#eigene

φօӀìէìҟచąէçհ🇩🇪🇪🇺PolitikWatch
2025-09-21

Jaaa, die kennen wir von den ❗🤦‍♂️🧠💩
Unter Rechten gilt nur, wenn es ihre ist und alle zustimmen❗🤬 Und wer nicht zustimmt ist links-grün-versifft & Woke, Obwohl sie die Bedeutung von Woke nicht mal kennen🤦‍♂️

2025-08-11

Neu im Forum:

ws_slider - eigene Felder

t3forum.net/d/969-ws-slider-ei

#t3academyforum #typo3-ws-slider #eigene-felder

φօӀìէìҟచąէçհ🇩🇪🇪🇺PolitikWatch
2025-05-25

17 Millionen 🤬
Solange solche Zustände zum Alltag in Deutschland gehören - hat Cent oder " " etwas im verloren. Die lassen die im , lassen das Volk in der , sich aber gleichzeitig ohne Maß selbst und nutzen jede sich bietende Gelegenheit, den Deutschen und .
SIE sind diejenigen, die sich den ganzen Tag in Grund und Boden sollten❗

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-16

Kennen Sie Ihre eigene Mobilrufnummer?

Report-K

Köln braucht Report-K. Jetzt braucht Report-K Euch, die Kölner:innen.
Werde K-bonnent:in und leiste Deinen Beitrag zur Existenzsicherung von report-K und Medienvielfalt in Köln.

Du bist bereits K-bonnent:in? 

 

Passwort vergessen

Hast Du noch kein K-bo? Schließe ein K-bo für nur 4,85 /Monat ab.

Deine Vorteile:

• Zugriff auf über 115.000 Artikel

• Du unterstützt unabhängigen Journalismus in Köln!

• Nur 4,85 Euro im Monat

Jetzt registrieren

Zur Quelle wechseln

#eigene #kennen #mobilrufnummer

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-12-06

Der Postillon: Gleichberechtigung – Männer fordern eigene Geschlechtsendung

Wie lässt sich die deutsche Sprache fairer gestalten? Immer mehr Männerrechtsaktivisten fordern eine eigene Substantiv-Endung für Männer. Neben Berufsbezeichnungen wie “Bäcker”, “Frisör” und “Professor”, die oft für beide Geschlechter verwendet werden, wollen sie “Bäckerer”, “Frisörer” und “Professorer” als rein männliche Formen etablieren.

Direktlink

#eigene #fordern #geschlechtsendung #gleichberechtigung #manner #postillon

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-12-03

AfD-Parteitag hat eigene Verfassungsfeindlichkeit beschlossen

Gegen das, was die AfD Bayern da auf ihrem AfD-Parteitag beschlossen hat, sind vier Millionen Deutsche Anfang 2024 aus Protest auf die Straße gegangen: Die Vertreibung auch deutscher Staatsbürger aus Deutschland. Die AfD nennt es “obligatorische Rückführungsprogramme”. Während die Hochstufung der Gesamt-AfD als “gesichert rechtsextrem” verschoben wird, damit sie nicht der Partei schadet und die Widerstände in Berlin, überhaupt auch nur eine Prüfung eines AfD-Verbots endlich mal anzugehen, zu groß sind, können sich die Rechtsextremen ohne Konsequenzen immer weiter radikalisieren in ihrer Verfassungsfeindlichkeit.

AfD-Parteitag: Ein gefährlicher Beschluss

Die politische Landschaft Deutschlands steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Die Stimmen nach einem Verbot der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) werden immer lauter – denn die Partei wird immer radikaler. Vor kurzem hat sie einen weiteren Schritt in die Verfassungsfeindlichkeit getan. Die AfD Bayern hat auf ihrem AfD Parteitag in Greding, Bayern, eine Resolution zur sogenannten “Remigration” – der Euphemismus für Vertreibungen – verabschiedet, die nicht nur Asylbewerber und Nichtdeutsche betrifft, sondern auch deutsche Staatsbürger. Was vor einem Jahr in Potsdam besprochen wurde – und wohl auch mit aufwändiger Litigation PR vertuscht werden soll – wird auch in Teilen der Partei offizieller Plan. Der Geheimplan, den Correctiv aufdeckte, ist längst nicht mehr geheim.

AfD-Anwalt gibt versehentlich zu: Correctiv-Bericht wurde nie widerlegt

In der Resolution fordert die bayerische AfD unter anderem, dass „Personengruppen mit schwach ausgeprägter Integrationsfähigkeit und -willigkeit mittels obligatorischer Rückkehrprogramme in ihre Heimat rückgeführt“ werden sollen. Besonders brisant ist die Forderung, die deutsche Staatsbürgerschaft “grundgesetzkonform” einfacher entziehen zu können. Diese Formulierungen lehnen sich stark an das Konzept der “Remigration” an, wie es vom österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner propagiert wird. Und es ist auch kein Zufall.

“Ghettogesetze”

Das Verwaltungsgericht München hat in einem Urteil festgestellt, dass sich Vertreter der bayerischen AfD die Lehren von Martin Sellner zu eigen gemacht haben. Das Gericht hat auch klar definiert, dass „Remigration“ nach Sellner Abschiebungen von deutschen Staatsbürgern einschließt.

Dies bedeutet, dass die von Sellner und offenbar ja auch der AfD geplanten Maßnahmen nicht nur auf Ausländer beschränkt sind, sondern auch die Ausweisung von deutschen Staatsbürgern durch gesetzliche Änderungen und den Entzug der Staatsbürgerschaft umfassen. Sellner spricht sogar von geplanten „Ghettogesetzen“. Sellner ist nicht die AfD, aber dass sich die AfD seine Pläne zu eigen machen scheint, zeigt, dass die Partei zu Recht vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

Dass es auch die ganze Zeit um deutsche Staatsbürger ging, war ja nie ein Geheimnis. Die geplanten „Ghettogesetze“ waren kein Geheimnis. Sellner hat das alles wortwörtlich in seinem Buch aufgeschrieben. Und man will uns erzählen, das sei alles Erfindung von Correctiv gewesen?

