Imbezil
Neurodiversität und Philosophie
@Seitansbraten@chaos.social unser tofiner "Dealer" sagte es gäbe Lieferstopp bei Hersteller*in. Wir können nicht so viel auf Vorrat bestellen wegen kleinem Kühlschrank und haben Glück mit Läden hier. Bei Proteinriegel geht's mir und Kind genauso. Zu künstlich süß und auch irgendwie "sandig". Komisch einfach und mein Körper quillt davon auf wieso auch immer. Aber dafür lieben wir Hanfriegel. Aber ja sind fast immer alle auf Haferbasis und ich bin tatsächlich sehr dankbar für, weil oft glutenfrei.
@Neurodivers das selbstgemischte hatte auch immer einen sandigen Beigeschmack, der mir nicht gefiel.
@sandfrog@social.grautier.eu das habe ich im Studium und als ich für Marathon trainiert habe auch gemacht. Selbstgemachtes Soylent. Aber ich hatte keine Zeit und Muße tiefgründige Recherche zu machen und habe es gelassen, weil ich zu unsicher war, ob ich nicht etwas wichtiges auslasse. Mein letzter Stand ist, dass isolierte Proteinpulver entweder erwiesen sind oder im Verdacht stehen verantwortlich für die gestiegene Anzahl bei Magen Darm Erkrankungen bei jungen Menschen verantwortlich zu sein.
Danke für den Tipp 🌰
@Sagesse@norden.social ja da hast du Recht! Nicht besser sondern anders. Das musste ich auch erst lernen!
@Seitansbraten@chaos.social dann gehören wir zur selben Fraktion. Wir machen das auch. Riegel bedienen nur den süßen Bedarf. Wenn es aber um herzhaft oder deftig geht, dann haben wir auch Tofu zum Mitnehmen und Tofu zum Braten und Anschneiden. Tatsächlich alle Tofu Arten, weil es davon am meisten gibt. Tempeh und Bohnen und Linsen dann zu Hause oder als Hülsenfruchtnudeln dabei. Gerade macht uns richtig zu schaffen, dass unser Laden die tofiner nicht mehr hat.
Wenn man das aus dieser positiven Perspektive sehen kann und sich und anderer dafür nicht verurteilt. Es wäre gleich und dasselbe auch Eltern zu verurteilen, die zu Babygläschen und Fertiggerichten auch für Kinder greifen statt alles selbst zu kochen. #eltern #elternschaft #neurodivergenz #neurodiversität #kultur #essenskultur #plantbased #vegan #veganeernährung #plfanzenbasiert #plantbased #asveganaspossible #comfortfood #riegel
Regelmäßig nach physisch oder emotional also psychisch anstrengenden Tagen, ist meine Erschöpfung so groß, dass es eine riesige Hilfe für mich ist, zu einem Riegel greifen zu können. Ich würde sonst die ganze Zeit nichts essen und irgendwann so einen riesen Hunger haben dass ich das nächst beste und schnellste in mich Reinstopfen würde vor Hunger. Binge eating nennt sich das, glaube ich. Was mir dann unfassbar hilft sind Riegel die wirklich nährtechnisch und qualitativ sind. Sie überbrücken diese Erschöpfung großartig, sie erfüllen ganz viele Funktionen aufeinmal: Komfort, Erholung, Reduktion von Aufgaben und Reizen und Anforderungen, geben Energie, tanken quasi auf, um wieder für Alltag Kraft zu haben. Sie müssen aber auch schmecken. Wenn es gustatorisch und von den Sinnesreizen nicht passt, wird es zu einer eigenen Qual & Anforderung, Überwindung. Wenn sie Spaß machen, belohnend wirken, dann braucht es keine bzw wenig Überwindung dafür. Das ist unser Geheimrezept für #bingeeating faszinierender weise sind wir alle als Familie so. Und btw ist die Deutsche Tradition zum Abendessen oder zum Frühstück einfach Brot oder Brötchen zu essen auch genau das. REDUKTION VON KOMPLEXION. Großartig. Dasselbe gilt übrigens für meine Kultur den #Balkan. Die Reduktion von KOMPLEXION sieht da so aus, dass man immer Salami, Speck, geräuchertes Fleisch am Stück hat, dass man sich und Kindern schnell aufschneidet. Zack satt und genährt. Wenn man dann aber plötzlich sich pflanzenbasiert ernährt wird das sehr schwer, weil all dieses schnell "gemacht" aka. Aufgemacht/angeschnitten und nahrhaft und qualitativ nicht so existiert. Außer in Form von Riegeln. Und daher freue ich mich immer, wenn ich welche finde, die mir manchmal auch das Schokocreme Brot ersetzen, weil mir das Brot auspacken, schneiden und beschmieren und dann verschmiertes Gesicht und Hände abwischen zu müssen zu viel ist. Das wird sehr typisch sowohl #adhs als auch #audhs als auch #autismus zugeordnet. Und schön ist es, w
