#glauben

2026-03-05

Hans-Joachim Sander führt bei @feinschwarz.bsky.social@bsky.brid.gy auf eine katholische Tour d’horizon: autoritäre Belagerung schwindet, es bleibt pastorale Fürsorge – und die Sehnsucht nach einem entkirchlichten #Glauben.

Fürsorgliche Belagerung - fein...

Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.
Elberfelder 1871 – 1.Johannes 3,8

Wer sündigt, stammt von dem, der von allem Anfang an gesündigt hat – dem Teufel. Doch gerade deshalb ist der Sohn Gottes erschienen: ´Er ist gekommen,` um das, was der Teufel tut, zu zerstören.
Neue Genfer Übersetzung 2013 – 1.Johannes 3:8

Aber wenn Menschen sündigen, zeigt das, dass sie zum Machtbereich des Teufels gehören, der von Anfang an gesündigt hat. Doch der Sohn Gottes kam, um die Taten des Teufels zu vernichten.
Neues Leben Bibel 2014 – 1.Joh 3,8

Wer die Sünde tut, der stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an – die Sünde (sowohl seine eigne wie die jedes Menschen) hat in dem Teufel ihren Anfang o. Ausgangspunkt. –. Dazu ist Gottes Sohn erschienen, daß er des Teufels Werke zerstöre.
Ludwig Albrecht – 1.Joh 3:8

Der, der dauernd die Verfehlung begeht, gehört zum Verleumder, da der Verleumder sich von Anfang immer wieder versündigt. Dafür ist der Sohn Gottes in Erscheinung getreten, um die Arbeiten des Verleumders zu zerstören.
Andreas Eichberger – Gottes Agenda – 1.Johannes 3,8

Doch wer bewusst Schuld auf sich lädt, der hat seinen Ursprung letztlich im Zerstörer. Denn dieser teuflische Zerstörer handelt von Anfang an gegen Gottes guten Willen. Genau dazu ist der Sohn Gottes in die Welt gekommen, damit er die Machenschaften des Zerstörers zunichtemacht.
Roland Werner – Das Buch – 2009 – 1.Johannes 3:8

Johannes nennt mehrere Gründe, warum Christus offenbar wurde: (1) um den Vater zu offenbaren und uns die Gemeinschaft mit ihm zu ermöglichen, 1,2-3; (2) um unsere Sünden wegzunehmen, 3,4-5; (3) um die Werke des Teufels zu zerstören (aufzuheben), 3,8; und (4) um Gottes Liebe zu offenbaren und Gottes Leben zu schenken, 4,9. Die Tatsache, dass die Sünde zum Leiden und Sterben Christi führte, sollte für den Christen Grund genug sein, die Sünde zu hassen und vor ihr zu fliehen. Johannes definiert Sünde als Übertretung des Gesetzes. Der Christ, der in Christus bleibt (das ist die Gemeinschaft der Kapitel 1-2), wird Gottes Gesetz nicht vorsätzlich brechen. Jeder Christ sündigt, vielleicht ohne es zu wissen (Ps. 19,12); aber kein wahrer Christ wird sich absichtlich und wiederholt über Gottes Wort hinwegsetzen und ihm ungehorsam sein. Vers 6 sollte lauten: „Wer in ihm bleibt, sündigt nicht gewohnheitsmäßig“. Epheser 2,1-3 macht deutlich, dass die Unerlösten ständig sündigen, weil sie im Fleisch und für den Teufel leben. Aber der Christ hat eine neue Natur in sich und ist nicht länger Satans Sklave.

Wiersbes Erläuterungen zum Neuen Testament

διά-βολος (< διαβάλλω verleumden) subst. Verleumder; Teufel; ἐκ τοῦ διαβόλου ἐστίν (er) gehört zum Teufel (vgl. B ἐκ 3b) od. (er) stammt vom Teufel (B ἐκ 3a), d. h. er ist auf dessen Seite, steht unter dessen Einfluss bzw. ist v. dessen Wesen geprägt. ἀπʼ ἀρχῆς von Anfang (seines teuflischen Wirkens, vgl. Jh 8,44) an. εἰς τοῦτο wird erklärt durch ἵνα (statt Inf., A279; App. dazu, A353); εἰς τοῦτο … ἵνα … dazu … (näml.) um zu … λύσῃ Aor. Konj. λύω.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Diese Verse deuten stark darauf hin, daß die Lehre der Antichristen unter anderem auch auf eine Verwirrung zwischen Sünde und Gerechtigkeit abzielte. Vielleicht glaubten sie, daß es ihnen frei stehe zu sündigen, und leugneten gleichzeitig ihre Schuld und gaben vor, richtig zu handeln. Vor solchen irrigen Ideen warnt Johannes eindringlich: Laßt euch von niemand verführen (das griechische Verb verführen, planaO, das auch in 1Joh 2,26 auftaucht, ist in 1Joh 1,8 mit „sich betrügen“ wiedergegeben). Wer recht tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist (vgl. 1Joh 1,9;2,1.29 ). Aus einer rechtschaffenen Natur kann nur ein rechtschaffener Wandel erwachsen. Aber wer Sünde tut, der ist vom Teufel. Es wäre falsch, diese Feststellung abzuschwächen. Jede Sünde, welcher Art und wie groß sie auch sein mag, ist letztlich satanischen Ursprungs, denn der Teufel sündigt von Anfang an (vgl. Joh 8,44). Die Sünde entstand mit dem Satan; sie ist seine Natur und natürliche Lebensäußerung. An der Sünde teilzuhaben heißt nichts anderes, als an den Aktivitäten Satans teilzuhaben. Dazu gehört auch der Widerstand gegen das Werk des Sohnes Gottes, der gekommen ist (erschienen; vgl. 1Joh 3,5; Hebräer 9,28 a), um dieser Aktivität, den Werken des Teufels, ein Ende zu setzen (lyse, zerstöre). Selbst die geringfügigste Sünde steht im Gegensatz zum Werk Christi. Deshalb sollen die Gläubigen „den Bösen“, der hier als der Teufel bezeichnet wird, überwinden ( 1Joh 2,13-14 ) und nicht an seinem Sein und Tun teilhaben.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Ganz hart gilt: Der Sünder »ist vom Teufel«. »Wer Sünde tut«, d. h. wer nicht von einer Sünde »übereilt wird« (Gal 6,1), sondern bewusst, willentlich und fortgesetzt die Sünde tut, hat nicht Jesus Christus zum Herrn, sondern den »Teufel«. Das griechisch Wort diabolos entstammt der Bedeutung des Verbs »verleumden«. Und das ist der »Teufel«: Er »verleumdet« Gott bei den Menschen (vgl. 1Mose 3,1.4) und die Menschen vor Gott (vgl. Hiob 1,9f.). Das ist die Ursünde des Teufels. Er ist »ein Mörder von Anfang an«, sagt schon Jesus über ihn (Joh 8,44); er will den Menschen, den Geschöpfen Gottes, den Tod bringen und damit Gott selbst treffen. Der Anfang seines satanischen Seins ist Sünde, Auflehnung, Kampf gegen Gott (vgl. Jes 14,12ff.; Hes 28,12ff.). Solchen Tod bringt er über die Menschen durch die Herrschaft der Sünde. Der Sünder ist »geritten vom Satan« (Luther), lebt unter seiner verderbenbringenden Herrschaft und tut des Teufels Werke.