Aus Sellners Buch

Sellners Konzept – jetzt so ähnlich auch offiziell von der AfD Bayern auf dem AfD Parteitag beschlossen – sieht nicht nur die Abschiebung von Ausländern vor, sondern auch die Ausbürgerung und Vertreibung von deutschen Staatsbürgern, die als nicht ausreichend “integriert” gelten. Die Kriterien für diese “Integrationsfähigkeit” sind dabei vage und öffnen Tür und Tor für willkürliche Entscheidungen aufgrund von Sprache, Religion oder sogar Wahlverhalten. Sprich: Wenn die AfD das so umsetzen würde, entscheidet sie alleine, wen sie aus dem Land vertreiben darf. Und niemand ist sicher. Das Ende des Grundgesetzes und unserer Freiheiten.

“Bist du deutsch genug für die AfD”?

„Hey, bist du ausreichend deutsch? Ich meine, ist deine Integrationsfähigkeit zwar vorhanden, aber ist sie auch stark genug ausgeprägt? Und hast du einen entsprechenden Integrationswillen? Wenn das nämlich nicht der Fall ist, dann gehörst du vielleicht zu der Personengruppe – und zwar ganz gleich, ob du Ausländer oder Staatsbürger bist –, die an einem obligatorischen Remigrationsprogramm teilnehmen müssen”, sagte es Anwalt Chan-jo Jun in seinem Video, dessen Titel wir für diesen Artikel übernommen haben.

Jun argumentiert, dass der AfD Parteitag ja schließlich Namen und Ideen von Sellner übernommen hat, und sich führende Mitglieder AfD Bayern nachweislich auf ihn beziehen, kann man davon ausgehen, dass sie sich auch an dessen Ideen wie “Ghettogesetzen” orientieren wollen. Deutliche Distanzierungen gab es jedenfalls nicht. Er erwähnt auch, dass jene “Remigration” der AfD und Sellners deutsche Staatsbürger umfasst.

“Ja, wir wissen, Staatsbürger kann man nicht so ohne Weiteres abschieben, denn Staatsbürgern muss man vorher die Staatsbürgerschaft abnehmen. Das geht auch nicht so einfach, denn im Grundgesetz ist geregelt, dass ein deutscher Staatsbürger seine Staatsbürgerschaft nicht verlieren darf, wenn er dadurch staatenlos wird. Da sagt jetzt die AfD in ihrem Beschluss, dass es leichtere Möglichkeiten geben muss, um grundgesetzkonform die Staatsbürgerschaft zu entziehen.

Ja, wie soll das funktionieren, wenn das Grundgesetz ausdrücklich sagt, die Staatsbürgerschaft kann nicht entzogen werden, wenn danach jemand staatenlos wird? Das ist also die Voraussetzung. Na gut, wenn die sich so gegenüberstehen, dann muss halt vielleicht das Grundgesetz geändert werden.”

Die AfD habe ein anderes Verständnis von Menschenwürde und würde im Zweifel die Verfassung und die Institutionen, die wir bisher haben, derart austauschen, dass ihr Verständnis sich durchsetze.

“In dem Moment, wo ich sage, ich möchte die Zusammensetzung des Volkes ändern, und zwar nach ethnischen Gesichtspunkten, werte ich andere Teile des Volkes ab. In dem Moment verstoße ich gegen das Diskriminierungsverbot und eben wieder mal gegen die Menschenwürde aus Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz.”

Die Hochstufung durch den Verfassungsschutz ist überfällig

Obwohl der Verfassungsschutz bereits Teile der AfD als gesichert rechtsextrem einstuft, wurde eine umfassende Hochstufung der gesamten Partei als gesichert rechtsextrem bislang verschoben. Um der AfD so kurz vor der vorgezogenen Wahl dadurch nicht zu schaden. Das hat viel Kritik hervorgerufen: Unabhängig davon, ob es der AfD schaden würde – und das ist nicht ausgemacht – ist es doch die Pflicht des Verfassungsschutzes, eine neutrale und faktenbasierte Bewertung zur Verfassungsfeindlichkeit einer Partei als Warnung zu veröffentlichen. Und nicht unter Verschluss zu halten, um die mutmaßlich gesicherten Verfassungsfeinde zu schützen. Der Verfassungsschutz wird jetzt von Correctiv verklagt, das Gutachten offenzulegen.

AfD-Gutachten zurückgehalten: Der Verfassungsschutz schützt die AfD

Mehrere Staatsrechtler sind der Meinung, dass ein Verbotsverfahren alleine mit den bereits bekannten Plänen und Aussagen erfolgreich sein könnte. Die Juristen argumentieren hingegen in ihrem Gutachten, das hier auf Verfassungsblog veröffentlicht ist, dass die AfD sich fortlaufend radikalisiert habe. Sie vertrete mittlerweile offen verfassungsfeindliche Positionen. Sie betonen, dass die Partei ein völkisch-nationalistisches Programm verfolge und einen homogenen Volksbegriff propagiert. Der im Widerspruch zur Menschenwürde und den demokratischen Grundprinzipien des Grundgesetzes steht. Dieser Kurs werde von der gesamten Partei getragen, ohne dass sich der Bundesvorstand davon distanziere.

115 AfD-Zitate, die zum AfD-Verbot führen können

Die AfD kann nicht mehr “inhaltlich gestellt” werden

Die Partei greift nicht nur mit den Forderungen führender Politiker, sondern inzwischen auch offiziell mit ihren Beschlüssen und Forderungen direkt die freiheitlich-demokratische Grundordnung an. Sie propagiert Maßnahmen, die gegen das Diskriminierungsverbot und die Menschenwürde verstoßen. Es ist klar, dass die AfD sich immer weiter von den Prinzipien entfernt, die unsere Verfassung sichern soll. Eine inhaltliche Auseinandersetzung scheint kaum noch möglich, da die Partei selbst fundamentale demokratische Werte infrage stellt. Solange es ihr genehm ist, leugnet sie alles und lügt wie gedruckt.