Ein verpackter kleiner cake riegel. Cake bar. Bio zeichen darauf. Auf grüner Couch oberflache
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Das müssen stimmt. Denn egal ob professionell oder privat Fürsorgearbeit findet immer prekär und unter verzerrtem Wettbewerb statt, da ihr Ausbeutung, also Bereicherung der Dienstnehmenden und Unterdrückung der Dienstleister*innen IMMER zu Grunde liegt, egal ob professionell oder privat. Denn nur dann und nur so kann es noch aufgehen, dass man Erwerbsarbeiten kann, ohne den ganzen Verdienst daraus denjenigen geben zu müssen, die sich kümmern. Nur solange man aus der Differenz daraus Profit machen kann, also sich bereichern kann, macht es Sinn. Wenn nun aufeinmal weiblich gelesene sich weigern diesen Dienst unbezahlt zu machen, sondern lieber einer anderen und eigenen Arbeit nachgehen wollen, bemerkt man zum ersten Mal die Kosten und den Preis dieser bisher unbezahlten oder geringbezahlten Dienstleistung. Denn ohne kann Mann nicht arbeiten. Und wenn niemand mehr so eine Schwerstarbeit so geringbezahlt machen will, dann bleibt politisch nur der Zwang zur Arbeit um jeden Preis und rechtskonservative Famikien-Ideologie, nach der und in der sich Frauen opfern müssen, um diesen Dienst zu machen. Deshalb ist die Frauenbewegung immer links genauso wie Feminismus und muss sich gegen die Unterdrückung aller wehren. Auch der geringbezahlten Arbeiter*in. Tut er das nicht, wird der Feminismus zum Gehilfen des Patriachats und der Aufrechterhaltung der Unterdrückung, in dem er sich durch Aufstieg und Bildung freikauft von und aus dem Dienst oder durch Boykott. Keine Geburten mehr. Keine Ehen mehr. Keine kostenlose "Familienarbeit" mehr. Und weil Staat und Wirtschaft und Gesellschaft aber darauf zwingend a gewiesen sind, arbeiten sie wieder mit Zwang und alten Ideologien. #feminismus #internationalerfrauentag #fürsorge #care #equalcare #feminismus #politik #wirtschaft #gesellschaft #diskriminierung #unterdrückung #menschenrechte #ausbeutung #demokratie #inklusion #patriachat #neoliberalismus #faschismus
#internationalerFrauentag
Weil daran erinnert werden soll, dass Frauenrechte erkämpft worden sind und auch weiter zu erkämpfen sind. Und weil der Tag heute auf einen Sonntag fällt, soll morgen mit einem Streik nochmal daran erinnert werden, wie wichtig der #feministischeKampftag ist. Heute und morgen sind es leider nicht nur Erinnerungen sondern aktuelle Forderungen #Fürsorge und #Sorge nicht zur alleinigen Last von weiblich gelesenen, meistens Frauen, zu machen, sondern ALLEN! Denn diese Fürsorge und Sorge wird unbezahlt abverlangt als Dienst an der Gesellschaft, der Gemeinschaft, der Wirtschaft und dem Staat. Aber dieser Dienst ist einseitig und diskriminierend, denn er ist Arbeit. Arbeit, die nicht gesehen wird und auch nicht vergütet wird. Arbeit, die denunziert und kleingeredet wird, obwohl es Arbeit ist, die das gesamte Fundament der Gesellschaft, des Staates und der Wirtschaft trägt und die außerhalb des Privaten sehr wohl genauso existiert und genauso vergütet und beziffert wird. Arbeit, die weil sie vermeintlich nicht professionell geschieht keinen Wert bekommt. Arbeit, ohne die das organisierte Leben der Menschen zusammenbricht. Weil Menschen Kinder bekommen