Doch Jesus Christus ist dazu in die Welt gekommen, »dass er die Werke des Teufels zerstöre«. »Zerstören« kann auch mit »lösen, brechen« wiedergegeben werden. Das macht deutlich, was Jesus tut: Er »löst« die Bande des Todes und der Knechtschaft der Sünde auf; er »bricht« die Macht des Teufels, die er darin hat, dass jeder Sünder ihm verfallen ist. Damit greift Jesus den stärksten Gegner frontal an und besiegt ihn. Er entreißt ihm die Menschen, die er schon so sicher in seiner Macht geglaubt hat. So ist Christus unser Erlöser (vgl. auch Ps 146,7; Jes 1,27; 42,7; 61,1; Sach 9,11; Mt 11,5; Lk 4,18; 1Petr 3,19).

Gerhard Maier – Edition C

Johannes wendet sich dabei gegen eine rein individualistische Auffassung der „Sünde“ wie der „Gerechtigkeit“. Wir stehen nicht einsam für uns selbst da. Immer sind wir eingegliedert in große Zusammenhänge und werden von einer Macht bestimmt, die uns regiert. Der Ursprung der Sünde, der Auflehnung gegen Gottes Willen, liegt im Teufel. „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn von Anfang sündigt der Teufel.“ Mit jeder Sünde, schon mit einem unreinen Gedanken oder einem unwahren Wort, unterliegen wir dem Einfluß des Teufels und nehmen an seiner Auflehnung gegen Gott teil. Und wenn wir nicht nur „sündigen“, sondern „die Sünde tun118“, nicht nur von ihr „übereilt werden“, sondern sie bewußt ausüben und in ihr bleiben, dann unterliegen wir nicht nur einer augenblicklichen Versuchung, sondern „sind aus dem Teufel“ und wesenhaft in seine Auflehnung gegen Gott hineingezogen. Das muß jeder wissen, der die Sünde leicht nehmen will. Und umgekehrt ist es so, daß, wer in Jesus bleibt und von ihm bestimmt und geleitet wird, nicht nur „nicht sündigt“. Bei dieser negativen Feststellung können wir nicht stehen bleiben, denn unser Leben ist fort und fort notwendig ein „Tun“. Was „tun“ wir als Eigentum Jesu? Wir „tun die Gerechtigkeit“. Nun gilt der Satz: „Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, gleichwie jener gerecht ist.“ Auch hier wieder drückt das grie „gleichwie“ nicht nur einen Vergleich aus, sondern hat einen Klang der Begründung in sich. Jesus ist „gerecht“; das hatte Johannes gerade bei der Frage der Vergebung und Erlösung in 2, 1 f hervorgehoben. Gehören wir ihm, dem Gerechten, dann wird von ihm her auch unser „Tun“ ein „Tun der Gerechtigkeit119“.
[8b] Aber hier bricht noch einmal die Frage auf: Ist das denn Wirklichkeit in unserm Leben? Bleibt nicht unser „Fleisch“, unser Ichwesen, in uns, solange wir leben, und steigt nicht „das Begehren des Fleisches“ immer neu in uns auf, wie es auch ein Paulus in Gal 5, 16 sehr wohl weiß? Geschehen nicht bei uns immer wieder schmerzliche Sünden, die als solche ebenso „Werke des Fleisches” (Gal 5, 19) wie „Werke des Teufels“ sind? Ja. Aber Johannes zeigt uns sofort aufs neue die mächtige Hilfe: „Dazu wurde offenbart der Sohn Gottes, damit er auflöse die Werke des Teufels.“ Wie wunderbar ist es, daß es das gibt: „ein „Auflösen“ der Werke des Teufels mit ihrer bindenden und knechtenden Macht.
Wir stützen uns auf dieses Wort besonders, wenn es gilt, Menschen aus dunklen Bindungen des Aberglaubens zu lösen. Und wir tun recht daran. Wir dürfen es immer aufs neue in ganzer Wirklichkeit erleben, wie Jesus in der Kraft seines Kreuzessieges diese besonderen Werke des Teufels „auflöst“ und die Gebundenen befreit und erneuert. Aber wir werden dem Satz unseres Textes nicht gerecht, wenn wir ihn auf dieses Gebiet einschränken. Dieser Satz ist, Gott sei Dank, ganz umfassend. So wie jede Sünde ein „Werk des Teufels“ ist, so ist Jesus, der Sohn Gottes, dazu offenbart, damit er jede Sünde „auflöse“ und dadurch unwirksam mache und beseitige. In dem „Auflösen“ liegt jenes „Freimachen“ der Knechte der Sünde, von dem Jesus selbst nach Jo 8, 34–36 gesprochen hat. Auf allen Lebensgebieten merken wir das „Gesetz der Sünde“ (Rö 8, 2), jenes „andere Gesetz in meinen Gliedern, das mich gefangen nimmt in der Sünde Gesetz“ (Rö 7, 23). Darum brauchen wir nicht nur bei Belastungen durch Aberglaubenssünden eine „Lösung“. Echte „Vergebung“ ist nicht nur ein tröstliches Wort, sondern ein tatsächliches Geschehen, eine Befreiung aus Fesseln der Sünde. Unsere Sünden werden „aufgelöst“, wir sind frei.

