#bperme

Holger RedtelHolger_Redtel
2026-01-12

Neue Blutdruckmessverfahren erzeugen Daten, die mit Einzelwerten nicht beschreibbar sind. Neue Technologie erfordert neue Begriffe. Blutdruckabhängige Verlaufsdaten erfassen die Entwicklung des Blutdrucks über Zeit. Die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung beschreibt physiologische, periodische Regulation. Der Pulsdruckrhythmus zeigt den schlagweisen Verlauf des Pulsdrucks und macht einen druckgetriebenen Rhythmus sichtbar–kein elektrischer Herzrhythmus.

Holger RedtelHolger_Redtel
2026-01-09

Die Atmung ist das einzige autonome System, das bewusst steuerbar ist und direkt auf Herz und Gefäße wirkt. Änderungen des Atemvolumens verändern intrathorakale Drücke, venösen Rückstrom, Schlagvolumen und Pulsdruck. Dadurch greift die Atmung vor Herzfrequenz und Blutdruck mechanisch in die Regulation ein. Sie ist der einzige aktiv steuerbare Zugang zum kardiovaskulären System.Die Atmung führt– alles andere reagiert.

Holger RedtelHolger_Redtel
2026-01-07

Ein kardiovaskuläres Ereignis ist wie ein gutes Motiv, Es ist da, und im nächsten Moment verschwunden.
Unwohlsein und Schwindel sind oft flüchtig und lassen sich später kaum einordnen. BPER dokumentiert den Pulsdruckrhythmus genau dann, wenn es darauf ankommt – messbar, speicherbar und ärztlich beurteilbar.
So entsteht Orientierung, wenn Zeit fehlt.

Holger RedtelHolger_Redtel
2026-01-05

Nicht die Abweichung ist entscheidend, sondern der Verlust der Beziehung.
Solange elektrische Aktivität und Druckwirkung gekoppelt sind, bleibt die Versorgung stabil, Leistungsreserven sind vorhanden.
Geht diese Kopplung verloren, wird der Schlag hämodynamisch unwirksam, auch wenn das EKG noch Aktivität zeigt.
Das EKG zeigt die Störung. Der Druck zeigt ihre Konsequenz.

Holger RedtelHolger_Redtel
2025-12-31

120/80 mmHg gilt als guter Richtwert – ist aber nur eine Momentaufnahme. Gerade bei Stress, Arrhythmien oder flüchtigen Symptomen können „normale“ Werte wichtige Hinweise verdecken. bper.me zeichnet als Ereignisrekorder den Pulsdruckrhythmus über Zeit auf. Entscheidend ist nicht nur der Wert, sondern Verlauf, Dynamik und Rhythmus. So werden Auffälligkeiten sichtbar, wenn sie auftreten. Gut, wenn man es hat–besonders dann, wenn man es braucht.

Holger RedtelHolger_Redtel
2025-12-23

Herzfrequenzsteuerung – und was danach kommt

Das System im Bild zeigt, wie stark der Körper belastet ist. Bper macht zusätzlich sichtbar, wie Atmung, Blutdruck und Pulsdruck zusammenspielen, in Ruhe und unter Belastung und ob Belastung reguliert oder kompensiert wird.
redtel-blutdruck.de/de/paper/2

Atmung, HerzFrequenz, systolischer und diastolischer Blutdruck, Pulsdruck sowie das Pulsdruck-Potenzial werden im Takt der Atmung gemeinsam betrachtet.
So zeigt bper, wie das individuelle Herz-Kreislauf-System arbeitet – in Ruhe wie auch unter Belastung – und macht sichtbar, ob Belastung reguliert oder kompensiert wird.
Holger RedtelHolger_Redtel
2025-12-17

Ist ESSEN schon Belastung? Wann wird das Essen zur Belastung?guliert oder kompensiert wird.

Mechanische Arbeit des Herzens von Ruhe und Belastung
Die Grafik zeigt ein gesundes Verhalten. Interessant ist der Wechsel zwischen effizient in Ruhe und effektiv unter Belastung. Doch wann genau dieser Wechsel erfolgt, ist absolut individuell.

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