#MartinBuber

Hildi1984Hildi1984
2026-02-17

Für unsere Tagung der Martin Buber - Gesellschaft „Text - Leiblichkeit - Wirklichkeit Ich-Du, Ich-Es, Ich-ChatGPT?“ vom 27.-29. März gibt es noch wenige freie Plätze.
Wir freuen uns über Interessierte, die mit uns danach fragen wollen, wie Texte Menschen in Beziehung setzen, zu sich selbst, zu anderen und zur Welt.

buber-gesellschaft.eu/veransta

buber-gesellschaft.eu/wp-conte

Buber-Korrespondenzen Digitalbuber_korrespondenzen_digital@fedihum.org
2026-02-08

Zum heutigen Geburtstag von #MartinBuber (*8.2.1878 #OTD) geht unsere Projektwebsite offiziell online!
buber-korrespondenzen.digital

Dort findet Ihr ab sofort alles Wissenswerte rund um das Akademieprojekt „Buber-Korrespondenzen Digital“.
Hier geben wir Einblicke ins Projekt, unser methodisches Vorgehen und unsere Ziele. Außerdem findet ihr Infos zu vergangenen und anstehenden Publikationen, könnt unser Forschungsdatenrepositorium durchstöbern und erfahrt, welche Termine anstehen. Bleibt dran!
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Screenshot der Website buber-korrespondenzen.digitalScreenshot der Website buber-korrespondenzen.digitalScreenshot der Website buber-korrespondenzen.digital
Buber-Korrespondenzen Digitalbuber_korrespondenzen_digital@fedihum.org
2025-12-16

Falls jemand noch keine Weihnachtsgeschenke besorgt hat, hier ein Tipp von vor 100 Jahren (#onthisday !)

Eugen Rosenstock-Huessy an #MartinBuber, 16. Dezember 1925

Bild: National Library of Israel, Martin Buber Archive, ARC. Ms. Var. 350 008 684

#OTD

Umschlag zum Brief von Eugen Rosenstock-Huessy an Martin Buber, 16. Dezember 1925 mit einem Stempel "Schenkt zu Weihnachten elektrische Gebrauchsgegenstände"

Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich

Martin Buber betont, dass die Grundlage der menschlichen Existenz eine dialogische ist. Erst im Kontakt mit anderen werden Individuen zu Individuen. Für ihn ist der Zweck der Beziehung ihr eigenes Wesen, sie selbst. Die Übertragung der Ich-Du Beziehung auf therapeutische Beziehungen hat jedoch Grenzen: wirkliche Ich-Du Beziehungen implizieren das Aufgeben von Zwecken oder Zielen, und dies ist ja in der therapeutischen Beziehung explizit nicht der Fall.

Diese Annahme ist auch der Grund dafür, dass wirkliche Ich-Du Momente derart selten und gleichzeitig derart wertvoll sind. Es sind die Sternstunden einer jeden Beziehung, wenn es gelingt, und sei es auch nur für kurze Augenblicke, über Zweck und Ziel hinauszugehen! –

(Bruno M. Schleeger, Zen-Buddhismus und Gestalttherapie)

#beziehung #brunoMSchleeger #dialog #ichDuBeziehung #individuum #martinBuber

2025-11-09

@maxleibman

Interesting take. Yes, a Fedi post functionally lies somewhere between "conversation" and "publishing", In spirit, I think it's much closer to a conversation. At least that is how I try to practice it.

I post to share my semi-random observations with my mutuals. I do like being seen by others, and hence I appreciate it if my posts are boosted. But I think of such boosts as invitations sent out by my mutuals to others to consider connecting with me, not as broadcasting my views to an anonymous public. I don't want extended "reach" for my views --- I want a circle of connected accounts who post in mutual resonance.

Ever willing to be pompous and big-wordish, I used to draw parallels to Martin Buber's concept of "I and Thou". Searching my own past posts for Buber, I find this toot here:

mastodonapp.uk/@the_roamer/110

Still makes sense to me! Let's look at the date: May 2023. You are right, those debates marked 2023. Still worth pursuing in late 2025!