de Boor – Wuppertaler Studienbibel

Aus dem Teufel

Aber jetzt kommt der große, fatale (verhängnisvolle) Gegensatz vor uns:
„Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an“ (1. Joh 3, 8 a).

„Wer die Sünde tut“ (wörtlich: Der die Sünde Tuende) beschreibt ebenfalls, wie auch schon in Vers 4, einen andauernden, charakteristischen Zustand des Menschen ohne Christus. Das ist typisch für ihn: Er sündigt – nicht als Einzeltat, sondern grundsätzlich, fortwährend. In sittlicher Hinsicht ist er damit „aus dem Teufel“; dass heißt, er teilt seinen Charakter mit dem Teufel. Er ist nicht nur sündig, sondern ist „aus dem Teufel“ und hat ihn zum Führer, zum Gott.
Nie wird der Mensch sich das eingestehen, und doch ist es so. Johannes sagt nicht: „… ist aus dem Teufel geboren“, denn das würde Leben in sich schließen. Alles aber, was vom Teufel kommt, ist nur Tod. Er ist der Vater (Joh 8, 44) all derer, die „die Sünde tun“, und so sind sie tatsächlich „die Kinder des Teufels“ (1. Joh 3, 10).
Denn das macht die Natur des Teufels aus: Er sündigt von Anfang an. Wir haben diese Wendung ›von Anfang an‹ schon öfter in diesem Brief vor uns gehabt, schon ganz zu Beginn (Kap. 1, 1). Diese Formulierung wird von Johannes konstant benutzt, um die Offenbarung einer Person oder Sache zu zeigen, von der gesprochen wird, sie sei gut oder böse. Im Fall des Teufels wird damit der Zeitpunkt beschrieben, von dem an er nicht mehr zufrieden war, ein Engel Gottes zu sein. Von dieser Zeit an offenbart er sich in seinem Charakter als Teufel – dadurch, dass er (beständig, fortwährend) sündigt.
Der Mensch ohne Gott empfängt seine Sinnesart (Neigung) von dem Bösen. Dieser Gedanke ist gewiss erschreckend. Dennoch wird, wie soeben angedeutet, nicht gesagt, dass der Teufel seine Natur dem Menschen mitteilt. Das kann nur Gott tun, so dass Menschen „Teilhaber der göttlichen Natur“ werden können (2. Pet 1, 4). Das ist der Grund, warum nicht gesagt wird: „… aus dem Teufel geboren.“ Der Teufel kann zwar einem Menschen eine Handlung aufdrängen, aber er kann nicht sich selbst mitteilen. Er ist nicht in irgendeiner Weise der Ursprung von irgendjemandes Existenz. Schon Augustin hat gesagt: „Der Teufel machte keinen Menschen, er zeugte keinen Menschen, er schuf keinen Menschen.“ Aber da er die Quelle des Bösen ist, steht der Mensch, der in der Sünde lebt, in einer unheilvollen geistlichen Verbindung mit ihm: Die Gewohnheit seines Lebens ist dieselbe, wie sie für den Teufel typisch ist. So ist der Teufel geistlicherweise sein Vater, und er gehört dessen Familie an.
Diese „Vaterschaft“ ist total verschieden von der Vaterschaft Gottes, weil sie destruktiv (zerstörend) ist. Während Gott Neues – neues Leben, neue Menschen – schaffen kann, ist der Teufel nur die Quelle der Sünde. Und die, die ihm durch beständiges Sündigen folgen, sind „aus ihm“, sind in diesem Sinn seine „Kinder“. Erschreckender Gedanke!

Die Vernichtung der Werke des Teufels

Vor diesem dunklen Hintergrund erscheint uns die Fortsetzung unseres Verses in unserem Brief wie ein heller Lichtstrahl am Horizont:
„Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte“ (Vers 8 b).

