#Datenobjekt

2025-06-30

#Unterscheidung von #digitalisiert​en #Datenobjekt​en und #nativ​en #digital​en #Objekt​en; nach Deborah #Lupton

#Nativ​e #Daten, die aus #Operation​en des #Netz​es heraus für einen anderen #Zweck als #Forschung #generiert wurden, seien dadurch für #soziologisch​e #Forschung #attraktiv, weil sie ein #Fenster in #soziale #Praktik​en und #Identität​en öffnen, die von #dezidiert​er #Beobachtung #unbeeinflusst seien.

#Sutter / #Maasen - #Neuerfindung #Soziologie 2020 DOI: 10.5771/9783845295008-73

"In einem Punkt deutet sich ein Konsens an, nämlich dass Digitalisierung der Soziologie neue Möglichkeiten beschere: „Digital sociology presents the opportunity to theorize the nature and shape of the social world, as we simultaneously explore and experiment with inventive approaches to craft, theory, and methods." (Gregory et al. 2017). Ob Handwerk, Theorie oder Methoden – mit digitalen Technologien, so auch Noortje Marres, eröffneten sich „new creative ways of imagining and doing sociology" (2013). Als ein erster Schritt in diese Richtung gilt die Unterstützung von empirischer Arbeit durch digitalisierte Methoden, wenn etwa Fragebogen online auszufüllen sind, Interviews mit digitalen Aufnahmegeräten aufgezeichnet oder Software zum Analysieren und Kodieren verbaler und visueller Daten genutzt wird. Die so gewonnenen und bearbeiteten Daten unterscheidet Deborah Lupton als „digitized data objects" von „natively digital data objects". Diese Daten, die aus den Operationen des Netzes heraus für einen anderen Zweck als soziologische Forschung generiert wurden, seien gerade dadurch für soziologische Forschung besonders attraktiv: „They provide a window into social practices and identities that take place when people are not consciously aware that they are being surveyed, interviewed or otherwise canvassed for their opinion." (2015, 44)."

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