#offenen

Verfassungklage@troet.cafeVerfassungklage@troet.cafe
2025-10-31

Zum Wochenende: Ein Hund namens Söder

In einem #offenen #Brief prangern die #Heinlein-Gruppe und die #OSBA geplante Ausgaben der #bayerischen #Staatsregierung für #Microsoft-Produkte in Milliardenhöhe an. Was ist daran?

gnulinux.ch/zum-wochenende-ein

Pflanzenrechtler:infreistern@troet.cafe
2024-11-29

Wenn man bedenkt, wie viele Truppen bei der "#offenen Feldschlacht" - sorry, da muss ich töddeln - ausfallen werden, sieht' ja gar nicht so schlecht aus: FDP, Maaßen-Union, Sahra-Union, ... Der alte Traum von der bundesweiten CSU des Södervorbilds FJS scheint zu Scheitern.

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-10-02

Report-K

Die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld

Köln | Am morgigen 3. Oktober 2024 ist Tag der offenen Moschee. Die Zentralmoschee der Ditib in Ehrenfeld beteiligt sich und zeigt eine Ausstellung mit Kalligraphie.

Der Tag der offenen Moschee steht unter dem Leitsatz: „Life Matters: Jedes Leben zählt!“ Dies legte der Koordinationsrat der Muslime (KRM) fest. Die Ditib feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen in Deutschland. Den Tag der offenen Moschee in Köln-Ehrenfeld eröffnen Dr. Muharrem Kuzey, den Bundesvorsitzenden von DITIB, und Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln. Die Moschee bietet Führungen an und es gibt eine Podiumsrunde zur „Hat-Kunst“. Zudem werden moderne arabische Kalligramme in einer Ausstellung gezeigt.

Der Leitsatz unter dem der Tag der offenen Moschee stehe zeige die gemeinsame Verantwortung der Menschen für ein friedliches Zusammenleben. Dazu schreibt die Ditib: „Durch die Betonung der Wichtigkeit jedes einzelnen Lebens möchten wir dazu beitragen, dass das Leben in all seinen Dimensionen geachtet und geschätzt wird. An diesem besonderen Tag, an dem Deutschland seine Einheit feiert, ist es umso wichtiger, die Vielfalt unserer Gesellschaft zu würdigen und den Zusammenhalt zu stärken.“

Tag der offenen Moschee in der Zentralmoschee in Ehrenfeld

Führungen ab 9 Uhr, letzte Führung 17.40 Uhr

Die Auftaktveranstaltung beginnt um 11.40 Uhr

Die Podiumsdiskussion zur arabischen Kalligraphie beginnt um 15.30 Uhr

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https://www.bachhausen.de/tag-der-offenen-moschee-in-ehrenfeld/

#ehrenfeld #moschee #offenen

Tag der offenen Moschee in Ehrenfeld
Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-09-16

Report-K

Das Institut Francais am 6. September 2024.

Einmal im Jahr veranstaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals, den deutschlandweit mehrere Millionen Besucher nutzen, um in Gebäude zu gelangen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Köln war in diesem Jahr mit über 100 sehenswerten Orten dabei. Steffen Skudelny, Vorstand der privat finanzierten Stiftung mit Sitz in Bonn, berichtet über Kölner Besonderheiten.

Interview: Christoph Mohr

Der Tag des offenen Denkmals, der immer am 2. Sonntag im September veranstaltet wird, ist gerade über die Bühne gegangen. Wie erfolgreich war aus Ihrer Sicht der Tag in diesem Jahr?

Steffen Skudelny: Wir haben einen sehr erfolgreichen Tag des offenen Denkmals erlebt. Ehrenamtliche und Hauptberufliche öffneten bundesweit in über 2.000 Städten und Gemeinden rund 6.000 Denkmale für mehrere Millionen Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm mit rund 9.000 Veranstaltungen.

Haben Sie auch Zahlen für Köln ?

In Köln haben sich 129 Denkmale zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals angemeldet. Das ist eine stolze Zahl für eine zu Recht stolze Stadt.

Wie steht Köln im Vergleich zu anderen Städten dar, zu Frankfurt, zu München und natürlich zu Berlin ?

In Frankfurt am Main waren 22 Denkmale angemeldet, in München 32 Bauwerke und in Berlin waren es 293. Ich scheue aber vor solchen Zahlenvergleichen etwas zurück, da die Anmeldungen recht unterschiedlich motiviert sind.

Welches war das meistbesuchte Gebäude in Köln?

