#altes

2025-12-25
Bei diesem Bild bin ich hin und her gerissen. Vor manchen Wohnanlagen in Halstenbek liegt immer wieder Müll an der Straße. Als ob dieser kleinteilige Kram Sperrmüll wäre. Hoffentlich holt das die Stadt trotzdem bald mal ab.

Gleichzeitig war ein Teil von mir sehr fasziniert. Ich glaube, den Firmennamen Telefunken habe ich seit dem letzten Jahrtausend nicht mehr gehört. Und sofort rollten mir Kindheitserinnerungen in den Sinn, an eine Zeit, in der mein Vater mit uns immer mal wieder einfach so Quatschunterhaltungen aufgenommen hat.

#Altes #P52 #Projekt52 #Projekt52_25
Zwei alte Tonbandspulen zwischen Brettern und nassem Herbstlaub auf dem Bode.
moviescapemoviescape
2025-11-22

Beim via @heldenhaushalt geht es heute um und wie ich das umgesetzt habe, seht ihr hier: moviescape.blog/2025/11/22/pro

2025-10-04

Erntedank: denkbar dankbar! Unterrichtsimpulse und Praxisideen zum Erntedankfest für Lehrkräfte mit Materialien und Rechercheaufgaben.. Das Material bietet Impulse und Praxisideen zum Erntedankfest, das theologische Reflexion mit...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Sekundarstufe #altes-testament #dankbarkeit #erntedank #ethik #gott #interreligioeser-dialog #neues-testament #schoepfung #schoepfungstheologie

2025-10-02

Bibel lesen und lernen Ein Plädoyer für mehr Narrativität im Religionsunterricht der Sekundarstufe. Der Religionsunterricht der Sekundarstufe erörtert die Gottesfrage, wägt christologische Modelle ab, reflektiert ethische Grundfragen,...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Sekundarstufe #altes-testament #bibel #erzaehlen #narrative-theologie #sekundarstufe

2025-09-27

Jakob und der Traum von der Himmelsleiter. Theo goes Schule 4 Mit Theo wichtigen Bibelgeschichten auf den Grund gehen. Heute: Jakobs Traum in Bet-El. Dreimal schon hat Theo Fragen zum Buch Genesis...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Grundschule #altes-testament #bethel #bibel #engel #genesis #gott #himmelsleiter #jakob #jakob-erzvater #kanaan

2025-09-06

Abraham und Sara. Was wird erzählt? Warum ist das wichtig? Worauf müssen wir im Unterricht achten? Einführungen, Erzähltexte und didaktische Hinweise zu den...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Grundschule #abraham #abrahamitische-religionen #altes-testament #erzaehlen #grundschule #isaak #sara #segen #wueste

Michael (Gecko) MahlerMiGeckoMa1965
2025-09-02

dritte

Wir das 1894, unter lauert etwas . Inspektor Brandt und Wachtmeister Wegener folgen einer aus Blut, und Symbolen.

justpaste.it/hbiiu

2025-08-29

„Das werdet ihr büßen, und ich weiß auch schon wann.“ Als Jona ankündigen musste, was möglichst nicht geschehen sollte. Dieser Beitrag versteht sich als ein Stück narrativer Theologie. Er erzählt die...
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#ReligionEdu #FediLZ #Oberstufe #altes-testament #fisch #gott #jona #ninive #prophet #propheten

hexenschön ❄️✨️mapa@troet.cafe
2025-08-28

Fotovorschlag Urbex/Lost Place

Auf einem Spaziergang mit Freunden entdeckt. Ein verwittertes, altes Häuschen mit bröckelndem Putz, Wildwuchs und nagendem Zahn der Zeit.
Hat mich auf Anhieb angesprochen, ich mag sowas. 😊

#FotoVorschlag #lostPlace #urbex #Altes #altesHaus #kaputt

Fassade eines verlassenen Hauses. Der teilweise abgebröckelte weiße Putz hat Sandsteine freigelegt. Die verwitterten Fenster haben blinde Scheiben. An der grünen Haustür aus Holz blättert die Farbe ab. 
Die Fassade ist teilweise mit Efeu überwachsen.
2025-08-23

Nachdenken über Jakob und Esau Der biblische Erzählkranz in 10 Episoden, nacherzählt und kommentiert. Lernchancen und Anlässe für Nachdenkgespräche. Der biblische Erzählkranz bietet in großer Zahl theologische und...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Grundschule #altes-testament #bruder #erzaehlen #erzeltern #erzelternerzaehlung #erzvater #esau #familie #geschwister #jakob-erzvater