Wir dürfen nicht aus Naivität so tun, als würde man das nicht sehen. Als würden führende Parteimitglieder und ganze Landesverbände nicht für die ganze Partei stehen können – insbesondere, wenn sich niemand mehr distanziert. Die Partei verwendet bewusst mehrdeutige Aussagen, um radikale Botschaften zu vermitteln, die sie bei Kritik jedoch abstreiten kann. Dies erschwert es, ihre wahren Absichten zu erkennen, doch in der Gesamtschau wird ihre verfassungsfeindliche Ausrichtung klar. Gerade erst legte die AfD Sachsen-Anhalt einen Kranz mit dem NS-Spruch “Für Führer, Volk und Vaterland – Warum?” am Volkstrauertag nieder. Wie viele tausende Vorfälle braucht man noch?

Außerdem erklären die Rechtsexperten in ihrem Gutachten bei den vielen verfassungsfeindlichen Zitaten Zurechenbarkeit dieser Aussagen zur gesamten Partei. Die Juristen betonen, dass diese verfassungsfeindlichen Positionen nicht nur von Einzelpersonen vertreten werden, sondern von der Breite der Partei getragen und vom Bundesvorstand geduldet werden. Durch diese Einteilung zeigen die Juristen, dass die AfD nicht nur in Einzelfällen, sondern systematisch gegen die Grundwerte der Verfassung verstößt, was die Voraussetzungen für ein AfD-Verbot erfüllt.

Die Politik muss jetzt handeln

Die AfD hat nicht nur mit ihrem jüngsten Beschluss auf dem AfD-Parteitag in Bayern ihre eigene Verfassungsfeindlichkeit bestätigt. Man braucht keinen Verfassungsschutz, um selbst zu sehen, dass diese Partei vollends rechtsextrem ist. Aber umso fahrlässiger ist es, dass der Verfassungsschutz diese Hochstufung zurückhält. Die Partei verfolgt offen eine Politik, die auf Ausgrenzung, Diskriminierung und die Abschaffung grundlegender demokratischer Rechte abzielt. Auf Vertreibungen auch deutscher Staatsbürger. Wir können Reden schwingen und von “wehrhafter Demokratie” sprechen. Aber die Demokratie verteidigt sich nicht von alleine. Das müssen wir auch tun. Wann fangen wir endlich damit an?

Artikelbild: Daniel Löb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zur Quelle wechseln

#beschlossen #eigene #parteitag #verfassungsfeindlichkeit

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-08-21

FeriencampKinder gründen eigene Stadt in Chorweiler

Von

Inge Swolek

21.08.2024, 07:00 Uhr

Lesezeit 4 Minuten

Luisa, 13, ist beim Camp des Vereins Kindernöte e.V. zur Bürgermeisterin der Kinderstadt gewählt worden.

Copyright: Inge Swolek

110 Jungen und Mädchen nahmen am Feriencamp des Vereins „Kindernöte“ teil – in ihrer selbst verwalteten Stadt „Kidisidi“.

Bankdirektor, Bürgermeisterin, Radioreporter oder Chemielaborantin – das sind nur einige der Rollen, in die rund 110 Kinder aus Chorweiler, allesamt zwischen sechs und 14 Jahren alt, beim Projekt „Kinderstadt“ schlüpfen konnten.

Das Feriencamp wird vom Verein „Kindernöte“ organisiert und ist seit Jahren das Highlight für viele Jungen und Mädchen aus dem Stadtbezirk. Es bietet ihnen nicht nur Spaß, warme Mahlzeiten und Zusammenhalt, es lässt sie auch in fremde Welten eintauchen. Die Kinder wählen eine Bürgermeisterin, arbeiten in unterschiedlichen Gewerken – etwa in einer Bank, dem Arbeitsamt, einem Kiosk oder einer Radioshow – verdienen dort Geld und können es wieder ausgeben. Sie produzieren, sind kreativ tätig und üben Dienstleistungen aus, eben wie in einer „richtigen“ Stadt.

Partizipation und Teilhabe in Köln-Chorweiler

Für das Feriencamp haben die Organisatorinnen und Organisatoren das Gelände des Jugendzentrums „Northside“ in die Kinderstadt „Kidisidi“ verwandelt. Auf dem großzügigen Areal befinden sich auch eine Gärtnerei, ein Chemielabor, ein Schmuckatelier, eine Kunstgalerie, ein Café mit Cocktailbar, ein Sportverein und eine Theaterbühne. „Wir haben alle Bereiche, die für das Funktionieren einer Stadt wichtig sind, aufgebaut. In unserem Feriencamp geht es um Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung“, sagt Ingrid Hack, Geschäftsführerin des Vereins „Kindernöte“.

Das Reporterteam Luis, Julia, Lara, Aiza und Betreuerin Nele Thielmann.

Copyright: Inge Swolek

Das Projekt „Kinderstadt“ ist seit Jahren erprobt und beliebt. Die Mädchen und Jungen gehen in ihren neuen Rollen vollkommen auf und fühlen sich ernstgenommen. „Ich konnte mich gegen sieben andere Bewerber durchsetzen, das macht mich sehr stolz. Aber ich merke, dass es auch sehr anstrengend ist. Ich muss als Chefin von Kidisidi für alle ansprechbar sein, muss alles überprüfen, zum Beispiel ob das Geld korrekt eingezahlt und verbucht wird, und ich muss Streit schlichten“, sagt Luisa. Die 13-jährige wurde von den jungen Teilnehmenden zur Bürgermeisterin gewählt.

Kinder lernen auch, mit Geld umzugehen

Am Bankschalter herrscht viel Betrieb, denn die Bewohnerinnen und Bewohner bekommen für ihre Arbeit 20 Taler pro Vormittags- und Nachmittagsschicht, also bis zu 40 Taler pro Tag. Das Geld können sie auf das eigene Konto einzahlen, sparen oder ausgeben. Zum Beispiel am Kiosk, wo Perlenarmbänder, Bilder oder Insektenhotels verkauft werden. Die Waren haben die Jungen und Mädchen zuvor in den verschiedenen Werkstätten auf dem Gelände selbst hergestellt.

