Warum die Wahl deiner Musik Streaming Plattform nicht egal ist – Teil 1
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Tschüss Spotify, hallo Qobuz. Hallo, was bitte? Ja, hallo Qobuz. MUSICSPOTS ist zu der aus Frankreich stammenden Plattform Qobuz gewechselt. Warum und wieso, das könnt ihr hier nachlesen. Neben der Erklärung mit dem “Warum überhaupt”, gibt es einen Einblick in das “Warum erst jetzt” und in unsere persönlichen Erfahrungen beim Wechsel. Da das alles wieder sehr viel mehr ist, als ihr in drei bis fünf Minuten aufnehmen könnt, gibt es alle Infos rund ums Thema Musik-Streaming 2026, unsere Lösung zum Wechsel und persönliche How-to Tipps wieder in mehreren Teilen.
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Wir starten mit dem Warum und haben acht gute Gründe für einen Wechsel des Anbieters bzw. für Qobuz gefunden. Denn wir sind der Meinung, dass die Wahl des Streaming Anbieters nicht egal ist.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]
Wir wollen Musik online hören, legen Wert auf Qualität, eine große und vielfältige Auswahl und möchten auch eine faire Verteilung für alle Beteiligten beim Thema Vergütung unterstützen. Wir haben uns die verschiedenen Angebote am Markt angeschaut und uns recht schnell für die Streaming Plattform Qobuz entschieden. [/vc_column_text][vc_column_text]
Angeschaut haben wir uns:- Spotify
- Qobuz
- Apple
- Tidal
- Soundcloud
- Bandcamp (als Zusatz)
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Folgende acht Kriterien waren für uns bei dem Wechsel von Spotify wichtig:[/vc_column_text][vc_column_text]
1. Eine hohe Qualität in der Wiedergabe wird als selbstverständlich angesehen. Denn Musik soll nicht nur ein Geräusch im Hintergrund sein.
Hier punkten Tidal, Apple und Qobuz. Alle sehen das Angebot einer guten Qualität als Grundvoraussetzung im Abo an. Tidal hat die hohe Rate ab April 2024 in alle Abo-Modelle integriert. Qobuz bietet eine Auflösung von 24 Bit/192 kHz an und damit ein Hörerlebnis, das der Originalaufnahme sehr nahe kommt. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
2. Eine transparente Vergütung ermöglicht kleinen, unabhängigen Musiker*innen und Bands den bestmöglichen Verdienst im Streaming-Markt.
Der Verdienst im Musikmarkt ist gering und schmilzt bei den großen Playern weiter. Wir wollen aber Musikschaffende auch mit unserem Musikhören unterstützen. Während bei Modellen, wie Spotify die großen Acts meist beteiligt sind, egal ob sie von uns gehört werden oder nicht, legt Qobuz Wert auf eine fairere Vergütung. So werden hier pro 1.000 Streams laut einer Pressemitteilung von Qobuz 18,02 Euro an die Rechteinhaber*innen weiterverteilt. Quelle Qobuz März 2025.
Außerdem haben wir kein Interesse, Spotify weiterhin Geld zu bezahlen, das bei den Künstler:innen nicht ankommt, stattdessen aber in die Entwicklung von Kriegs-KI und Waffenentwicklung fließt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
3. Musik-Tipps werden nicht nur von einem KI gesteuerten Algorithmus getätigt. Es gibt Empfehlungen einer echten Musikredaktion.
Während Spotify, Apple und Tidal auf Algorithmen bei der Zusammenstellung von Empfehlungen und Playlisten setzen, legt Qobuz Wert auf Persönliches. Neben dem Magazin mit Artikeln über Musik gibt es Playlisten, die neugierig auf mehr machen. Man möchte manchmal fast nachfragen , wie die Zusammenstellung entstanden ist. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
