E. T. A Hoffmann & So etwas höchst Wunderbares
Was faszinierte E. T. A. Hoffmann an der ‘Alten und neuen Kirchenmusik’? Zum 250. Geburtstag des romantischen Dichters und Komponisten begibt sich Helga Heyder-Späth auf eine musikalische Spurensuche. E. T. A. war nicht nur ein begnadeter Literat, sondern auch ein inspirierter Komponist. Diese unbekanntere Seite nimmt Helga Heyder-Späth aus Anlass seines 250. Geburtstags in den Blick.
Vesper – Vom Höchsten und Heiligsten
‘Die Ahnung des Höchsten und Heiligsten, der geistigen Macht, die den Lebensfunken in der ganzen Natur entzündet, spricht sich hörbar aus im Ton, und so wird Musik, Gesang, der Ausdruck der höchsten Fülle des Daseins – Schöpferlob!’. Das schreibt Ernst Theodor Amadeus Hoffmann in seinem Artikel über ‘Alte und neue Kirchenmusik’. Und er betont darin ausdrücklich, dass sich nur Komponisten diesem Genre widmen sollten, die ‘von wahrer Andacht begeistert’ sind. Ihnen empfiehlt er, sich dabei am Vorbild der Alten Meister zu orientieren, allen voran Giovanni Pierluigi da Palestrina. Aber auch Komponisten wie Leonardo Leo, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel schätzt er sehr. Dessen ‘Messias’ hält er sogar für ‘das Oratorium aller Oratorien’. Am 24. Januar 1776 wurde Hoffmann geboren. Zu seinem 250. Geburtstag nimmt die erste Vesper-Stunde seine Leidenschaft für die Kirchenmusik in den Blick – auch in Kompositionen von Hoffmann selbst.
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-vesper/vesper-alte-musik-1454.html
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