2025-08-09

Rut und Noomi. Zwei Frauen, fünf Episoden, acht Einsichten Eine biblische Geschichte von Leid, Klugheit und Solidarität. Rut ist eine junge Witwe. Sie hat keine Kinder. Auch Noomi, ihre...
material.rpi-virtuell.de/mater
#ReligionEdu #FediLZ #Grundschule #altes-testament #bibel #frauen #noomi #rut #solidaritaet

2025-07-09

Aufbrechen mit Abraham Eine Arbeitshilfe für einen schulpastoralen Projekttag für Schüler der 4. Klasse zum Thema Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule.. Die Arbeitshilfe richtet sich an Lehrkräfte und Schulpastorale...
material.rpi-virtuell.de/mater
#Kinder #ReligionEdu #FediLZ #Kirche #Grundschule #Lehrerbildung #abraham #altes-testament #gott #gottes-wort #grundschule #schule #segen #sexualpaedagogik #uebergang #zukunft

2025-07-04

Psalm 23 Eine religionspädagogische Anregung zur Arbeit mit Psalm 23 für Kinder im Alter von 3-10 Jahren.. A: Worum geht es? Dieser Text bietet eine Übertragung von Psalm 23 in eine für Kinder im Alter von 3-10 Jahren verständliche Alltagssprache....
material.rpi-virtuell.de/mater
#Kinder #ReligionEdu #FediLZ #Kita #Kirche #Grundschule #altes-testament #geborgenheit #gott #gottesvorstellung #hirte #inklusion #kindertheologie #psalm #teilhabe #vertrauen

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-03

Regierung verspricht Milliarden für Infrastruktur – doch altes Geld wird neu verpackt

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Parteien

Regierung verspricht Milliarden für Infrastruktur – doch altes Geld wird neu verpackt

Das Verkehrsministerium scheint reguläre Haushaltsmittel für Infrastruktur durch Gelder aus dem Sondervermögen zu ersetzen. CORRECTIV liegt eine Auswertung vor, die zeigt: Die versprochenen Milliarden kommen kaum an. Das BMV verteidigt sich. Und Grünen-Politikerin Piechotta spricht von einem „Wortbruch“.

von Samira Joy Frauwallner

03. Juli 2025

Regierung verspricht Milliarden für Infrastruktur – tatsächlich scheint sie aber nur altes Geld neu zu verpacken. Foto: Unsplash

Im Bundesministerium für Verkehr (BMV) wird offenbar zurzeit geschickt gerechnet: Ein Teil des Geldes, das im vergangenen Jahr noch im regulären Haushalt für den Ausbau der Infrastruktur vorgesehen war, fehlt im neuen Entwurf. Ersetzt wurde es durch Mittel aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaschutz“. So zeigt es eine interne Auswertung, die CORRECTIV vorliegt.

Das ist ein erstes konkretes Beispiel dafür, dass offenbar deutlich weniger Geld aus dem 500-Milliarden-Topf für den Ausbau der Infrastruktur ankommt, als die Bundesregierung angepriesen hatte. Wir verfolgen dies im Rahmen unserer SPOTLIGHT-Recherche „Gemeinsam aufgedeckt“.

Interne Auswertung zeigt: Gelder fließen aus dem Sondervermögen

In der tabellarischen Übersicht, die CORRECTIV vorliegt, zeigt sich: Für zentrale Infrastrukturprojekte wurden reguläre Haushaltsmittel gekürzt. Stattdessen fließen in die Etat-Planung des Ministeriums Gelder aus dem Sondervermögen – das eigentlich für neue, zusätzliche Vorhaben gedacht ist.

Der Auswertung zufolge geht es um rund 13 Milliarden Euro, die aus der regulären Haushaltsplanung gestrichen wurden und für die nun stattdessen Geld aus dem Sondervermögen eingeplant ist.

Ursprünglich wollte die Regierung mehr Geld für Klima und Infrastruktur ausgeben. Dies sollte zusätzlich zu bisheriger Finanzplanung erfolgen. Das passiert so in diesem Fall aber nicht. Stattdessen widerspricht diese Vorgehensweise dem Versprechen, in dieser Legislaturperiode deutlich mehr in diese Bereiche zu investieren.

