#Bloggen

2026-02-02

Neuengamme – Ein Besuch im Winter

Den Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme hatte ich mir als ToWant vorgenommen. Er war sehr bewegend, lehrreich und zum Teil überrraschend.

angela-carstensen.de/neuengamm

Außenaufnahme in der Gedenkstätte Neuengamme, drei Loren auf einer Schiene, im Vordergrund ein zugefrorener Graben, Im Hintergrund unbelaubte Bäume, Baracken und grauer Himmel
DigitalNaiv = Stefan PfeifferDigitalNaiv
2026-02-02

Immer wieder die gleiche Frage: Wo sind die jungen Blogger:innen?
Meine Antwort: Sie bloggen – nur nicht so, wie wir es gewohnt sind.
Reels, Shorts und Videos sind für viele heute das, was Blogs früher waren.
Meine Gedanken in 60 Sekunden.

youtube.com/shorts/jAPw5GQHIw0

2026-02-01

Vegane Vorsätze 26 – Eine Fediverse-Gemeinschaftsaktion

Unter dem Titel "Vegane Vorsätze 26" fand im Januar eine Fediverse-Gemeinschaftsaktion statt. Hier ist eine Zusammenfassung der Beiträge.

angela-carstensen.de/vegane-vo

Nahaufnahme von einem cremigen Miniaturkäsekuchen mit Streuseln darauf
DigitalNaiv = Stefan PfeifferDigitalNaiv
2026-02-01

Bloggen sei „alt“ und Websites „peinlich“? So einfach ist’s nicht. @mkalina kontert, dass Blogs mit stabiler URL, eigenem Denken und echter Argumentation dem algorithmisch verkürzten Social-Media-Lärm überlegen sind. Das eigene Web bleibt ein Ort der Freiheit – keine Klick-Ökonomie, sondern Gedankentiefe. 🔗
🔗 mkln.org/p/eine-eigene-website

2026-02-01

Nicht verschwunden, nur verändert: Wie junge Menschen heute publizieren #Blogs #Reels

Mal wieder wird in „der Blogosphäre“ diskutiert, warum es denn scheinbar oder offensichtlich nur ältere Bloggerinnen und Blogger gibt, die ihr „Relikt aus der Web-2.0-Urzeit des Internets pflegen“. Wo sind die Jungen? Haben wir uns zusammen mit Thomas Riedel auch auf dem Bloggertreff auf der re:publica 2025 gefragt. Wenn es sie gibt, dann bloggen sie zumindest mal nicht so, wie wir es seit gefühlten, teilweise realen Jahrzehnten kennen.

Sie nennen sich nicht Blogger

Ich glaube, sie kämen auch gar nicht auf die Idee, sich Blogger zu nennen. Sie werden eher als Creator oder Influencerinnen und Influencer bezeichnet oder einfach als YouTuber oder TikToker. Ein Blog kann heute ein Vlog (Video-Blog) sein. Vor allem aber: Die Inhalte sind kürzer, meist sind es Reels und Shorts, um die 60 Sekunden, oft dynamisch geschnitten, nicht die Textwüsten, die ich beispielsweise oft produziere und die schon mancher traditionellen Leserin, manchem traditionellen Leser zu lang sind.

So wie in fast jeder Generation hat sich verändert, wie junge Menschen Medien (und Informationen) konsumieren. „Ich glotz TV“, wir Älteren kennen noch den Song von Nina Hagen. Lineares Fernsehen hat meine Generation (und die davor) geprägt. Und natürlich habe ich noch den Satz meiner Eltern in den Ohren, dass wir nicht so viel vor der Glotze sitzen, mehr draußen sein sollen. Waren wir dann auch meistens.

„Ich glotz TV“: In jeder Generation hat sich Medienkonsum geändert

Heute kritisieren wir natürlich, wie denn junge Leute gefühlt den ganzen Tag das Smartphone in der Hand und endlos Kurzvideos anschauen können, die ihnen die bösen Chinesen und die vielleicht noch böseren Amis über undurchschaubare Algorithmen zuspielen. Ja, auch ich finde das nicht gut, aber wir müssen uns mit einem veränderten Medienkonsum der Jüngeren auseinandersetzen. Und natürlich sollten wir versuchen, sie an längere Videoformate jenseits der 60 Sekunden, an Podcasts, Beiträge in Mediatheken, an Hörbücher und „richtige“ Bücher heranzuführen.