Zum ersten Mal in diesem Brief wird hier der Herr Jesus mit Seinem vollen Titel als der ›Sohn Gottes‹ eingeführt. Bislang war von Ihm nur als dem ›Sohn‹ die Rede, wohl auch zur Abgrenzung von den Kindern Gottes. Aber um den Gegensatz zum Teufel umso deutlicher hervorzuheben, wird der volle Titel des Herrn gebraucht. Wenn der Teufel sich darin offenbart, dass er sündigt und andere zur Sünde verleitet, so ist der Sohn Gottes dazu offenbart worden, damit Er die Werke des Teufels vernichte. Er, der eine ewige Beziehung zu Gott hat und selbst ewig und Gott, der Sohn, ist, ging von dem Vater aus und kam in die Welt, um die Werke des Widersachers Gottes und der Menschen zu zerstören.
Diese Feststellung knüpft an das in Vers 5 Gesagte an, geht jedoch darüber hinaus. Er ist nicht nur offenbart worden, um unsere Sünden wegzunehmen, sondern auch um all das zu beseitigen, was der Feind an Bösem hervorgebracht hat. Dass diese Offenbarung nicht nur Sein Kommen in diese Welt, sondern auch Seinen Sühnungstod am Kreuz von Golgatha mit einschließt, hatten wir schon in Verbindung mit Vers 5 gesehen. Sein Tod ist die Grundlage dafür, dass Er die Werke des Teufels vernichtet. Diese „Vernichtung“ erstreckt sich durchaus auf die jetzige Zeit, auf die Gläubigen heute (Vers 5). Er befreit Sein Volk von der Macht der Sünde und des Satans, damit sie in dieser Welt zum Preis Seiner Herrlichkeit leben können.
Doch ist das alles? Sicherlich nicht. Es ist mit dieser Vernichtung der Werke des Teufels so ähnlich wie mit dem Vergehen der Finsternis in Kapitel 2, Vers 8. Im Blick auf den Gläubigen sind die Werke des Teufels bereits zunichte gemacht. Wunderbare Gnade! Aber die Welt ist noch voll der Folgen des teuflischen Wirkens. Es wird eines neuen Himmels und einer neuen Erde bedürfen, um sie gänzlich zu beseitigen.
Indes spricht unser Vers nicht davon, dass einmal alle Menschen von den Folgen der Sünde befreit werden. Weder hier noch an anderen Stellen der Heiligen Schrift wird solch einem Gedanken Raum gegeben. Vielmehr unterstreicht hier der textliche Zusammenhang die Tatsache, dass der Mensch durch sein Verharren in der Sünde es ablehnen kann, aus den Ergebnissen des Werkes Christi für sich selbst Nutzen zu ziehen. Gerade die Hervorhebung dessen, dass es vor Gott zwei Familien gibt, ist ein Appell an das Gewissen jedes Einzelnen: Zu welcher Familie gehörst du? Das wird über dein ewiges Los entscheiden.
Lassen wir uns also auf keine Weise verführen! Zwischen den beiden Familien liegt eine Kluft – so weit wie die zwischen Himmel und Hölle. Es gibt zwar Betrüger, die behaupten, sie hätten sie überbrückt. Aber dies bleibt bestehen: Entweder gehören wir zur Familie der Kinder Gottes oder zur Familie des Teufels. Etwas dazwischen gibt es nicht.

Christian Briem – Dies ist das ewige Leben: Eine Auslegung zum 1. Johannesbrief

Johannes entfaltet den Gedanken der beiden Familien mit einander völlig entgegengesetzten Kennzeichen – die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Wenn man den Vater kennt, wird man die Kinder erkennen können: „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel“. „Johannes sagt nicht: ‚ist oder wurde aus dem Teufel geboren‘; ein solches Verb würde nicht zutreffen, weil ‚geboren werden‘ Leben bedeutet, vom Teufel kommt aber nur Tod. Trotzdem ist der Teufel der Vater all derer, die sündigen (Joh 8,44), sie sind ‚die Kinder des Teufels‘ (V.10)“ (Lenski). Derjenige, der gewohnheitsmäßig und fortwährend Sünde praktiziert, ist aus dem Teufel. Er besitzt die Merkmale und Kennzeichen seines Vaters. Welches Merkmal kennzeichnet seinen Vater? „…der Teufel sündigt von Anfang“.
  Wir sind schon zuvor auf das Wort „Anfang“ gestoßen. Welcher Anfang steht hier vor uns? Auf keinen Fall der Anfang ohne Anfang in der Ewigkeit, denn der Teufel ist nicht ewig, wurde erschaffen und hatte einen Anfang. Es ist damit auch nicht der Beginn des Menschengeschlechts gemeint, obwohl es ja stimmt, daß er seit diesem Zeitpunkt immer gesündigt hat. Doch er wurde lange zuvor erschaffen. Über die als „König von Tyrus“ bekannte Gestalt lesen wir in Hes 28,15: „Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tage an, da du geschaffen wurdest.“ Somit wurde er erschaffen und war kein Sünder seit dem Tag seiner Erschaffung. Von ihm heißt vielmehr: „voll von Weisheit und vollkommen an Schönheit … vollkommen … in deinen Wegen“ (V.12.15). Aber er fiel in Sünde und hat seitdem gesündigt. Darum geht es in unserem Vers: „… bis Unrecht an dir gefunden wurde“ (Hes 28,15). Dies geschah, als sein Herz sich im Hochmut erhob, so daß er sagte: „Ich will … mich gleichmachen dem Höchsten“ (Jes 14,12-15). Dann sündigte er. „Der Teufel sündigt“ – dies ist seitdem sein gewohnter Lebenswandel gewesen. Seine Kinder weisen daher die gleichen Kennzeichen und die gleiche Geschichte auf: sie sündigen aus Gewohnheit von Anfang an. „Hier besteht der Gegensatz zwischen der Familie Gottes und der Familie des Teufels; in jeder Familie können die Kinder an ihrer sittlichen Ähnlichkeit mit dem Familienoberhaupt erkannt werden“ (Bruce).
  „Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte“: Er wird sie zunichte machen, niederreißen und auflösen, sagt Johannes. Das ist einer der Hauptgründe dafür, warum der Sohn Gottes in die Welt kam. Natürlich geschah dies, um mich vor der Hölle zu retten und zu gewährleisten, daß ich die Ewigkeit mit Christus in Herrlichkeit zubringen kann, doch der Zweck war weit umfassender: Er wurde geoffenbart, um die Werke des Teufels zu zerstören (vgl. Luther ’56). Gott war sechs Tage lang am Werk, wonach es in 1Mo 1,31 heißt: „Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut“. „Und Gott ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken“ (Hebräer 4,4). Seine Schöpfungsruhe war dahin, Sein Werk wurde zunichte gemacht (durch den Teufel), so daß wir lesen: „Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke“ (Joh 5,17). Die Personen der Gottheit wirken in Harmonie miteinander auf den Tag hin, wenn jede Folge des Werkes Satans beseitigt sein wird. Sie sind am Werk, das ein ewiges Ziel hat – „neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt“ (2 Petrus 3,13). „Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei“ (1Kor 15,28). „Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Dann wird jede Folge des Werkes Satans ausgerottet und Sünde sowie die ganze mit ihr verbundene Tragödie beseitigt sein. Das Himmlische und das Irdische werden völlig miteinander versöhnt sein. Im Leben Einzelner sehen wir, wie dies der Herr Jesus als vollkommener Diener auf Erden tut, z.B. in Mk 1,29-31 .Eine Frau sollte ihm dienen, doch ihr Fieber hindert sie daran: „Und er … richtete sie auf, indem er sie bei der Hand ergriff; und das Fieber verließ sie alsbald, und sie diente ihnen.“ Auch in Mk 3 hatte ein Mann eine Hand, die hätte für Gott wirken sollen, aber sie war verdorrt. Jesus sagte: „Strecke deine Hand aus!“ Danach konnte dieser Mann für Gott arbeiten. In Mk 7 bringen sie „einen Tauben zu ihm, der schwer redete“. Er hatte Ohren, aber konnte Gott nicht hören, eine Zunge, aber konnte Gott nicht loben. Jesus machte das Werk des Teufels zunichte. In Lk 13,16 war es „eine Tochter Abrahams … welche der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre“; Er befreite sie. Und so könnte man fortfahren, denn die Machttaten des Herrn Jesus bedeuteten die Auslöschung der Werke des Teufels, einen Vorgeschmack der herrlichen Zeit, die noch kommen wird. Was sind die „Werke des Teufels“? „Moralisch besteht dieses Werk in der Verlockung zur Sünde, körperlich in der Auslösung von Krankheit, intellektuell in der Verführung zum Irrtum“ (Stott). „Wie kann einer, in dessen Leben Sünde offensichtlich nicht vernichtet oder weggenommen worden ist, behaupten, in Christus zu sein?“ (Bruce).

Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

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Kein Beileid für Terror - Anwort eines ukrainischen Botschafters 🇺🇦

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2026-03-04

Merzt den veralteten Sauerteig aus, sodass ihr zu einem neuen Teig werdet, entsprechend dem, dass ihr als süß geltet; denn auch der Messias hat sich als unser Verschonungsopfer abschlachten lassen. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

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2026-03-03

Jesus sagte zu Thomas:
Ich bin selber die Wahrheit.
Und ich bin selber das Leben.
Und ich bin selber der Weg.
 Ich bin der Weg zum Vater.
Das bedeutet:
Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen.
Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt.
Weil ich der Weg bin. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

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2026-03-03

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Elberfelder Bibel 1905 - Joh 14,6

Jesus erklärte ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Hättet ihr mich gekannt, dann hättet ihr auch meinen Vater gekannt. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

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2026-03-03

Grabeskirche Liebfrauen erweitert seine Urnengrabstätten um weitere 642 Plätze. #Kirche an der Amalienstraße bleibt weiterhin wichtiger Ort der Trauer. #Gedenken #Glauben #Stadtentwicklung
nordstadtblogger.de/grabeskirc

Jehova ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher frohlockt mein Herz, und ich werde ihn preisen (O. ihm danken) mit meinem Liede.
Elberfelder 1871 – Psalm 28,7

ER ist meine Wehr und mein Schild,
gesichert an ihm war mein Herz,
und mir ist geholfen worden.
Fröhlich ist nun mein Herz,
durch meinen Gesang will ich ihm danken.
Buber & Rosenzweig – Psalm 28:7

Der Ewige ist meine Macht und mein Schild – mein Herz vertraute auf ihn, und mir ward Hilfe; es jauchzt mein Herz, und mit meinem Lied will ich ihm danken.
Die Philippson-Bibel – Ps 28,7

Der Ewige ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher frohlockt mein Herz, und mit meinem Lied will ich ihn preisen.
Streitenberger – Der Tanach Deutsch – Ps 28:7

In Vers 7 beschreibt er den HERRN als „meine Stärke und mein Schild“.2 Indem er bekräftigt, dass der HERR seine Stärke ist (eine Metonymie der Wirkung), sagt er, dass seine wahre Stärke vom HERRN kommt (vgl. Ps. 29,11). Mit der Aussage, dass der HERR sein Schild ist (eine Metapher), will er sagen, dass der HERR sein Schutz ist. Die Bilder in diesem Psalm können auf einen militärischen Kontext hindeuten („Fels“, „Schild“ und „Festung“); es kann aber auch sein, dass diese Ausdrücke in seinem Denken so geläufig waren, dass er sie auch in einem nicht-militärischen Kontext anwenden konnte. Gott gibt ihm Kraft, allen Widerständen zu trotzen, und schützt ihn dabei. Weil der HERR seine Stärke und sein Schild ist, vertraut er auf ihn (< בָּטַח, s.v. Ps. 4:5), und infolgedessen wird ihm geholfen („und mir wird geholfen“, וְנֶעֱזַרְתִּי; s.v. Ps. 46:1). Das Verb „vertraut“ kann als charakteristisches Perfekt eingestuft werden – er hat vertraut und tut es immer noch; und das Verb „geholfen“ (וְנֶעֱזַרְתִּי) drückt das Ergebnis aus.2 Der Gedanke, dass Gott hilft oder ein Helfer ist, unterstreicht, dass er für die Menschen tut, was sie nicht selbst tun können. Das Wort kann im Zusammenhang mit militärischen Schlachten verwendet werden (siehe 1 Sam 7,12 und Ps 46,1.5), aber auch bei anderen Arten des göttlichen Eingreifens, z. B. bei der Rettung der Waisen (Ps 10,14). Die Hilfe in diesem Fall bezieht sich auf die Antwort Gottes auf sein Gebet um Befreiung von den Feinden und ihrem Schicksal. Hätte der Herr nicht „geholfen“ (eingegriffen), hätte es keine Befreiung gegeben (wie der Bericht in 1 Samuel 7 deutlich macht).
Die zweite Hälfte des Verses drückt seine Freude über die göttliche Hilfe aus: „mein Herz springt vor Freude“ (וַיַּעֲלז). Dies ist das zweite Mal in diesem Vers, dass der Psalmist sein eigenes Herz erwähnt; und es ist ein auffallender Kontrast zum Herzen der Feinde (V. 3): ihr Herz war böse, aber seines vertraut und freut sich. Das hier verwendete Verb (עָלַז) bedeutet den Ausdruck von Freude durch Singen und Rufen. Sein Lob ist überschwänglich! Die Zeitform, ein augenblickliches Perfekt (hier ein Präteritum mit konsekutivem Waw), drückt die Freude aus, die er in diesem Moment empfindet.
Seine Freude wird darin zum Ausdruck kommen, dass er dem Herrn mit einem Lied öffentlich Anerkennung zollt.
Das Verb „ich will ihn anerkennen“ (אֲהוֹדֶנּוּ, von יָדָה, s.v. Ps. 6:5) ist ein Imperfekt (obwohl es ein Kohortenativ mit einem Suffix sein könnte); es zeigt an, was er zu tun gedenkt (oder was er zu tun beschließt, wenn es ein Kohortenativ ist), wenn er sein Lobopfer bringt und verkündet, wie der HERR sein Gebet erhört hat.