4. Wir haben weiterhin einen großen umfassenden Musikkatalog, der unserem Hörverhalten entspricht.
Alle von uns verglichenen Anbieter haben einen großen Katalog, der alle gängigen Genres umfasst. Auffällig ist jedoch, dass bei Qobuz die Trefferquote ab und zu nicht gut ist. Bei kleineren Acts fehlen Profilbilder oder sie sind gar nicht vorhanden. Dafür sind oftmals ganze Artikel zu Alben hinterlegt und zusätzlich Informationen zur Band verlinkt. Unsere erste Nachfrage ergab, dass man hier auf die Zusammenarbeit mit bekannten Labels und Vertrieben setzt, um KI Releases den Zugang zu erschweren. Wir befürchten, dass so unbekannte Artists auf der Strecke bleiben könnten. Dennoch ist die Auswahl zu 85% überzeugend für uns. Und vielleicht hilft es, wenn man bei der Lieblingsband nachfragt und bittet, die eigenen Informationen zu ergänzen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
5. Verfügbar für alle (Windows, Apple, Google etc.) mit einfacher und intuitiver Bedienbarkeit auf dem Rechner und mobil
Hier grenzt sich zuallererst Apple selbst aus. Soundcloud hat zwar in der Usability in den vergangenen Jahren nachgelegt, kommt aber nicht an Spotify, Tidal und Qobuz ran.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
6. Umfangreiche Features, wie das Zusammenstellen eigener Playlisten, Markieren von Favoriten, Teilen von Playlisten, Anbindung an Peripherie (Bluetooth-Boxen, Carplay), Individualisierung durch eigenen Cover
Spotify, Tidal aber auch Apple sind bei der Betrachtung von Features weiterhin ganz vorne. Auch der französische Dienstleister Qobuz bietet auf den ersten Blick alle Features an, die notwendig sind, um ein Wohlfühlen beim Musikhören zu gewährleisten. Dennoch fehlen uns ein paar Einstellungen: Die Verbindung via Bluetooth auf Sonos funktioniert nicht einwandfrei, im CarPlay können keine Favoriten markiert werden und auch der geliebte Sleep-Timer für alle Hörbuch-Fans fehlt. Eigene Cover können derzeit noch nicht individuell für Playlisten erstellt werden. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
7. Gutes Preis-Leistungsverhältnis für Student*innen, Alleinnutzer*innen oder Familien
Der Markt bietet derzeit Single Monatsabo-Preise von 9,99 Euro für Amazone Prime User über 11,99 Euro bei Tidal und Spotify bis zu 14,99 Euro für einen Qobuz Abo an. Die Familienabos sind zwischen 16,00 Euro (Apple, Tidal) und bis zu 20.99 Euro bei Spotify erhältlich. Auch hier bewegt sich Qoboz im oberen Bereich. Doch eigentlich sollte uns ein allumfassender Musikgenuss auch genau das wert sein, oder? [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
8, Europäisches Angebot
Qobuz ist ein französisches Angebot und das ist vor dem Hintergrund der aktuellen Wechsel-Welle – weg von Streaming-Angeboten unter amerikanischen oder chinesischen Einfluss, hin zu europäischen Angeboten – ein absoluter Pluspunkt. Zwar werden auch von amerikanischen Diensten oft europäische Server genutzt, und CDNs (Content Delivery Networks) werden häufig “nah am User” platziert. Und auch Qobuz kommt derzeit nicht ganz ohne die Amazon-Cloud (AWS) aus. Dennoch gilt es auch Zeichen zu setzen, dass man sich nicht mehr von allen Diensten alles gefallen lassen muss, und es auch ausgezeichnete europäische Angebote gibt, die man wahrnehmen kann. Pluspunkt bei Qobuz: Qobuz garantiert für gekaufte Downloads DRM-freie Dateien. Wenn die auf dem eigenen Rechner oder der eigenen Home-Cloud liegen, dann können wir auch noch digitale Musik genießen, wenn Europa der Datenhahn durch Donald Trump abgestellt wird ;)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Ihr seht, wir haben acht Argumente gefunden, von Spotify zu wechseln und für mehr Geld auch mehr Musikgenuss zu erhalten. Was uns aber vor allem überzeugt hat, ist, dass wir mit Qobuz auch wieder eine Möglichkeit gefunden haben, unabhängige Musikschaffende in ihrem Tun zu unterstützen. Denn das Mehr an Budget und sei es nur ein wenig hilft auf jeden Fall. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Ihr wollt auch wechseln? Dann schaut euch einfach direkt Qobuz an und schließt ein Probeabo ab. Der Wechsel samt eurer Playlisten ist dank Tools wie TuneMyMusic oder Soundiiz extrem einfach. Ihr könnt dann auch direkt in den neuen MUSICSPOTS Playlisten stöbern, die hier auf Qobuz gerade entstehen und demnächst auch wieder direkt auf MUSICSPOTS erreichbar sind. Wir ihr euch vorstellen könnt, ist hier nach 12 Jahren Bindung an eine Plattform viel für den kompletten Umzug zu tun.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator border_width=“3″][vc_column_text]
Unsere Playlist auf Qobuz