BMV verteidigt sich

Das Bundesverkehrsministerium (BMV) verteidigt seine angepasste Etat-Planung. Das Haus von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erklärt sich auf Anfrage von CORRECTIV so: Die Bundesregierung habe beschlossen, „in dieser Legislaturperiode 166 Milliarden Euro für Verkehrsinvestitionen“ bereitzustellen. Davon sollen „107 Milliarden Euro in die Schiene, 52 Milliarden in die Bundesstraßen und acht Milliarden in die Wasserstraßen“ gehen. Das sei immerhin ein Anstieg um „mehr als 60 Prozent“ im Vergleich zu den Jahren 2020 bis 2024. Da seien es 102 Milliarden gewesen.

Zudem sei die „grundgesetzliche Regelung einer Zusätzlichkeit zu einer zehnprozentigen Investitionsquote im Bundeshaushalt erfüllt“.

Mit anderen Worten: Aus Kreisen des Verkehrsministeriums wurde CORRECTIV erklärt, die Voraussetzung für den Einsatz von Sondervermögen – nämlich eine zehnprozentige Investitionsquote im Bundeshaushalt – sei erfüllt. Daraus folgert das BMV: Erst wenn genug investiert wurde, dürfen zusätzliche Mittel aus Sondervermögen verwendet werden. Genau das sei laut Regierung nun der Fall.

Dass die Mittel jetzt aus mehreren Quellen kommen, erklärt das BMV mit dem Scheitern des ursprünglichen Haushaltsentwurfs.

„Die Behauptung (…) verbietet sich“

Nach Einschätzung eines BMV-Sprechers „verbiete“ sich außerdem die Behauptung, es handle sich um „Verschiebungen“ von Haushaltsmitteln. Man dürfe den ersten Haushaltsentwurf für 2025 nicht mit dem aktuellen zweiten Entwurf vergleichen, heißt es weiter. Der ursprüngliche Plan habe auf nicht realistischer Einnahmeschätzungen basiert: etwa bei den erwarteten Einnahmen aus der Maut. An diesem ersten Entwurf des Bundeshaushalt 2025 sei, so wörtlich, die „Ampelregierung zerbrochen“.

Die derzeitigen Planungen für Verkehrsinvestitionen würden sich nun aus mehreren Quellen speisen. Und zwar, wie der Sprecher erklärt, aus:

  • „dem Einzelplan 12 (Ressorthaushalt des BMV),
  • Einzelplan 14 (Ressorthaushalt des BMVg, Stichwort ,Ertüchtigung militärisch nutzbarer Infrastruktur‘ zur Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen im Bereich Straße und Schiene),
  • dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz sowie
  • dem Klima- und Transformationsfonds“.

Der gesamte Haushaltsentwurf: ein „einziger großer Wortbruch“?

Dem widerspricht Paula Piechotta (Grüne). Die Hauptberichterstatterin für den BMV-Etat sagt dazu:

Der Verkehrsetat ist wie der gesamte Haushaltsentwurf ein einziger großer Wortbruch von Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil. Statt das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität dem Zweck entsprechend für zusätzliche Investitionen in diese Bereiche zu verwenden, kommt nur ein Bruchteil davon im Verkehr an. Von echter Zusätzlichkeit kann zudem keine Rede sein, denn es soll das finanziert werden, was ohnehin schon geplant war. – Paula Piechotta

Was völlig auszufallen drohe: „dringend notwendige zusätzliche Investitionen in den Aus- und Neubau von Schienenwegen“. Für diese mangele es schon jetzt an Geld. Der Ausbau der Schienenwege zwischen Deutschland, Tschechien, Polen werde damit „weiter verschleppt“. Dabei seien die Schienenwege wichtig – „sowohl für die Wirtschaft als auch die Verteidigungsfähigkeit“.

Außerdem sorge es für „maximale Intransparenz und Verwirrung in der Öffentlichkeit“, wenn Verkehrsinvestitionen in Sondervermögen und Verteidigungsetat ausgelagert werden. Damit würden Klingbeil und Merz „vernebeln“ wollen, dass sie „kaum zusätzlich in Infrastruktur und eine klimaneutrale Zukunft investieren“. Stattdessen würden sie „Steuergeschenke für McDonalds, Burger King und Co finanzieren“ und „selbstgemachte Haushaltslöcher stopfen“.