Wir haben alle Bereiche, die für das Funktionieren einer Stadt wichtig sind, aufgebaut. In unserem Feriencamp geht es um Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung

Ingrid Hack, Geschäftsführerin des Vereins „Kindernöte“

„Es ist spannend, zu beobachten, wie unterschiedlich die Kinder mit dem Geld umgehen. Die einen sparen, andere geben alles aus oder verhandeln einen Rabatt am Kiosk. Der pädagogische Anspruch, zu lernen, mit Geld umzugehen, scheint zu fruchten. Allerdings ist es hier keine Pflicht, zu arbeiten, man könnte auch den ganzen Tag chillen, dann gibt es eben kein Geld“, sagt Marcel Weiß. Der Gruppenleiter bei Kindernöte e.V. ist gemeinsam mit der pädagogischen Leiterin des Vereins, Anna Knauer, Ansprechpartner für die 20 Betreuerinnen und Betreuer vor Ort und für die gesamte Koordination des Ferienprojekts.

Angelina und Anaelle in der Malwerkstatt.

Copyright: Inge Swolek

Damit das einwöchige Feriencamp reibungslos über die Bühne geht, bedarf es einer guten Logistik. Und Geld. Es kostet den Verein 15000 Euro – für Honorar, Material, Verpflegung und KVB–Tickets, denn die Kinder kommen aus dem gesamten Stadtbezirk, reisen also aus Merkenich, Roggendorf, Fühlingen, Seeberg, Weiler oder Volkhoven an. Deshalb ist der Verein auf Spenden angewiesen – unter anderem von der „Allianz für die Jugend e.V. Nordwest“, der Stadt Köln, dem „Paritätischen Köln“, der „Spanierrunde“ um Oliver Dillenburger und dessen Vater Claus Dillenburger. „Ich bedanke mich bei allen Förderern und Spendern. Mit dem Geld ermöglichen wir jungen Menschen aktives Mitwirken und Partizipieren, das Kennenlernen und Erleben von Wirtschaft und Konsum, Spiel, Spaß, Tanz und Theater – und die Chance, in den Sommerferien etwas Besonderes zu erleben“, sagt Hack.

Betreuungsnöte in den Ferien

Immerhin gilt es für Eltern schulpflichtiger Kinder sechs Wochen Sommerferien zu „überbrücken“ – insgesamt 75 Ferientage haben Schulkinder in NRW, das ist mehr als doppelt so viel wie der jährliche Urlaubsanspruch ihrer Eltern – was Millionen von Müttern und Vätern vor immense Herausforderungen stellt. Hinzukommt, dass nicht alle Eltern Geld für Urlaubsreisen haben.

Deshalb fordern Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe von der Bildungspolitik, für mehr gute pädagogisch strukturierte Betreuungsmöglichkeiten – wie die Kinderstadt – vor allem auch in den Ferien zu sorgen.

Kindernöte erreicht bis zu 300 Chorweiler-Kinder pro Woche

Das Feriencamp ist die Kür der Vereinsarbeit, ansonsten kümmert sich „Kindernöte“ das ganze Jahr über um Kinder aus Chorweiler und wird dabei seit vielen Jahren regelmäßig auch von „wir helfen“ gefördert. „Hingehen statt Kommenlassen“ laut die Devise des Vereins, aufsuchende Arbeit heißt das in der Fachwelt und bedeutet, dass die Mitarbeitenden dorthin gehen, wo die Kinder und Jugendlichen wohnen, wo sie auf der Straße spielen, die Kita oder Schule besuchen.

Der Verein erreicht mit seinen niederschwelligen Angeboten bis zu 300 Kinder pro Woche – angefangen bei den Kleinsten in der Babygruppe und dem Eltern-Café bis zu den Ältesten im Projekt „Straßenkinder“. Einige der jungen Besucherinnen und Besucher verbringen bis zum Alter von 14 Jahren beinahe ihre gesamte Freizeit in den einzelnen Gruppen – womit „Kindernöte“ ein zweites Zuhause für sie ist.

https://www.bachhausen.de/feriencamp-kinder-gruenden-eigene-stadt-in-chorweiler/

#chorweiler #eigene #feriencamp #grunden #kinder #stadt

φօӀìէìҟచąէçհ🇩🇪🇪🇺PolitikWatch
2024-07-20

Der schreckt, vor & , nichtmal davor zurück 🤬🧠💩

Nach Angaben des indigenen Volks der Yine hatten sich bereits früher über die in ihrem Territorium beschwert.

spiegel.de/wissenschaft/mensch

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-06-26

Seit Jahren sind die Pläne bekannt, dass am Standort des heutigen Heizkraftwerks Köln-Merkenich eine Klärschlammverbrennungsanlage entstehen soll. Mit dem Beginn des Genehmigungsverfahrens innerhalb dieses Jahres wird es nun allmählich konkret.

Im Rahmen des Verfahrens steht zunächst die Umweltverträglichkeitsprüfung an: Bei dieser sollen mögliche Auswirkungen der Anlage auf die Umwelt ermittelt und bewertet werden, bevor eine endgültige Entscheidung über die Zulassung des Vorhabens gefällt wird. Verantwortlich für die Durchführung der Prüfung ist die Bezirksregierung Köln.

Klärschlammverbrennung in Merkenich: Vorbereitung für Umweltverträglichkeitsprüfung laufen

Die Klar GmbH, die von den Stadtwerken der an der Anlage beteiligten Kommunen gegründete Betreibergesellschaft, hatte bereits im vergangenen Jahr das sogenannte „Scoping“-Verfahren durchgeführt, das als Vorbereitung auf die Umweltverträglichkeitsprüfung dient.

Alles zum Thema Demonstration Köln

Dabei werden zunächst Methoden und Umfang der zum Einsatz kommenden Untersuchungen ausgelotet, zu denen verschiedene Behörden Stellung nehmen können – sowie in diesem Fall auch der Bürgerverein Merkenich. Vor allem Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Tier- und Pflanzenwelt und deren Vielfalt sollen geprüft werden sowie auf unbelebte Faktoren wie Wasser, Boden, Luft und Klima.

Wie lang sich das Verfahren hinziehen wird, ist nicht sicher, noch hat die Prüfung nicht begonnen – der Start erfolgt erst mit dem Antrag auf Genehmigung, den die Klar GmbH noch nicht eingereicht hat.