#MartinBuber

Adrian SegarASegar
2025-09-17

I and thou. Bloggers—all writers for that matter—let us know who you are. We want to know you.

conferencesthatwork.com/index.

I and thou: a black-and-white photograph of Martin Buber
Don Curren 🇨🇦🇺🇦dbcurren.bsky.social@bsky.brid.gy
2025-08-23

“The real struggle is not between East and West, or capitalism and communism, but between #education and #propaganda.” - #MartinBuber

2025-08-22

@TheEddieShow

"We shall fight Quotes on the beaches, we shall fight them on the landing grounds, we shall fight them in the fields and in the streets, we shall fight them on the hills, we shall never surrender ... "

That's what our Lady Joan Mastodon called us to do in her great speech before the Battle of the Hashtags. She was, as ever, right.

QTs break the dialogical principle that gives the pulse of true life to the Fediverse. We want to talk to the other, not talk about them.

#noQuotes #noQT #MartinBuber #IAndThou #JoanMastodon #MastodonCulture

2025-08-14

Today in Labor History August 14, 1846: The authorities jailed Henry David Thoreau for refusing to pay his taxes in protest of the Mexican-American War. Aside from this early act of American civil disobedience and war resistance, Thoreau also wrote, “Walden.” His essay, “Civil Disobedience,” influenced generations of activists and writers, including Gandhi, Martin Luther King, Tolstoy, Yeats, Proust, Hemingway, Upton Sinclair and Martin Buber.

#workingclass #LaborHistory #civildisobedience #thoreau #martinbuber #proust #hemingway #gandhi #MartinLutherKing #activism #jail #antiwar #writer #author #books @bookstadon

Portrait photograph from a ninth-plate daguerreotype of Henry David Thoreau in 1856. By B. D. Maxham - National Portrait Gallery, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72850880
Charlotte Wiedemann / Gastautorincharlotte.wiedemann@extradienst.net
2025-08-04

Eine Vision in dunkler Zeit

Utopie eines Israel-Palästina – Der Kulturzionist Martin Buber wird neu gelesen. Seine Utopie eines binationalen Israel-Palästina eröffnet Perspektiven, die es dringend braucht.

Vor Kurzem erschien in den USA eine englischsprachige Neuausgabe der Schriften des Philosophen Martin Buber „Ein Land und zwei Völker“. Ist die Vorstellung eines binationalen Staats in Palästina, die der galizisch-österreichische Kulturzionist vertrat, heute auf neue Weise relevant? Der palästinensische Philosoph Raef Zreik hat dem Band ein nachdenkliches Vorwort gestiftet – das ist bereits ein Teil der Antwort. Und Jewish Currents, das älteste linksjüdische Periodikum in den Staaten, druckte Zreiks Text nach, womit ein kleiner Diskurs von jener Art entstanden ist, die in Deutschland weitgehend fehlt.

Ohne konstruktive Fantasie droht die Gaza-Bewegung in ihrer Verzweiflung in einen Nihilismus abzugleiten

Bei aller Kritik an Bubers eurozentrischem Dünkel findet Raef Zreik bei dem jüdischen Humanisten einen entscheidenden Gedanken: dass nämlich Ungerechtigkeit, wenn sie nicht zu verhindern ist, auf das absolut Notwendige zu beschränken sei. Dies, folgert Zreik, schaffe den Raum, sich eine andere Realität in Israel-Palästina vorstellen zu können, zumal heute – anders als zu Bubers Zeit – zwischen Mittelmeer und Jordan eine faktische Binationalität existiert, unter Israels Herrschaft.

Wie in seinen anderen Texten wirbt Raef Zreik dafür, die nationale Selbstbestimmung von Juden und Jüdinnen in Palästina anzuerkennen („Sie bilden heute die dritte oder vierte Generation in diesem Land und kennen keine andere Heimat“), doch unter dem Vorzeichen eines Abschieds von siedlerkolonialen Bestrebungen.