Generationen wurden und werden ver-BILD-et und verblödet

Doch ganz ehrlich: Zurückdrehen werden wir das Rad nicht mehr. Und lasst uns bitte nicht in den Fehler verfallen, alle jungen Leute als verblödet darzustellen. Nur zur Erinnerung: Viele in unserer Generation und die davor haben täglich die BILD gelesen, ein Blatt, das schon immer Halbwahrheiten abgesondert und Springer-konform manipuliert hat. Auch in den 60er, 70er Jahren bis heute wurden und werden „die Leute“ ver-BILD-et und verblödet. Einige von uns haben noch zu gut „Der Aufmacher“ von Wallraff, erstmals 1977 erschienen, in Erinnerung, in dem „die journalistischen Methoden“ von Springer offengelegt wurden. Geändert hat sich seitdem daran nichts.

Eine ähnliche Verblödung und Manipulation finden wir natürlich auf TikTok, YouTube und Instagram. Noch schlimmer. Die Eingangsschwelle, Hass, Hetze und Lügen an Mann und Frau zu bringen, ist durch die asozialen Medien und Algorithmen deutlich niedriger geworden. Auf den Plattformen treiben sich Ideologen und Radikale herum, die ihre Weltanschauungen mehr oder weniger ungehindert verbreiten, da die Tech-Bros es für Zensur halten, radikale, demokratiefeindliche Inhalte zu moderieren und zu sperren. Das ist sicherlich ein Punkt, an dem „die Politik“ und wir alle dranbleiben müssen.

Doch zurück zum Informationskonsum der jüngeren Generation. Wir können und müssen Teile kritisch sehen, von den Lügenvideos der gerade genannten radikalen Spinner und rechtsextremer Parteien bis zu KI-generierten Inhalten und Fake News. Sicherlich gibt es auch manch einen, der auf der „Creator-Welle“ mitsurft, der nicht gerade ein Ausbund an sachlicher Information ist.

Wir haben damals die BRAVO gelesen – heute schaut man Reels und Shorts

Aber hey, auch wir hatten damals die Bravo. Auch heute fungieren „Junk News“ (Tiervideos, Influencer-Geschwätz, Memes) als neuer „Klebstoff der Öffentlichkeit“. Diese Inhalte bieten jungen Menschen eine gemeinsame unterhaltende und emotionale Grundlage, die klassische Nachrichten oft vermissen lassen.

Doch sollten wir ebenfalls akzeptieren, dass es Talente gibt, die durchaus bemerkenswerte Inhalte produzieren. Und ja, ich nenne ganz bewusst Rezo (der deutlich länger war und ist als 60 Sekunden), und er ist nicht allein. Produzieren Rezo und Co immer Inhalte, die klassischen journalistischen Kriterien gerecht werden? Nein. Wird mehr polarisiert, Meinung geäußert, emotional kommuniziert? Ja.

Nabelschauen in der Blogosphäre

Doch tun wir das nicht auch in unseren Blogs? Sind wir da immer neutral und sachlich? Bestimmt nicht. Oft im Gegenteil. Kindergartendiskussionen wie, ob es „das Blog“ oder „der Blog“ heißt, gibt es in der Blogosphäre seit Jahrzehnten. Ich erinnere mich, dass ich Oliver vor über 20 Jahren heftig zurechtgewiesen habe, als ich damals „der Blog“ sagte. Manche Nabelschau innerhalb der Blogosphäre kann ich nicht so wirklich ernst nehmen. Das erinnert mich sehr stark an die Diskussionen um das einzig wahre, reine und zu hundert Prozent korrekte Fediverse.

Sie nennen es nicht „bloggen“

Doch zurück zu meinem Punkt. „Die Jüngeren“ bloggen meiner Ansicht nach anders und nennen es auch nicht mehr so. Auch dort gibt es solche und solche Creators. Manche liefern durchaus Qualität, andere produzieren Einheitsbrei und Schlimmeres. Das gab es schon immer – man denke an prominente Blogger, die plötzlich ganz nach rechts abgebogen sind. Heute ist es wie erwähnt eben noch einfacher, plakative Parolen und Inhalte über die sozialen Medien zu verbreiten, da die Algorithmen Aufregung und Polarisierung bevorzugen.