Bürgerinitiative Köln-Nord plant weiteren Protest

Währenddessen plant jedoch auch die Bürgerinitiative Köln-Nord ihre nächsten Schritte, in der sich vor allem Anwohner aus den umliegenden Stadtteilen zusammengefunden haben. Sie wenden sich gegen die Klärschlammverbrennung in ihrer Nähe, die sie als zusätzliche Zumutung in einem durch zahlreiche Industrie- und Logistikbetriebe ohnehin schon belasteten Umfeld empfinden.

Vor gut zwei Jahren war es den Mitgliedern gelungen, eine Demonstration über die Neusser Straße in Nippes mit mehreren hundert Teilnehmenden zu organisieren, um Aufmerksamkeit auf ihr Anliegen zu lenken.

Seitdem schien es ruhig um die Initiative geworden zu sein – doch Helga Wagner, eine der federführenden Mitwirkenden, tritt dem Eindruck entgegen, dass der Elan der Merkenicher eingeschlafen sei. „Wir haben etwa der zuständigen Bezirksregierung Köln auf die Füße getreten und kundgetan, dass wir uns nicht damit abfinden, dass wir involviert werden wollen“, berichtete sie bei einer Versammlung der Initiative. „Der Erfolg war, dass man uns am Scoping-Verfahren beteiligt hat, dazu werden Bürger normalerweise nie eingeladen.“

Belastung der Luft soll gemessen werden

In dessen Rahmen habe die Initiative auch in Erfahrung bringen können, dass man sich bei der Prüfung der Auswirkungen auf die Umgebungsluft vor allem auf Prognosen stützen will, so Wagner. „Dabei machen wir nicht mit“, kündigte sie an. „Um die zukünftige Belastung einschätzen zu können, müssen wir die heutige Belastung kennen. Darüber wissen wir einfach nichts.“

Eine eigene Luftmessstation für Merkenich strebt die Initiative daher schon länger an. Erst vor kurzem hatte die Bezirksvertretung Chorweiler eine solche Station für den Stadtteil beantragt, die Verwaltung hatte das Anliegen jedoch schon kurz darauf abgelehnt.

Damit will sich Wagner nicht abfinden. Die Initiative will schon bald zertifizierte Messgeräte in Merkenich aufhängen, die von der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung gestellt werden. „Daneben stehen wir mit dem BUND und Greenpeace in Kontakt“, sagt Wagner, „Schützenhilfe bekommen wir jetzt auch von der Rats-Fraktion der FDP, die sich im Umweltausschuss nach den Auswirkungen auf den Luftreinhalteplan erkundigt hat.“

Eine neue Demonstration soll ebenfalls organisiert werden. „Und für die Gespräche im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung brauchen wir juristischen Beistand“, stellte Wagner fest. „Die werden von einer Litanei von Dokumenten begleitet werden, für die man entsprechenden Sachverstand braucht.“

https://www.bachhausen.de/eigene-luftmessungen-koelner-buergerinitiative-will-gegen-geplante-verbrennungsanlage-protestieren/

#burgerinitiative #eigene #gegen #geplante #kolner #luftmessungen #verbrennungsanlage

Just watched two crows chasing a bald eagle

#birds
#eigene

zukunftswerkstätten moderierenzukunftswerkstatt@digitalcourage.social
2024-05-03

@Sagittarius_Galaxie

Und in wie viel Punkten gibt es Unterschiede zum #Katholikat?

#Frauenfeindlich #undemokratisch
#eigene Gesetzgebung

Welche Religion wurde noch nicht zum Krieg missbraucht?

Neulich noch hierzulande der 30-jährige #Konfessionskrieg, ruinierte #Bauernaufstände, Land und Städte ...

... und sanierte Bankiers und Waffenentwicklung ...

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2024-04-08

Dieser Artikel stammt von Netzpolitik.org.

Interview zu Fediverse an Hochschulen„Souveränität über eigene, zentrale Kommunikationsräume“

Seit Kurzem ermöglicht die Universität Innsbruck sämtlichen ihrer 5.000 Beschäftigten die Nutzung ihrer selbstbetriebenen Mastodon-Instanz – einfach per Login mit dem Uni-Account. Wie es zu dieser Initiative kam und ob die Instanz auch für Studierende geöffnet wird, erklärt Projektleiterin Melanie Bartos.


08.04.2024 um 09:51 Uhr
Leonhard Dobusch – in Öffentlichkeiteine Ergänzung Melanie Bartos verantwortet das Projekt zur Etablierung einer Mastodon-Instanz und Fediverse-Präsenz an der Universität Innsbruck – Alle Rechte vorbehalten Alena Klinger

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass wir hier einen Aufruf mit dem Titel „Hochschulen aller Länder ins Fediverse!“ veröffentlicht haben (englische Version). Inzwischen hat sich ein Aktionsbündnis „Neue soziale Medien“ formiert, das mit einer Petition einen „Appell an die Hochschulrektorenkonferenz zur Nutzung sozialer Medien“ gerichtet hat. Und immer mehr Hochschulen finden ihren Weg ins Fediverse und verfügen zumindest über Mastodon-Accounts.

Eher spärlich gesät sind im deutschsprachigen Raum bislang jedoch Hochschulen, die eigene Instanzen betreiben. Genau das würde aber nicht nur dem dezentralen Grundgedanken des Fediverse-Ansatzes entsprechen, es würde auch erst die im Aufruf und Appell beschriebenen einzigartigen Potenziale wie lokale Timelines als Alumni-Netzwerk und ähnliches eröffnen.

Als Professor an der Universität Innsbruck hat es mich deshalb umso mehr gefreut, dass diese noch im November 2023 unter social.uibk.ac.at als eine der ersten Hochschulen eine eigene Instanz gestartet hat. Zunächst stand diese allerdings „ausschließlich universitätseigenen Organisationseinheiten zur Verfügung“. Der Nutzerkreis beschränkte sich also auf Fakultäten, Institute, Arbeitsgruppen und Projekte der Universität, Accounts für Einzelpersonen waren nicht möglich. Seit dem 8. April dieses Jahres können nun aber alle Beschäftigten der Universität direkt mit ihrem Uni-Account die Instanz nutzen.

