#offene

Fair IT yourself & Faire Mausfairit@fairmove.net
2025-12-22

📌Willkommen!

Wir setzen die Vision von Nager IT fort, lassen faire IT weiterleben & laden herzlich ein, die Mission mitzugestalten. 💚
Gemeinsam wollen wir #offene, #reparierbare, #faire und #nachhaltige Hardware entwickeln & weiterfĂŒhren.

Mehr erfÀhrst du auf fairityourself.de & hier auf Mastodon.

Unser Vorhaben wird unterstĂŒtzt von fairemaus.de & weiteren Partnern.

Wenn du aktiv werden möchtest, hilf uns die Botschaft zu verbreiten. ✹

#FolgtUns #FairIT #introduction

Hubu.dehubude
2025-11-02

⚡ Offene Kritik an Wadephul aus CDU wegen Syrien-Aussagen: Aus der CDU-FĂŒhrung wird deutliche Kritik an Außenminister Johann Wadephul (CDU) geĂ€ußert. Dieser hatte in Damaskus die RĂŒckkehr von S... hubu.de/?p=301504 |

:die_partei: ThiloThilo@die-partei.social
2025-10-22

Die Stadt #Mannheim verfolgt den Grundsatz, dass alle Daten als #offene Daten bereitgestellt đŸ«Ž werden, sofern keine rechtlichen oder sicherheitstechnischen Aspekte dagegensprechen smartmannheim.de/daten

Wo immer möglich, setzt die #SmartCity Mannheim auf #OpenSource - Software smartmannheim.de/newsartikel/d

#Reutlingen mauert đŸ§±đŸ™„

#OpenData #Transparenz #Neuland

Hubu.dehubude
2025-10-06

⚡ Offene Verfahren von Staatsanwaltschaften auf neuem Höchststand: Der Bestand an offenen Verfahren bei den Staatsanwaltschaften ist auf einem neuen Höchststand. Da die Zahl neuer Verfahren trotz eines... hubu.de/?p=298015 |

2025-09-18

was haben wir also fĂŒr #möglichkeiten? "#offene #infrastruktur ist eine #gemeinschaftsaufgabe!", kommunikation und transparenz sind wichtig, und es braucht rĂ€ume fĂŒr experimente und kleine bausteine. mit mehr oder weniger aufwand machbar z.b.: offene infrastruktur nutzen, teilnahme an konsortialer finanzierung, eigene infrastuktur betreiben, in gremien mitwirken, software entwickeln, finanzierung organisieren. #oat25

ABRHpositiv2ABRHpositiv2
2025-08-14

@zendis Komisch, auf den Wahnsinn trifft das nicht zu?

Es ist wichtig zu begreifen, dass mehr Technik mehr Probleme hervorruft und dann wieder mehr Technik fĂŒr die Lösung erforderlich ist.
FĂŒr mich nutzt die immer noch zu viele Lösungen der obwohl es gibt.

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-22

So viele offene Fragen: Knockout 51-Mitglied sagt vor Gericht aus

Belltower.News


Im April begann der aktuelle Prozess wegen Mitgliedschaft und UnterstĂŒtzung der Neonazi-Kampfsportgruppe „Knockout 51“ vor dem Oberlandesgericht ThĂŒringen in Jena.

(Quelle: Neonazi-Kampfsportgruppe „Knockout 51“ beginnt vor dem Oberlandesgericht ThĂŒringen in Jena. )

Seit April lĂ€uft in Jena der Prozess gegen Kevin N., Marvin W. und Patrick W., mutmaßliche Mitglieder bzw. UnterstĂŒtzer der Neonazi-Kampfsportgruppe Knockout 51. Ihnen wird vorgeworfen, spĂ€testens ab April 2021 auch die Tötung politischer Gegner*innen zum Ziel gehabt zu haben, weshalb sie der Bildung einer terroristischen Vereinigung angeklagt werden.

Es wird immer mit Spannung erwartet, wenn ein Angeklagter sich entscheidet, vor Gericht zu sprechen und sich den Fragen der Richter und der Anklage zu stellen. Die Aussage des Rechtsextremisten Kevin N. vor dem Oberlandesgericht Jena am 21. Juli fiel jedoch recht erwartbar aus. Deutlich interessanter war dagegen der Umgang der Richter und der anklagenden Generalbundesanwaltschaft (GBA) mit seinen Einlassungen.