„Sondervermögen ist kein Selbstbedienungsladen“

Abschließend ergänzt sie, die Junge Gruppe in der Unionsfraktion habe „sehr recht“, dass das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität kein „Selbstbedienungsladen“ sein darf. Es müsse „klar definierte Investitions- und Infrastrukturziele“ geben.

Die Bundesregierung hatte das Sondervermögen als Jahrhundertprojekt angekündigt. In der Realität zeigt sich die Schwierigkeit, diesem Anspruch im politischen Betrieb gerecht zu werden.

Diese Recherche ist Teil der CORRECTIV-SPOTLIGHT-Serie „Gemeinsam aufgedeckt“.

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Author: Samira Joy Frauwallner

#altes #infrastruktur #milliarden #regierung #verpackt #verspricht

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-11-12

Altes Foto von Reichelt mit Pali-Tuch aufgetaucht! Hasst er Israel?!

Ein junger Julian Reichelt, er berichtet aus Kriegsgebieten. Und was trägt er auf dem alten Bild? Eine Kufiya, auch Palästinenser-Tuch oder Pali-Tuch genannt. Im Zuge des Nahostkonfliktes hat sich die Kufiya zu einem Symbol für den palästinensischen Widerstand entwickelt, sodass es im deutschsprachigen Raum als “Pali-Tuch” und Ausdruck politischer Solidarität mit Palästina bekannt wurde. Die politische Aufladung des Tuches wurde allerdings massiv durch den Antisemiten und Hitler-Unterstützer Mohammed Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, vorangetrieben. Warum trug Reichelt etwas, das laut seinem eigenen Medium eine “antisemitische” Symbolik” beinhaltet? Und das wohl auch in einem Land wie Afghanistan? Die Solidarität des rechten Demagogen gilt wohl nicht dem jüdischen Staat.

Hä? Das ist doch gar kein Pali-Tuch!

Leute ohne ideologischen Drall werden völlig zu Recht sagen: Was redet ihr da? Das ist doch kein Pali-Tuch! Ein Schal mit Fransen und einem derartigen Muster ist doch völlig generisch. Daraus Stimmungsmache zu betreiben und Reichelt in die Nähe von Antisemiten zu ziehen, ist richtig schäbig und dreiste Desinformation.

Aber nein, wie Pauline Voss von Reichelts NIUS erklärt, ist es “durch Muster und Troddeln und die Art, wie es getragen wird, ein eindeutiges Symbol der Solidarität mit dem bewaffneten Kampf gegen Israel darstellt.” Und man “sollte sich wenigstens offen zu dieser Haltung bekennen und nicht jammern, wenn man dieses Symbol kritisiert.” Also Reichelts eigenes Medium bestätigt: Es ist ein Pali-Tuch und Reichelt ein Israel-Hasser, oder?! Wenn Fakten keine Bedeutung mehr haben, dann ist Kritik auch dann gerechtfertigt, wenn man sich die Kritik aus den Fingern gesaugt hat!

Pali-Tuch-Fake von NIUS

Ich habe natürlich den dreisten Pali-Tuch-Fake von NIUS nicht nur zum Spaß umgedreht, um die Dreistigkeit und Absurdität der Desinformation dieses rechten Fake-Nius-Mediums zu verdeutlichen. Ich meine, wenn ich es andersherum drehe, sollte auch der größte Ideologe erkennen, wie absurd und konstruiert der Vorwurf ist. Denn nichts anderes hat Fake Nius mit der Außenministerin Baerbock versucht.

Bearbock reiste nach Paris zu einer Konferenz über den Libanon. Sie sagte dazu:

“In den vergangenen Wochen ist es Israel gelungen, die terroristische Hisbollah deutlich zu schwächen. Jetzt gilt es, gemeinsam mit unseren Partnern in den USA, Europa und der arabischen Welt eine tragfähige diplomatische Lösung zu erarbeiten, die die berechtigten Sicherheitsinteressen Israels und ebenso des Libanon wahrt. Eine völlige Destabilisierung des Landes wäre fatal für die religiös vielfältigste Gesellschaft aller Staaten im Nahen Osten und ebenso für die gesamte Region.”

Die Büroleiterin von Frau Baerbock, Katharina Ahrendts, trug bei einer Konferenz einen handelsüblichen Schal von S. Oliver. Ja, das ist in diesem Hintergrund genauso banal und unbedeutend, wie es klingt. Dass sich sonst auch niemand daran gestört hat, sieht man auch daran, dass absolut niemand daran Anstoß nahm und Baerbock auch ein Bild von ihr und Ahrendts veröffentlichte, auf welchem sie diesen Schal trägt.