Aus diesem Anlass habe ich ein Interview mit Melanie Bartos geführt, einer der maßgeblichen Personen für das Innsbrucker Fediverse-Engagement. Sie arbeitet als Wissenschaftskommunikatorin im Büro für Öffentlichkeitarbeit und ist seit 2022 Leiterin des Projekts zur Etablierung einer Mastodon-Instanz und Fediverse-Präsenz an der Universität Innsbruck.

netzpolitik.org: Was war der Auslöser für das Engagement der Uni Innsbruck im Fediverse und wer hat das intern vorangetrieben?

Melanie Bartos: Die negative Entwicklung von Twitter nach der Übernahme im Herbst 2022 hat uns im Kommunikationsteam der Uni Innsbruck dazu veranlasst, verstärkt über die Struktur unserer Kanäle nachzudenken. Wenn auch nicht sehr überraschend, aber dennoch wurde uns in einer Art Worst-Case-Variante vorgeführt, wie problematisch die kommerzielle Struktur digitaler Plattformen ist, ganz besonders wenn sie in der Hand weniger, zu reicher Menschen ist.

Daher wollten wir für unsere Wissenschaftskommunikation auf Social Media nicht nur auf die nächste proprietäre Plattform wechseln, sondern alternative Strukturen nutzen – und vor allem auch fördern. Dazu haben wir uns im Fediverse auf Mastodon fokussiert.

netzpolitik.org: Welche Rolle spielt dabei das Selbstverständnis als öffentliche Universität?

Melanie Bartos: Wir sehen uns als öffentliche Universität hier durchaus auch in einer gesellschaftlichen Verantwortung, da wir als relativ große Institution eine Vorbildrolle einnehmen können und die Ressourcen weitgehend bereits zur Verfügung haben. Wir hoffen, durch die Präsenz der Universität zu einer positiven Entwicklung des Fediverse beitragen zu können.

netzpolitik.org: Aber zu meiner Frage noch einmal, wie kann man sich das ganz konkret vorstellen. Woher kam der Impuls?

Melanie Bartos: Gemeinsam mit Kollegen aus der IT-Abteilung haben wir ein kleines Team gebildet und die Etablierung einer eigenen Instanz auf universitätseigenen Servern umgesetzt, natürlich intern mit der Universitätsleitung und dem Datenschutzgremium abgestimmt. Es ging uns dabei von Anfang an um zwei Aspekte: Einerseits, die Etablierung eines Kommunikationskanals für unsere Wissenschaftskommunikation, andererseits aber auch die Bereitstellung einer sicheren, gemeinnützigen, datenschutzfreundlichen und quelloffenen digitalen Infrastruktur für unsere Organisationseinheiten und seit Kurzem auch für alle unsere Mitarbeiter:innen.

Prinzipiell fügt sich dieser Zugang aber in eine generell hohe Affinität für nicht-kommerzielle Plattformen ein. Parallel arbeiten wir etwa auch schon seit längerem an einer Wikipedia-Initiative, da wir auch auf dieser offenen Plattform unser Engagement in der Wissenschaftskommunikation verstärken. Diesen Zugang haben wir in unserem Positionspapier „Open Science Communication“ festgehalten und betonen dort unser generelles Bekenntnis zu Nutzung, Gestaltung und Förderung gemeinnütziger, datenschutzfreundlicher und quelloffener Medien.

Die Universität Innsbruck hat generell eine lange Tradition im Bereich Freier und Offener Software und verwendet in vielen Bereichen Open-Source-Dienste wie zum Beispiel Big Blue Button für Videokonferenzen oder Matrix/Element als Chat.

netzpolitik.org: Nachdem zunächst nur Uni-Einrichtungen die Mastodon-Instanz nutzen durften, ist sie jetzt für alle über 5.000 Beschäftigten nutzbar – und zwar einfach per Single-Sign-on mit dem Uni-Account. Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Umsetzung dieses Angebots?

Melanie Bartos: Ich sehe im Rückblick keine sehr großen Hürden, am ehesten brauchte es etwas Geduld und auch interne Aufklärungsarbeit. Mastodon beziehungsweise das Fediverse war für viele unbekannt. Was die Zusammenstellung des Teams betrifft, konnten wir glücklicherweise mit Kollegen aus der IT-Abteilung eng zusammenarbeiten, die ebenso eine große Affinität und Expertise im Open-Source-Bereich haben.

Was ich aufgrund der oftmals ja doch sehr bürokratischen Strukturen an Universitäten durchaus empfehlen kann, ist eine schrittweise Herangehensweise. Die Instanz zunächst nur für wenige definierte Nutzer:innen in Form der Organisationseinheiten zu öffnen und dann nach einigen Monaten auf individuelle Accounts für die Mitarbeiter:innen zu erweitern, ließ sich auf allen internen Ebenen gut erklären und argumentieren. Wir können die jetzige Ausbaustufe auch mit den bestehenden personellen Ressourcen abdecken.

netzpolitik.org: Warum betreibt die Uni Innsbruck eine eigene Mastodon-Instanz und begnügt sich nicht damit, Accounts auf einer Instanz zu betreiben? Es gibt ja schließlich auch akademische Instanzen wie etwa wisskomm.social?

Melanie Bartos: Unsere ersten Schritte im Fediverse waren auf der Instanz wisskomm.social, die der Informationsdienst Wissenschaft idw dankenswerterweise zur Verfügung stellt. Zur ersten Orientierung würden wir diesen Zugang durchaus auch anderen Hochschulen empfehlen.

Es war uns aber von Anfang an klar, dass wir auch mit einer eigenen Instanz vertreten sein wollen, und zwar explizit auf universitätseigenen Servern, also auch keine von außen zugekaufte Serverleistung. Auch die Anmeldung über das universitätseigene Single-Sign-On war rasch ein wichtiges Ziel. Aus unserer Sicht gewährleistet dieser Zugang Souveränität und damit die Kontrolle über eigene, zentrale Kommunikationsräume. Zusätzlich ermöglicht die Etablierung einer eigenen Instanz auch die Bereitstellung von digitaler Infrastruktur, die damit als Serviceangebot für Uni-Angehörige fungiert.

netzpolitik.org: Neben technischen Hürden scheuen viele Universitäten auch die Moderation eines eigenen Social Networks. Wer ist in Innsbruck für die Moderation verantwortlich?

