Afrikas Wälder sind zu CO2-Schleudern geworden
Wendepunkt zwischen 2010 und 2017
Jetzt zeigt eine Studie: Auch die #Regenwälder Afrikas sind inzwischen zu #CO2-Schleudern geworden. Sie setzen mehr #Kohlendioxid frei als sie durch Zuwachs an #Biomasse binden können. Ermittelt haben dies Pedro Rodríguez-Veiga von der University of Leicester und seine Kollegen durch Auswertung von weltraumgestützten Messdaten, darunter #LIDAR, #Radar und optische Daten. Mithilfe einer KI-gestützten Analyse und zusätzlichen erdbasierten Messungen erstellten sie ein Modell, das die Entwicklung der Biomasse afrikanischer Wälder und Savannen in der Zeit von 2007 bis 2017 zeigt.
Das Ergebnis ist die detaillierteste Erhebung der Biomasse-Entwicklung in #Afrika – und sie zeigt wenig Erbauliches: So nahm die Biomasse holziger Pflanzen in Afrika zwischen 2007 und 2010 zwar noch um netto 439 Millionen Tonnen pro Jahr zu. „Aber von 2010 bis 1015 verlor der Kontinent dann im Schnitt 132 Millionen Tonnen Biomasse pro Jahr“, berichten Rodríguez-Veiga und seine Kollegen. Dieser Nettoverlust hat seither angehalten, auch wenn er sich auf rund 41 Millionen Tonnen pro Jahr verlangsamt hat.
https://www.scinexx.de/news/biowissen/afrikas-waelder-sind-zu-co2-schleudern-geworden/
#Biodiversität
#Klimakatastrophe