#SystemTheorie … Wenn #Systeme sowohl bei Unterregulation (Chaos) als auch bei Überregulation (starrer Ordnung) kollabieren, ist das kein Widerspruch, sondern ein Hinweis auf verlorene Adaptivität. Entscheidend ist nicht Ordnung vs. Chaos, sondern die Fähigkeit zur Anpassung zwischen beiden.🖖









![Die Satzstruktur des Systembegriffs ist vielleicht am besten mit Hilfe der aus der indischen Logik gewonnenen Figur des Tetralemmas zu veranschaulichen [237: 77 ff.; 236], die den hegelschen Dreischritt in einen ›systemischen‹ Fünfschritt zu erweitern erlaubt und ihn dabei im Anschluß an die Biologie [214] und die Kybernetik [76] um das Moment einer zunächst transzendentalen, dann totalitären Einheit korrigiert. Deswegen ist die fünfte Position, die das Tetralemma ›negiert‹, das heißt in sich selbst wiedereinführt, keine Sum-](https://files.mastodon.social/cache/media_attachments/files/115/054/528/318/353/258/small/b9c363bed46af5ed.png)

![metrisierung, ein MacGuffin à la Alfred Hitchcock, der allzu symmetrischen Situation zu initiieren, so daß die Kommunikation dann sowohl durch die Beharrung auf der Asymmetrie wie auch durch den Versuch, sie zu unterlaufen, zu resymmetrisieren oder durch eine neue Asymmetrie zu ersetzen, fortgesetzt werden kann. Sobald diese sozialen Systeme konstituiert sind, dient ihre Kommunikation der Aufrechterhaltung der Redundanz ihrer Strukturen [113: 524 f.; 160]. Wir werden Gelegenheit haben, darauf zurückzukommen, daß die mathematische Kommunikationstheorie Claude E. Shannons [218] die Pointe dieser Auffassung nicht nur teilt, sondern analysierbar macht.](https://files.mastodon.social/cache/media_attachments/files/115/054/528/391/342/780/small/0d511f3c857c8c25.png)
