Lieber
@janboehm ich nehme an, als Komiker ist das nicht ihr Ernst. Aber naja, etwas mehr Differenzierung wäre schon nötig. Das Problem bei jeglicher Bewegung ist nicht die Bewegung und deren Menschen sondern, die dahinter liegenden, treibenden Ursachen. Also wenn sich die Menschen nicht verstanden fühlen, gewisse Themen nicht angesprochen werden bzw. nicht angesprochen werden dürfen, weil das sagt man nicht uä., dann wird dieses Vakuum zwingend früher oder später Menschen und Bewegungen ansaugen, halt auch aus "Löchern"
Das beste Beispiel ist halt für mich die Coronapolitik: Alles was sich nur irgendwie kritisch äusserte wurde sofort als rechtsradikal diffarmiert, obschon es auch berechtigte Kritik von links gab und gibt, wie bspw. die
#FreieLinke oder linksbuendig.ch deutlich machen.
Mit dem ignoreiren gewisser Themen und Tatsachen wurden die rechten auf den Plan gerufen und sie werden erst wieder gehen, wenn die Themen geklärt sind. Also werden wir nicht um Diskurse herum kommen. Dazu müssen wir im öffentlichen Raum auf Menschen zu gehen 1:1 nicht über den Bildschrim andere diffarmieren, das schweist Solche Gruppen nur stärker zusammen. Ja es steht viel Arbeit vor uns, aber genau das ist auch eine Chance für echte Transformation: Wie wollen wir leben? Wie kommen wir dort hin? Was könnte mein Beitrag sein? Denn es muss klar sein, es braucht uns alle, alles andere ist Faschismus.
Ausserdem muss bewusst werden, dass das mit der politischen Einordnung eh immer schwieriger wird. Dies zeigen bspw. diese Artikel gut auf:
gesellschaft-in-balance.de/akt…wyriwif.wordpress.com/2019/03/… hier sind viele Denkanstösse und Ideen, wie es gelingen könnte...eine spannende Seite.