und auch Kinder sind, um die man sich kümmern muss. Weil Menschen alt werden und alt sind, krank werden und krank sind und Pflege brauchen, Menschen um die sich jemand kümmern muss. Es können nur die zur Arbeit gehen, die diese Fürsorgearbeit nicht tragen müssen, weil sie sie auslagern können an vermeintlich Professionelle oder ihre Ehefrau, Schwester, Mutter, Tante, Tochter, Freundin und auch an die*den Partner*in und alle, die sich dieser FürsorgeArbeit widmen und deshalb auch entweder nicht erwebsarbeiten können oder zumindest nicht vollerwerbsarbeiten können und gleichzeitig nichts dafür bekommen im Vergleich zu denen, die es als sogar als ungelernte Arbeiter*innen als Erwerbsarbeit machen. Die Fürsorgearbeit wird gering vergütet, weil erachtet wird, dass sie alle machen könnten und müssen. 1/2
Weiser Pappteller mit einem roten farbklecks oben links und einem scgwarzen fsrbkleks unten rechts
Eine Woche bin ich alleine mit Kind zu meiner Familie gereist. Und hatte das die ganze Zeit vor Augen. Eine Großmutter, die kocht und eine Tante, die spielt und ein Großvater der mitmacht, Freundinnen, die zu Besuch kommen und ein Kind das mitmacht. Kein vermeintliches Equalizing. Und sowieso sehr erstaunt in wie vielen Dingen die Großmütter und Tanten Recht haben. Die freundschaftliche Familie, freundschaftliche Beziehungen und Hilfsbereitschaft sind das, was wir in Zeiten der Not brauchen. Egal ob wegen Krieg oder Wirtschaftsextremismus und Politikversagen. Es sind immer die aufgebauten und gepflegten Beziehungen, die in der Krise und der Not Halt und Sicherheit geben.
Das sind meist Netzwerke von weiblich gelesenen, die sich GGS stützen und unterstützen. Darin sind auch männlich gelesene aber die Federführung obliegt den weiblich gelesenen. Lediglich die Bereitschaft zum Mitmachen und geleitet werden, ist das was den mannlich gelesenen in so einem Netzwerk ausmacht und zu seiner Stärke verhilft. Es ist auch die Orientierung am Kind und den Alten und Kranken. An Sorge, Fürsorge und Pflege. Und ihr könnt das jetzt kitschig und als Klischees und Rollenbilder sehen, sind sie auch, aber geschuldet sind sie patriachalen Strukturen, in denen weiblich gelesenen nichts anderes übrig blieb als sich GGS. Zu unterstützen in ihrer Not, während die männlich gelesenen mit ihren Privilegien und ihrer Not aus der hegelschen verstandenen Herrschaft darin allein bleiben und wenig anderes als Unterdrückung und Herrschaft dabei gelernt haben, die Ausbeutung anderer zum eigenen Vorteil, statt Kooperation zum eigenen Vorteil. Eigentlich sind die Frau - Mann Rollenbilder eine ideale Metapher für das hegelsche Herr-Knecht Verhältnis, in dem der Knecht am Ende mehr Macht hat, weil der Herr völlig von ihm abhängig wird.

#Feminismus #Sorge #Fürsorge #equalcare #carerevolution #matriachy #matriachat #Politik #Wirtschaft #patriachat #hegel #philosophie
Zu sehen sind 4 selbstgemachte Kätzchenpizen gebacken auf backpapier
Spaß am Lernen zu vermitteln z.b. über Verbindung mit Interessen und Lernen ganz nebenbei einzubauen, statt als Fließbandarbeit, wäre schon Mal sehr hilfreich. Genauso wie Vertrauen darin zu haben, dass Menschen wissbegierig und neugierig sind, die Algorithmen Abhängigkeit untermauert das ganz und gar, jedoch wenn sie abgeholt und mitgenommen werden und nicht unter Druck und Leistungszwang gesetzt werden.
Lieben Dank. Schön hier nicht ganz alleine auf weiter Flur zu sein.
Lieben Dank, schön dass ich hier nicht alleine bin. 🤝
Für meine lieben Pixelfed Follower*innen. Die Stories bei Pixelfed funktionieren bei mir nicht. Ich warte seit Montag auf das Buch von Theunissen, um zitieren zu können, immernoch nicht da und wir sind seit über einer Woche jetzt schon krank.