Niemand außer Nius glaubt das

Der Sprecher des Auswärtigen Amts postete auch ein Bild des ganz gewöhnlichen Schals, der wirklich nicht wie ein Pali-Tuch aussieht, wenn man nicht unbedingt etwas sehen will, was man aus ideologischen Gründen sehen muss.

Links “Pali-Tuch”, rechts Schal von Büroleiterin Katharina Ahrendts

Dass bei NIUS “Recherche” ohnehin ein Fremdwort zu sein scheint, zeigen nicht nur die vielen Fake News, sondern auch, dass der Artikel kurzzeitig offline genommen werden musste, weil man zunächst sogar vermeldete, dass das Foto im Libanon entstanden sei. Aber man hätte es auch daran erkennen können, dass kein seriöses Medium hier ein “Pali-Tuch” herbeifantasiert hat. Andere, die die Fake Nius gesehen haben, haben den Betrug dann erkannt und sich korrigiert:

Dass Nius kein ernstzunehmendes Medium ist, sondern nur einseitige Propaganda betreibt, sieht man auch daran, dass das Medium und Reichelt wirklich regelmäßig vor Gericht verlieren, fast jeden Monat sind sie deshalb auch mehrfach Teil unserer “Urteile des Monats”. Jüngst gegen Campact und HateAid.

Also: Nach NIUS-Logik trägt Reichelt selbst das “Pali-Tuch”, und da er auffällig zu der größten Täter-Gruppe im Bereich Antisemitismus – die mit Abstand meisten antisemitischen Straftaten wurden auch 2023 von Rechtsextremen begangen – wenig zu sagen hat, muss er wohl in NIUS Logik Israel-Hasser sein, habe ich das richtig verstanden? Und wie wir wissen, ist diese Geste mit dem erhobenen Zeigefinger ja auch laut Reichelt nur als islamistische Geste und “IS-Gruß” zu werten! In der Reichelt-Logik: Klarer Fall!

Oder vielleicht ist beides doch keine so saubere Argumentation und man sollte es dringend unterlassen, diesem Medium Aufmerksamkeit zu schenken.

Artikelbild: Screenshot twitter.com / canva.com

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#altes #aufgetaucht #hasst #israel #reichelt

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-10-31

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Ein Video, das seit Ende Oktober kursiert, sorgt online für hämische Kommentare: Zu sehen ist Annalena Baerbock, wie sie aus einem Flugzeug steigt – und scheinbar niemand die Außenministerin in Empfang nimmt. „Kein Bock auf Baerbock“, heißt es zu dem Video in mehreren pro-russischen Telegram-Kanälen, und weiter: „Die chinesische Regierung ignorierte Baerbocks Ankunft.“ Niemand habe sie empfangen wollen, nur Sicherheitskräfte seien da gewesen. 

Das Video verbreitet sich international auf X, Tiktok, Instagram, Youtube und Facebook mit der Behauptung, es sei in China entstanden. Auch mehrere russische Medien, wie die Zeitungen Komsomolskaya Pravda oder Gazeta, griffen das Video und die Behauptung auf. In manchen Beiträgen ist nicht von China, sondern von Indien die Rede. 

Doch beide Angaben sind falsch. Das Video ist von Januar 2024 und zeigt Baerbocks Ankunft in Malaysia. Laut Auswärtigem Amt parkte das Flugzeug an einem anderen Platz als zuvor vereinbart – dort stand auch die Empfangsdelegation für Baerbock.

Dieses Video soll zeigen, wie Baerbock in China am 28. Oktober 2024 ankommt und nicht empfangen worden sei. Doch die Aufnahme ist viele Monate alt und in Malaysia entstanden. (Quelle: Telegram: Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Video zeigt Ankunft Baerbocks in Malaysia im Januar 2024 – sie wurde dort empfangen 

Eine Bilder-Rückwärtssuche mit einem Standbild des Videos führt zu einem vom 12. Januar 2024. Das Titelbild zeigt Baerbock zwar aus einem anderen Winkel, ihr Kleid ist aber identisch, Auch der Mann hinter ihr ist derselbe. In dem ZDF-Bericht geht es um Baerbocks Reise durch Südostasien mit Besuchen in Singapur, auf den Philippinen und in Malaysia. Aus letzterem Land stammt auch die Aufnahme, die aktuell falsch verbreitet wird. Das belegt eine Suche in der Bilddatenbank der DPA