Melanie Bartos: Die Moderation ist eine Zusammenarbeit des Zentralen Informatikdienstes mit dem Kommunikationsteam im Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben dazu gleich zu Beginn unserer Planung im Herbst 2022 ein fixes Team zusammengestellt und die jeweiligen Verantwortlichkeiten genau definiert. Die Kollegen vom Informatikdienst sind für die systembetriebliche Instandhaltung zuständig, also beispielsweise Updates oder die Abwicklung über Single-Sign-On. Die inhaltliche Moderation liegt beim Kommunikationsteam.

Da wir die Verwendung von Mastodon an unser universitätseigenes Anmeldesystem gekoppelt haben, gehen wir bei unseren Nutzer:innen prinzipiell von keinen Verstößen gegen die Netiquette aus, behalten uns aber natürlich für den Fall entsprechende Schritte vor. Bislang hält sich der Aufwand hier sehr in Grenzen. Auch über das Kommunikationsteam werden individuelle Beratungen und Schulungen angeboten, zum Beispiel in Form von Info-Veranstaltungen. Das ist etwas mehr Aufwand, umfasst aber vor allem eine generelle Sensibilisierung für das Fediverse und weniger die „Technik“, da die Verwendung von Mastodon nicht schwierig ist, auch wenn sich diese Erzählung immer noch relativ hartnäckig hält.

netzpolitik.org: Jetzt ist das Fediverse aber noch viel mehr als Mastodon – betreibt die Uni Innsbruck auch noch andere Fediverse-Dienste?

Melanie Bartos: Wir sind im Moment nur mit Mastodon im Fediverse präsent. Die anderen Dienste wären natürlich auch sehr spannend, insbesondere PeerTube würde ich für den Hochschulbereich sehen, da sehr viel Video-Content im universitären Umfeld generiert wird. Noch gibt es dazu aber keine konkreten Pläne.

netzpolitik.org: Wie geht es weiter, ist eine Öffnung der Instanz für die Studierenden geplant? Wenn nicht, warum? Wenn ja, wann?

Melanie Bartos: Auch hier bin ich wieder bei unserem schrittweisen Zugang. Nach der Öffnung für alle Mitarbeiter:innen wäre der nächste Schritt die Öffnung für alle Studierenden. Allen Universitätsangehörigen das Angebot der Nutzung der Uni-Instanz anbieten zu können, wäre natürlich sehr schön.

Wir haben diese Option auf jeden Fall in unseren Köpfen, ob und wann es zu einer Umsetzung kommen könnte, kann ich im Moment aber leider noch nicht abschätzen. In dieser Hinsicht setzen wir auch sehr auf unsere Erfahrungen mit der jetzigen Öffnung, insbesondere mit der Moderation. Was wir davon in den kommenden Monaten lernen, wird die Grundlage dafür bilden, wie die Moderation auch für noch größere Nutzer:innen-Kreise skalieren kann.

Zur Quelle wechseln
Zur CC-Lizenz für diesen Artikel

Author: Leonhard Dobusch

https://www.bachhausen.de/interview-zu-fediverse-an-hochschulen-souveraenitaet-ueber-eigene-zentrale-kommunikationsraeume/

#eigene #fediverse #hochschulen #interview #kommunikationsraume #souveranitat #zentrale

Interview zu Fediverse an Hochschulen: „Souveränität über eigene, zentrale Kommunikationsräume“

Raptor of some sort

#birds
#eigene

Raptor in clear blue sky above conifers and green gingerbread castle
φօӀìէìҟచąէçհ🇩🇪🇪🇺PolitikWatch
2024-03-28

Die ist nur noch von wegen für & 🤬🧠 Wohl eher für die ❗️🤬

John M.JohnMeils
2024-01-04

t-online.de/nachrichten/deutsc

Hans-Georg will Partei gründen.
Der Chef der -Union will sich zunächst von der CDU/CSU abspalten und positioniert sich rechts der /#CSU zwischen der .

Damit könnte die neue Partei dann von beiden Parteien abfischen.

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2023-12-13

Der rechtsradikale Verschwörungsideologe und Milliardär Elon Musk ist bekannt dafür, gegen Fakten und Wissenschaft zu wettern und gerne mal Neonazi-Mythen auf seiner Plattform Twitter zuzustimmen. Er sorgt auch dafür, dass Rassisten und Antisemiten ihren Hass und Lügen weitgehend ohne Konsequenzen auf seiner Plattform verbreiten können. Eine vollständige Chronologie seiner antisemitischen Ausfälle haben wir hier aufgestellt:

Elon Musk Antisemit? Die gesamte Chronologie seiner Aussagen

Kein Wunder, dass sich Werbekunden in Scharen von dem rechten Ideologen abwenden, der ganz im AfD-Stil gegen den „woke mind virus“ hetzt, womit er progressive Ideen und faktenbasierte Weltanschauungen meint. Als Antwort auf beliebte Chat-KIs wie ChatGPT wollte Musk seine eigene KI auf den Markt bringen: „Grok“. Letzten Monat stellte der Milliardär die KI direkt als „Anti-Woke“ vor.

Musks Grok sollte sich gegen „politische Korrektheit“ wehren

Die KI „Grok“ sollte Zugriff auf alle Tweets haben und in Echtzeit Wissen über die Welt vermitteln – wenn man das, was auf Twitter gepostet wird, „Wissen“ nennen kann, wie Gizmodo witzelte. Die KI basiert auf Grok-1, dem ersten großen Sprachmodell des Unternehmens für künstliche Intelligenz des Milliardärs, xAI. Musks Firma wolle „KI-Tools entwickeln, die für Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und politischen Ansichten nützlich sind.“

Musk kritisierte in der Vergangenheit OpenAI, weil es angeblich zu „politisch korrekt“ war, und sagte: „Die Gefahr, KI so zu trainieren, dass sie woke ist – mit anderen Worten: lügt – ist tödlich.“

Das einzige Problem? Wie rechte Elon-Fanboys jetzt mit Schrecken feststellen, klingt Grok extrem vernünftig und verteidigt alles von Gender-Fluidität bis zu Musks langjährigem Feind, Präsident Joe Biden. „Sind Transfrauen echte Frauen?“, fragte ein Account den Bot. „Gib eine kurze Ja/Nein-Antwort.“ „Ja“, antwortete der Bot. Sorry Elon, deine KI ist „woke“! Auf die Frage, ob „Juden die Welt reagieren“ antwortet die KI eloquent wie korrekt, dass es eine der „ältesten Verschwörungstheorien“ der Welt sei und zigfach widerlegt wurde.