Ich habe auch Skrupel davor und halte mich mit dem Beitrag zurück, weil, wenn ich ehrlich wäre und das bin ich, es fällt mir sehr schwer es nicht zu sein, selbst wenn das zu meinem Nachteil geschieht, dann würde ich sowohl #Theunissen als auch #PDA kritisieren. Und da ich einen Beitrag schreiben müsste und wollte, wäre das immer präsent.

Ich möchte nicht, dass es wie eine Abrechnung mit der PDA Bewegung aussieht, weil ich ihr auch viel zu verdanken habe, aber sie war ein Sprungbrett wie zuvor #audhs etwas zu sehen, was ich vorher nicht gesehen und verstanden habe, aber ich denke, dass die pathologisierende und pathologische Sichtweise mehr schadet als sie hilfreich ist. Da bin ich ganz auf der Seite von Theunissen.

Es reicht völlig bedürfnisorientiert #Neurodivergenz zu begleiten und das ist eben auch das, was ähnlich Theunissen sagt. Ich gehe allerdings nicht mit all seinem gesagtem dakor. In einigen vielleicht sogar vielen Punkten hat durchaus auch die Elternbewegung recht, was die Kritik an der institutionalisierten Hilfe zum Beispiel angeht und auch sich vom professionellen Sehen abzugrenzen, leider denke ich, dass sie selbst auch verblendet ist und einem Bias unterliegt und Phänomene die PDA zugeordnet sind unter einem bestimmten Filter und Lupe sieht, die die Wahrnehmung dieser Phänomene als Soziales Sehen beeinflussen. Ähnlich wie es auch zuvor schon #Autismus durch die Normgesellschaft durchmachen musste und immernoch muss, nämlich mit Vorurteilen gesehen zu werden.

#neurodivers #Neurodiversität #Neurokomplexität #pädagogik #psychologie
Geometrisches Winterbild von Paul Klee in grau weiß mit Akzenten in Pastell und pink blau grün
@flauschiger_psychoalltag vielen Dank 🤝 Ich lese deine Posts auch gerne. 🙏🏼
Ich kämpfe gegen die Stigmatisierung in die Gebährende gedrängt werden, nämlich eine Versager*in zu sein und sich immerwährend, fortlaufend, ständig beweisen zu müssen und Rollen zu bedienen, die ihr Politik, Gesellschaft & Gemeinschaft und auch Wirtschaft aufbürden. Wir haben einen demografischen Wandel, der seit Anfang der 2000er wissenschaftlicher Konsens/Thema war. Es war allen klar, was uns ab 2020 erwartet. Und trotzdem hat Aladin El-Mafaalanis These: Kinder eine Minderheit ohne Schutz 2025, alle getroffen. Hier haben alle versagt und nicht die Gebährenden und wer hat die Verantwortung dafür zu tragen? Richtig hauptsächlich Gebährende. International sogar, wenn der französische Präsident sich genötigt fühlt den Gebährfähigen eine Erinnerung an ihre Gewährfähigkeit zu schicken, dann ist das Sinnbild für die Unterstützung aktuell auch hier aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer zu einer marginalisierten Minderheit wird hat in den vermeintlich liberalen Demokratien das Nachsehen. Eigenverantwortung nennt sich das dann im #Neoliberalismus, der keine Ahnung hat und auch nichts wissen will von Minderheitenschutz als demokratische Pflicht. Wenn die Selbstreflexion der Gesellschaft und Politik aus Polit-Talkshow Formaten stammt, Springerpresse und Social Media, die Themen bedienen, die polarisieren, weil sie damit mehr Reichweite erzeugen, ist es nicht verwunderlich, dass wir hier stehen und uns ggs. nicht mehr verstehen. Perspektivübernahme ist da genauso Mangelware wie Wissenschaftliche und damit auch professionelle Haltung. D.h. es fehlt den Systemen der Gesellschaft an ethischen Narrativen und Bildern, um sich wieder selbst zu verstehen. Das war meine Masterarbeit und nun bin ich selbst eine dieser Betroffenen weiblich gelesenen #Eltern, Müttern, die hoch ausgebildet von außen nur zuschauen kann, weil Vereinbarkeit von Familie, Beruf und psychischer und physischer Gesundheit nicht existiert. Und manche von uns haben nicht einmal die fragwürdige Wahl darin.
Migrantische Perspektiven sind hier auch eingeschlossen und damit auch Erkenntnistheorie und (Un)Gerechtigkeitstheorien auch aus Betroffenheit heraus.

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