Oben ein Pressefoto von Baerbocks Ankunft in Kuala Lumpur, Malaysia, aus der Bilddatenbank der DPA, unten ein Ausschnitt aus dem Video in Sozialen Netzwerken: Baerbock trägt dasselbe Kleid, hinter ihr steht derselbe Sicherheitsbeamte (Quelle: Picture Alliance, Telegram; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

In einem Video auf X von einem Account des Auswärtigen Amtes vom 19. Januar 2024 ist ebenfalls Baerbocks Ankunft in Malaysia zu sehen. Hinter Baerbock stehen dieselben zwei Personen auf der Fluggasttreppe des Flugzeugs wie im Video in Sozialen Netzwerken.

Auf Anfrage heißt es aus dem Auswärtigen Amt, Baerbock sei von malaysischen Beamten und dem deutschen Botschafter in Malaysia in Empfang genommen worden: „Aufgrund einer Fehlkommunikation am Flughafen hatte das Flugzeug an einer anderen Parkposition geparkt als zuvor vereinbart, während sich das Empfangskomitee am vereinbarten Ort befand. Die Ministerin musste daher einige Schritte gehen, um das Empfangskomitee zu treffen.“ Fotos zeigen Baerbock am Flughafen, umgeben von mehreren Personen, darunter auch dem deutschen Botschafter. 

Fest steht: Das Video in Sozialen Netzwerken ist weder aktuell noch zeigt es Baerbock in Indien oder China.

Baerbock war als Außenministerin nur einmal in China und zwar im April 2023 

Baerbock besuchte als Außenministerin China bislang nur einmal und zwar vom 13. bis 15. April 2023. Das lässt sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes prüfen, auf der alle Reisen aufgeführt sind. Medienberichte und Fotos aus öffentlichen Datenbanken belegen, dass sie damals andere Kleidung trug und ebenfalls am Flughafen in Empfang genommen wurde. Ein weiterer Besuch ist laut Medien zwar geplant, bislang gibt es dafür aber noch keinen Termin. Baerbock hatte China in der Vergangenheit scharf kritisiert, etwa als sie im September 2023 Staatschef Xi Jinping als Diktator bezeichnete

In Indien war Baerbock bereits drei Mal, im Dezember 2022, im März 2023 und zuletzt im Oktober 2024 gemeinsam mit Bundeskanzler Scholz und mehreren Ministerinnen und Ministern bei den deutsch-indischen Regierungskonsultationen. Videos und Fotos belegen, dass sie bei allen drei Reisen (2022, 2023 und 2024) andere Kleidung trug als in dem Video in Sozialen Netzwerken. Bei ihrer Ankunft 2022 und 2023 gab es am Flugzeug einen Empfang. Zu den deutsch-indischen Regierungskonsultationen reiste sie laut Medienberichten und Angaben des Auswärtigen Amtes nicht mit einem Flugzeug der Flugbereitschaft, wie im Video in Sozialen Netzwerken, sondern mit einem Linienflugzeug.

Das Video in Sozialen Netzwerken war auch Thema bei der Bundespressekonferenz am 28. Oktober 2024. Auf die Frage, ob die viralen Videoschnipsel einen Bezug zur Reise nach Indien hätten, sagte Sebastian Fischer, Sprecher des Auswärtigen Amtes: „Ich kann Ihnen sagen, dass die Außenministerin per Linie nach Indien geflogen ist. Wenn es Schnipsel gibt, die darlegten, sie sei mit einem Flugzeug der Flugbereitschaft geflogen, dann ist das einfach falsch.“ 

Baerbock habe nach dem Flug den Linienausstieg gewählt und sei dort empfangen worden, „wie es sich von indischer Seite gehört“, so Fischer. Bei einem weiteren Flug am 26. Oktober mit Scholz in den indischen Bundesstaat Goa wurde sie am Flugzeug empfangen, wie Fotos belegen

Redigatur: Sophie Timmermann, Steffen Kutzner

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:

  • Foto von Annalena Baerbocks Ankunft in Malaysia am 12. Januar 2014, Picture Alliance: Link
  • Webseite Auswärtiges Amt, Reisen der Außenministerin: Link (archiviert)

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Author: Paulina Thom

https://www.bachhausen.de/kein-empfang-fuer-baerbock-in-china-altes-video-zeigt-ankunft-am-flughafen-in-malaysia/