Allen P. Ross – Ein Kommentar zu den Psalmen

In Vers 7a wird das Wort Stärke nicht nur von RSV, sondern auch von den meisten anderen Übersetzungen verwendet; das hebräische Wort kann „Festung“ bedeuten, und so hat TEV „schützt“. Für Schild siehe Kommentar unter 3:3. Manche verstehen die beiden Substantive Stärke und Schild als Hendiadys: Dahood „mein starker Schild“; SPCL „mein mächtiger Beschützer“. In Sprachen, in denen der Schild gut bekannt ist und als bildliche Ausdrucksweise für den Schutz des Herrn dienen kann, sollte er verwendet werden. Ansonsten kann man dem Beispiel von TEV FOLGEN.

Mein Herz vertraut: für das Verb siehe seine Verwendung in 13:5, und für Herz siehe Kommentare zu 4:7. Hier kann die Übersetzung lauten: „Ich vertraue ihm von ganzem Herzen“, „ich verlasse mich ganz auf ihn“.

Mir wurde geholfen: Es ist vielleicht besser, die aktive Stimme des Verbs zu verwenden, mit Jahwe als Subjekt. SPCL hat „Ich vertraute ihm völlig, und er half mir“.

Mein Herz jubelt: „Ich bin glücklich“, „Ich bin voller Freude“.
In Zeile d heißt es im masoretischen Text „mit meinem Gesang“, in der Septuaginta „mit meinem Willen (oder Verlangen)“. NEB ändert die Vokale des hebräischen Textes, so dass die Formulierung „mit meinem ganzen Körper“ entsteht*. Am besten folgt man dem masoretischen Text.

Bratcher – Ein Übersetzerhandbuch zum Buch der Psalmen

»frohlockt: ᶜâlaz, »frohlocken«, kommt in den Psalmen 7-mal vor (28,7; 60,8; 68,5; 94,3; 96,12; 108,8; 149,5), das synonyme, auf die gleiche Wurzel zurückgehende ᶜâlaṣ nur 4-mal (siehe 5,12).



Weil der Herr beides ist, »Stärke«, um die Feinde zurückzudrängen, und »Schild«, um vor allen Angriffen zu schützen, vertraut man nie umsonst auf ihn. Entsprechend ist David »geholfen« worden. Wenn »mein Herz vertraut«, dann »frohlockt mein Herz« auch. Es kommt auf das Vertrauen an, und es kommt auf das Herz an (Spr 4,18).

Benedikt Peters – Die Psalmen

David segnete den Herrn für seine Befreiung und schämte sich nicht, dies zu bekennen. Sein Zeugnis war eindeutig: „Gott hat mich gehört und Gott hat mir geholfen! Ich habe ihm vertraut und jetzt preise ich ihn!“ David hatte nun die Kraft, Gottes Willen zu gehorchen, egal was der Feind tun würde. Außerdem hatte er den Herrn als seinen Schild (3:3; 7:10; 18:2, 30; 33:20; 84:11; 1. Mose 15:1; Dtn 33:29). David hatte Gottes Macht und Gottes Schutz. Wie wunderbar, dass David eine schmerzhafte Erfahrung in ein Loblied auf den Herrn verwandelte und ein Zeugnis hinterließ, das andere Gläubige seit Jahrhunderten ermutigt.

Warren W. Wiersbe – Sei Commentary Serie

Werde auch ich, wie David, Gottes Willen gehorchen, egal was andere Menschen um mich herum tun?

https://blog.thomas-pape.de/2026/03/03/und-weil-ich-dich-liebe-und-dir-vertraue/ #Bibel #Glaube #Glauben #Gott
2026-03-02

„Glanzlicht“- Abend mit Tiki Küstenmacher am Samstag, 14. März 2026 um 18 Uhr in der Johanneskirche, Zanderstrasse 51, 53177 Bonn-Bad Godesberg:
Einfacher und glücklicher
leben und glauben!

Sein neuestes Buch, das erst im März in den Buchhandel kommt, kann nach dem Glanzlichtgottesdienst erworben werden.

