Eigentlich ist es trivial, aber irgendwie verdrängt man es doch. Heute stand in einem heise Artikel:
*Allerdings macht ChatGPT immer noch Schlagzeilen, weil sich zu viele Fehler in die Antworten einschleichen. Die Fehlerquoten unterscheiden sich je nach Themenbereich. Selbst in den besten Disziplinen kommt ChatGPT laut Untersuchungen von OpenAI nicht über 70 bis 80 Prozent Trefferquote hinaus – bei mathematischen Aufgaben kommt die KI kaum über 50 Prozent. Daher müssen Sie grundsätzlich jede Aussage der KI prüfen. Da OpenAI im Hintergrund ständig an den Sprachmodellen feilt, veralten Testergebnisse und KI-Erfahrungen relativ schnell: Manches wird besser, anderes möglicherweise schlechter.*
Mit anderen Worten: die Hälfte aller Mathefragen werden falsch beantwortet und beim Rest sind nur grob 7 von 10 Antworten richtig.
Anders ausgedrückt: Wer immer meint, ChatGPT (o.a. sog. KIs) als Quelle benennen zu wollen, hat nicht begriffen:
a) was Textgeneration bedeutet
b) was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet
c) wie man korrekt zitiert
Der Heise Beitrag (Achtung: heise+): https://www.heise.de/tests/ChatGPT-Was-der-Sprachbot-alles-kann-und-wann-sich-ein-Abo-lohnt-9648055.html
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