zurück in den Schoß der #Bolschewiki zu holen, aber er wehrt sich. Die von der sowjetischen Propaganda geschaffene Legende macht ihn zu einem konterrevolutionären #Anarchisten, #Banditen und #Antisemiten; für die Menschen in Huliai Polye hingegen verteidigt er die #Freiheit und die Armen, und die machnowistischen Zeitungen zeigen, dass er auch die #Juden verteidigte. „Arbeiter der Welt, geht in die Tiefen eurer Seele, denn nur dort werdet ihr die Wahrheit finden.“
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