#Neuheit sei die #Zentralkategorie #gegenwärtiger #westlicher #Gesellschaften, wodurch #Neuerung sowie ihre #reflexive #Planung, #Verbreitung und #Verfestigung als #Innovationen #quer durch #sämtliche #gesellschaftliche #Teilbereiche zur #dominanten #treibenden #Kraft #zukünftiger #Gesellschaften werde.
#Semantische #Ebene: #diskursives #Phänomen
#Pragmatische #Ebene: #Handeln
#Grammatische #Ebene: #institutionalisierte #Ordnungen
#Fischer #Sampling #Musikproduktion S.62ff.

![Transkription für Blinde:
Das Bild zeigt eine Buchseite mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund.
Textinhalt:
"22–3). Alle drei analytischen Ebenen sind dabei nicht auf individuelle Akte, sondern auf kollektive, das heißt soziale Prozesse im Sinne Webers bezogen, also als »aufeinander gegenseitig eingestelltes und dadurch orientiertes Sichverhalten mehrerer« (Weber 2002 [1922]: 29, Hervorhebung weggelassen). Weniger bahnbrechende Erfindungen einzelner Genies, sondern eher das kollektive Zusammenspiel aus semantischer Bewertung, praktischer Routinisierung und grammatischer Verregelung sind damit die interessanten Phänomene einer derart ausgerichteten soziologischen Innovationsforschung.
Mit dieser analytischen Schwerpunktsetzung verbunden ist die Überwindung eines enggeführten Innovationsbegriffs, der vorwiegend auf technische und wirtschaftliche Neuerungen und deren inhärenten Erfolgs- und Durchsetzungskriterien abstellt (Windeler et al. 2017: 11). Die Perspektiverweiterung erlaubt es, Innovationen verschiedenster Couleur empirisch einzufangen, sie beispielsweise als kulturelle, soziale, künstlerische, rechtliche oder religiöse Strukturveränderungen genau zu beschreiben und zu theoretisieren. Entsprechend abstrahiert sich das Kriterium zur Identifizierung einer Innovation damit von vorwiegend technizistischen Attributen wie technischer Überlegenheit, betriebswirtschaftlich einwandfreier Planung oder kommerziellem ...](https://files.mastodon.social/cache/media_attachments/files/114/771/951/330/687/812/small/959d0d7141b597a2.png)