Das kann ich so kurz nach dem Tag noch nicht sagen, da wir die exakten Einzelzahlen erst noch bekommen.

Der Tag des offenen Denkmals lebt natürlich davon, dass man in Gebäude kommt, die normalerweise nicht zugänglich sind. Gibt es da so etwas wie Publikumslieblinge in Köln?

In der Tat sind die nur am Aktionstag geöffneten Baudenkmale besonders beliebt. Das merken wir auch an den Presseanfragen. In Köln war das sonst nicht zugängliche, 1888 im Neo-Renaissancestil erbaute Gründerzeithaus am Hansaring offen. Es ist mittlerweile eines der letzten Gründerzeithäuser mit original erhaltener Innenausstattung zwischen Hochhaus und Ebertplatz. Ein anderes Beispiel ist die ehemalige Tabakfabrik in der Koblenzer Straße im Stil des Rheinischen Expressionismus von 1924.

Nun ist Ihr eigentliches Anliegen als Deutsche Stiftung Denkmalschutz nicht, Publikumsevents zu schaffen. Ihre Mission ist es, Baudenkmäler zu bewahren. Welche Funktion hat da der Tag des offenen Denkmals?

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals zeigt erneut das vielseitige bürgerschaftliche Engagement für die Denkmalpflege. Möglich machen das vielerorts starke Initiativen, Vereine und Privatpersonen, die sich den Rest des Jahres für ihre Baudenkmale einsetzen. Uns ist dieses Zusammenwirken, das ein riesiges Schaufenster der Denkmalpflege eröffnet, sehr wichtig. Und ebenso, dass alle Beteiligten durch den Tag einen mächtigen Rückhalt erfahren. Besonders stolz sind wir darauf, dass erkennbar wird, wie wichtig die finanzielle und fachliche Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für bedrohte Denkmale ist. Viele der geöffneten Denkmale sind unsere Förderprojekte. Und unsere Spender freuen sich natürlich, wenn sie die Wirksamkeit ihrer Spenden an den Objekten erkennen!

Wie schwierig ist es, einem Nicht-Fachpublikum ein Gebäude gleichsam zu erklären?

Ich denke, dass der Tag des offenen Denkmals immer wieder deutlich macht, dass sich viele Menschen für die Arbeit der Handwerker, Architekten usw. interessieren und deren Erläuterungen aufmerksam lauschen. Denkmalpflege verständlich zu erläutern und als Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger zu positionieren, ist ein Verdienst unserer Stiftung. Die Bandbreite unserer Spenderinnen und Spender belegt, dass uns das recht gut gelingt.

Täuscht der Eindruck, dass sich in Köln besonders viele Kirchen am Tag des offenen Denkmals beteiligen?

Auch wenn die Domstadt natürlich eine Vielzahl an bedeutenden Kirchenbauten hat, die am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen sind, so nehmen doch in Köln, wenn ich das richtig übersehe, mindestens ebenso viele, wenn nicht mehr nicht-sakrale Denkmale am Aktionstag teil. Beispielhaft möchte ich nur das Agrippabad nennen, das Alexianer Krankenhaus, die Großmarkthalle, den Bahnhof Belvedere, den Blau-Gold-Turm, den Colonius, die Brauerei Sünner, ich könnte so weitermachen. Bundesweit habe ich für die angemeldeten Sakralbauten übrigens eine Zahl, da sind es rund 30 Prozent.

Aus Sicht des Denkmalschützers: Wie ist es allgemein um den baulichen Zustand von Kirchengebäuden in Köln bestellt, einmal abgesehen von der Dauerbaustelle Kölner Dom?

Offen gestanden rührt die Gefährdung der Kirchenbauten derzeit aus einer anderen Richtung als der Vergänglichkeit der Bausubstanz: Immer weniger Kirchenmitglieder nehmen an Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchen teil. Es ist sehr wichtig, dass die Entscheidung, was mit den denkmalgeschützten Kirchen – meist Wahrzeichen eines Stadtviertels oder eines ganzen Ortes – von den Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet wird. Es besteht die akute Gefahr, dass viele dieser Kulturschätze in den nächsten zwei Jahrzehnten verloren gehen.

Gibt es neben dem Dom und den romanischen Kirchen Kirchengebäude in Köln, denen Sie aus architekturgeschichtlicher Perspektive eine größere Bekanntheit wünschen würden?