#altes #ankunft #baerbock #china #empfang #video #zeigt

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-10-28

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Faktencheck

Altes Foto: E-Autos dürfen in Tiefgarage in Bernau bei Berlin parken

Auf Facebook kursiert ein Foto eines Schildes, wonach E-Autos und Hybridfahrzeuge in einem Parkhaus aus Brandschutzgründen verboten seien. Doch das Foto ist veraltet und das Verbot nie eingetroffen.

von Paulina Thom

28. Oktober 2024

Ein grüner Parkplatz mit einer Ladestation für Autos (Symbolbild: Unai Huizi / imageBROKER / Picture Alliance)
Behauptung

Ein Schild vor einer Einfahrt zeige, dass für Elektro- und Hybridfahrzeuge die Zufahrt aus Brandschutzgründen verboten sei.

Aufgestellt von: Facebook-Beitrag Datum:
13.10.2024

Quelle

Bewertung

Fehlender Kontext
Über diese Bewertung

Fehlender Kontext. Das Foto entstand vor einem Parkhaus in Bernau bei Berlin. Doch es ist alt und vor der Eröffnung des Parkhauses entstanden. E-Autos und Hybridfahrzeuge dürfen dort parken. Ursache für das Schild war eine zunächst ungeklärte Versicherbarkeit der beiden Fahrzeugtypen. Laut Auto-Versicherungen, Prüfstellen und Feuerwehrverbänden gibt es keine erhöhte Brandgefahr bei E-Autos.

Das Gerücht, dass E-Autos häufiger als Verbrenner brennen, hält sich seit Jahren hartnäckig. Als Beleg in Sozialen Netzwerken dienen oft Videos, die angeblich brennende E-Autos zeigen – mehrfach haben wir solche Behauptungen widerlegt. Nun verbreitet sich auf Facebook ein Foto, das auch auf dieses Narrativ Bezug nimmt. Auf einem Schild vor einem Parkhaus steht: Für E-Autos und Hybridfahrzeuge sei die Zufahrt aus Brandschutzgründen verboten. 

Das Foto wurde tausendfach geteilt. In den Kommentaren gibt es negative Kommentare über E-Autos, ein Nutzer bezeichnet sie als „rollende Bomben“. Es gibt aber auch skeptische Beiträge zu dem Verbotsschild: „Komisch, bei uns sind sogar Ladesäulen mit vergünstigten Tarifen in den Parkhäusern“, schreibt ein Nutzer. Und ein anderer: „Unsinn! Selbst Versicherer sehen das Parken von E-Autos völlig unkritisch!“

Unser Faktencheck zeigt: Das Foto ist echt, aber veraltet. Das Schild wurde noch vor der Eröffnung des Parkhauses abgenommen. E-Autos und Hybridwagen dürfen dort parken. 

Knapp 3.000 Mal wurde dieses Foto von einer Einfahrt eines Parkhauses auf Facebook geteilt. Es ist jedoch veraltet, E-Autos dürfen dort parken. (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Foto zeigt Parkhaus am Ladeburger Dreieck in Bernau bei Berlin 

In den Kommentaren schreibt ein Nutzer, dass das Foto aus der brandenburgischen Stadt Bernau bei Berlin stamme. Eine Stichwortsuche führt zu mehreren Medienberichten. Der früheste Bericht ist von der Märkischen Oderzeitung (MOZ) von Anfang Dezember 2023 mit dem Titel „Parkhaus in Bernau: Eröffnung vorerst abgesagt – Politiker empört über Verbot von E-Autos“. 

Das Titelbild zeigt die Einfahrt zum Parkhaus zwar aus einer anderen Perspektive, die Bauweise des Parkhauses ist aber identisch mit der auf dem Foto bei Facebook. Der Bericht ist hinter einer Bezahlschranke, in der Einleitung stehen aber schon der genaue Ort („Parkhaus am Ladeburger Dreieck“) und der Name des Bau-Unternehmens vom Parkhaus („Wobau“). 

Ein Abgleich mit einem öffentlich geteilten Foto auf Google Maps von März 2024 belegt, dass die Aufnahme bei Facebook die Einfahrt zum Parkhaus am Ladeburger Dreieck zeigt. Doch etwas fehlt auf dem Foto von März: das Verbotsschild für E-Autos und Hybridwagen.