#glauben #cartoon #meditation #buecher #BonnBadGodesberg #FediKirche #evangelisch #bonn

Foto von Tiki Küstenmacher und Karikatur als fliegender Engel
2026-03-02

Ein deutsches Buch

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blog.thomas-pape.de/2026/03/02

2026-03-02

Und so wird der König ihnen in seiner Antwort erklären: »Ich sage euch die Wahrheit: Insofern habt ihr an mir gehandelt, als ihr an nur einem von diesen meinen unbedeutendsten Geschwistern gehandelt habt. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/03/02

2026-03-02

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2020/03/02

Ich werde (O. will) weilen in deinem Zelte in Ewigkeit, werde (O. will) Zuflucht nehmen zu dem Schutze deiner Flügel. (Sela )
Elberfelder 1871 – Psalm 61,5

In deinem Zelte möcht’ ich ewig weilen, in deiner Flügel Schutz mich bergen. Selah.
Die Philippson-Bibel – Psalm 61:5

Ich will gasten in deinem Zelt für die Zeiten,
will mich bergen im Versteck deiner Flügel.
/ Empor! /
Buber & Rosenzweig – Ps 61,5

Ich möchte weilen in deinem Zelt in Ewigkeiten, ich möchte Zuflucht nehmen im Verborgenen deiner Flügel. Sela.
Streitenberger – Der Tanach Deutsch – Ps 61:5

Laß ewig mich in deinem Zelte weilen mich bergen unter deiner Flügel Schutz.» Sela.
Tur-Sinai – Psalm 61,5

Der Grund für dieses Gebet ist der Bericht über frühere Schutzmaßnahmen, die Gott für ihn getroffen hat. Er erklärt: „Denn du bist meine Zuflucht gewesen, ein starker Turm gegen den Feind.“ „Zuflucht“ (מַחְסֶה; s.v. Ps. 7:1) und „starker Turm“ (מִגְדָּל-עֹז) sind Bilder (Metaphern) für die Bereitstellung von Schutz und starker Sicherheit durch den Herrn. Die Verwendung des Wortes „stark“ (עֹז; s.v. Ps. 29:1) bedeutet, dass in Gottes schützendem Schutz die Macht Gottes aktiv war, um sein treues Volk zu verteidigen.

In Vers 4 richtet er seinen Appell: „Lass mich in deinem Zelt wohnen für immer; lass mich Zuflucht nehmen unter dem Schatten deiner Flügel.“ Das Verb „lass mich wohnen“ (oder „verweilen“, אָגוּרָה, ein Kohortenativ von גּוּר) bildet die Bitte (obwohl einige Ausleger es als Ausdruck eines Wunsches verstehen [siehe NIV, „Ich sehne mich danach, zu wohnen“]). Es gibt keinen großen Unterschied zwischen der Idee einer Bitte und dem Ausdruck eines Wunsches. Er möchte die Erlaubnis (oder Einladung) erhalten, in der Gegenwart des HERRN zu wohnen.

Er möchte im „Zelt des Herrn“ wohnen, wahrscheinlich eine Anspielung auf die alte Stiftshütte, die Gottes Gegenwart inmitten seines Volkes repräsentierte (und die von David selbst errichtet wurde [2 Sam. 6:17]; siehe auch Stellen wie Exodus 33:7-11 und Num 11:16-17). Aber die Bitte ist nicht nur, eine der regelmäßigen Wallfahrten nach Jerusalem zu machen, sondern dort „für immer“ zu bleiben (עוֹלָמִים).1 Die Bedeutung dieses Wortes ergibt sich aus dem Kontext: Solange es einen Zufluchtsort gibt und solange er existiert, will er dort sein. Die Verwendung des Wortes, das „Aufenthalt“ bedeutet, ist hier angemessen – es drückt die Beziehung eines Gastes zu einem Gastgeber aus. Es würde darauf hinweisen, dass er weiß, dass er nicht dorthin gehört, dass er ein Gast im Heiligtum ist, aber er will nicht, dass sein Aufenthalt endet.

Und dort zu sein, wird ihm Schutz bieten. Das Bild, das er jetzt verwendet, sind „Flügel“ (ein Zoomorphismus). Der Ausdruck wird an anderer Stelle für den Schutz verwendet und vergleicht den Herrn mit einem Vogel, der seine Jungen hütet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er an die Flügel der Cherubim über der Bundeslade denkt, die Teil des Schemels unter der Wohnung des souveränen HERRN sind. Das wäre sicherlich ein Ort der Sicherheit. Und das Verb „Lass mich Zuflucht nehmen“ (אֶחְסֶה; s.v. Ps. 7:1) ist wegen der Parallelität mit „Lass mich wohnen“ wahrscheinlich auch ein Kohortenativ der Bitte.

Allen P. Ross – Ein Kommentar zu den Psalmen

In Davids Schrei lag eine Dringlichkeit, denn er war überwältigt von dem, was geschah, und wurde unter dem Druck ohnmächtig. (Siehe Ps. 142.) Er war offensichtlich nicht „am Ende der Welt“, aber er fühlte sich so, denn er war fern von zu Hause und fern vom Heiligtum Gottes. Er beschrieb die „geistliche Geographie“ und sein Bedürfnis, die Gegenwart Gottes in dem, was vor sich ging, zu erkennen. Das Bild vom Herrn als „Fels“ ist ein vertrautes Bild in Davids Schriften (18,2, 31, 46; 62:2, 6, 7; usw.). David war nicht in der Lage, aus eigener Kraft höher zu „klettern“; er brauchte den Herrn, der ihm half und ihn stützte (siehe 62,2, 6, 7). Wir sind nie so weit weg, dass wir nicht zu Gott beten können, oder, wie im Fall von Jona, so weit unten (Jona 2). David blickte auf sein Leben zurück und wurde ermutigt, sich daran zu erinnern, dass Gott ihn in keiner Krise im Stich gelassen hatte (V. 3), und er würde ihn auch jetzt nicht im Stich lassen. Für David war Gottes Haus die Stiftshütte, der Ort, an dem seine Herrlichkeit wohnte, und David sehnte sich danach, wieder in Jerusalem zu sein, um seinen Herrn anzubeten und zu verehren (V. 4). Die „Flügel“ beziehen sich wahrscheinlich auf die Cherubim auf dem Gnadenstuhl, der die Bundeslade im Allerheiligsten bedeckte (36,7-8; 57,1; 63,2, 7). Da David kein Priester war, konnte er das Allerheiligste nicht betreten, aber er konnte bei dem Herrn bleiben und bei ihm Zuflucht finden (46,1; 90,1). Gottes „Flügel“ boten David genau dort Sicherheit, wo er sich befand, so dass er keine eigenen „Flügel“ brauchte, um wegzufliegen (55,6-8). „Für immer“ in Vers 4 hat die Bedeutung von „mein ganzes Leben lang“ (1. Sam. 1:22).