Respekt für „gute“ Creators

Nein, ich finde es nicht gut, dass die „Creators“ vor allem die asozialen Plattformen mit den gerade beschriebenen Mechanismen benutzen und würde mir wünschen, es gäbe alternative Plattformen (wie eben Blogs, die einem selbst gehören). Trotzdem glaube ich, dass wir die Creators respektieren sollten, die sich Mühe geben und sehenswerten Content produzieren. Das sind für mich irgendwie auch Bloggerinnen und Blogger – oder eben Creators.

Vielleicht braucht es hier einen neuen Begriff, oder wir lassen es halt einfach so nebeneinander stehen. Und bezüglich der Plattformen: Es gibt auch bei den Jüngeren durchaus Bewegungen, die sich weg von den sozialen Plattformen bewegen wollen. Lasst uns das beobachten.

Austausch zwischen älteren Bloggerinnen und Bloggern und „den Jungen“ erwünscht

Viel wichtiger als eine Begriffsdiskussion ist aber aus meiner Sicht, dass Jüngere uns Bloggerinnen und Blogger, die Inhalte, die uns wichtig sind, wahrnehmen. Ich habe mich deshalb entschieden, zu unserem Podcast #9vor9 und zu meinen Blogbeiträgen das ein oder andere 60 Sekunden-Video selbst zu produzieren und zu veröffentlichen. Und ja, es kommt dabei auch KI zum Einsatz, mit der beispielsweise die Visuals zu meinen Texten erstellt werden. Die Videos werden auch noch über die berüchtigten Plattformen „ausgespielt“, weil ich vermeintlich nur dort – hier auf YouTube – „die Jüngeren“ erreiche.

Und ich sag Euch noch was: Das Ganze machte richtig Spaß und es überrascht mich, wie viel man von dem, was man verbreiten möchte, in 60 Sekunden packen kann. Und das dritte „und“: Vielleicht geht ja doch die ein oder andere, die sich eines meiner Shorts oder ein Reels anschaut, auf meinen Blog, liest den Text oder hört sich unseren Podcast an. Das wäre schon was.

Werde ich es durchhalten, die Videos zu produzieren? Weiß ich nicht, denn es ist schon Aufwand und es kommen oft nicht die Bilder heraus, die ich gerne hätte. Ginge auch, würde aber mehr Aufwand und wahrscheinlich eine kostenpflichtige Software benötigen. Erst einmal werde ich dabei bleiben und neue Videos erstellen. Und natürlich bin ich offen, von „den Profis“ zu lernen.

Klicks im Blog über Facebook – Klicks über Shorts & Reels

P.S. Ich kann es mögen oder nicht: Laut meiner WordPress-Statistik kommen die meisten Leute über Facebook auf meinen Blog, noch immer nach Google. Ich hatte Facebook mal verlassen, bin aber zurückgekehrt, um meine Bekannten zu erreichen, die sonst nie auf meinen Nischenblog geschaut hätten. Es scheint zu funktionieren.

Einen ähnlichen Trend kann ich allerdings noch nicht bezüglich meiner Videos feststellen. Da scheinen die Viewer eher auf den entsprechenden Plattformen zu verharren. Natürlich ist meine Reichweite auch bescheiden, aber ich freue mich über den ein oder anderen Ausreißer, der vierstellige Viewer-Zahlen erreicht.

Das #60Sekunden-Video zum Thema

https://youtube.com/shorts/jAPw5GQHIw0

#60Sekunden #9vor9 #BILD #Blog #Bloggen #Bravo #Creator #Instagram #Kurzvideos #Reels #Shorts #TikTok #YouTube

Symbolic editorial illustration, 16:9, abstract cubist silhouettes standing on two different platforms: one with text blocks and RSS symbols, the other with short video icons and play buttons, bauhaus-inspired geometry, clean magazine style, green accents for openness, minimal red for tension, no faces, no realism,
DigitalNaiv = Stefan PfeifferDigitalNaiv
2026-02-01

Wo sind die jungen Bloggerinnen und Blogger? Wahrscheinlich dort, wo wir Älteren nicht hinschauen. Mehr Respekt gegenüber den neuen Video-Formaten - solange die Qualität stimmt. Vielleicht sind Reels, Shorts und Creator kein Gegenentwurf sind, sondern eine moderne Weiterentwicklung?

stefanpfeiffer.blog/2026/02/01

Facebooks Salamitaktik gegen die Informationen aus dem freien Netz

Vorbemerkung: Seit ich den Beitrag schrieb, tauchte der inkriminierte Knopf auf- und teilweise wieder ab. Inzwischen ist das Teilen sowohl in der App als auch im Browser wieder möglich. Vielleicht war das Verschwinden dieser Funktion ein Fehler, vielleicht ein Feldversuch, der inzwischen beendet wurde. Das Fehlen dieses Features war der Aufhänger für diesen Blogpost. Ich veröffentliche ihn trotzdem und lasse die leicht relativierte Kritik stehen. Am Grundproblem ändert sich nichts: Es gibt weitere Indizien, dass Facebook und Meta alle Möglichkeiten ausloten, die Reichweite von Drittinhalten zu beschränken. Vorbemerkung Ende.