Dieses Foto von März 2024 bei Google Maps zeigt das Parkhaus in Bernau. Es ist dieselbe Einfahrt wie auf dem Foto bei Facebook zu sehen, aber es fehlt das Verbotsschild für E-Autos. (Quelle: Google; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Verbot trat nie in Kraft: Im Parkhaus in Bernau sind E-Autos und Hybridwagen seit Eröffnung erlaubt

Das Unternehmen Wobau gehört zur Stadt Bernau bei Berlin. Auf Nachfrage bestätigt uns Nancy Kersten-Köhn, Leiterin der Pressestelle der Stadt, dass das Foto auf Facebook das Parkhaus am Ladeburger Dreieck zeigt. 

„Das Schild hing bis Anfang des Jahres 2024“, schreibt uns Kersten-Köhn. Es sei „aufgrund der ungeklärten Versicherbarkeit des Gebäudes beim Abstellen von Elektro- und Hybridfahrzeugen“ notwendig gewesen. Anfang des Jahres sei das jedoch geklärt und das Schild abgenommen worden. 

Bei der Eröffnung des Parkhauses  am 21. Februar, gab es also kein solches Verbot. „Das Parkhaus kann von E-Autos und Hybrid-Autos uneingeschränkt benutzt werden“, erklärte auch Bernaus Bürgermeister André Stahl bei der Eröffnung .

E-Autos brennen nicht häufiger als Verbrenner 

Der Fall in Bernau ist nicht der einzige seiner Art. Schon 2021 sorgte die Stadt Kulmbach in Bayern mit einer Regelung für Aufregung und Kritik: 2020 musste die einzige Tiefgarage der Stadt fünf Monate mit einem Schaden von 200.000 Euro saniert werden, weil dort ein Verbrenner abgebrannt war. Anschließend folgte aus Brandschutzgründen ein Verbot für E-Autos und Hybridfahrzeuge. Das Verbot galt allerdings nur einige Monate, bis die Feuerwehr fehlende Hilfsmittel wie Löschdecken besorgt hatte, wie Medien berichteten. Wie der TÜV Süd schreibt, sperrten 2021 auch die baden-württembergischen Städte Leonberg und Göppingen monatelang ihre Tiefgaragen für E-Autos. Auch dort waren laut TÜV Süd Brände von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren der Grund.

Der Gesamtverband der Versicherer reagierte damals auf die Parkverbote und schrieb auf der Webseite, er halte sie für „unberechtigt“. Die Schadensstatistiken würden nicht belegen, dass in Tiefgaragen parkende E-Autos ein größeres Sicherheitsrisiko darstellen als Benziner oder Diesel. „Wegen ihres brennbaren Treibstoffs besäßen Autos mit Verbrennungsmotor im Vergleich zu Stromern sogar eine höhere Brandlast“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Sicherheit in einer Tiefgarage hänge von der Qualität des Brandschutzes ab und nicht davon, welche Autos dort parken, so der Verband. Auch der Deutsche Feuerwehrverband gab damals in einer Pressemitteilung Entwarnung. 

Der ADAC und die Dekra Unfallforschung haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass E-Autos nicht häufiger brennen als andere Autos. Das belegt auch eine jährliche Auswertung des Versicherungsdienstleisters AutoinsuranceEZ aus den USA: Von 100.000 verkauften Wagen brannten 25 E-Autos. Bei Verbrennern brannten dagegen 1.530 Fahrzeuge, bei Hybrid-Fahrzeugen rund 3.475. 

Für einen früheren Faktencheck erklärte uns auch Rolf Erbe vom Pressedienst der Berliner Feuerwehr: „Ein brennendes Elektroauto zu löschen ist nicht schwieriger als einen Verbrenner zu löschen, es ist nur anders.“ Und das sei es auch nur dann, wenn die Batterie selbst brenne, was „sehr selten“ der Fall sei. Man lasse sie dann ausbrennen, sofern die Umgebung das zuließe oder man pumpe Wasser direkt in die Batterie. Dass E-Autos nicht heftiger brennen als Verbrenner, belegt eine Studie der Schweizerischen Eidgenössischen Material- und Prüfanstalt.

Redigatur: Viktor Marinov, Sophie Timmermann

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Author: Paulina Thom

https://www.bachhausen.de/altes-foto-e-autos-duerfen-in-tiefgarage-in-bernau-bei-berlin-parken/

#altes #autos #berlin #bernau #durfen #parken #tiefgarage

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