Warren W. Wiersbe – Sei Commentary Serie

Aber auch bevor David das Heiligtum mit Gottes Hilfe wieder erreicht hat, lebt er von Gott und seiner Güte. Jetzt schon kann er im Glauben sagen: Du bist mir zur Zuflucht geworden. Aber diese Gewißheit macht ihn nicht in dem Sinne zufrieden, daß er nichts mehr erwartet. Das zeigt die Fortsetzung, die eine große Sehnsucht nach Vollendung der Gemeinschaft mit Gott ausdrückt: Ich möchte Gast sein31 in deinem Zelt für Ewigkeiten. Dann wird die Zuflucht ihre endgültige Form erreicht haben: Ich möchte Zuflucht suchen im Schutz deiner Flügel. Die Flügel der Cherubim über der Lade im Heiligtum symbolisieren diese ewige Bergungsmöglichkeit in der Gegenwart Gottes.

Schneider – Wuppertaler Studienbibel

»ich will weilen«: ᵓâgûrâh, vom Verb gûr, womit das Weilen des Fremdlings oder Beisassen, gêr, gemeint ist, der stets gemäß göttlichem Gesetz unter dem Schutz der Landesbewohner stand (2Mo 22,20). So stellt sich David unter Gottes Schutz.
»will mich bergen«: ᵓæḥæsæh. Vom Verb ḥâsâh ist das in Vers 4 verwendete Nomen maᵓsæh, »Zuflucht«, gebildet.
»im Schutz«: bəsêtær (wie in Ps 91,1), wörtl. »im Versteck« (so Buber), von sâtar, »verstecken«, »verbergen«.
….
»Ich will weilen in deinem Zelt in Ewigkeit«: Hier spricht der Mann nach Gottes Herzen. Warum kann David sagen, Gott sei ihm ein »starker Turm« (V. 4)? Weil er Gottes Zelt kennt. Er kennt seinen Gott; er hat Zugang zu seinem Gott und zu seiner Wohnung. Nichts ist seinem Herzen so lieb wie Gottes Wohnstätte, wie wir an zahlreichen Psalmen Davids sehen können: Er will wissen, wer in Gottes Zelt weilen werde (Ps 15,1); er liebt den Ort, an dem Gottes Herrlichkeit wohnt (Ps 26,8), er begehrt nur eines: im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage (Ps 27,4), und Gott hat seinem Ohr enthüllt, dass er ewig da wohnen werde, wo Gott wohnt (Ps 23,6). Das ist seine Zuversicht.
Ein Zelt wirkt geradezu läppisch als Schutz vor einer Armee von Feinden; aber es sind nicht die Zeltwände, die David schützen, sondern es ist der Gott, der in jenem Zelt wohnt. Er birgt sich »im Schutz deiner Flügel« (vgl. 57,2 und das dort Gesagte).

Benedikt Peters – Kommentar zu den Psalmen

Findest du Schutz bei Jehovah? Oder suchst du noch immer Schutz bei Menschen, die sich als „Ersatz anbieten“, und behaupten in „ihrer Kirche“ in „ihrem Saal“ würdest du Schutz finden? Lass dich nicht täuschen! Ausschließlich ein persönliches Verhältnis zu Jehovah bietet wirklich Schutz!

https://blog.thomas-pape.de/2026/03/02/komm-hol-mich-fuer-immer-zu-dir-auf-dein-boot/ #Bibel #Glaube #Glauben #Gott
2026-03-01

#Stationen

Ich bin vor 4 Wochen konfirmiert worden.
Ich lese die Bibel, finde Manches sogar sehr gut.
Liebe deinen Nächsten.

Der Priester spielt mit dem Pfarrer Fußball.

Die Kirchengemeinden sind aufgebracht. Ein Kathole mit einem Evangelen ????

Der Kathole wird versetzt, der Evangele auch.

Freiwillig natürlich.

Der Bruch zur #Kirche und zum #Glauben, vier Wochen nach der Konfirmation.

Predigen und gegensatzliches Tun 🤮
#evangelisch #katholisch #heuchlerisch

2026-03-01

Schau nicht ängstlich nach Hilfe aus, / denn ich, dein Gott, ich stehe dir bei! / Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! / Ich mache dich stark und ich helfe dir! / Ich halte dich mit meiner rechten und gerechten Hand. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/03/01

2026-03-01

fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.

Elberfelder Bibel 1905 - Jes 41,10

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.
Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2020/03/01

2026-02-28

Er vernichtet auf diesem Berg
den Antlitzflor,
der alle Völker umflort,
das Gewebe,
das alle Stämme umwebt,
er vernichtet den Tod in die Dauer.
Abwischen wird mein Herr, ER,
von alljedem Antlitz die Träne,
und die Schmach seines Volkes abtun
von allem Erdland.
Ja, geredet hats ER. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/02/28

2026-02-28

Und er wird auf diesem Berge den Schleier vernichten, der alle Völker verschleiert, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist.
8 Den Tod verschlingt er auf ewig; und der Herr, Jehova, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht, und die Schmach seines Volkes wird er hinwegtun von der ganzen Erde. Denn Jehova hat geredet. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2020/02/28

2026-02-28

prüfet aber alles, das Gute haltet fest.
Elberfelder 1871 - 1.Thessalonicher 5,21

sondern prüft alles. Was gut ist, das nehmt an.
Neue Genfer Übersetzung 2013 - 1.Thessalonicher 5:21

Doch wägt alle Dinge ab und haltet dann an dem fest, was wirklich gut ist. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
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#Glauben

blog.thomas-pape.de/2025/01/01

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