#entstand

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-14

(dpa-factchecking) Kein Bezug zu deutschem Gesetz – Gerücht über Katzentoilette entstand 2023 in Wales

Seit Ende 2024 erleichtert das Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland Änderungen des Geschlechtseintrags und des Vornamens. Über seine genauen Auswirkungen kursieren allerdings noch immer Gerüchte und scharfe Kritik: “Schule verweigert zurecht die zur Verfügungstellung einer “Katzentoilette” für Schüler, die sich als “Katze” identifizieren”, schreibt ein Nutzer auf Facebook. “Dieser ganze Schwachsinn ist überhaupt nur möglich, durch dieses kranke Selbstbestimmungsgesetz.” Dazu ist ein Video zu sehen in dem der angebliche Fall mit der Katzentoilette geschildert wird, sowie ein weiterer Fall, der sich im rheinland-pfälzischen Wahlkreis der AfD-Politikerin Nicole Höchst abgespielt haben soll: Dort soll sich an einer Schule ein Kind als Reh identifizieren.

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#bezug #deutschem #entstand #factchecking #gerucht #gesetz #katzentoilette

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-12-10

Falschmeldungen nach Umsturz in Syrien: Dieses Bild von Baschar al-Assad entstand nicht in Moskau

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Nach dem Sturz der Assad-Regierung in Syrien verbreiten sich dazu verschiedene Falschbehauptungen in Sozialen Netzwerken. Darunter auch ein Bild, das den ehemaligen Machthaber Baschar al-Assad und dessen Frau in Moskau zeigen soll. Die Behauptung verbreitet sich unter anderem auf Facebook, Telegram und X, sowie international auf Arabisch, Englisch, Französisch, und Russisch. „Erstes Foto von Syriens Ex-Präsident Bashar al-Assad und seiner Frau Esma bei ihrer Ankunft in Moskau,“ heißt es beispielsweise in einem Telegram-Beitrag. Auch die Webseite „Pravda“, die zu einer russischen Propagandakampagne gehören soll, verbreitete das Bild.

Richtig ist, dass Assad sich laut russischen Medienberichten aktuell in Moskau aufhalten soll, nachdem ihm dort Asyl gewährt wurde. Das Bild ist aber alt und zeigt etwas anderes.

Anders als behauptet, ist das Bild nicht aktuell und zeigt Assad 2023 in Syrien (Quelle: X; Screenshot und Unkenntlichmachung: CORRECTIV.Faktencheck)

Aufnahme von Assad ist alt und entstand in Syrien

Einige Verbreiter des Bildes korrigierten sich später. Auf X wiesen Beiträge und Community Notes, mit denen Nutzerinnen und Nutzer Kontext hinzufügen können, darauf hin, dass das Bild nicht aktuell ist.

In einem dieser Beiträge wird auf eine Quelle verwiesen: ein Youtube-Video vom 10. Februar 2023 des Nachrichtenkanals Syria Stream. Syria Stream gehört zu dem oppositionellen syrischen Nachrichtensender Syria TV.

In dem Youtube-Video findet sich ab Sekunde 10 die Szene, die auch in der Aufnahme zu sehen ist. Das zeigt ein Vergleich mit der Kleidung, den dabei stehenden Menschen und der Gebäudestruktur im Hintergrund. Laut Videobeschreibung zeigt die Aufnahme, wie Assad und seine Frau Erdbebenopfer in Aleppo besuchten. In einem weiteren Ausschnitt ist die Aufschrift des Aleppo University Hospital zu sehen.

Dass es sich um das Krankenhaus handelt, legt auch ein Vergleich mit Fotos auf dem Facebook-Profil des Krankenhauses nahe, in denen ein ähnlicher Gang mit den gleichen Säulen und Lampen zu sehen ist. Laut Medienberichten wurde das Krankenhaus am 1. Dezember 2024 von einem russischen Luftangriff getroffen.

Das aktuell verbreitete Bild zeigt dieselbe Szene wie ein Bericht des Nachrichtenkanals Syria Stream von Februar 2023 (Quellen: Youtube; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Assad besuchte Erdbebenopfer in Februar 2023

Mit einer Stichwortsuche finden wir zu dem Besuch der Erdbebenopfer in arabischen Berichten weitere Aufnahmen von Assad und seiner Frau vor dem Krankenhauseingang in Aleppo. In einem Tiktok-Beitrag von Syria Television vom 10. Februar 2023 finden wir schließlich die exakt gleiche Szene, aus der das aktuell kursierende Bild stammt.