Facebook ist weiterhin einfallsreich, wenn es darum geht, Leuten wie mir das Leben zu erschweren. Mit «Leuten wie mir» meine ich Blogger, die ihre Inhalte nicht gratis und franko bei Mark Zuckerberg veröffentlichen, sondern eine eigene Website dazu verwenden. Leute wie wir möchten die sozialen Medien dazu verwenden, ein Publikum für unsere Inhalte zu finden. So, wie es der ursprünglichen Idee und dem Versprechen entspricht, dass die sozialen Medien die Inhalte ihrer Nutzerinnen und Nutzer (User-generated content) vermitteln.

Der Knopf zum Teilen im persönlichen Feed ist verschwunden. Dafür ist die Schaltfläche zum «Bewerben» noch etwas auffälliger geworden.

Diese Idee wird seit Langem unterlaufen, indem Inhalte abgestraft werden, die die Leute von den Plattformen wegführen. Linkposts, die auf Drittquellen verweisen, werden nach allen Regeln der Kunst in ihrer Reichweite gedrosselt. Mit Ausnahme von Mastodon und (vielleicht) Bluesky greift der Algorithmus ein, welcher die Auswahl der Beiträge im Feed der Nutzerinnen und Nutzer zusammenstellt.

Das ist nicht der einzige Trick: Facebook löscht Beiträge auch aus nichtigen Gründen, spricht Verwarnungen wegen Kontoverstössen aus und hält Leute durch unbegründete Warnungen davon ab, die Links in unseren Postings anzuklicken.

Der Niedergang ist langsam, aber stetig

Das neueste Hindernis: Inhalte von Seiten lassen sich nicht mehr im persönlichen Feed teilen.

Auffällig ist, dass im Gegenzug eine Schaltfläche so gross geworden ist, dass man sie nicht mehr übersehen kann. Es handelt sich um den Knopf Beitrag bewerben. Die Hypothese dazu lautet, dass Facebook uns die Botschaft vermittelt, dass es Sichtbarkeit für eigene Inhalte nicht zum Nulltarif gibt. Wer gesehen werden will, soll bezahlen. Dass das für mich als Hobbyblogger keine Option ist, kümmert Herrn Zuckerberg nicht. Meta ist schliesslich kein Wohltätigkeitsverein.

Es ist jedenfalls eine Tatsache, dass sich auch andere daran stören und es in meinem Fall diesen (vermutlich gewünschten) Effekt hat: Die Beiträge von meiner Facebook-Seite landen landeten nicht mehr in meinem persönlichen Feed und auch keiner der Abonnenten meiner Seite kann konnte sie direkt an seine Bubble weiterleiten. Dieser Umstand hinterlässt Spuren in der Statistik: Zwar war Facebook nie ein riesiger Traffic-Lieferant für mein Blog. Aber der Rückgang im letzten Jahr ist unverkennbar.

Der Abwärtstrend – auf tiefem Niveau – ist unverkennbar.

Also, für sich gesehen ist das kein echter Skandal. Doch mit mehr Kontext ändert sich das. Wenn wir uns die Entwicklung über die Zeit ansehen, zeigt sich, dass Meta strategisch gezielt eine Salamitaktik anwendet, um Inhalte zu schwächen, die kein Geld einbringen und nicht im Interesse der eigenen Plattform sind.

Einige «Meilensteine», wie sich der Umgang mit externen Inhalten über die Jahre veränderte:

Seit 2014 straft Facebook Beiträge mit marktschreierischen Titeln ab. Natürlich ist Clickbaiting eine Unsitte. Aber wenn sie in Postings ohne Link auf eine externe Quelle praktiziert wird, stört sich Meta nicht daran.