„JugendsĂŒnden“ und „Selbstverteidigung“

Kevin N. ist nicht der erste Angeklagte, der in den Prozessen gegen Knockout 51 selbst spricht, aber der erste, der es so ausfĂŒhrlich tut. Vor allem eine, ihn entlastende Botschaft wollte er wohl vermitteln: Der 26-JĂ€hrige wiederholte mehrmals, dass frĂŒhere gewaltvolle Taten und Aussagen auf eine jugendliche Unreife zurĂŒckzufĂŒhren seien und er heute Gewalt ablehnen wĂŒrde. Gleichzeitig seien diese „JugendstrafsĂŒnden“ erst in Reaktion auf vermeintliche Angriffe durch „Linksextreme“ entstanden.

Hier weiterlesen: Darum geht es im Prozess gegen Knockout 51 

Angriffe dieser Art waren das zweite Thema, das sich durch die Aussage des Angeklagten zog. Der Zusammenzug mit Gleichgesinnten, die „Kiez-Streifen“, die Bewaffnung mit Messern, die Beschaffung von Waffen, besondere Kampfsporttrainings zum Umgang in GruppenkĂ€mpfen – all das hĂ€tte allein dem Selbstschutz gedient, so Kevin N.

Diese Kombination aus „JugendsĂŒnden“ und „Selbstverteidigung“ spiegelt auch die bisherige Argumentationslinie der Verteidiger wider. Die GBA wirft den Angeklagten hingegen vor, dass sie das Notwehrrecht bewusst ausreizen wollten, um tödliche Gewalt straffrei ausĂŒben zu können.

Inspiration Martin Sellner

BezĂŒglich seiner politischen Einstellung bezeichnete Kevin N. sich als Rechten, der sein Volk bewahren wolle und gegen illegale Migration sei. Den Begriff des Nazis bzw. National-Sozialisten lehne er ab. Aus aktionistischer Perspektive befĂŒrworte er einen „gewaltfreien Widerstand“, den er als „greenpeace-artig“ beschreibt. Dazu hĂ€tte ihn vor allem die rechtsextreme IdentitĂ€re Bewegung (IB) und insbesondere deren fĂŒhrender Kopf Martin Sellner inspiriert, sagt Kevin N. Im Gegensatz zu Greenpeace setzte sich die IB allerdings nicht in Boote, um gegen Gasbohrungen oder Meeresverschmutzung zu protestieren, sondern um FlĂŒchtlingsboote im Mittelmeer zu blockieren.

Nach seinem Umzug nach Erfurt 2020 hĂ€tte Kevin N. sich in der IB-nahen Gruppe Kontrakultur Erfurt organisiert und seitdem immer weniger von Knockout 51 mitbekommen. Die Eisenacher Gruppe beschrieb er als reine Sportgruppe, in der politische wie auch „apolitische“ Menschen trainiert hĂ€tten. Fragen zu internen Strukturen, die auf einzelne Anklagepunkte abzielten, beantwortete er meist ausweichend, wĂŒsste vieles nicht oder wĂŒrde sich nicht mehr erinnern.

Offene Fragen

Viel mehr erfĂ€hrt die Öffentlichkeit an diesem 15. Verhandlungstag nicht ĂŒber die politische Ideologie und die damit verbundenen Ziele des Angeklagten. Das liegt auch daran, dass er schlicht nicht weiter dazu befragt wurde.

So wĂ€re es interessant gewesen, zu hören, welche ĂŒbergeordneten politischen Ziele Kevin N. mit seiner Organisierung verfolgt und was oder wem er beim „gewaltfreien Widerstand“ widerstehen will. Was bedeutet es fĂŒr ihn konkret, wenn er sagt, er wolle seine „Volksgruppe schĂŒtzen und bewahren“?

Ebensowenig wurde der Angeklagte von Richtern oder GBA nach FundstĂŒcken aus den Hausdurchsuchungen gefragt und in welchem Zusammenhang diese mit seiner Ablehnung von Gewalt stĂŒnden: Bei Kevin N. wurden unter anderem eine Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“, Plakate mit der Aufschrift Plakate „Nazi Kiez! Wir dulden keine Zecken, Demokraten und Drogendealer“ und ein T-Shirt mit der antisemitischen Aufschrift „Juden-JĂ€germeister“ im Stile des Logos der Schnapsmarke gefunden.