Auch wenn es sich um einen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg handelt – ein Bombentreffer ließ nur die Außenmauern stehen – würde ich St. Gregorius Am Elend zu Köln in der Straße An St. Katharinen nennen – als eine von nur vier Barockkirchen Kölns und letzte Familienkirche der Stadt. Architektonische Einflüsse stammen vermutlich von den Architekten Johann Conrad Schlaun in Münster und Johann Joseph Couven in Aachen.

Wenn man das Wort Denkmal hört, denkt man an „alte Gebäude aus Stein“. Für viele Menschen scheint die Formel zu gelten „alt = erhaltenswert“, ja sogar „alt = schön“. Ist das für Sie als Denkmalschützer ein Problem?

Zunächst einmal freuen wir uns, wenn es so ist, wie Sie sagen! Es wäre nur dann ein Problem, wenn das den Blick auf die zahlreichen Baudenkmale jüngeren Datums verstellen würde, die nicht immer gleich in ihrem überzeitlichen Wert verstanden werden. Dann geraten diese Bauten nämlich in Gefahr, abgerissen zu werden, und jedes verlorene Denkmal ist ein arger kultureller Verlust.

Wie steht es um das Interesse in Köln an jüngeren Bauten, an Industriearchitektur oder an Architektur der Nachkriegszeit/der 1950er Jahre?

Allgemein findet Industriearchitektur immer mehr Akzeptanz. Nehmen Sie nur die „Alte Wagenfabrik“ in der Vogelsanger Straße in Köln. Sie ist über 100 Jahre alt und war damals (und ist es auch heute) ein Ort für Zukunftstechnologien. Die Fabrik wurde als Produktionsstätte für Elektroautos errichtet, und in den 1920er Jahren liefen hier wirklich Elektroautos vom Band. Zuletzt ist die „Alte Wagenfabrik“ auch eines der ersten Denkmäler in Köln, das mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet wurde.

Die Nachkriegs- und 1950er-Jahre-Architektur trägt den positiven Beiklang des Aufschwungs nach dem Krieg in sich. Beim Tag des offenen Denkmals stößt sie, wie uns von engagierten Eigentümern berichtet wird, auf großen Zuspruch. Natürlich muss auch hier das Geschmäcklerische überwunden werden. Erfahrungsgemäß erfreut sich erst die Enkelgeneration so richtig am Denkmal der Vorväter.

Können Sie sagen, welches das jüngste Bauwerk auf Ihrer Kölner Liste ist und warum das ein wichtiges Denkmal ist?

Erst im Januar diesen Jahres wurde das Gebäude des Deutschlandfunks in Marienburg unter Denkmalschutz gestellt. Der 22-geschossige Hochhausturm mit seinem markanten Dachaufbau enthüllt seine außergewöhnliche Konstruktion, wenn man ihm näher kommt. Es gibt nur wenige Hängehochhäuser, sie werden von oben nach unten gebaut. Das Gebäude ist architektonisch und historisch für die Entwicklung des bundesdeutschen Rundfunks bedeutsam.

Nach dem Tag des offenen Denkmals 2024 ist vor dem Tag des Offenen Denkmals 2025. Hier dürfen Sie sich etwas für das nächste Jahr wünschen.

Es freut mich am meisten, wenn auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Denkmaleigentümer ihr Engagement vorzustellen bereit sind und dies mit ihrer Teilnahme bekunden. Und dass viele Besucher ihre Wertschätzung für die Denkmalpflege wieder „mit ihren Füßen“ bekunden. Wenn sie dann noch Förderer der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden, die sich bemüht, die Kulturschätze bundesweit zu bewahren, dann ist mein Glück perfekt.

Gibt es Gebäude in Köln, die bislang nicht am Tag des offenen Denkmals beteiligt waren, von denen Sie sich wünschen würden, dass sie im nächsten Jahr mit dabei sind?

Leider musste in diesem Jahr der Tanzbrunnen absagen. Der in den 1920er Jahren auf dem Areal von Fort XV angelegte Messebrunnen mit der nach dem Krieg gestalteten großen Brunnenanlage und Tanzfläche ist sicher eine Führung wert.

Für Leser, die mehr wissen wollen

3 Buchempfehlungen

Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld

Köln, Traditionsinsel und 50er Jahre-Architektur

Monumente Publikationen Bonn 2014

Die Autoren zeigen mit ihrer „wilden Mischung“ von Erinnerungsorten in Köln aus zwei Jahrtausenden die für Kölns Stadtbild so typische Spannung zwischen Traditionsinseln und Veränderungsdruck.

Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld

Oberes Mittelrheintal. Von Bingen bis Koblenz

Monumente Publikationen Bonn 2014

Anschaulich und informativ mit über 300 hervorragenden Fotos portraitiert dieses Buch eine der ältesten Kulturlandschaften Europas.

Heidi Howcroft u.a.

Karl Foerster – Neue Wege – Neue Gärten

Monumente Publikationen Bonn 2024

„Neue Wege   Neue Gärten“ beleuchtet in 20 Essays Foersters Züchtungen, seine internationale Ausstrahlung sowie bislang kaum bekannte Aspekte seiner Biografie.

Berichterstattung zum Tag des Denkmals 2024

Köln-Architekt Riphahn zu besichtigen

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https://www.bachhausen.de/tag-des-offenen-denkmals-ein-schoener-erfolg-in-koeln/

#denkmals #erfolg #offenen #schoner

Tag des offenen Denkmals: Ein schöner Erfolg in Köln
Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-09-09

Report-K

Das Symbolbild zeigt die Rodenkirchener Brücke bei Köln am 25. August 2024

Köln | Die Initiativen „Gremberger Wäldchen bleibt“ und „A4minus“ zeigten durch eine Kunstaktion während einer Führung der Stadt Köln und Autobahngesellschaft am Tag des offenen Denkmals ihre Ablehnung eines Abrisses der Brücke.

Die Aktivist:innen sprechen von einer „Absurdität“, dass Stadt und Autobahngesellschaft auf der einen Seite eine Führung am Tag des offenen Denkmals durchführten und parallel dazu den Abriss planten. Kritisiert wird zudem, dass beide Behörden die Menschen übergingen. Es sei das Kulturgut der Kölner:innen und diese sollten über dessen Zukunft entscheiden. Sechs Menschen trugen Anzüge in den Farben der Kölner Brücken bei der Kunstaktion und bildeten die Form der Rodenkirchener Brücke nach. Zudem zeigten Sie Botschaften wie „Wahrzeichen“ oder „Heute ich, morgen dä Dom“. Zum Ende der Performance fielen die Kunstakteure zu Boden, um den Abriss der Brücke symbolisch darzustellen.

Die Rodenkirchener Brücke steht seit 1996 unter Denkmalschutz. Die aktuellen Arbeiten an der Brücke, die auch auf den Fotos von report-K zu sehen sind, sind Teil der Wartungsroutine. Die Brücke ist intakt. Der Abriss ist geplant, da dieser Autobahnabschnitt ausgebaut werden soll. Die Aktivist:innen zitieren einen Anwohner Marius W.: „Natürlich mache ich hier mit! Diese Brücke ist mit dem Kapellchen die Skyline meines Geburtsorts Rodenkirchen. Auf der Brücke haben meine Großeltern Silvester gefeiert, jedes Jahr! Die Zerstörung dieses für mich und meine Familie unersetzbaren Ortes, nehme ich richtig persönlich!“

Die beiden Initiativen wollen den Ausbau verhindern, das Denkmal schützen und setzen auf die Verkehrswende. Zudem fordern sie eine Anpassung des Bundesverkehrswegeplans 2030 an die Klimaziele.

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https://www.bachhausen.de/kunstaktion-an-der-rodenkirchener-bruecke-am-tag-des-offenen-denkmals/

#brucke #denkmals #kunstaktion #offenen #rodenkirchener

Kunstaktion an der Rodenkirchener Brücke am Tag des offenen Denkmals
Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-08-14

Report-K

Die historischen Gebäude der KHD in Köln Mülheim in der Deutz-Mülheimer Straße

Köln | Es geht um das Otto-Langen-Quartier im Süden von Köln Mülheim. Ein Ort, der in zweifacher Hinsicht bedeutsam ist: Für die Geschichte der Stadt Köln und gesamte Menschheit sowie für die Zukunft der Stadtentwicklung. Im Otto-Langen-Quartier wurde der Ottomotor von Nicolaus August Otto erfunden. Er sorgte für den Megatrend Mobilität und heute um Debatten um die Zukunft einer Mobilität ohne Verbrenner und ihre klimaschädlichen Emissionen. Für die Zukunft der Stadtgesellschaft und Stadtentwicklung, weil es hier um die Weiterentwicklung der Stadt geht: gemeinwohl- oder rein Profitorientiert. Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten e.V.

BDA Köln schrieb an die Verantwortlichen in der Kölner Kommunalpolitik.