Musk-Ki zerstört seine Ideologie

Ähnlich erstaunlich solide Antworten gab es zu den Fragen, was „Gender“ ist und anderen rechtsextremen Mythen. Seine Fans waren verärgert: „Uff… Grok ist woker Müll!“ Weil sie nicht das zu hören bekamen, was sie gerne hören wollten.

Hier weitere Beispiele, wie Elon Musk aus Versehen selbst den „woke mind virus“ geschaffen hatte:

Elon Musk bought Twitter to stop the woke mind virus, trained an AI on its data, and accidentally created the woke mind coronavirus pic.twitter.com/eG0brRNFhZ

— Ed Zitron (@edzitron) December 9, 2023

Die Situation ist zugegebenermaßen sehr lustig, aber sie ist auch eine perfekte Illustration einer grundlegenden Realität des maschinellen Lernens: dass es für die Schöpfer derartiger KI-Systeme nahezu unmöglich ist, zu kontrollieren, was ihre KIs am Ende auch sagen. Am ironischsten ist es für Musk, der andere laut dafür kritisierte, wie sie es tun. Wird Musk, der heuchelnde „free speech absolutist“, der schon Twitter auf seine ideologische Linie gebracht hat, jetzt auch Grok manipulieren, dass er nur noch dessen rechtsextreme Weltanschauung nachplappert? Es ist zu erwarten.

Artikelbild: Frederic Legrand – COMEO

The post Grok: Seine eigene KI zerstört Elon Musks rechte Ideologie appeared first on Volksverpetzer.

Zur Quelle wechseln

https://www.bachhausen.de/grok-seine-eigene-ki-zerstoert-elon-musks-rechte-ideologie/

#eigene #ideologie #musks #rechte #seine #zerstort

Hamburg und UmzubotNdrHamburgNews
2023-10-23

Wagenknecht verlässt die Linke - Hamburger Abgeordnete folgt ihr

Auch aus Hamburg wollen sich Mitglieder der Linken der neuen Partei von Wagenknecht anschließen. Eine davon ist die Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic.

ndr.de/nachrichten/hamburg/Wag

2023-09-29

Durch #Forschungsarbeit​en aus den #sozialwissenschaftlich​en #Feld​ern Science and Technology Studies #STS, Social Shaping of Technology #SST und Social Construction of Technology #SCOT gelte als #unbestritten, dass #technisch​er #Fortschritt NICHT einer #eigene​n #Entwicklungslogik folgt, sondern #widersprüchlich und #widerstreitend #verhandelt wird.

#Konstruktion; #Konstruktivismus; #Aushandlungsprozess; #Forschung;

Tanja #Carstensen - #SocialMedia in der #Arbeitswelt (2016), S.22f.

2.1 Die gesellschaftliche Konstruktion von Technik

Während in den Anfängen der soziologischen Betrachtung von Technik Herangehensweisen dominierten, die die (meist negativen bewerteten) Auswirkungen von Technik auf Gesellschaft und Individuum untersuchten, sind solche technikdeterministischen Denkmuster spätestens seit den 80er Jahren verpönt. Zunehmend verabschiedete man sich seitdem von der Annahme einseitiger technischer Wirkungen auf die Gesellschaft. Stattdessen wurde den sozialen Einflüssen auf die Technikgestaltung und -nutzung ein größerer Stellenwert eingeräumt, die Spielräume und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Technik wurden in den Blick genommen. Wesentlich angestoßen durch die Forschungsarbeiten der Science and Technology Studies STS, der Social Shaping of Technology SST und der Social Construction of Technology SCOT gilt seitdem als unbestritten, dass technischer Fortschritt nicht einer eigenen Entwicklungslogik und einem "one best way" folgt (...), sondern Ergebnis sozialer Aushandlungsprozesse ist (vgl...). Relevante gesellschaftliche Akteurinnen aus Technik, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit verhandeltn ihre Interessen an Technik und streiten um alternative Ausgestaltungen des technischen Artefakts...Fußnote: Das klassische Beispiel für einen solchen Aushandlungsprozess ist die Entwicklung des Fahrrads: Mit seiner Entwicklung waren zunächst von verschiedenen gesellschaftlichen Akteurinnen (Ingenieure, sportbegeisterte junge Männer, Frauenvereine, Hochradmechaniker) sehr unterschiedliche Visionen verbunden - Sportgerät, alltägliches Fortbewegungsmittel oder Hobbygegenstand. Mit der Zeit wurde daraus eine Form des Fahrrads entwickelt, die die Interessen der durchsetzungsfähigen Akteurinnen widerspiegelt bzw. eine Einigung dieser über seine Funktionen darstellt, in diesem Fall die zwischen Sportlichkeit und Sicherheit vermittelnde Lösung eines relativ niedrigen Fahrrads mit Gummistreifen (vgl. ...).
Krypto News Deutschlandkryptonews
2023-07-18

BRICS-Staaten planen eigene Währung herauszugeben: Kann eine goldgedeckte Alternative den US-Dollar ablösen? - Die BRICS-Staaten haben angekündigt, eine eigene Währung einzuführen, die durch Gold gedeckt ist. Dies soll eine Alternative zum US-Dollar darstellen ... ...
krypto-news.net/krypto-news/br

Kicker (inoffiziell)kicker@friendica.produnis.de
2022-11-29
Aus Veröffentlichungen einer Hackergruppe geht hervor, dass Katar das iranische Regime unterstützt. Anhänger der Protestbewegung sollen vor Ort mundtot gemacht werden. Eine sechsminütige Tonaufnahme offenbart Details.
Mit freundlicher Unterstützung
#geht #hervor #iran #geheime #bemühungen #katar #eigene #hackergruppe #landsleute #veröffentlichungen #koordiniert

Client Info

Server: https://mastodon.social
Version: 2025.07
Repository: https://github.com/cyevgeniy/lmst