Binationalismus – so lautet also sein Update von Martin Buber – kann heute nur als Projekt von Dekolonisierung gedacht werden. Für Details dazu ist hier nicht der Platz, doch scheint mir Zreiks Quintessenz wichtig: Jüdische Selbstbestimmung anzuerkennen sei nicht das Gleiche wie die Akzeptanz von Zionismus. „Wir sollten fähig sein, uns einen jüdischen Nationalismus in Palästina vorstellen zu können, der nicht kolonial ist.“

Es braucht die konstruktive Fantasie

Das ist natürlich verwegen utopisch. Doch sind gerade in dystopischer Dunkelheit Visionen nötig. Während der Protest gegen den Genozid in Gaza und die deutsche Mittäterschaft ethisch absolut geboten ist, muss zugleich der Slogan vom freien Palästina „from the river to the sea“ demokratisch und human gefüllt werden. Und das ist in einem Moment, da finale ethnische Säuberungen drohen, keineswegs politisches Topflappenhäkeln. Ohne konstruktive Fantasie droht die Gaza-Solidaritätsbewegung in ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und Machtlosigkeit in einen Nihilismus auf der Stufe von „Death to the IDF“ abzugleiten.

Im Trommelfeuer heutiger Kriegsgewalt erinnert die Lektüre von Buber an eine verschollen scheinende Sensibilität. Das Vertreibungsmassaker von 1948 in Deir Yassin war für ihn nicht allein ein Verbrechen an den arabischen Opfern, sondern auch am jüdischen Geist. Ich halte hier kein Plädoyer für einen besseren Zionismus. Aber die Geschichte seiner binational denkenden Minderheiten zu kennen, ist hilfreich – gerade in der Opposition zu einer Staatsraison, die uns die Verpflichtung auf einen genozidal agierenden Turbozionismus als Lehre aus dem Holocaust verkaufen will.

Der israelische Historiker Shlomo Sand, erklärtermaßen ein Postzionist, lässt in „Ein Staat für zwei Völker?“, das gerade auf Deutsch erschienen ist, alle historischen Protagonisten Revue passieren, die keine jüdische staatliche Souveränität anstrebten oder zumindest keine jüdische Hegemonie. Die wenigsten waren so konsequent wie Bubers Gefährte Hans Kohn, der mit den Worten „Zionismus ist nicht Judaismus“ seine leitende Stellung bei der Jewish Agency in Jerusalem hinwarf und in die USA emigrierte. Auch noch nach dem Holocaust forderten Weitsichtige wie Hannah Arendt einen föderalen Rahmen des Zusammenlebens – andernfalls drohe, so Arendt, „die Versteinerung“ des Konflikts.

Schnee von gestern oder Zukunftsmusik?

Der jüdische Staat, wie ihn der UN-Teilungsplan von 1947 vorsah, war übrigens mit einer arabischen 45-Prozent-Minderheit in demografischer Hinsicht faktisch binational. Erst die Vertreibungen durch Nakba und Krieg brachten Israel jene überwältigende jüdische Mehrheit, welche die zionistische Führung stets im Auge hatte. Zuvor hatte ein Minderheitsvotum bei den UN, vertreten durch Indien, Iran und Jugoslawien, eine jüdisch-palästinensische Föderation gefordert – Schnee von gestern oder Zukunftsmusik?

In Deutschland ist das Wissen über Zionismus wie über nichtzionistische Sichtweisen jüdischer Geschichte verblüffend gering. An klugen Büchern mangelt es nicht, doch im politischen Raum ist eine selbstverschuldete Unmündigkeit entstanden, aufgrund derer israelische Regierungspropaganda bei Journalisten und Abgeordneten leichtes Spiel hat. Das war nicht immer so. Aber in den letzten 20 Jahren hat intellektuelle Verflachung – im Takt mit der Rechtsdrift in Israel – einen autoritären deutschen Dünnbrett-Zionismus entstehen lassen: Demnach ist nur ein einziges Verständnis von jüdischer Sicherheit erlaubt, nämlich jene ethnoreligiöse Suprematie, die kein Ende der Besatzung erlaubt.

