#ThomasOtt

John M.JohnMeils
2025-08-01

Ein Beitrag vom 30.07.2025 von auf facebook zum aktuell stark polarisierenden Thema und dem weltweit veröffentlichten von Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq und seiner Mutter
sowie anschließend seine nochmals ausführliche Stellungnahme vom 01.08.2025 zu den überbordenden emotional aufgeladenen Reaktionen auf den ersten Beitrag.

Lesenswert. Auf den Punkt.

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Das Bild zeigt Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq und seine Mutter. Muhammad ist 16 Monate alt und hat genbedingte Krankheiten und Fehlbildungen, die ihm bei optimaler medizinischer Versorgung eine Lebensspanne von 6-8 Jahren ermöglichen. Ich gehe davon aus, dass dies Muhammads Mutter weiß. Trotzdem kämpft sie um das Leben ihres Kindes, weil es in Gaza aktuell nicht nur keine optimale, sondern praktisch gar keine adaquate medizinische Versorgung gibt.
Nicht einmal eine leidensmindernde, palliative Versorgung. Es ist ohne jede Einschränkung bewundernswert, dass es einer Frau in Gaza gelingt, im Kampf für das bisschen Leben, das Muhammad bleibt, einen berühmten Fotografen einzuschalten, der eine Fotoserie über Muhammad und seine Familie aufnimmt. Die Botschaft ist universal: "Hier ist ein Mensch, der leidet. Schaut hin!".
•••
Die Welt schaut nicht hin. Sie benutzt und missbraucht. Vom 14. bis zum 17. Juli 2025 veröffentlichen mindestens 300 Zeitungen,Zeitschriften, Nachrichtenportale und Presseagenturen weltweit Bilder von Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq. Allein am 16. Juni wird Muhammad in „Printversion" in bisher bestätigter Auflage von über 120 Millionen benutzt, in über
100 Zeitungen auf der Welt als Titelbild.
Ein solcher Ultra-Hype zieht unweigerlich auch alles an, was Bilder aus Portalen, Printmedien und Social-Media-Kanälen teilt. Schätzungsweise 2,5 bis 3 Milliarden Menschen haben in den letzten Tagen Bilder von Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq gesehen.
Und schätzungsweise 99% der Menschen, die Bilder von Mohammed gesehen haben, haben sie im Kontext von „So sieht Hunger aus!" gesehen (DIE ZEIT), und immer im Kontext von „Israel lässt Kinder in Gaza verhungern: hier ist der Beweis!"
Und genau das ist in einem Ausmaß pervers, das meine Wahrnehmungskoordinaten nicht nur überfordert, sondern komplett abstürzen lässt.
Fakt ist: Die Bilder von Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq sind in dem Zusammenhang, in dem sie gezeigt werden, Fake. Und zwar zu ganz genau 100%.
Wenn aber quasi weltweit fast alle relevantenMedien „Fake"-Bilder zu einer „"Story" zeigen, deren Wahrheitsgehalt praktisch nicht überprüfbar ist, bedeutet das auch, das die „Story" als solches
„Lüge" ist?
Die „Story" heißt: „Israel nutzt Hunger als Kriegstaktik, und dies beweist, dass Israel keinen „Krieg gegen die Hamas" führt, sondern einen Genozid gegenüber der Bevölkerung von Gaza ausführt". Punkt. Keine Differenzierung möglich, keine Zweifel erlaubt.
Wenn die Situation so ist, dass nur die postfaschistische Trump-Clique in den USA und die bodenlos verkorkste deutsche Merz-Regierung zu dieser „Story" nicht „Ja, und Amen!" sagt, dann fühlt man sich ganz und gar ausweglos alleingelassen.
Und, ehrlich gesagt, ich finde nichts widerlicher, als mich in die Nähe von Netanjahu zu begeben.
Diesem Prototyp des korrupten, narzisstischen und schleimigen Durchschleichers soll ich mehr glauben als z.b. der „Tagesschau" oder „DIE ZEIT"?
Wenn ich irgendwas gelernt habe, dann ist es: „Du sollst niemandem glauben!". Das ist, wenn gefühlt (fast) ALLE an das Gegenteil von dem glauben,was du selbst denkst, zumindest mittelschwer.
Aber es geht! Muhammad Zakariya Ayyoub al-Matouq ist mein Beweisstück, und dieser millionenfach missbrauchte Junge ist mein
Argument:
Wer nur mit Lügen seine Version von Wahrheit zu belegen in der Lage ist, kann nicht die Wahrheit sagen.
Christophe Neffcneff@sciences.re
2024-10-31

Die #Erinnerung lebt fort !
Eine Gedenkveranstaltung auf dem Deportiertenfriedhof in #Gurs erinnert alljährlich an die Jüdinnen und Juden, die 1940 in das Dorf im Südwesten Frankreichs verschleppt wurden. Auch dieses Jahr nahm wieder eine rund 70-köpfige Delegation aus Deutschland an der Veranstaltung am 27. Oktober teil. Die Stadt #Weinheim wurde vertreten durch Stadtrat Klaus Hafner, Dr. #ThomasOtt, die Schülerin Henriette Heeb und die Auszubildende Emma Horn. #shoa
weinheim.de/startseite/stadtth

2023-11-14

Thomas Ott is arguably one of the modern European masters in comic book, illustration and horror tales. His signature technique is scratchboard (where you literally cut layers of black ink to reveal the white behind), and his tales tend to be wordless yet poetic, and deal with horror/fantasy themes. La Forêt (The Forest) is an exquisite example of his art, an apparently simple history with more layers than the cutter can carve in.

#ComicBook #ThomasOtt

Forest trees, drawn in black and white, just the upper roots and downside trunk.
2023-08-01

#TravelingAroundTheWorldThroughThriftStoreFinds
#FamoudouKonaté & #ThomasOtt – Rhythms And Songs From #Guinea cd on #LugertVerlag 1996
YT link is not exactly the same but close enough.....youtu.be/d-Uz6jsFhic

Famoudou Konaté & Thomas Ott – Rhythms And Songs From Guinea cd

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