Ab 2015 werden «overly promotional»-Seitenbeiträge zurückgebunden. Was das heisst und wo die Grenze verläuft, ist für einen Seitenbetreiber unmöglich zu erkennen. Ob und wie die Reichweite beschränkt wird, erfährt man nicht.

Im Juni 2016 verspricht Facebook, Freunde und Familie kämen zuerst. Das heisst wiederum, dass Beiträge von Seiten hintenangestellt werden.

Seit Juni 2017 werden «sketchy links» abgestraft. Das wäre eine gute Idee, wenn Facebook in der Lage wäre, solche dubiosen Links zuverlässig zu erkennen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das nicht der Fall ist.

Dieser Link wird anscheinend für verdächtig erachtet. An welchen Merkmalen das liegt und wie man gegen eine Fehleinschätzung interveniert, erklärt Meta nicht.

Im Dezember 2017 schoss sich Facebook aufs «Engagement baiting» ein. Das ist ein Widerspruch in sich, da der algorithmische Feed die Forcierung von Interaktionen, die zu einer grösseren Reichweite führen, überhaupt erst ermöglicht und sie ansonsten nach Kräften fördert.

Im Januar 2018 wollte Facebook die «meaningful social interactions» fördern. Das klingt gut, ist aber kaum fassbar und bedeutet auf der anderen Seite, dass öffentliche Inhalte wie Blogposts wiederum an Gewicht verlieren.

In Instagram wurde 2021 das Swipe up-Feature entfernt. Wie «Tech Crunch» damals schrieb: «Diese beliebte Funktion ermöglichte es Unternehmen und bekannten Creators bisher, die Zuschauer ihrer Stories auf eine Website weiterzuleiten.»

Im Mai 2023 erklärt ein offizieller Blogpost Details zur Ranking-Mechanik. Daraus geht hervor, dass der «Wert» eines externen Links keine Rolle spielt. Nur das Interesse, das sich innerhalb der App manifestiert, trägt zum Erfolg bei. Das bedeutet, dass Blogger ohne Social-Media-Abteilung, die wenig oder keine Zeit in die Pflege der Community investieren können, auf verlorenem Posten stehen.

Per Ende 2024 verschwand der News-Reiter komplett. Den gab es in den USA und Australien und in Grossbritannien, Frankreich und Deutschland, wo er schon im Jahr zuvor abgeschafft worden war. Damit eliminierte Meta ein wichtiger Zugang zu externen Inhalten.

Facebook darf nicht der Gatekeeper für die Welt sein

In der Summe ist die Tendenz eindeutig: Externe Inhalte sind unerwünscht. Da Facebook es sich mit niemandem verscherzen will, findet die Abwertung schrittweise statt. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das unredlich und scheinheilig.

Mark Zuckerberg ignoriert die Tatsache, dass es nicht nur um Meta und sein persönliches Unternehmen geht. Informationen aus dem freien Web – und damit meine ich nicht mein Blog, sondern die unzähligen weitaus gewichtigeren Quellen – haben existenzielle Bedeutung für die Gesellschaft. Dieses egoistische Verhalten wäre okay, wenn Facebook und Instagram weiterhin das Hobbyprojekt eines gelangweilten College-Studenten und keine global dominanten Plattformen wären.

Darum bleibt nur, ein kleiner, hoffentlich nicht zu verzweifelt klingender Aufruf: Haltet den Pfeilern des freien Webs, den Bloggern eures Vertrauens und den kleinen und grösseren Medienanbietern die Stange – selbst wenn deren Beiträge von allein nicht mehr in eurem Feed auftauchen!

Beitragsbild: Da hinten ist das freie Web – und die Salami aus dem Titel (Dương Nhân, Pexels-Lizenz).

#Bloggen #DerOnlineShitDerWoche #Facebook #SozialeMedien
Eine Person in einem gelben Kleid geht in einer engen, von ockerfarbenen Wänden gesäumten Gasse in Richtung Licht am Ende des Weges.Zwei Personen sitzen auf einem Sofa. Eine Person hält ein Smartphone in der Hand und zeigt es der anderen Person. Sie wirken fröhlich. Im Hintergrund Text über Medienkrise.Datenanalyse-Interface mit Diagrammen zur Aufschlüsselung von 12'015 Aufrufen. Hauptanteil durch Links (98,7 %) und Nicht-Follower (59,6 %). Line-Diagramm zeigt Aufrufverlauf über das Jahr.
2026-01-27

Meine Bücher verfasse ich ausschließlich mit Hilfe von natürlicher Intelligenz. Zertifiziert!

aifreemedia.eu/de/works?creato

#AIfreeMedia #ProudSelfPublisher #QueerScienceFiction #Bücher #Lesen #Bloggen #KI #WritersOfMastodon #Buchstodon #Medien

2026-01-26

@Garonenur

Vielen Dank, doch ich kann nichts mehr versprechen. Ich bin auch nur ein Mensch, habe ja auch meine Fehler - & frage mich schon, wie viel ich mir auf Dauer zumuten kann und möchte...