Auf Tiktok finden wir die Originalaufnahme (unten) vom 10. Februar 2023 aus der das Bild (oben) stammt (Quelle: Telegram, Tiktok; Screenshots und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

Am 6. Februar 2023 erschütterte ein starkes Erdbeben den Südosten der Türkei und Regionen in Syrien, darunter Aleppo. Es gab zehntausende Opfer und Verletzte. Medien weltweit berichteten darüber. Die AFP veröffentlichte etwa nach dem Erdbeben Aufnahmen von Assad, der wenige Tage danach betroffene Gebiete besuchte. Darin trägt er die gleiche Kleidung wie in dem aktuell verbreiteten Bild.

Das Bild ist also weder aktuell noch ist es in Moskau entstanden. Es ist nicht die einzige Aufnahme, die nach dem Sturz Assads in Syrien falsch verbreitet wird.

Redigatur: Sophie Timmermann, Paulina Thom

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Author: Max Bernhard

#assad #baschar #dieses #entstand #falschmeldungen #syrien #umsturz

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-10-18

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Faktencheck

Kein „Pallywood“: Video entstand 2020 in Jordanien

Immer wieder wird behauptet, dass Bilder und Videos von Verletzten und Toten im Gazastreifen inszeniert seien. So auch bei einem Video, das sich aktuell in Sozialen Netzwerken verbreitet. Es entstand jedoch 2020 in Jordanien und hat einen völlig anderen Hintergrund.

von Max Bernhard

18. Oktober 2024

Dieses Video entstand 2020 in Jordanien und zeigt, anders als behauptet, keine Inszenierung von Opfern israelischer Angriffe (Quelle: X; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)
Behauptung

Ein Video zeige wie eine „Leiche” vor einem israelischen Drohnenangriff flüchte. Das Video belege die Inszenierung eines palästinensischen Todesopfers.

Aufgestellt von: Beiträgen in Sozialen Netzwerken Datum:
23.09.2024

Quelle

Bewertung

Falsch
Über diese Bewertung

Falsch. Das Video hat keinen Bezug zum Krieg im Nahen Osten. Laut mehreren Medienberichten entstand das Video im März 2020 in Jordanien. Die Personen hätten demnach versucht, mit der Aktion die damals verhängte Ausgangssperre während der Corona-Pandemie zu umgehen.

In Sozialen Netzwerken verbreitet sich immer wieder die Behauptung, Menschen im Gazastreifen oder die Hamas würden Aufnahmen von Verletzten und Todesopfern durch israelische Angriffe inszenieren. Häufig wird dabei der Begriff „Pallywood“ verwendet. Er ist eine Zusammensetzung aus „Palästina“ und „Hollywood“. Zahlreiche dieser Behauptungen haben sich als falsch herausgestellt, wie wir zum Beispiel hier, hier und hier berichteten.

Ende September verbreitete sich erneut ein Video mit dem Begriff. Es zeigt ein Video, in dem eine Gruppe Menschen eine Leiche zu tragen scheint. Dann ist eine Sirene zu hören und die Menschen rennen weg, inklusive der „Leiche“: „Sogar die Toten haben Angst vor Israels Drohnen“, heißt es dazu auf Facebook. In einem weiteren Bild neben dem Video ist das Wort „Pallywood“ zu lesen. Auch der ehemalige AfD-Politiker Georg Pazderski teilte das Video. „So werden viele Videos manipuliert und gestellt. Nichts Neues. Ist auch in der Ukraine so“, heißt es in einem Kommentar darunter.

Auch in Beiträgen auf Linkedin und Facebook, sowie international, wird diese Behauptung zu dem Video verbreitet. Suggeriert werden soll offenbar, dass in dem Video die Inszenierung eines palästinensischen Todesopfers zu sehen ist, die dann durch die Flucht der Menschen aufgrund eines israelischen Angriffs enttarnt wird. Doch das ist falsch.

In einem X-Beitrag suggeriert der ehemalige AfD-Politiker Georg Pazderski, das Video zeige eine versuchte Inszenierung. Das ist falsch. (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Video wurde 2020 in Jordanien aufgenommen 

Wie wir im Oktorber 2023 berichteten, wurde das Video schon damals mit der Behauptung geteilt, es zeige den Versuch der Hamas, ein Begräbnis zu inszenieren.

Eine Google- und eine Bilderrückwärtssuche führte uns zu mehreren arabischsprachigen Berichten aus dem März 2020. Darin heißt es, das Video zeige eine inszenierte Beerdigung in Jordanien. Diese habe dazu gedient, die Ausgangssperre zu umgehen. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte Jordanien im März 2020 eine strikte Ausgangssperre eingeführt, die die Regierung anschließend wieder lockerte.

Alle Faktenchecks zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier.