Die Geschichte

An der Deutz-Mülheim liegt ein bedeutender historischer Ort für die Industrialisierung Kölns, aber auch für Deutschland und die Welt. Hier erfand Nicolaus August Otto den von ihm sogenannten „Otto´s Neuer Motor“, später als Ottomotor weltbekannt und weltweit genutzt. Nicolaus August Otto war Autodidakt und studierte nie an einer Hochschule. Otto lernte seine spätere Frau im Kölner Karneval kennen, und kam aus dem Taunus und Frankfurt am Main nach Köln. 1864 gründete er die erste Motorenfabrik der Welt zusammen mit dem Ingenieur Eugen Langen. Aus deren beiden Nachnahmen ergibt sich heute der Name des Stadtquartiers. Auf der Pariser Weltausstellung 1867 wurde deren Version eines Gasmotors zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. 1876 entwickelte Otto den Viertaktgasmotor, der durch Wilhelm Maybach und Gottlieb Daimler zur Serienreife entwickelt wurde. Dieser „Otto´s Neuer Motor“ erhielt 1877 das Deutsche Reichspatent DRP 532. Dieser Motor ist die Grundlage für den Bau von Verbrennungsmotoren bis heute. Am Kölner Rathausturm steht heute eine Figur, die Nicolaus August Otto darstellt. Diese Geschichte ist eng verknüpft mit dem Areal im Mülheimer Süden. Auf diese industriegeschichtliche Bedeutung verweist auch der BDA Köln in seinem offenen Brief. Denn noch gibt es historischen Gebäudebestand an der Deutz-Mülheimer Straße, wenngleich auch bereits viel abgeräumt wurde.

Die Stadtentwicklung

Was passiert mit dem historischen Bestand, was wird auf den Brachflächen entwickelt? Das Otto-Langen-Quartier liegt nördlich der Kölner Messe und im Süden Mülheims. Es ist nicht falsch von einem Filetgrundstück zu sprechen. Am 20. Juni 2024 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss des Kölner Stadtrates die Grundstücke, die sich im Eigentum des Landes NRW über NRW Urban befinden nicht anzukaufen. Ein weiterer Teil des Geländes gehört der Stadt Köln. Mit dem Beschluss im Juni hob der Stadtentwicklungsausschuss einen Beschluss vom 1. Februar 2024 auf.

Jetzt wird es einen reinen Preiswettbewerb von kommerziellen Investoren geben, die das landeseigene Grundstück erwerben können. Danach soll, so entschied es der Stadtentwicklungsausschuss, ein Qualifizierungsverfahren durchgeführt werden. Durch die jetzt gefassten Beschlüsse wird das vom Rat beschlossene Ziel einer gemeinwohlorientierten Quartiersentwicklung konterkariert.

Stadtentwicklungsausschuss soll seinen Juni-Beschluss zurücknehmen

In dem offenen Brief, der der Redaktion von report-K vorliegt, formulieren die Architekt:innen eine Forderung: „Der Bund deutscher Architektinnen und Architekten, Gruppe Köln, fordert den Rat der Stadt Köln auf, den Beschluss des StEA vom 20.06.2024 zu revidieren, den Direkterwerb der Grundstücksflächen des Otto-Langen-Quartiers weiterzuverfolgen und die Verwaltung entsprechend anzuweisen.“

Seine Forderung begründet der BDA Köln damit, dass die Vergabe rein nach Preis der geltenden Vergabeordnung für Planungsleistungen widerspreche. Der BDA Köln trete zudem für eine Planungs- und Vergabekultur ein, die die beste planerische und bauliche Leistung favorisiere und nicht den Gewinn für das Land NRW maximiert. Das jetzt gewählte Verfahren, so befürchten es die Architekt:innen, begünstige taktische Konzepte, die nicht den Anspruch verfolgten die beste Lösung zu liefern, sondern auf die entscheidende Preisrunde optimiert sind.