Noch habe ich vor zu bleiben, aber die Zweifel wachsen manchmal schon. Und wenn ich mich fortan aufs #Bloggen & #Podcasten beschränken würde, würde das einige SEHR freuen, ihnen kognitive Dissonanzen & vielleicht auch allzu schwere Themen ersparen... scilogs.spektrum.de/natur-des-

2026-01-26

Nichts für Blindfische? Ab heute Alt-Texte für Grafiken, Bilder und Fotos

Leider weiß ich nicht, ob’s funktioniert

...

Vielleicht nutzt jemand der Blogleser*innen einen Screenreader und kann mir mitteilen, ob ein Alt-Text vorhanden ist.

#AltText #Barrierefreiheit #Bloggen #Fotos

schiebener.net/wordpress/nicht

2026-01-25

Auch unter uns Schriftstellern gibt es die Schere zwischen arm und reich. Die allermeisten können vom Schreiben nicht leben und das ist keine Frage der Qualität!

tagesschau.de/kultur/eventisie

#Selfpublishing #Autor #Lesung #Bloggen #Medien #WritersOfMastodon #Buchstodon #Schreibstodon

Design als Herausforderung

Beim Bloggerschnack lautet die Frage im Januar: Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen? Auch wenn die Frage banal klingt, ist die Antwort doch kompliziert. Genau genommen gibt es sogar zwei Antworten.

[…]

blogissimo.de/design-als-herau #Bloggen #Bloggerschnack #Design
Ein junger Blogger sitzt vor seinem Notebook. Auf dem Bildschirm ist ein nicht sehr kreative Zeichnung zu sehen. Es handelt sich um ein Strichmännchen. Cartoonstyle.
2026-01-23

Wie ich schriftlich kommuniziere – Blogparade relevant Januar 26

Das monatliche "relevant" steht wieder an. Im Januar 26 interessieren sich Erik und Jürgen dafür, warum ich wie schriftlich kommuniziere.

angela-carstensen.de/wie-ich-s

Screenshot aus einem E-Mailprogramm, eine neue S-Mail ist geöffnet aber noch nicht adressiert. Der Betreff dreht sich daraum, wie ich am liebsten schriftlich kommuniziere
Im #UhleBlog:

Ein Blog und viel Theater

Diese Webseite hier ist ein Blog. Also genau ein Stück Blog. Mir ist es herzlich egal, was ihr davor hinbaut. Und das ist das Theater dazu. Ich weiß ja, wie das im deutschsprachigen Raum ist. Alle Jubeljahre entflammt sich mal wieder eine ziemlich absurde Diskussion darüber, ob es nun „der Blog“ oder „das Blog“ heißt. Ich weiß, dass ihr mir jetzt unterstellen werdet, dass ich die Vermännlichung des Begriffs fordern würde, weil ich halt normalerweise „der Blog“ schreibe. Aber ist das wirklich so?

[…]

henning-uhle.eu/informatik/wor #Alltagstipp #blog #Bloggen #Community #Internet #Webseite #Wordpress #Worte
Ein Blog und viel Theater - Bild von Janos Perian auf Pixabay
2026-01-18

Beaufsichtige heute 1 KI-Klausur am #KITKarlsruhe & nutzte die Weite der #Zeit zum #Bloggen .

Hier 1 Würdigung des #Politikwissenschaft - Werkes "Identität" von Francis #Fukuyama & des "Exodus" - Buches von Ägyptologe Jan #Assmann für die #Religionswissenschaft. Dank auch an die große #AntoinetteBrownBlackwell !

Sich selbst im hohen Alter noch kritisch zu falsifizieren und verbesserte #Theorien vorzulegen verdient m.E. höchsten Respekt. #Wissenschaft #Erkenntnistheorie scilogs.spektrum.de/natur-des-

2026-01-16

Was sind meine Herausforderungen beim Bloggen?