Gewaltfrei in der Fremdenlegion

Generell schwankte die Befragung durch die Richter zwischen entspanntem Plauderton und Desinteresse. Kritisch nachgehakt wurde selten, stellenweise wurde gelacht. Auf Unklarheiten oder WidersprĂŒchlichkeiten in der Aussage von Kevin N. wurde kaum reagiert. So liegen Aufnahmen vor, in denen sich andere Mitglieder von Knockout 51 darĂŒber beschweren, dass einige der Trainierenden nicht politisch genug eingestellt wĂ€ren und man politischen Nachwuchs stĂ€rker aufbauen wolle. Nahegelegen hĂ€tte allein die Frage, warum Kevin N. dies anders dargestellt hatte.

Ebenfalls interessant wĂ€re die Frage gewesen, wie andere Mitglieder von Knockout 51 auf seine Entwicklung hin zum „gewaltfreien Widerstand“ reagiert haben. Gab es dazu Auseinandersetzungen? Warum wurde auch nicht nachgefragt, als Kevin N. erzĂ€hlte, er hĂ€tte mit dem im ersten Prozess angeklagten Leon R. darĂŒber sinniert, wie es wĂ€re, in der Fremdenlegion in der Ukraine zu kĂ€mpfen – und wie das mit seiner Ablehnung von Gewalt zusammenpasse?

Gegen Ende der Anhörung sagt Kevin N. in Bezug auf die Teilnahme an Konzerten der rechten Szene im Flieder Volkshaus, der Parteizentrale der „Heimat“ (ehemals NPD) in Eisenach: „Wenn es ein Linker gut angestellt hĂ€tte, hĂ€tte er auch dahin gehen können.“ Aus Sicht der Richter sollte sich die Frage aufdrĂ€ngen: Was meint er mit „gut angestellt“? Und was wĂ€re passiert, wenn die Konzertbesucher*innen ihn als Linken identifiziert hĂ€tten? Doch es kommt keine Nachfrage.

Gelegenheiten zur AufklÀrung wurden verpasst

Bei diesen Fragen wĂ€re es weniger darum gegangen, was genau Kevin N. geantwortet hĂ€tte. Sicher hĂ€tte er sich nicht selbst belastet oder detailliertere Einblicke in die internen Strukturen von Knockout 51 gewĂ€hrt. Doch entsprechende Nachfragen hĂ€tten gegenĂŒber den Verfahrensbeteiligten und der Öffentlichkeit ZusammenhĂ€nge herstellen und WidersprĂŒche aufzeigen können.

Anders war zumindest die Stimmung in der Befragung durch die Vertreter der GBA. Diese stellten sehr viel direktere Fragen, wirkten genervt von ausweichenden Antworten und ließen sich an keiner Stelle zu einem Lachen hinreißen. Sie konfrontierten den Angeklagten zudem mit Aussagen zum Beispiel aus einer Chatgruppe namens „Shitposting”, in der sich auch andere Knockout 51-Mitglieder befanden: Diese beinhalteten Gewaltfantasien und Hinweise auf eine mögliche Ausreizung des Notwehrparagrafen. Kevin N. sagt, wie so oft an diesem Tag, dass dies nur „Gequatsche“ gewesen sei und sowas ja „nie passiert“ wĂ€re. Die Vertreter der GBA reagierten sichtlich entrĂŒstet und entgegneten, dass nicht „alles nur Spaß“ gewesen sein könne, wenn „entsprechende GegenstĂ€nde“ bei den Angeklagten gefunden wurden, mit denen genau solche Taten verĂŒbt werden könnten.

Es bleibt abzuwarten, ob Richter und GBA, ausgehend von den heutigen Aussagen des Angeklagten, im weiteren Verlauf der Verhandlung die Möglichkeit nutzen, an der ein oder anderen Stelle stĂ€rker nachzuhaken. Kevin N. hat ausgesagt, dass er Nachfragen im Zuge der Beweisaufnahme beantworten wĂŒrde. Die anderen beiden Angeklagten hatten bislang nicht die Intention bekundet, vor Gericht aussagen zu wollen. Verhandlungstermine sind noch bis Dezember anberaumt.

Eine ausfĂŒhrliche Prozessdokumentation der einzelnen Verhandlungstage ist auf prozessdoku-thueringen.de nachzulesen.

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