Die Architekt:innen schreiben weiter: „Die Vergabe an einen einzigen Großinvestor setzt alles auf eine Karte. Die Stadt macht sich so erpressbar und läuft große Gefahr, in der Umsetzung weitere Qualitätsabstriche akzeptieren zu müssen, mit denen sich der Investor seinen Kaufpreisvorsprung zurückholt. Man denke nur an das Laurenz-Carré und die Versuche der Gerch-Group, den geförderten Wohnungsbau unter den Tisch fallen zu lassen.“

Direkterwerb möglich

Nach Einschätzung des BDA Köln ist ein Direkterwerb möglich. Da dort für kommunale Zwecke sozialer Wohnraum entwickelt und soziale und kulturelle Träger angesiedelt werden könnten.  Die Architekt:innen beklagen: „Der dem StEA-Beschluss zugrundeliegende Schriftwechsel zwischen dem Beigeordneten Markus Greitemann und der Ministerin Ina Scharrenbach liest sich allerdings nicht so, als wäre er vom Willen getragen, hier die beste Lösung im Sinne einer gemeinwohlorientierten Entwicklung zu finden.“ Zudem müssten das von der Stadt Köln erworbene Areal und die landeseigenen Flächen zusammengedacht werden. Der BDA Köln erinnert daran, dass mit raum 13 eine Initiative in den Startlöchern stehe, den Raum kulturell weiterzuentwickeln.

Am Ende des offenen Briefes schreibt der BDA Köln: „Der BDA Köln fordert daher den Rat der Stadt Köln auf, die Bedingungen für einen Direkterwerb des landeseigenen Grundstücksareals zu erfüllen, d.h. eine Entwicklung des Areals in der Weise zu konzipieren, die den Direkterwerb durch die Stadt Köln möglich und umsetzbar macht. So können die vielfältigen Chancen einer gemeinwohlorientierten, kooperativen Baulandentwicklung genutzt werden. Der öffentliche Grundbesitz kann dauerhaft dem Marktgeschehen entzogen bleiben, und ein kleinteiliges, gemischtes Quartier mit dem Instrument des Erbbaurechts wäre möglich. Köln braucht dringend eine nachhaltige kommunale Bodenpolitik zur aktiven Daseinsvorsorge!“

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https://www.bachhausen.de/otto-langen-quartier-architekten-schreiben-einen-offenen-brief-an-ob-reker-und-den-stadtrat/

#architekten #brief #einen #langen #offenen #quartier #schreiben

Hamburg und UmzubotNdrHamburgNews
2023-10-21

Tag der offenen Tür in Hamburgs Elbphilharmonie

Tausende Menschen haben die Gelegenheit genutzt, einen Blick hinter die Kulissen des Konzerthauses zu werfen.

ndr.de/nachrichten/hamburg/Tag

2023-01-27

@aus_der_UBahn Nix Neues! Alles an IT in Unternehmen und in Privathaushalten lässt sich mit #freien, #offenen Lösungen machen. Vom eigenen Mailserver, Cloud, der Software bis zum Smartphone. Trotzdem laufen alle wie blöde BigTechs wie #Microsoft, #Apple oder #Google hinterher. #Asymmetrischer #Informationsvorsprung und dessen opportunistische Ausnutzung. In andern Worten: Wer #dumm ist, #zahlt. Und wird #selbstverschuldet #unfreier und #unmündiger.

Blaulichtreport Lausitzblaulichtreportlausitz
2022-05-11

THW Bautzen lädt zum Tag der offenen Tür

Das Technische Hilfswerk Bautzen veranstaltet am Sonnabend, den 21. Mai 2022 einen „Tag der offenen Tür“. Wir starten ab 10 Uhr und öffnen unsere Pforten auf der Käthe-Kollwitz-Straße 17 in Bautzen für jedermann. Wir möchten auch Dich recht herzlich einladen und an diesem

blaulichtreport-lausitz.de/11/

bm :verified: :mastodon:bm@bonn.social
2021-04-09

Zur #Luca-App
"Wenn #Luca keine unlauteren Absichten verfolgt, könnten die Hersteller zunächst jedweden #Code veröffentlichen und sich an die #offenen #Standards der Corona-Warn-App und des Crowd-Notifiers halten.Die kommen ganz ohne Ortungsdaten aus.
Vielleicht macht die #CWA vieles auch deshalb richtig, weil sie keiner #Gewinnerzielungsabsicht folgt. Die schafft ja gelegentlich einen anderen Fokus, bisweilen auch in der #Politik. (Markus Feilner)

WDR (inoffiziell)wdr@squeet.me
2017-09-10
WDR 2 Familienausflug: Macht und Pracht - Ausflüge am Denkmaltag www1.wdr.de/tag-des-offenen-de #WDR2 #Familienausflug #Tag #des #offenen #Denkmals #NRW
WDR (inoffiziell)wdr@squeet.me
2017-09-10
Tag des offenen Denkmals - rund 7.500 Denkmäler öffnen ihre Türen www1.wdr.de/nachrichten/rheinl #Studio #Bonn #Tag #des #offenen #Denkmals #NRW

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