Diesen Monat stellt der Bloggerschnack die Frage, welche Herausforderungen man beim Bloggen hat. Nun, schauen wir doch mal, was das bei mir so ist. Zeit, die verdammte Zeit Mein größter Feind ist nicht die Technik, sondern die Uhr. Zwischen dem Fulltime-Job und meinen Touren mit dem E-Bike bleibt oft nur ein schmales Zeitfenster. Das gilt gerade im Sommer. Denn statt auch in der Freizeit noch vor dem Rechner zu sitzen, bewege ich den dicken Hintern dann lieber auf das Rad und genieße […]

jansens-pott.de/was-sind-meine

Weltenwanderer Bloghexe@weltenwanderer.blog
2026-01-15

Was sind meine Herausforderungen beim Bloggen? #bloggerschnack im Januar

Bloggen wirkt von außen oft leichter, als es sich von innen anfühlt. Man schreibt ein paar Texte, lädt Bilder hoch, klickt auf Veröffentlichen. Fertig. Zumindest ist das die Vorstellung. Die Realität besteht eher aus offenen Entwürfen, aus Gedanken, die im Kopf fertig sind, aber nie den Weg in den Editor finden, und aus Abenden, an denen schlicht die Energie fehlt.​ Der Jahresanfang ist ein guter Moment, um das nicht schönzureden. Innere Ansprüche und fehlende Energie Zeitmangel […]

weltenwanderer.blog/meine-hera

bloggerschnack weltenwanderer blog
2026-01-14

Brief, E-Mail, Chat – Wie kommunizierst du schriftlich?

Eine neue Frage aus der Blogparade „Relevant“. Dieses Mal geht es um die schriftliche Kommunikation. Nun, die Antwort wird nicht sehr lang werden. Briefe? Was war das doch gleich? Achja, diese Dinge, die man per Post, Brieftaube oder berittenem Boten durch die Gegend schickt. Da muss ich echt überlegen, wann ich denn den letzten Brief abgeschickt habe. Das muss Jahre her sein. Und dann war es sicherlich ein Formular für irgendeine Behörde. Mail ist hier schon mehr im Einsatz. […]

jansens-pott.de/brief-e-mail-c

Die kommerzblogger und blogvermarkter…

…aus der stets aufmerksamkeitssüchtigen angehenden deutschen alfabloggeria mit re:pups-ich-da-hindergrund „blogten“ in den letzten tagen darüber, wie irgendwelche angelernten neuronalen netzwerke — von jornalisten, angehenden deutschsprachigen alfabloggern, p’litikern und sonstigen digitalen analfabeten durchgehend mit dem reklamewort „künstliche intelligenz“ bezeichnet, damit wir alle mehr reklame denken und sprechen — ihre blogs bewerten, nachdem sie einen entsprechenden prompt formuliert haben. Oder genauer, sie kopieren die bewertungen nach kurzer einleitung einfach in ihre blogs. So kann man ganz viel gnobbelmatsch ins blog verklappen, und es ist fast so interessant wie die bedienungsanleitung für klopapierabroller. Und hej, irgendwelche verscheißbesserungsvorschläge der marke „patsch mehr bilder rein, mach es multimedialer“ finden viele auch voll interessant.

(Nein, ich verlinke hier niemanden. Ich fand damals schon das selbstbezügliche „stöckchenholen“ ein bisschen albern, zum spott einladend und nur selten lesenswert, aber es war wenigstens noch etwas mehr als die benutzung der zwischenablage. Wenn ich jemandy lese, merke ich meistens noch selbst, wie es schreibt, ohne dass ich es mir von einem angelernten neuronalen netzwerk erklären lassen muss. Und wie ich selbst schreibe, weiß ich sowieso. Das ist nicht halb so flutsch und unüberlegt, wie es immer aussieht.)

Leute, wenn euch nix zum schreiben übern weg läuft, dann schreibt halt nix, statt krampfhaft content zu suchen und am ende sogar noch diesen aufgeblähten gnobbelmatsch zu nehmen, den sich jeder aufgeweckte achtjährige selbst schnell erprompten könnte. Die metoden der contentindustrie müsst ihr nicht nachäffen. Die contentindustrie gibt es schon, und sie ist völlig kaputt und für intelligentere leser weitgehend ungenießbar.

#Blah #Bloggen #KünstlicheIntelligenz

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