Redigatur: Sophie Timmermann, Matthias Bau 

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Author: Max Bernhard

https://www.bachhausen.de/kein-pallywood-video-entstand-2020-in-jordanien/

#entstand #jordanien #pallywood #video

φօӀìէìҟచąէçհ🇩🇪🇪🇺PolitikWatch
2024-04-30

Das habe ich schon immer vermutet
(unser durch ein , 100 pro)

Der Wissenschaftler Nikodem Poplawski ist der Überzeugung, dass nicht der "Big Bang" der Anfang unseres Universums war, sondern ein "Big Bounce" - ein großer Rückprall. Folglich könnte unser Universum aus einem Schwarzen Loch entstanden sein. Oder leben wir sogar in einem Schwarzen Loch?

youtube.com/watch?v=mgXv3aE5eQc

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-04-16

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

In der Nacht zum Sonntag, dem 14. April 2024, feuerte der Iran nach israelischen Angaben mehr als 300 Raketen und Drohnen auf Israel. Die Regierung in Teheran hatte Vergeltung für den Luftangriff auf die iranische Botschaft in Damaskus, Syrien, am 1. April angekündigt, für den sie Israel verantwortlich machen. 

Auf Instagram, X, Telegram und Tiktok kursiert ein Video, das angeblich zeigen soll, wie Palästinenser oder „tausende Muslime“ den Angriff des Iran auf Israel vor der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem feiern. Die Behauptung kursiert international, allein ein englischer Beitrag auf X wurde mehr als 3.000 Mal geteilt und fast eine Millionen Mal angezeigt.

Das Video mit der Behauptung, es zeige Menschen, die den Angriff auf Israel durch den Iran feiern, verbreitete sich auch auf Deutsch (Quelle: Telegram; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Video vor Felsendom in Jerusalem entstand vor dem Angriff des Iran 

Doch das Video ist mehr als eine Woche vor dem Angriff auf Israel durch den Iran entstanden. Das zeigt eine Bilderrückwärts-Suche, die zu mehreren Instagram-Beiträgen führt. Der früheste stammt vom 5. April 2024

An diesem Tag feierten Zehntausende auf dem Tempelberg und bei der Al-Aqsa-Moschee den 27. Tag des Ramadan und damit die für Muslimas und Muslime heilige Nacht Lailat al-Qadr, sowie den letzten Freitag vor Ende des Ramadans, wie Medien berichteten. Die im Video zu sehende Kuppel gehört zum Felsendom, der unweit entfernt von der Moschee steht. 

Das Video, das angeblich zeigen soll, wie Palästinenser den Angriff des Iran auf Israel feiern, wurde von einem Instagram-Nutzer mehr als eine Woche vor dem Angriff veröffentlicht (Quelle: Instagram; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Auf den letzten Freitag vor Ende des Ramadans fällt auch der sogenannte al-Quds-Tag, der 1979 vom damaligen iranische Religionsführer Ruhollah Musawi Khomeini ausgerufen wurde und an dem weltweit pro-palästinensische und anti-israelische Proteste stattfinden. 

In einem Youtube-Video, das ebenfalls Menschen auf dem Tempelberg am 5. April 2024 zeigen soll, sind Sprechchöre in Solidarität mit Gaza zu hören. Unter anderem rufen Menschen laut dem Video: „Unser Blut und unsere Seele, geben wir für Gaza.“ 

Darüber, dass Palästinenser den Angriff des Iran auf Israel am 14. April 2024 bei der Al-Aqsa-Moschee gefeiert hätten, konnten wir keine unabhängigen Medienberichte finden. 

Alle Faktenchecks zu Falschmeldungen und Gerüchten zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier.

Redigatur: Max Bernhard, Sophie Timmermann

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Author: Paulina Thom

https://www.bachhausen.de/video-von-menschenmenge-auf-dem-tempelberg-entstand-vor-irans-angriff-auf-israel/

#angriff #entstand #irans #israel #menschenmenge #tempelberg #video

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-01-19

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Nachdem der Iran am 15. Januar 2024 den Irak und Syrien mit Raketen beschoss, kursieren zahlreiche Videos im Netz, die den Angriff zeigen sollen. Eines davon ist aber deutlich älter – es zeigt einen Raketenangriff auf Bagdad, zwei Jahre vor dem jetzigen Vorfall.

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Author: Matthias Bau

https://www.bachhausen.de/nein-dieses-video-zeigt-keinen-aktuellen-raketenangriff-im-irak-es-entstand-schon-2022/

#aktuellen #dieses #entstand #keinen #raketenangriff #video #zeigt

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2023-11-06

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Eine „lebende Leiche“, die auf ihr Handy schaut? Ein solches Foto ist laut Beiträgen in Sozialen Netzwerken ein Beleg für die Inszenierung ziviler Todesopfer in Gaza durch die Hamas. Doch das Bild hat nichts mit dem Krieg im Nahen Osten zu tun.

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Author: Sarah Schmidt

https://www.bachhausen.de/keine-hamas-inszenierung-foto-eines-kindes-im-halloweenkostuem-entstand-nicht-in-gaza/

#eines #entstand #halloweenkostum #hamas #inszenierung #keine #kindes

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