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Forever MUSICSPOTS 2025[/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDaWZyYW1lJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3aWRnZXQucW9idXouY29tJTJGcGxheWxpc3QlMkY0MjQwMDYwMCUzRnpvbmUlM0RERS1kZSUyMiUwQSUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMHdpZHRoJTNEJTIyMzc4JTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwaGVpZ2h0JTNEJTIyMzkwJTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNFJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNDcCUzRVlvdXIlMjBicm93c2VyJTIwZG9lcyUyMG5vdCUyMHN1cHBvcnQlMjBpZnJhbWVzLiUzQyUyRnAlM0UlMEElMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlM0MlMkZpZnJhbWUlM0U=[/vc_raw_html][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]
MUSICSPOTS Kaffeetresen[/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDaWZyYW1lJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3aWRnZXQucW9idXouY29tJTJGcGxheWxpc3QlMkY1MTAyOTEyOCUzRnpvbmUlM0RERS1kZSUyMiUwQSUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMHdpZHRoJTNEJTIyMzc4JTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwaGVpZ2h0JTNEJTIyMzkwJTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNFJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNDcCUzRVlvdXIlMjBicm93c2VyJTIwZG9lcyUyMG5vdCUyMHN1cHBvcnQlMjBpZnJhbWVzLiUzQyUyRnAlM0UlMEElMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlM0MlMkZpZnJhbWUlM0U=[/vc_raw_html][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]
MUSICSPOTS Jazz-Soul-XMas-Mix[/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDaWZyYW1lJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cHMlM0ElMkYlMkZ3aWRnZXQucW9idXouY29tJTJGcGxheWxpc3QlMkY1MTI3Mjc5NiUzRnpvbmUlM0RERS1kZSUyMiUwQSUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMCUyMHdpZHRoJTNEJTIyMzc4JTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwaGVpZ2h0JTNEJTIyMzkwJTIyJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNFJTBBJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTIwJTNDcCUzRVlvdXIlMjBicm93c2VyJTIwZG9lcyUyMG5vdCUyMHN1cHBvcnQlMjBpZnJhbWVzLiUzQyUyRnAlM0UlMEElMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlMjAlM0MlMkZpZnJhbWUlM0U=[/vc_raw_html][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator border_width=“3″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Zu guter Letzt: Es ist DI.day
Wir haben uns bei MUSICSPOTS zwar schon länger mit dem Wechsel-Gedanken getragen und setzen uns deshalb auch schon länger mit allen Diensten auseinander. Aber nun gibt es aus der digitalen Gesellschaft immer mehr Bestrebungen, Plattformen zu verlassen, die Menschen nur als Material für ihre Umsätze definieren und wenige Personen hyperreich machen, während Künstler:innen, Creators und Kund*innen dafür aber maximal ausgesaugt werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Der Autor Marc-Uwe Kling (Känguru-Chroniken) hat im Dezember 2025 gemeinsam mit dem Chaos Computer Club zum “Digital Independence Day – DI.day” aufgerufen. Jeden ersten Sonntag im Monat wird nun über den Wechsel von den Dinosaurier-Plattformen weg, hin zu europäischen oder unabhängigen Lösungen informiert. Das gilt insbesondere für inzwischen KI-getriebene, datenhungrige Plattformen wie WhatsApp und Facebook oder X (ehemals Twitter), aber eben auch für Streamingdienste und Musikanbieter. Deshalb werden auch wir euch in der kommenden Zeit eingehender über die Vor- und Nachteile verschiedener Musikstreamer informieren und weiter ausführen, warum wir uns für Qobuz entschieden haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Wer mehr über den digitalen Unabhängigkeitstag erfahren möchte, kann sich unter https://di.day informieren. Hier findet ihr Termine mit Beratungsangeboten in eurer Nähe und Wechselrezepte für Messenger, Social Media Plattformen, Streamingdienste und Betriebssysteme.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Ihr wollt uns dabei unterstützen Musik, aber auch neue Lösungen in der immer digitalen Welt vorzustellen? Dann unterstützt uns via Steady. Denn mit der aus Berlin stammenden Plattform für Micropayments ist es uns aktuell möglich, einen großen Teil unserer laufenden Kosten zu decken und euch beständig über neue Musik, Trends und Konzerte zu informieren. Ihr wollt uns auch unterstützen? Dann schließt bei Steady ein Abo ab. Im Januar ist das bereits ab 2,50 Euro pro Monat möglich. Danke an alle, die schon dabei sind.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
Wer sich immer noch fragt, wieso wir nun so spät zu Qobuz gewechselt sind und wie sich dieser Wechsel anfühlt, erhält ab nächstem Sonntag mehr Einblick hinter die Kulissen von MUSICSPOTS.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
#MusikStreaming #Qobuz #Spotify #streaming #Tidal