Eine Position wie etwa die des US-amerikanischen Journalisten Peter Beinart, der judaistisch-religiös gegen jüdische Vorherrschaft argumentiert, wirkt wie von einem anderen Stern. Der israelisch-deutsche Philosoph Omri Boehm durfte wegen seiner binationalen Überzeugungen die vereinbarte Rede in der Gedenkstätte Buchenwald nicht halten – niemand aus der deutschen Politik nahm ihn gegen die Diffamierungen der israelischen Botschaft in Schutz.

Vor einiger Zeit sagte Boehm, auf die israelischen Streitkräfte wie auf die Hamas gemünzt: „Wir müssen lernen, die aktuellen Verbrechen als Verbrechen zu sehen, die gegen unsere eigenen zukünftigen Bürger gerichtet sind. Eines Tages werden sie so gesehen werden. Es ist die einzige Hoffnung, die wir haben.“

2025-08-02

Danke für die Nachfrage, @RoyAhoi 🙏

Von Paula & #MartinBuber halte ich sehr viel, auch wegen „Ich und Du“ spreche ich von #Mitwelt. Politisch argumentierten sie jedoch in einer völlig anderen #Zeit, z.B. noch ohne #Internet. scilogs.spektrum.de/natur-des-

Adrian SegarASegar
2025-07-05

I and thou. Bloggers—all writers for that matter—let us know who you are. We want to know you.

conferencesthatwork.com/index.

I and thou: a black-and-white photograph of Martin Buber
Buber-Korrespondenzen Digitalbuber_korrespondenzen_digital@fedihum.org
2025-06-13

Einen interessanten Einstieg in Leben und Werk von #MartinBuber bietet auch die heutige Folge von #WDR Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast:
www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung

@wdr @www1.wdr.de.mediathek.audio.zeitzeichen.zeitzeichen-podcast-100.html

Buber-Korrespondenzen Digitalbuber_korrespondenzen_digital@fedihum.org
2025-06-13

#onthisday Heute vor 60 Jahren, am 13. Juni 1965, verstarb #MartinBuber in Jerusalem.

#Buber war als Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer in zahlreichen Bereichen der Religionswissenschaft und -philosophie tätig und gilt als „der wohl bedeutendste und bis heute international einflussreichste Denker der modernen deutsch-jüdischen Kultur- und Geisteswelt.“ (adwmainz)

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Sci-books.comscibooks
2025-06-12

The Letters of Martin Buber: A Life of Dialogue (Martin Buber Library) by Martin Buber (PDF)
Author: Martin Buber
File Type: PDF
Download at sci-books.com/the-letters-of-m
,

Adrian SegarASegar
2025-05-23

I and thou. Bloggers—all writers for that matter—let us know who you are. We want to know you.

conferencesthatwork.com/index.

I and thou: a black-and-white photograph of Martin Buber
2025-05-12

@troublewithwords

"Unthinking gears." Oh, splendid, that is such a good term. The polar opposite to Buber's "Thou".

I think you have defined my professional mission statement: defend the individual from the workings of the Unthinking Gears.

#UnthinkingGears #MartinBuber #IAndThou

2025-05-02

@bert_hubert

"As part of your earliest remarks, make sure to talk about some kind of link you have with the audience. Preferably something the audience knows more about than you do. Give them something to feel good about, and feel good about listening to you. This opens up their ears & will make them care around 100 times more about the rest of your presentation."

This is sound advice, from someone who knows what they are talking about, 100% yes.

#talks #presentation #authenticity #HowToConnect #ThouAndI #MartinBuber

Client Info

Server: https://mastodon.social
Version: 2025.07
Repository: https://github.com/cyevgeniy/lmst